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Kleinere Pixel, was die Welt gebraucht hat.
Autor: lulula 12.02.10 - 10:07
1,1µm?
Beugungsprobleme kriegt man mit Hintergrundbeleuchtung auch nicht in den Griff. Und welche Kamera hat schon eine Blende von 1,8 oder größer.
Abgesehen davon holt man mit Hintergrundbeleuchtung mit viel Optimismus vieleicht maximal die doppelte Lichtausbeute heraus.
Bei einer vernünftigen Pixelgröße von >3µm ist dann die Lichtausbeute auch bei fehlender Hintergrundbeleuchtung fast vier mal so groß wie bei 1,1µm mit Hintergrundbeleuchtung.
BIOS-Pixel rulez ;-) -
Re: Kleinere Pixel, was die Welt gebraucht hat.
Autor: Replay 12.02.10 - 10:12
Mein Camcorder (mit CCD) hat 1:1,8er Objektiv. Ein CMOS hat noch dazu das Problem, daß er schneller rauscht als ein CCD. Das hat man aber sehr gut in den Griff bekommen und Camcorder mit CMOS in dieser Bauart rauschen auch bei schlechtem Licht extrem wenig. Dafür gibt es beim CMOS andere Probleme, die bisher nicht gelöst sind.
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Re: Kleinere Pixel, was die Welt gebraucht hat.
Autor: TutnixzurSache1 12.02.10 - 10:35
lulula schrieb:
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> [...] mit Hintergrundbeleuchtung auch [...]
o Du hast den Artikel gelesen
o Du hast das Bild betrachtet und verstanden -
Re: Kleinere Pixel, was die Welt gebraucht hat.
Autor: Sachsenanna 12.02.10 - 10:58
Hm, ich muss wohl die Passage mit dem kleinen Troll und der Laterne hinter dem Chip überlesen haben oder wo steht etwas von Hintergrundbeleuchtung?
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Ok, dann halt ...
Autor: lulula 12.02.10 - 12:11
... "rückseitig beleuchtet". Ändert sich jetzt argumentativ etwas?
Ja, ich habe das Funktionsprinzip durchaus verstanden. -
Re: Kleinere Pixel, was die Welt gebraucht hat.
Autor: Lichtmenge 12.02.10 - 17:53
lulula schrieb:
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> 1,1µm?
>
> Beugungsprobleme kriegt man mit Hintergrundbeleuchtung auch nicht in den
> Griff. Und welche Kamera hat schon eine Blende von 1,8 oder größer.
Beugungsprobleme und Blende 1,8? Wie steht das im Zusammenhang? Die Blende korrespondiert mit der Lichtmenge bezogen auf den Lichtkreis. Bei einem 50 mm System hat dieser Lichtkreis einen Durchmesser von 50 mm. Es ist aber egal, ob sich dort nun ein Sensor (wo vorgesehen) von 35x24 liegt, oder ein Sensor mit einem Viertel der Fläche. Ein 4:3 Sensor bekommt von der ganzen Lichtmenge nur noch 11% ab. Die Blendenzahl bleibt dabei unberührt und ist für beide Sensoren gleich, nur die Winkel verkleinern sich, was eine Verschiebung in Richtung Tele bewirkt.
>
> Abgesehen davon holt man mit Hintergrundbeleuchtung mit viel Optimismus
> vieleicht maximal die doppelte Lichtausbeute heraus.
Die Lichtausbeute, also Elektronen/ Photonen bleibt dadurch unverändert. Es kann jetzt, anders als vorher, auch schräg einfallendes Licht erfasst werden.
>
> Bei einer vernünftigen Pixelgröße von >3µm ist dann die Lichtausbeute auch
> bei fehlender Hintergrundbeleuchtung fast vier mal so groß wie bei 1,1µm
> mit Hintergrundbeleuchtung.
"fehlende Hintergrundsbeleuchtung"? Das klingt bei dir ja so, als ob da jetzt etwas hinzugekommen wäre.
Es ist schlichtweg nur eine Frage der Definition. Wenn ich davon ausgehe, dass Anschlüsse grundsätzlich auf der Oberseite liegen, dann muss ich nach dieser Definition so tun, als ob der Sensor "auf dem Bauch" liegen würde, weil die Anschlüsse ja jetzt unter ihm liegen. Dann wird natürlich sein Rücken beleuchtet.
>
> BIOS-Pixel rulez ;-)



