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Beugungsunschärfe

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  1. Beugungsunschärfe

    Autor: Ely 09.05.19 - 13:19

    Bei einem so extrem kleinen Pixelpitch dürfte man wohl schon bei f/0,85 mit Beugungsunschärfen zu kämpfen haben. Das wird dann wohl per Software wieder hochgeschärft, was dann entsprechend zweifelhaft aussieht.

    Wirklich gut brauchbare Kameras haben das iPhone XR oder das Google Pixel 3. Das Huawai P30 Pro hat mich da enttäuscht, da hole ich aus dem XR mehr raus. Das Zoom und die 16 mm (KB) des Huawai sind zwar ansprechend, aber die BQ ist dann doch kein "Fotowunder".

  2. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: Mandrake 09.05.19 - 13:57

    Wenn es mich jetzt nicht täuscht haben diese geräte die gleichen sony sensoren drinn. Was aber heute sehr wichtig ist das image processing welches sehr viel aus den raw sensor daten heraus holen kann. Auch eine gute einstellung des sensors ist wichtig.

    Somit sind diese unterschiede meistens von der software seite und LUT's.

  3. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: Unix_Linux 09.05.19 - 19:15

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich gut brauchbare Kameras haben das iPhone XR oder das Google Pixel
    > 3. Das Huawai P30 Pro hat mich da enttäuscht, da hole ich aus dem XR mehr
    > raus. ..."

    das möchte ich sehen. behaupten kann man viel. sei mir nicht böse, aber ich traue den jungs von DxO mark als dir.

    gerade das iPhone macht echt miese fotos bei schwachem licht.

  4. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: heikom36 09.05.19 - 19:53

    Mal so rein aus Neugier nachgefragt.
    ALs erstes aber vorweg - der Megapixelwahn bei den kleinen Lichtempfindlichen Sensoren ist schlichweg Schwachsinn.

    Aber Beugungsunschärfe tritt eigentlich bei geschlossener Blende auf (geschlossen ist sie - für die, die es nicht wissen, wenn die Belndenzahl größer wird).
    So als Faustregel ab >Blende 8 - natürlich ist es Objektivabhängig.
    Je weiter sie offen ist, desto weniger tritt dieser Effekt auf. Das hat was mit dem punktuellen Lichteinfall bei der geschlossenen Blende zu tun.

    Viele Megapixel erhöhen das Rauschen. Ist der Chip noch sehr klein, wo das Licht auftrifft, dann erhöht sich der Effekt des Rauschens.
    Aber Beugunsunschärfe in Bezug auf mehr Pixel ist mir jetzt echt vollkommen neu und ich fotografiere seit über 20 Jahren hobbymäßig digital.

  5. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: NuTSkuL 09.05.19 - 22:04

    Ich vermute mal, dass er auf die physikalischen Zusammenhänge zwischen blende und Tiefenschärfe hinaus will. Nur war beugungsunschärfe glaub ich das falsche Wort...

  6. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: heikom36 09.05.19 - 22:44

    f0,85 - da braucht es eigentlich nen Makroschlitten weil der Schärfebereich enorm gering ist - oder man muss halt von sehr weit weg die Landschaftsaufnahme machen.
    Wenn ich jetzt an ein Portrait denke, welches man mit normalen Abstand aufnimmt - da ist die Nasenspitze scharf und alles drumherum schon unscharf.

    Mein Lichtstärkstes Objektiv hat 1:1,4 und Aufnahmen, wo man relativ nah dabei ist, sind damit gar nicht so einfach an dem Bereich super scharf zu bekommen, wo man es haben möchte.
    Ich habe mich schon bei den f0,85 gewundert.
    Das Lichtstärkste Objektiv hatte mal Zeiss entwickelt 1:0,7 - theoretisch sind 1:0,5 möglich.
    Und im Handy dann ein f0,85?
    Finde ich etwas unglaubwürdig - kann es aber nicht behaupten weil ich das Gegenteil nicht belegen kann. Nur sind halt lichtstarke Objektive auch sau teuer.

  7. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: Kadjus 10.05.19 - 06:23

    Mit einem großen Objektiv würde eine Beugungsunschärfe kauf auftreten. Aber mit diesen Mini Linsen in einem Smartphone ist der Effekt durchaus signifikant. Wie groß ist da die Blende? 2mm?
    Ich schätze mal alles über 20 Megapixel dürfte nicht mehr auflösbar sein. Darüber werden die vielen Pixel nur noch zur Rauschunterdrückung genutzt. Zumal die hohe Auflösung mit der JPEG-Kompression eh hinfällig sein dürfte. Ganz zu schweigen davon, das das beste Anzeigegerät, gerade mal 8 Megapixel darstellen kann. (Zum Vergleich: selbst viele IMAX Kinos nutzen heutzutage nur 2 Megapixel)

  8. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: Eheran 10.05.19 - 08:55

    Das Problem ist, dass du nur die Blende betrachtest. Zusätzlich kommt noch die Brennweite und die Sensorgröße mit rein, wenn es um den Schärfebereich geht.
    Hier kann man mit Einstellungen rumspielen

  9. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: heikom36 10.05.19 - 10:42

    Beim Smartphone sind eher die kleinen Sensoren für den Effekt verantwortlich und weniger die Linse.
    Die Kameras benötigen für den gleichen Bildausschnitt, den man mit großen Sensoren hat, kürzere Brennweiten dadurch wird der Effekt verstärkt.
    Die können besser erläutern als ich es kann.

    https://www.fotolehrgang.de/glossar/beugungsunschaerfe.htm

  10. Re: Beugungsunschärfe

    Autor: heikom36 10.05.19 - 10:44

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, dass du nur die Blende betrachtest. Zusätzlich kommt noch
    > die Brennweite und die Sensorgröße mit rein, wenn es um den Schärfebereich
    > geht.
    > Hier kann man mit Einstellungen rumspielen


    Die Seite finde ich echt gut um jemanden das Thema zu erläutern.

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