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Computational Photography

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  1. Computational Photography

    Autor: subjord 05.05.21 - 14:31

    Ich frage mich nur, warum die Kamerahersteller im Bereich Computational Photography noch nicht so weit sind wie die Smartphonehersteller.
    So eine Kamera schafft 15 bis 30 Bilder in der Sekunde. Man könnte also ohne Probleme 10 Bilder aufnehmen und kombinieren. Dadurch erreicht man einen höheren Dynamik umfang und bekommt durch angepassten Fokus auch Tiefeninformationen.
    Nachts wäre es auch möglich einen Nachtmodus zu Bauen. Apple Schafft es mit einem 1/2.5 Zoll Sensor sehr schöne Bilder in dunklen Situationen aus der Hand zu erzeugen. Wie würde so etwas erst bei einem drei Zoll Sensor aussehen? Wenn man eine Szene für 3 Sekunden aufnimmt kann man bestimmt den Iso um den Faktor 20 herunter rechnen. (Also ein ruhiges Bild was bei den Lichtverhältnissen mit mit Iso 50000 und einer 50stel Sekunde Belichtung aufgenommen könnte, bekommt dann ein Rauschverhalten von Iso 2500.)

  2. Re: Computational Photography

    Autor: Gokux 05.05.21 - 16:39

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich nur, warum die Kamerahersteller im Bereich Computational
    > Photography noch nicht so weit sind wie die Smartphonehersteller.
    Samsung hatte doch mal eine Kamera "Smartphone". Hat sich damals nicht wirklich durchgesetzt. Aber ja für ein neuen Versuch wär es wieder mal Zeit. Die Displays und Touchbedienungen sind aktuell schon ziemlich retro.

    > So eine Kamera schafft 15 bis 30 Bilder in der Sekunde. Man könnte also
    > ohne Probleme 10 Bilder aufnehmen und kombinieren. Dadurch erreicht man
    > einen höheren Dynamik umfang und bekommt durch angepassten Fokus auch
    > Tiefeninformationen.
    Können Kameras ja auch schon, wenn auch nicht so "Smart" wie ne App.

    > Nachts wäre es auch möglich einen Nachtmodus zu Bauen. Apple Schafft es mit
    > einem 1/2.5 Zoll Sensor sehr schöne Bilder in dunklen Situationen aus der
    > Hand zu erzeugen. Wie würde so etwas erst bei einem drei Zoll Sensor
    > aussehen? Wenn man eine Szene für 3 Sekunden aufnimmt kann man bestimmt den
    > Iso um den Faktor 20 herunter rechnen. (Also ein ruhiges Bild was bei den
    > Lichtverhältnissen mit mit Iso 50000 und einer 50stel Sekunde Belichtung
    > aufgenommen könnte, bekommt dann ein Rauschverhalten von Iso 2500.)
    Da stellt sich halt die Frage wieviel Vorverarbeitung ein DSLM Benutzer will. Da schrauben viele lieber mit dem RAW herum.

  3. Re: Computational Photography

    Autor: t3st3rst3st 05.05.21 - 16:52

    Natürlich ist es problemlos möglich mehr processing einzusetzen. Aber wenn meine Alpha 1 dreissig fps schafft dann burste ich sie auch mit 30 fps und will davon nicht nur Teile haben weil der Rest benötigt wird um Plastiklinsen und Krümmelsensoren zu fixen. Ausserdem möchte man bei einem optischen System möglichst wenig digital flicken. Und nein ich möchte nicht im C1 die Artefakte finden die aus dem processing mehrerer frames entstanden sind weil Wickel, Wackel oder Wind. Zeugs das halt niemand auf dem Handy pixel peept.

    Selbes beim Entrauschen. Wenn du gerne Fotos manipulierst, nimm Luminar. Entrauscht dir sauber ne Crop über das Niveau der Vollformat. Insbesondere bei blur zaubert das Ding Rauschen weg. Weil wer soll dir 3 Sekunden still halten, das geht nur windstill und statisch. Ausserdem kann jeder auch einfach selber image stacking machen. Schlimm wäre wenn das Handy mässig default drin wäre. Dann doch lieber mit dem Handy. Die Kamera bringt eh nur Nachteile wenn man sie nicht anwenden kann.

  4. Re: Computational Photography

    Autor: Labbm 05.05.21 - 18:22

    Das sind angesprochene Probleme bzw Wünsche die einerseits erst durch die Smartphone Generation und deren Tricksereien aufgekommen ist, und zum anderen Teil schon lange gelöst wurden.

    Ein "Nachtmodus" ist nichts anderes als eine Langzeitbelichtung. Nur halt nicht so smart, man entscheidet sich dabei ja bewusst dafür selbst zu entscheiden was man wie macht bei einer "richtigen" Kamera.

    Es gibt teilweise HDR Modi die mehrere Bilder in unterschiedlichen Belichtungen aufnehmen, aber auch das ist kaum notwendig.
    Moderne Sensoren haben von Haus aus schon einen Dynamikumfang von 15 Blendenstufen, da kann man problemlos hinterher dunkle Bereiche in einem einzelnen Bild aufhellen, ohne den Nachteil mehrere Bilder kombinieren zu müssen.

  5. Re: Computational Photography

    Autor: subjord 06.05.21 - 08:58

    Labbm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind angesprochene Probleme bzw Wünsche die einerseits erst durch die
    > Smartphone Generation und deren Tricksereien aufgekommen ist, und zum
    > anderen Teil schon lange gelöst wurden.
    >
    > Ein "Nachtmodus" ist nichts anderes als eine Langzeitbelichtung. Nur halt
    > nicht so smart, man entscheidet sich dabei ja bewusst dafür selbst zu
    > entscheiden was man wie macht bei einer "richtigen" Kamera.
    >
    > Es gibt teilweise HDR Modi die mehrere Bilder in unterschiedlichen
    > Belichtungen aufnehmen, aber auch das ist kaum notwendig.
    > Moderne Sensoren haben von Haus aus schon einen Dynamikumfang von 15
    > Blendenstufen, da kann man problemlos hinterher dunkle Bereiche in einem
    > einzelnen Bild aufhellen, ohne den Nachteil mehrere Bilder kombinieren zu
    > müssen.

    Ein Nachmodus ist eine Langzeitbelichtung, die man in der Hand halten kann.
    Das hat dann schon den Vorteile gegenüber der normalen Langzeitbelichtung, die man sonst mit der Kamera macht. Momentan ist es halt so, dass in manchen Szenarien das Handy besser einzusetzen ist und in anderen die Kamera. Dabei hat meine Kamera einen so viel größeren Sensor.

  6. Re: Computational Photography

    Autor: Labbm 06.05.21 - 09:02

    Das stimmt natürlich, aber derlei Softwaretricks werden bei einer großen Kamera bewusst weg gelassen. Zumal es da auf viele Faktoren ankommt, ein leichtes Tele aus der Hand ist schon was ganz anderes als ein Weitwinkelobjektiv (welches von Haus aus im Smartphone steckt).

  7. Re: Computational Photography

    Autor: Karsten Meyer 11.06.21 - 14:38

    Die Frage ist berechtigt. Viele Hersteller bieten ja schon seit Jahren Panoramafotos, HDR oder auch die Kombination von Fotos zur Entfernung von Rauschen (z.B. Sony bei seiner ersten spiegellosen Systemkamera, der NEX-5 seit 2010), aber Smartphones haben inzwischen einen enormen Vorsprung, was solche Techniken betrifft. Man hat das Gefühl, diese Entwicklung geht nur bei Smartphones weiter, und die Kamerahersteller drücken sich darum.

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