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Für mich geht nichts über eine SLR

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  1. Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: Enby 05.05.21 - 10:06

    Ich möchte keine DSLR. Ich bevorzuge eine schöne analoge SLR. Mit Film, den man einlegt.

  2. Re: Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: eXistenZ1990 05.05.21 - 10:13

    Okay.

  3. Re: Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: John2k 05.05.21 - 10:15

    Enby schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte keine DSLR. Ich bevorzuge eine schöne analoge SLR. Mit Film, den
    > man einlegt.


    Warum auch nicht? Weiterhin viel Spaß mit deiner Ausrüstung und dem entschleunigten Erlebnis. Geld damit zu verdienen kommt damit vermutlich nur für die wenigsten in Frage.

    Die Welt dreht sich allerdings weiter und es wird noch ganz andere Aufnahmetechniken in Zukunft geben. Irgendwann wird 'ne Spiegellose auch so was von Retro sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.21 10:15 durch John2k.

  4. Re: Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: Michael H. 05.05.21 - 16:04

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum auch nicht? Weiterhin viel Spaß mit deiner Ausrüstung und dem
    > entschleunigten Erlebnis. Geld damit zu verdienen kommt damit vermutlich
    > nur für die wenigsten in Frage.

    Ich glaube das ist auch gar nicht die Frage. Ich würde behaupten, von all den Kameraverkäufen die so über den Tisch gehen, verdienen nur die wenigsten Geld damit.

    Und damit meine ich nicht nur die hochpreisigen Modelle, sondern gerade den Anfänger und ambitionierten Hobbyfotografenbereich. Also hauptsächlich <1000¤ und auch bis zu 3000¤.
    Gerade im Hobbyfotografiebereich sind Kameras um die 2-3000¤ auch keine Seltenheit. Geld verdient damit nur kaum einer.

    Ich hab ne Sony Alpha 7III, Neupreis lag bei 2400¤.
    Der einzige Unterschied zu früher... die Einsteigerkameras wurden deutlich günstiger und es gibt viel mehr Einsteigermodelle. z.B. Canons 1000er Serie

    Meine Canon A-1 daheim ist zwar inzwischen defekt. Aber für Enthusiasten hat die analoge Fotografie einen ganz anderen Charme und wird ihn mMn auch nicht verlieren.

    Man hat nur eine begrenzte Anzahl an Bildern die man machen kann. Man muss den richtigen Film mit dem richtigen ISO Wert drin haben und entsprechend Blende und Verschluss mit einem Lichtmesser einstellen. Und ob das Foto was geworden ist, siehst du erst, sobald du in der Dunkelkammer bist und das Bild entwickelt.


    > Die Welt dreht sich allerdings weiter und es wird noch ganz andere
    > Aufnahmetechniken in Zukunft geben. Irgendwann wird 'ne Spiegellose auch so
    > was von Retro sein.

    Das kann gut möglich sein. Aber im Endeffekt gehts hier, sowie in Zukunft immer nur um die Masse. Und da zählen Berufstätige wie auch Oldschool Enthusiasten bei der Frage "was bestimmt die Trends" kaum. Berufstätige noch eher, da die Profifotografen Amateure und Interessierte auch wenn ungewollt beeinflussen... das sind quasi dann die "Influencer" der Szene...

    Der Amateur orientiert sich meist daran, was die Profis empfehlen. Wenn einer der Profis die Vorteile von Spiegellosen aufzählt und dahin wechselt, überzeugt das eher, als wenn 10 Amateure sich ein neues Modell kaufen und einen anderen überzeugen wollen. Der schaut dann hoch zum Profi und solange der sagt "find ich nicht so gut, ich bleib lieber bei den Spiegeln", wird sich dieser auch nicht überzeugen lassen.

    Und nachdem inzwischen die Spiegellosen in der Masse angekommen sind... sterben die DSLR´s halt langsam aus.

    Ich bin auch vor ner Weile umgestiegen. Auch wenn mir die Vorteile nicht mal so wichtig waren. Von Canon auf Sony. Mir gings da eher um die Abbildungsleistung bei weniger Licht, da ich viel in eher schattigen Umgebungen fotografiere und meine Canon bei ein bisschen höheren ISO Bereichen einfach gerauscht hat wie sau und Sony da meines Erachtens wesentlich stärker war... außerdem wollt ich schon länger auf Vollformat wechseln.
    Was soll ich sagen. So gesehen bis auf den Sucher würde mir nicht mal auffallen dass es keine DSLR ist.

  5. Re: Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: berritorre 05.05.21 - 16:34

    Ja, die analoge Fotografie hat einen gewissen Scharm, aber für mich persönlich hält das nicht lange. Die Nachteile überwiegen für mich da. Aber jeder hat halt andere Interessen und Bedürfnisse.

    > Man hat nur eine begrenzte Anzahl an Bildern die man machen kann.
    Wie nervig war es, als man jede Menge Filme mitschleppen musste. Heute gehen auf eine meiner Karten etwas über 400 Bilder (RAW + JPEG). Das wären mehr als 10 Filme immer dabei. Klar, das jage ich nicht immer durch, aber wenn man die Kamera im Urlaub dabei hat, da müsste ich einen ganzen Rucksack an Filmen mitnehmen.

    > Man muss den richtigen Film mit dem richtigen ISO Wert drin haben und
    Versuche zwar meistens mit Iso 100 zu fotografieren, aber gerade wenn das 100-400mm drauf ist, dann brauche ich schon öfter mal eine höhere ISO. Oder im Wald. Wäre mit der analogen recht lästig.

    > entsprechend Blende und Verschluss mit einem Lichtmesser einstellen.
    Naja, auch die analogen hatten schon Belichtungsmesser. War nicht immer perfekt, klar.

    > Und ob das Foto was geworden ist, siehst du erst, sobald du in der
    > Dunkelkammer bist und das Bild entwickelt.
    Das hat einen gewissen Reiz, aber auch nicht für lange. ;-) Jedenfalls bei mir.

    Verwende meine GoPro 3 z.B. schon länger nicht mehr, weil ich zugriff auf eine GoPro 4 habe, die einen Bildschirm hat. für mich einfach unschlagbar.

    Aber ich kann mir schon vorstellen, dass mancher es reizvoll findet zu fotografieren und erst später herauszufinden, ob es was geworden ist. Ich war froh, dass ich das nicht mehr habe. Und zur Not kann ich ja den Bildschirm aus lassen und erst zu Hause schauen, wie die Bilder aussehen. ;-) Falls ich das wirklich mal haben wollte.

    Und dann am Ende die Bilder scannen. Auch kein Spass.

    Ich möchte die digitale Kamera nicht missen. Alleine was man für gute Filme und eine gute Entwicklung ausgibt...

  6. Re: Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: John2k 06.05.21 - 08:57

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Man hat nur eine begrenzte Anzahl an Bildern die man machen kann. Man muss
    > den richtigen Film mit dem richtigen ISO Wert drin haben und entsprechend
    > Blende und Verschluss mit einem Lichtmesser einstellen. Und ob das Foto was
    > geworden ist, siehst du erst, sobald du in der Dunkelkammer bist und das
    > Bild entwickelt.

    Das ist allerdings ein persönliches Disziplinproblem. Kleinere Speicherkarte einlegen, wo nur 60 Fotos draufpassen, wäre eine Möglichkeit. Ist sicherlich auch mal ein interessantes Projekt.

    Ich für meinen Teil nehme mir die Zeit für den Motivaufbau. Höher, tiefer, noch mal 'nen meter zurück oder so :-)
    Dank Klappschwenkdisplay geht auch das Foto aus blöden Winkeln (vom Boden oder aus der Luft)
    Beim Schooting würde sogar mit 1-2 Fotos pro Szene auskommen, wenn der Fokus immer sitzen würde. Musste schon viele tolle Fotos verwerfen, weils einfach nicht saß. Da sind die neueren Kameras mit ihrem Augenfokus sehr interessant.


    > Ich bin auch vor ner Weile umgestiegen. Auch wenn mir die Vorteile nicht
    > mal so wichtig waren. Von Canon auf Sony. Mir gings da eher um die
    > Abbildungsleistung bei weniger Licht, da ich viel in eher schattigen
    > Umgebungen fotografiere und meine Canon bei ein bisschen höheren ISO
    > Bereichen einfach gerauscht hat wie sau und Sony da meines Erachtens
    > wesentlich stärker war... außerdem wollt ich schon länger auf Vollformat
    > wechseln.

    Immerhin einer der größten Vorteile digitaler Kameras, dass die Empfindlichkeit nicht nur über den Film geregelt wird :-)

  7. Re: Für mich geht nichts über eine SLR

    Autor: Flexy 06.05.21 - 21:23

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)
    >
    > Immerhin einer der größten Vorteile digitaler Kameras, dass die
    > Empfindlichkeit nicht nur über den Film geregelt wird :-)


    Das ist ein kompletter Gamechanger!
    Früher musstest du dich entscheiden ob du Dia oder SW oder Farbfilm willst. Und dann noch welche Empfindlichkeit du haben möchtest. Wenn ich da unterwegs war, dann hatte ich daher z.B. bei Konzerten usw. auch oft mind. 2 Bodys dabei - einen mit einem ISO 50 Film, einen mit einem ISO 800 Film (den man auch mal auf ISO 3200 hoch kriegen konnte..).

    Hintergrund waren vor allem die hohen Kosten: Ein guter Film hat leider mal eben 15+ DM gekostet. Dazu kamen dann noch mal 20DM bis 30DM fürs Entwickeln im Fachlabor, da überlegt man es sich zwei mal den Film nach 10 Bildern raus zu holen und später noch mal ein zu legen (um dann effektiv mind. zwei Aufnahmen zu verschenken.. was bei z.B. 5 Filmen an einem Event schon 20 Bilder sind, die man verschenkt...). Wobei das Einlegen sowie so erst ging, wenn man den Film nach dem Zurückspulen in einem dunklen Sack wieder "einsatzfertig" gemacht hat. Das war alles ein ziemlicher Aufwand. Heute stellt man mal eben die ISO von 100 auf 6400 hoch - und das sieht am Ende ausbelichtet auf 60x40 oder Größer dann auch noch besser aus als die ISO 800 Filme damals in der Vergrößerung...

    Heute stellst du einfach mal den ISO Wert an der Kamera um. Und gut ist.

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