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Warum??

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  1. Warum??

    Autor: specialsymbol 06.03.17 - 12:10

    Frontschürzen werden bislang als Massenprodukt gepresst - aus Plaste. Das ist rotzebillig. So billig, dass Frontschürzen in Halterungen mit dem Kabelstapler durch die Gegend gefahren werden und wenn mal eine runterfällt ist es eh egal - sind nur Centbeträge. Außer sie wurden schon lackiert, dann ist es etwa doppelt so teuer.

    Der 3d-Druck kann niemals so schnell und billig sein wie Plastepressen.

  2. Re: Warum??

    Autor: jude 06.03.17 - 12:48

    Die ersten 100 aus der Presse sind teurer. (Form, Einrichtezeit)

  3. Re: Warum??

    Autor: Mithrandir 06.03.17 - 13:29

    specialsymbol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der 3d-Druck kann niemals so schnell und billig sein wie Plastepressen.

    Und Computer brauchten niemals mehr als 256 KB Arbeitsspeicher.

    Manche Menschen lernen einfach nicht dazu.

  4. Re: Warum??

    Autor: ScaniaMF 06.03.17 - 13:38

    Mithrandir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > specialsymbol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der 3d-Druck kann niemals so schnell und billig sein wie Plastepressen.
    >
    > Und Computer brauchten niemals mehr als 256 KB Arbeitsspeicher.
    >
    > Manche Menschen lernen einfach nicht dazu.


    Beim Punkt "billig" kann man sich streiten, aber beim Punkt "Schnell"-das scheitert an physikalischen grenzen.

  5. Re: Warum??

    Autor: m9898 06.03.17 - 15:04

    ScaniaMF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Punkt "billig" kann man sich streiten, aber beim Punkt "Schnell"-das
    > scheitert an physikalischen grenzen.

    An welchen?
    FDM ist übrigens auch nicht zwingend das Maß der Dinge im Bereich 3D-Druck, andere Techniken haben durchaus noch einiges an Potential im Bereich Geschwindigkeit.

  6. Re: Warum??

    Autor: h3nNi 06.03.17 - 16:36

    Warum wird nur Ford wissen. Aber wenn man sein Auto länger fahren will, könnte man sich darüber freuen, wenn Ersatzteile neu Produziert werden können.

    Beispiel: Ich habe einen Youngtimer der ca. 25 Jahre alt ist. Bei dem ist eine Plastikschiene am Armaturenbrett gebrochen. Leider ist dies eine typische Krankheit des Models, sodass man nicht hoffen kann diese Schiene als Ersatzteil vom Schrott zu holen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.17 16:36 durch h3nNi.

  7. Re: Warum??

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.17 - 17:25

    Die Technik ist noch immer in den Kinderschuhen. Da presst du jetzt noch für Centbeträge schneller und lässt es aus Buxtehude ankarren. Irgendwann druckst du vor Ort alles was du brauchst und wann du es brauchst. Brauchst nur noch ein Materialsilo und bist auf Tage, Wochen oder Monate fast autark. Zulieferer streikt? Containerschiff braucht danke Sturm ne Woche länger? Völlig egal.

  8. Re: Warum??

    Autor: Ach 06.03.17 - 19:04

    Tut mir ja leid denn Spielverderber zu geben, aber Leute, so eine Stahlform, (bzw. zwei, weil Positiv- und Negativform) für ein großes Bauteil wie z.B. eine Stoßstange, die koste ohne Weiteres mehrere 100K Euro!

  9. Re: Warum??

    Autor: nicoledos 06.03.17 - 19:35

    Man könnte im ersten Schritt bereits die Formen Drucken und einiges Geld sparen.

  10. Re: Warum??

    Autor: Ach 07.03.17 - 05:42

    >Man könnte im ersten Schritt bereits die Formen Drucken und einiges Geld sparen.

    Im Prinzip eine gute Idee, allein die Gussform 3D zu drucken. Wie viel Aufwand man damit aber wirklich einsparen kann, das wäre dann aber zu überprüfen, da der 3D Print eine weder glatte noch materialtechnisch homogene Oberfläche erzeugt. Schwierig zu bearbeiten. Wie Kunststoffgussformen in der klassischen Art und Weise hergestellt werden, das hab ich noch ein paar verschwommen Erinnerungen, weil es schon so lange her ist(selber an sowas gearbeitet habe ich nicht, konnte es aber mal eine Zeit lang verfolgen).

    Da werden die Negative, bzw. Positive durch Fräsen , Elektroerodieren und händisches Nachbearbeiten aus massiven, mit Wasserleitungen(für die Heizung) durchzogenen und mehrere 100 Kg schweren Stahlblöcken herausgearbeitet.

    Das Berechnen und Sicherstellen des richtigen Gussverhaltens geht inzwischen schnell, mit Hilfe von entsprechenden Mold Simulationen. Das initiale Herausfräsen geht dann noch relativ flott im Gegensatz zum Elektroerodieren(herausbrennen der Form mit einer unter Strom stehenden Kupferelektrode in einer leitenden Flüssigkeit), das Tage und Wochen in Anspruch nehmen kann, wobei die der dem Gussteil entsprechend geformte Kupferelektrode ja auch erst mal gefertigt werden muss und sich auch selber mit der Zeit abnutzt, was man berücksichtigen muss. Das initiale Reinigen der erodierten Oberfläche habe ich nicht mitbekommen. Was ich gesehen habe, war das Heranarbeiten an die schließliche Oberfläche. Da wird ein Testguss mit der Form erzeugt, der hat natürlich eine Menge Fehler die markiert werden, dann kommt die Form in die Werkstatt, und der oder die Werkzeugmechaniker/Maschinenbauer arbeiten die Fehler in der Oberfläche nach, mit Schleifen oder mit Auftragsschweißen plus anschließendem Schleifen und schließlichem händischem Feilen und schleifen mit feinem Werkzeug. Dann wird die Form erneut ausprobiert, kommt erneut zurück um die noch übrig bleibenden Fehler herauszuarbeiten. Das Spielchen wiederholt sich dann so oft, bis die Oberfläche perfekt ist, was in jedem Fall und wiederum mehr als nur ne Woche dauert. Es ist eine ziemlich anspruchsvolle Arbeit, nur die Besten kommen da ran.

    Ist, wie gesagt, eine kleine Ewigkeit her. K.A. was sich da inzwischen wie verändert hat. Gibt es aber sicher irgendwo ein how-is't-made-Video dazu. Festhalten kann man, dass auch nicht die als so selbstverständlich erscheinenden, superglatten Oberflächen der Kunststoffmassenware als Geschenke der Technik vom Himmel fallen, sondern das auf der anderen Seite erst nach einem ganz schön technischen wie zeitlichen Aufwand diese perfekten Oberflächen aus den Maschinen herauskommen. Dann aber eben blitzschnell, in unbegrenzten Stückzahlen und in der immer gleichen Qualität.

  11. Re: Warum??

    Autor: staeff 07.03.17 - 08:22

    Im vergleich zu einer Presse, müsste ein 3D-Drucker schon so schnell werden:

    https://www.youtube.com/watch?v=3nUYg8b9UCQ

    (allerdings gibt es sicherlich Teile, die sich nicht so leicht pressen lassen)

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