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Typisch Leica

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  1. Typisch Leica

    Autor: __guido 22.11.17 - 09:12

    Die Technik dürfte nicht mal auf dem Stand einer Sony A6000 sein. Die kostet 440 EUR statt 2.500 EUR. Materialien und Verarbeitung werden bei der Leica sicher besser sein. Zu analogen Zeiten, als man eine Kamera 20-30 Jahre genutzt hat, war das ein geldwerter Vorteil. Im Digitalzeitalter ist die Kamera nach 5 Jahren technisch veraltet. Garantiert wird man sie nicht 20-30 Jahre benutzen. Letztlich mehr als 2.000 EUR Aufpreis für ein bisschen Image? Wer den Retro-Look und Rangefinder-Stil mag, bekommt bei Fujifilm technisch bessere Bodies - an die er auch Leica Objektive adaptieren kann.

    Leica hat kein Halbleiter- und Software-Knowhow und kauft das fast alles zu. Deshalb kann Leica bei digitalen Kameras nie technisch führend sein. Meines Erachtens sollte sich Leica - so wie es z.B. auch Zeiss macht - auf die Produktion von Objektiven konzentrieren und diese für Sony E, Fuji X und noch kommende Mirrorless-Systeme von Canon und Nikon anbieten. Ich glaube, dass das Marktpotential da wesentlich größer wäre. APS-C-Objektive für TL-Mount zu bauen, für die es keine Nachfrage gibt, weil die Bodies dafür nur in homöopathischer Dosis verkauft werden, scheint mir keine funktionierende Strategie zu sein.

  2. Re: Typisch Leica

    Autor: happymeal 22.11.17 - 10:18

    __guido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Technik dürfte nicht mal auf dem Stand einer Sony A6000 sein.

    Ja natürlich nicht. Die CL hat den besseren Sucher, das bessere Display, den besseren Verschluss und 4K Video.

  3. Re: Typisch Leica

    Autor: achtundvier 22.11.17 - 11:05

    dann halt a6300 :-) aber gut kaufe sie doch :)

  4. Re: Typisch Leica

    Autor: Anonymer Nutzer 22.11.17 - 12:21

    __guido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Technik dürfte nicht mal auf dem Stand einer Sony A6000 sein. Die
    > kostet 440 EUR statt 2.500 EUR. Materialien und Verarbeitung werden bei der
    > Leica sicher besser sein. Zu analogen Zeiten, als man eine Kamera 20-30
    > Jahre genutzt hat, war das ein geldwerter Vorteil. Im Digitalzeitalter ist
    > die Kamera nach 5 Jahren technisch veraltet. Garantiert wird man sie nicht
    > 20-30 Jahre benutzen. Letztlich mehr als 2.000 EUR Aufpreis für ein
    > bisschen Image? Wer den Retro-Look und Rangefinder-Stil mag, bekommt bei
    > Fujifilm technisch bessere Bodies - an die er auch Leica Objektive
    > adaptieren kann.
    >
    > Leica hat kein Halbleiter- und Software-Knowhow und kauft das fast alles
    > zu.

    Das stimmt so nicht. Leica hat keine eigene Fertigung, damit müssen sie Sensoren usw. zukaufen. Aber die Elektronik und die Algorithemen wie man diese ansteuert und wie man die Daten vom Sensor auswertet und in RAW und jpeg umwandelt. Das Know How hat Leica sehr wohl.

    > Deshalb kann Leica bei digitalen Kameras nie technisch führend sein.
    > Meines Erachtens sollte sich Leica - so wie es z.B. auch Zeiss macht - auf
    > die Produktion von Objektiven konzentrieren und diese für Sony E, Fuji X
    > und noch kommende Mirrorless-Systeme von Canon und Nikon anbieten. Ich
    > glaube, dass das Marktpotential da wesentlich größer wäre. APS-C-Objektive
    > für TL-Mount zu bauen, für die es keine Nachfrage gibt, weil die Bodies
    > dafür nur in homöopathischer Dosis verkauft werden, scheint mir keine
    > funktionierende Strategie zu sein.

    Das Problem bei Sony ist und bleibt (hatte selbst bis vor 4 Monaten eine A6000) die Zoom-Objektivauswahl. Und in zweiter Linie die Größe der Objektive in Relation zur Kamera.
    Festbrennweiten sind OK, auch gute preiswerte vorhanden. Wer aber sich auf Zoom spezialisiert hat bzw. so fotografieren möchte, also keine, wenig Portraits oder Studiofotografie, der sollte von der Alpha6xxxx die Finger lassen.

  5. Re: Typisch Leica

    Autor: Thunderbird1400 22.11.17 - 12:32

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem bei Sony ist und bleibt (hatte selbst bis vor 4 Monaten eine
    > A6000) die Zoom-Objektivauswahl. Und in zweiter Linie die Größe der
    > Objektive in Relation zur Kamera.
    > Festbrennweiten sind OK, auch gute preiswerte vorhanden. Wer aber sich auf
    > Zoom spezialisiert hat bzw. so fotografieren möchte, also keine, wenig
    > Portraits oder Studiofotografie, der sollte von der Alpha6xxxx die Finger
    > lassen.
    Das kann man so nicht sagen. Es gibt einige vernünftige Zooms für Sony APS-C E-Mount (auch das Kit-Zoom ist nicht so schlecht, wie sein Ruf) und man kann zudem auch die Vollformat-Zooms dran schrauben. Bei anderen Herstellern sieht es auch nicht viel besser aus. Es gibt nur sehr sehr wenige vernünftige Normalzooms mit wirklich guter Bildqualität (insb. bei Offenblende) und halbwegs hoher Lichtstärke. Bei den Zooms muss man zwangsläufig immer mehr oder weniger große Kompromisse eingehen.
    Fotografiere selbst an einer A6500 mit dem Zeiss 16-70 f/4. Qualitativ kein Vergleich zu Festbrennweiten (insb. bei der Randschärfe), das ist klar. Dennoch lassen sich damit gute Bilder machen, Schärfe in der Mitte ist auf Festbrennweiten-Niveau und man ist sehr kompakt und flexibel unterwegs. Auch bei anderen Herstellern gibt es da sehr wenig Auswahl und oft kann man Offenblende komplett vergessen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 12:33 durch Thunderbird1400.

  6. Re: Typisch Leica

    Autor: Bremsklotz 22.11.17 - 12:32

    DY
    > Das Problem bei Sony ist und bleibt (hatte selbst bis vor 4 Monaten eine
    > A6000) die Zoom-Objektivauswahl. Und in zweiter Linie die Größe der
    > Objektive in Relation zur Kamera.
    > Festbrennweiten sind OK, auch gute preiswerte vorhanden. Wer aber sich auf
    > Zoom spezialisiert hat bzw. so fotografieren möchte, also keine, wenig
    > Portraits oder Studiofotografie, der sollte von der Alpha6xxxx die Finger
    > lassen.

    Es stimmt wohl dass Sony die kleinere Objektivauswahl hat als CaNikon, aber es sind gute Zoom vorhanden. Das Problem welches du beschreibst, ist dein persönliches Problem. Es ist die Art wie man die Kamera hält und auch die Grösse deiner Hände. Ich persönlich kann die A6xxx und die A7 Serie uneingeschränkt empfehlen für jede Art der Fotografie. Film ist dann wieder ein anderes Thema.

    Generell begrüsse ich doch sehr gibt es so viele verschiedene Kamerahersteller, so findet jeder für seine Vorliebe die passende Kamera. Und wenn mir der Style der Leica zusagt und das Geld nicht juckt... warum nicht. Die Elektronik ist sowieso bei den meisten Kameras die Selbe. Canon und Fuji mal ausgeklammert.

  7. Re: Typisch Leica

    Autor: __guido 22.11.17 - 14:12

    Ja, bei den spiegellosen APS-C-Kamera hat Sony kaum gute Objektive. Fuji bietet da sehr viel mehr. Nur 2 Dials an den Sony-APS-C sehe ich auch negativ.

    Bei den unzähligen Vollformat-A7 verstehe ich absolut nicht, warum die alle im Format einer geschrumpften DSLR gebaut werden. Anders als bei optischen Suchern gibt es bei elektronischen Suchern null Gründe, den Sucher zentriert über dem Bajonett anzuordnen. Jeder Mensch hat eine Nase und die kollidiert dann immer mit dem Kamerabody. Immer. Warum gibt es keine Vollformat-A7 im Rangefinder-Layout mit dem Sucher an der Ecke?

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