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  5. › USB-Stick als Geotagger

Was für ne Weltneuheut

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  1. Was für ne Weltneuheut

    Autor: ME_Fire 27.10.09 - 08:50

    Ein GPS Tracker im USB Stick Format. Darauf hat die Welt lange gewartet. Etwa bis 1998 :-)

    Ich frage mich immer noch wieso das in neuen Kameras, zumindest in der oberen Preisklasse, nicht standardmässig eingebaut ist. Jedes 200€ Handy hat heutzutage GPS.

    Wenn es direkt in der Kamera eingebaut ist, hat man ausserdem den Vorteil dass man über einen digitalen Kompass auch gleich die Richtung bestimmen kann. Der USB Stick kann ja irgendwie in der Tasche stecken und muss nicht unbedingt in die selbe Richtung schauen wie die Kamera.

  2. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: sonyyy 27.10.09 - 08:59

    sony hat in der tat sowas, ist nur um eine spur größer und teurer.

    vermutlich ists auch deswegen nicht eingebaut (größe, zusatzeinnahmen und evtl akku/laufzeit der kamera)

  3. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: Sturmflut 27.10.09 - 09:00

    Korrekt. Ich habe seit einem Jahr einen Holux M-241, der hat zwar keine 2 GB Speicher aber die Kapazität reicht locker für 24 Stunden Aufzeichnung und im Gegensatz zu diesem Gerät hier hat der M-241 ein LC-Display mit Menüführung sowie Bluetooth, kann also gleichzeitig als GPS-Maus arbeiten. Und der Holux ist billiger als der Mist hier.

    Dass die Daten nachher beliebig exportiert werden können sollen und man möglicherweise auch Fotos damit georeferenziert ist doch klar, dafür will Ich nicht mal ne eigene Software vom Hersteller benutzen müssen. Die läuft doch dann z.B. auch wieder nicht unter Linux.

  4. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: Jon 27.10.09 - 09:32

    Wie bringt man die Daten vom Holux unter Linux mit den Fotos zusammen? Habe sowas bisher nicht, weil ich dachte, man braucht immer Windows-Software dafür.

  5. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: SJ 27.10.09 - 09:35

    Ich benutz eigentlich nur noch mein SE-C905 als Kamera. Das hat Geotagging und ich habs auch immer dabei. Nur wird die Blickrichteung leider nicht gespeichert, was schade ist.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  6. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: MrTweek 27.10.09 - 09:47

    > Wie bringt man die Daten vom Holux unter Linux mit den Fotos zusammen? Habe
    > sowas bisher nicht, weil ich dachte, man braucht immer Windows-Software
    > dafür.

    Ich benutze dafür gpscorrelate. gibts auch in bunt als gpscorrelate-gui. Tuts wunderbar und ist zumindest in Debian/Ubuntu in den repos.

  7. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: co 27.10.09 - 09:54

    billiger? Der Stick ist für 70$ angekündigt, den Holux finde ich nirgends unter 80€
    Kennst du nen billigeren Shop?

  8. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: Jon 27.10.09 - 09:54

    > Ich benutze dafür gpscorrelate. gibts auch in bunt als gpscorrelate-gui.
    > Tuts wunderbar und ist zumindest in Debian/Ubuntu in den repos.

    Danke Dir. Bist Du mit dem Holux sonst zufrieden? Nachteile? Ich glaub so'n Teil hol ich mir auch. :-) Laut Webseite hat der 130000 Speicherpositionen; das sollte doch länger als für 24h reichen, oder?

  9. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: ME_Fire 27.10.09 - 09:55

    Der Speicher nützt Dir aber nichts wenn der Akku leer ist ;-)

  10. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: MrTweek 27.10.09 - 10:22

    > Danke Dir. Bist Du mit dem Holux sonst zufrieden? Nachteile?

    Ich habe keinen Holux, sondern einen iBlue BT-747. Der hat kein Display, aber ansonsten ziemlich die gleiche Ausstattung. Bin schon zufrieden damit. Nachteil ist halt der Speicher (bei beiden) von nur 4 MB (wird als 32 MBit beworben). Der kann im Urlaub schnell mal nach einer Woche voll sein.

    Tollerweise gibts die Software (MTK-Logger) auch als Java-Applet, so kann ich die Daten unterwegs per Bluetooth aufs Handy ziehen. Dauert zwar lange (1-2 Stunden) aber da hab ich halt viel mehr Platz.

    > billiger? Der Stick ist für 70$ angekündigt, den Holux finde
    > ich nirgends unter 80€
    Holux vielleicht nicht, aber es gibt unzählige andere Logger mit besserer Ausstattung, bei ebay findet man die ab 30 Euro.

  11. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: tjay 27.10.09 - 10:25

    Bei dealextreme.com für ca. 83$

    co schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > billiger? Der Stick ist für 70$ angekündigt, den Holux finde ich nirgends
    > unter 80€
    > Kennst du nen billigeren Shop?

  12. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: KMeyer 27.10.09 - 13:04

    MrTweek schrieb:
    > > billiger? Der Stick ist für 70$ angekündigt, den Holux finde
    > > ich nirgends unter 80€
    > Holux vielleicht nicht, aber es gibt unzählige andere Logger mit besserer
    > Ausstattung, bei ebay findet man die ab 30 Euro.

    Aber Vorsicht mit diesen Angebotten. Zum einen werden welche Angeboten, die überhaupt keinen Akku haben, sondern über USB mit Saft versorgt werden wollen (ich frag mich echt, wer damit was anfangen soll).
    Zum anderen haben diese Dinger oft eine Schnittstelle, die wie USB aussieht, aber offenbar eine uralte serielle Schnittstelle ist, die einen Treiber benötigt. Und den muss man erstmal zum Laufen bringen. Ich jedenfalls hab das beim "3in1 GPS-Dongle" noch nicht geschafft.
    Und wer dann glaubt, er könne einfach eine Datei über USB herunterladen, um diese dann z.B. mit dem hervorragenden (und kostenlosen) GeoSetter von Friedemann Schmidt verarbeiten zu können, der dürfte sich auch angeschmiert fühlen: Auf den Dongle kann nur eine (mitgelieferte) Spezialsoftware zugreifen - Datei einfach kopieren ist nicht drin.

    Da würde mich wirklich interessieren, ob das bei dem hier vorgestellten Gerät besser ist.

  13. Re: Was für ne Weltneuheut

    Autor: nate 27.10.09 - 13:40

    > Zum anderen haben diese Dinger oft eine Schnittstelle, die wie USB
    > aussieht, aber offenbar eine uralte serielle Schnittstelle ist, die einen
    > Treiber benötigt.

    Diese Schnittstelle sieht nicht nur aus wie USB, sondern sie *ist* USB. Darüber wird jedoch eine serielle Schnittstelle emuliert. Das machen alle mir bekannten Logger so (und die, die's nicht machen, haben gleich ein komplett proprietäres Protokoll).

    > Und den muss man erstmal zum Laufen bringen. Ich
    > jedenfalls hab das beim "3in1 GPS-Dongle" noch nicht geschafft.

    Ärgerlich. Sofern es ein solches Pseudo-UART-Interface ist, sollte es zumindest unter Linux auch ganz ohne Treiber klappen.

    > Auf den Dongle kann nur eine (mitgelieferte) Spezialsoftware
    > zugreifen - Datei einfach kopieren ist nicht drin.

    ... genau wie bei ausnahmslos *jedem* anderen GPS-Logger auch. Man möge mir Gegenbeispiele nennen, um mich zu überzeugen.

    > Da würde mich wirklich interessieren, ob das bei dem hier vorgestellten
    > Gerät besser ist.

    Ja, mich auch :)

  14. OT: Tücken der GPS-Logger

    Autor: KMeyer 27.10.09 - 14:20

    Danke für die Antwort!

    nate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Zum anderen haben diese Dinger oft eine Schnittstelle, die wie USB
    > > aussieht, aber offenbar eine uralte serielle Schnittstelle ist, die einen
    > > Treiber benötigt.
    >
    > Diese Schnittstelle sieht nicht nur aus wie USB, sondern sie *ist* USB.
    > Darüber wird jedoch eine serielle Schnittstelle emuliert. Das machen alle
    > mir bekannten Logger so (und die, die's nicht machen, haben gleich ein
    > komplett proprietäres Protokoll).

    Hmm - muss ich das verstehen? ;-)
    Tatsache ist: Ich habe noch mit keinem USB-Gerät jemals ein Problem gehabt (ganz im Gegensatz zu seriellen Schnittstellen früher), aber ich habe hier zwei solche Logger herumliegen, die ich beide nicht zum Laufen kriege (auf XP).
    Ehrlich gesagt fluche ich auf die Dinger und hoffe, dass irgendwann mal was herauskommt, das einfach nur Dateien schreibt, die man per "Mass Storage Device" herunterladen kann.
    Oder, fast noch besser: die das die Dateien auf ein Speicherkärtchen schreibt.

    NB: Ich habe auch ein VT-Tech Navigerätchen mit iGo-Software hier, das war (trotz Touchscreen und Kartensoftware für x Länder) billiger als die meisten reinen GPS-Logger.
    Und das schreibt trk-Dateien! Nur ist es für den reinen Log-Zweck zu groß und der Akku hält nur ne gute Stunde...

    > > Da würde mich wirklich interessieren, ob das bei dem hier vorgestellten
    > > Gerät besser ist.
    >
    > Ja, mich auch :)

    Ja, die Website zeigt sich nicht sehr auskunftsfreudig, das klingt verdächtig.

  15. Re: OT: Tücken der GPS-Logger

    Autor: nate 27.10.09 - 15:26

    > Hmm - muss ich das verstehen? ;-)

    Die GPS-Logger sind vollwertige USB-Geräte, allerdings emulieren sie eine serielle Schnittstelle, um mit dem eigentlichen GPS-Empfänger zu kommunizieren. Das ist durchaus üblich bei einfachen Peripheriegeräten.

    > Tatsache ist: Ich habe noch mit keinem USB-Gerät jemals ein Problem gehabt
    > (ganz im Gegensatz zu seriellen Schnittstellen früher), aber ich habe hier
    > zwei solche Logger herumliegen, die ich beide nicht zum Laufen kriege (auf
    > XP).

    Stimmt, unter Windows ist das mitunter Gefrickel. Ich musste auch immer erst im Gerätemanager(!) nachschauen, welchen COM-Port der Logger nun zugewiesen bekommen hat (mal COM4, mal COM5). Unter Linux hingegen braucht man ja nicht einmal einen Treiber :) So oder so braucht man aber eine Software, um den Logger auszulesen, und die ist eben chipsatzspezifisch :(

    > Ehrlich gesagt fluche ich auf die Dinger und hoffe, dass irgendwann mal was
    > herauskommt, das einfach nur Dateien schreibt, die man per "Mass Storage
    > Device" herunterladen kann.

    Genau das wünschte ich mir auch. Im c't-Test letztes Jahr gab es genau ein Gerät mit Mass-Storage-Funktion -- allerdings, wie sich herausstellte, nur um die Auslesesoftware für Windows problemlos bereitzustellen. Die eigentlichen Logger-Funktionen wurden auch bei diesem Gerät über ein proprietäres Protokoll realisiert. Meine Vermutung ist, dass der in diesem Artikel vorgestellte Logger nach dem selben Schema arbeitet.

    > NB: Ich habe auch ein VT-Tech Navigerätchen mit iGo-Software hier, das war
    > (trotz Touchscreen und Kartensoftware für x Länder) billiger als die
    > meisten reinen GPS-Logger.
    > Und das schreibt trk-Dateien!

    Glaube ich gerne, aber wie du selbst sagst ...

    > ist es für den reinen Log-Zweck zu groß
    > und der Akku hält nur ne gute Stunde...

    Eben. Und so'n Allerwelts-Logger für 50 Euro hält locker über 24 Stunden durch.

  16. Re: OT: Tücken der GPS-Logger

    Autor: TomTom 27.10.09 - 22:42

    >> Eben. Und so'n Allerwelts-Logger für 50 Euro hält locker über 24 Stunden durch.

    Schön wärs. ein typischer gps-logger ala royaltek 3800 hält nur mit akku (was auf einer tour erstmal regelmaäßig aufgeladen werden muss) gerade mal 12 Stunden.

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