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Und in zwanzig Jahren...

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  1. Und in zwanzig Jahren...

    Autor: crayven 08.06.15 - 10:35

    ... werden Drohnen die Flugzeuge automatisch warten. Denn unsere Technologie mach exponentielle Sprünge nach vorn. Was heute "verrückt" und "unmöglich" ist, wird morgen schon langweilig sein.

    Dazu gibt es hier einen Zweiteiler, der das Thema "Wissenswachstum" gut erklärt:
    http://waitbutwhy.com/2015/01/artificial-intelligence-revolution-1.html

    Kurz zusammengefasst: Unsere Technologie wächst in X Jahren schneller als die X Jahre davor.
    Beispiel: Bringen wir eine Person, die vor 150 Jahren (1865) gelebt hat in unsere Zeit, wird diese Person einen Schock erleiden. Internet, Autos, Flugzeuge, Raumfahrt, Fernsehen, allgegenwärtige Elektrizität, Gebäude (Wolkenkratzer), Maschinen...
    Unser Leben hat sich in dieser Zeit massiv geändert.

    Kehrt der Zeitreisende zurück in sein Jahr und bringt nun jemanden, der 150 Jahre (1715) vor ihm gelebt hat in seine Zeit ... dann hat sich nicht viel geändert. Ja, man kann nun über Telegrafen über weite Entfernung schreiben, Eisenbahnen transportieren Waren, doch im großen und ganzen würde man sich zurechtfinden. Um den selben Effekt hervorzurufen, die der Zeitreisende in unsere Zeit hatte (1865 -> 2015) müsste er jemanden viel älteres zu sich holen als 1715 -> 1865. Ein Mensch aus dem Jahr 1000 hätte jedoch vermutlich einen ähnlichen "technologischen Schock".

    Möchte nun die Person aus dem Jahr 1000 schocken, muss auch sie wesentlich weiter zurückkehren. Dies zeigt uns: Technologie wächst exponentiell an. Das ist auch ganz normal und natürlich. Wer nicht weiß, wie eine Dampfmaschine funktioniert, kann auch keine Eisenbahn bauen. Wer kein Feuer entzünden kann, kann keinen Dampf erzeugen...

    Ein weiteres Problem, was Zukunftsvisionen angeht: wir sind unglaublich ignorant gegenüber dem Fortschritt. Aus der Sichtweise einer Person von 1995 mag diese bestimmt gedacht haben, dass wir auch in 20 Jahren das Internet haben - aber hätte diese Person wohl gedacht, dass das Netz unser Leben fast schon bestimmen würde? Das jeder, der möchte, von nahezu überall ins Netzt kann? Nein, ganz bestimmt nicht.

    Und so sitzen wir heute hier und stellen uns die Welt in 20 Jahren viel langweiliger vor als sie tatsächlich sein wird :)

  2. Re: Und in zwanzig Jahren...

    Autor: spiderbit 08.06.15 - 13:26

    Naja mag schon zum Teil stimmen, das hat aber sehr viel mit unserem Wirtschaftssystem zu tun die exponenzielles Wachstum erzwingt, das steht aber vor dem Ende da wir erstmal nur eine Erde haben zum Resourcen aus zu nutzen.

    Es gab auch davor immer schon aehnliche Wachstuemer, wie Inkas, Roemer... die sind dann alle an Kriegen oder aehnliches zu grunde gegangen, wieso soll das heute nicht so sein? Immerhin haben wir den Krieg wieder vor der Haustuer und die Nato macht sich auch stark gegen Russland oder umgekehrt die 2. Auch kommen alle Paar jahre eine neue atomraketenmacht dazu....

    Dieses System muss kolidieren, es haelt verlangsamung von Wachstum nicht aus, dies ist aber noetig. Eine verschnellerung haelt aber unsere Erde nimmer aus. Eins von beidem werden wir also "opfern" muessen, und wenn wir die Erde opfern und nicht 10 Mrd leute zu anderen Planeten fliegen koennen, bedeutet das letzendlich wieder das das System am Ende ist und dann nicht nur das sondern wir als Systemspieler auch.

    Ein weiterer Punkt der diese Beschleunigung aus loest ist die verkuerzung der Produktzyklen. Btw glaubst du doch nicht das Zuege fuer Leute vor 300 jahren mal so ein ganz normales ding waere.

    Heute sind die Bananenhandies ja so unausgereift und oft auch undurchdacht, da kommen ja auch heute Lebende nicht mit klar, da alles total verbugt oder schlicht schlecht gemacht ist.

    Auch seh ich konkret in vielen bereichen das Moores Gesetz nicht mehr funtzt.

    heute gibts genau eine Platte fuer 240 Euro mit 8TB seit ende 2014, vor 2 Jahren wo nach moores gesetz die dichte sich spaetestens (1 bis 2 jahre ist die regel) haette verdopplen haette muessen ende 2011 (20.09.2011) wurde schon die erste 4TB Platte gelistet.

    Die Preise entwickeln sich fast noch katastrophaler die kleben sehr hoch fest.

    Auch bei CPUs entwickelt sich seit jahren wenig. Seit man beim Takt steigern an ne Grenze gekommen ist, sieht man geschwindigkeitsverbesserungen nur noch in theoretischen Benchmarks.

    Sicher ueber die GPU kann man noch starke Verbesserungen erreichen, aber die es wird immer weniger Geld in GUTE Software investiert, es geht darum Fliessbandsoftware zu erstellen, das schnelle kurzfristige Geld. Seit spaetestens DX9 gehts bei jeder DX version nur noch darum das die Entwickler Zeit sparen beim Spiel erstellen, dafuer opfert man sogar Ausfuerungsspeed, wie man an Mantle und Co jetzt gut sehen konnte.

    Was ich damit sagen will, technischer Fortschritt ist oft gut, aber man sollte es nicht blind als heilige Kuh an sehen, die technologie kann uns nicht alleine von allen Problemen loesen. Auch wenn Politik grad der reinste Horror gerade fuer unsere Generation (nehm mal an das du auch juenger bist) ist, ist klar, aber hier wird sich bald was tun muessen, eventuell nur nach starken katastrophen wie Fukushima eher noch schliemmeres, aber das wird bald eh kommen, wenn wir nicht aus einsicht handeln.

  3. Re: Und in zwanzig Jahren...

    Autor: theWhip 08.06.15 - 18:20

    Und genau das macht vielen sorgen, denn exponentiell bekommt uns Menschen nicht gut, auch eine Studie glaube ich

  4. Re: Und in zwanzig Jahren...

    Autor: M.P. 09.06.15 - 09:00

    Und in dreißig Jahren werden bestimmte Wartungsarbeiten dann im Flug durchgeführt - Wie bereits Militärjets im Flug betankt werden.

    " *knarz* Hallo hier spricht ihr Flugkapitän, bitte beachten Sie die beiden Drohnen nicht, die gerade die rechte Triebwerksgondel öffnen - wir werden während der planmäßigen Wartungsarbeiten mit unverminderter Geschwindigkeit weiterfliegen - senk yuuu for travelling with Easyjet"

    ;-)

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