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Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

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  1. Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: Sinnfrei 18.04.17 - 10:31

    Der einzig sichere Kopierschutz ist die Nichtveröffentlichung. Alles andere ist nur eine Frage der Zeit und des Aufwands.

    __________________
    ...

  2. Re: Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: Muhaha 18.04.17 - 10:49

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der einzig sichere Kopierschutz ist die Nichtveröffentlichung. Alles andere
    > ist nur eine Frage der Zeit und des Aufwands.

    Oh, man kann schon einen Kopierschutz entwickeln, wo der Aufwand zum Knacken alles übersteigen würde, was privaten Hackern je zur Verfügung steht.

    Du kannst mit einer Kombination aus Biometrie und hochwertiger Verschlüsselung über Hardware-Dongles Zugriff auf ein Spiel gezielt nur für einen spezifischen Kunden zulassen, dessen biometrische Daten zuerst erfasst und dann jedes Mal abgeprüft werden. Das wäre sicher genug, um es als unknackbar bezeichnen zu können.

    Da es hier aber um Produkte geht, die millionenfach überall auf der Welt an Privatkunden verkauft werden sollen und nicht um aufwendige und teure Spezialzugänge für einen kleinen Nutzerkreis in Hochsicherheitszonen, bleibt es dabei: DRM- und Kopierschutzsysteme für Consumer-Produkte können prinzipiell nicht so aufwendig gestaltet werden, dass Hacker keinen Zugriff mehr darauf bekommen können. Consumer-DRM und Consumer-Kopierschutzsysteme werden IMMER hackbar und knackbar bleiben.

  3. Re: Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: masel99 18.04.17 - 11:34

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der einzig sichere Kopierschutz ist die Nichtveröffentlichung.

    Nö, es sind schon Sachen vor Veröffentlichung geleakt worden.

  4. Re: Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: Trockenobst 18.04.17 - 11:55

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bleibt es dabei: DRM- und Kopierschutzsysteme für Consumer-Produkte können
    > prinzipiell nicht so aufwendig gestaltet werden, dass Hacker keinen Zugriff
    > mehr darauf bekommen können. Consumer-DRM und Consumer-
    > Kopierschutzsysteme werden IMMER hackbar und knackbar bleiben.

    Mein Kumpel im Forschungslabor nutzt eine Biotech Software für DNA Analyse aus England, dafür gibt es einen dicken Dongle mit USB sowie Netzwerkbuchse. Die Software läuft 95% auch ohne den Dongle. Ein Teil des DNA Arbeiten ist aber so geschrieben, dass er auf der CPU des Dongles ausgeführt wird.
    Der Aufwand so was zu knacken steht in keinem Verhältnis dies nachzuentwickeln. Da der Code nicht auf x86 läuft müsste man einen mit hohem KungFu finden der den spezialisierten Code nachentwickelt, der dazu sich fast wöchentlich ändert. Das wäre ein komplettes Re-Engineering der Software. Wer macht das?

    Andere Systeme wie aktuelle Animations Software nutzen dagegen die Cloud zu ihrem Vorteil. Beim Login und Download wird die Software so "generiert" dass sie nur auf deinem System läuft solange die Hardware nicht stark verändert wird. Im Prinzip bekommst du dein personalisiertes "Exe". Man sieht im Untergrund, wie aufwändig das ist die Kopien zum laufen zu bekommen: VM, eigenes Bios, Windows Patches, Treiberinstallationen etc. Das tut weh.

    Das kann man noch viel weiter treiben, z.B. bei einem OpenWorld Spiel könnte man Onlinebasiert nur wenig Texturen und Daten runterladen und so wie du spielst werden die Stücke nachgeladen. Bis tatsächlich das gesamte Spiel vorrätig ist, müsste man es erst komplett gespielt haben, erst dann sind alle Daten da. Das Spiel ist sogar knackbar, aber ohne die gesamten Daten nicht vollständig.

    Denuvo hat gezeigt, dass es kein herkömmlicher Knackschutz sein muss. Man kann die Arbeit und Aufwand den man reinstecken muss einfach Richtung "hochbezahlter Vollzeitjob für 10 Leute" schieben, dann "reicht" das schon. Speziell wenn in der Zukunft der Computer deinen Code zerlegt, zerhackt und auf mehrere Highlevel Konzepte umcompiliert.

    Dann beginnt der Kampf der Code-Analyse KI's, aber das ist unvermeidbar. Der Mensch kann eine gewisse Komplexität selbst nicht mehr handlen.

  5. Re: Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: My1 18.04.17 - 12:07

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Kumpel im Forschungslabor nutzt eine Biotech Software für DNA Analyse
    > aus England, dafür gibt es einen dicken Dongle mit USB sowie
    > Netzwerkbuchse. Die Software läuft 95% auch ohne den Dongle. Ein Teil des
    > DNA Arbeiten ist aber so geschrieben, dass er auf der CPU des Dongles
    > ausgeführt wird.

    Das ist kein Consumer Produkt.

    so n dongle ist okay, solange man diesen von der Firma reparieren/tauschen kann wenn der kaputt ist.

    In der Blindenanstalt wo ich ausbildung hatte gabs bspw Zoomtext mit dongle aber das ist auch keine typische Consumersoftware sondern kostet auch erstmal 700¤ und aufwärts.

    > Andere Systeme wie aktuelle Animations Software nutzen dagegen die Cloud zu
    > ihrem Vorteil. Beim Login und Download wird die Software so "generiert"
    > dass sie nur auf deinem System läuft solange die Hardware nicht stark
    > verändert wird. Im Prinzip bekommst du dein personalisiertes "Exe". Man
    > sieht im Untergrund, wie aufwändig das ist die Kopien zum laufen zu
    > bekommen: VM, eigenes Bios, Windows Patches, Treiberinstallationen etc. Das
    > tut weh.

    solange nicht regelmäßig online abgefragt wird ist das mMn ein guter ansatz, besser als denuvo volle fahrt vorraus nach ca 2-4 wochen gegen meine Firewall knallt oder kein netz da ist.

    > Das kann man noch viel weiter treiben, z.B. bei einem OpenWorld Spiel
    > könnte man Onlinebasiert nur wenig Texturen und Daten runterladen und so
    > wie du spielst werden die Stücke nachgeladen. Bis tatsächlich das gesamte
    > Spiel vorrätig ist, müsste man es erst komplett gespielt haben, erst dann
    > sind alle Daten da. Das Spiel ist sogar knackbar, aber ohne die gesamten
    > Daten nicht vollständig.

    man muss halt nur schauen dass man diese daten nicht einfach runterladen kann indem man die DL Pfade findet.

    > Denuvo hat gezeigt, dass es kein herkömmlicher Knackschutz sein muss. Man
    > kann die Arbeit und Aufwand den man reinstecken muss einfach Richtung
    > "hochbezahlter Vollzeitjob für 10 Leute" schieben, dann "reicht" das schon.
    > Speziell wenn in der Zukunft der Computer deinen Code zerlegt, zerhackt und
    > auf mehrere Highlevel Konzepte umcompiliert.

    Denuvo ist ein alptraum Für Laptopgamer wie mich. Game ne weile nicht gestartet und schon will es ins internet.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: ashahaghdsa 18.04.17 - 12:40

    Wie war das eigentlich bei den SuperFX Modulen? Ich hatte kein SNES, kann mir aber vorstellen, dass die normalen Module (relativ) einfach zu kopieren waren, die mit SuperFX quasi unmöglich.

    Ich sag mal, wenn die Graka auch verschlüsselte Shader (Texturen, was auch immer) verarbeiten könnte, dann wird bei Steam der Private Key der Graka hochgeladen, man bekommt verschlüsselte Shader, die auf der Graka speziell geschützt ausgeführt werden. Der ist dann natürlich für die Graka schon vorkompiliert und wird entschlüsselt nur in geschütztem Speicher abgelegt. Muss ja auch nicht jeder Shader sein, wenn das die x häufigsten sind reichts ja schon.
    Klar kann auch so eine Implementation Lücken enthalten, muss aber nicht. Software, die überall läuft, kann mit entsprechend viel Aufwand immer geknackt werden.
    Man kann dann natürlich versuchen, die Shader nachzuprogrammieren...

  7. Re: Es ist immer nur eine Frage der Zeit.

    Autor: My1 18.04.17 - 12:43

    ashahaghdsa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie war das eigentlich bei den SuperFX Modulen? Ich hatte kein SNES, kann
    > mir aber vorstellen, dass die normalen Module (relativ) einfach zu kopieren
    > waren, die mit SuperFX quasi unmöglich.

    wasn superfx überhaupt?

    > Ich sag mal, wenn die Graka auch verschlüsselte Shader (Texturen, was auch
    > immer) verarbeiten könnte, dann wird bei Steam der Private Key der Graka
    > hochgeladen, man bekommt verschlüsselte Shader, die auf der Graka speziell
    > geschützt ausgeführt werden. Der ist dann natürlich für die Graka schon
    > vorkompiliert und wird entschlüsselt nur in geschütztem Speicher abgelegt.
    > Muss ja auch nicht jeder Shader sein, wenn das die x häufigsten sind
    > reichts ja schon.
    > Klar kann auch so eine Implementation Lücken enthalten, muss aber nicht.
    > Software, die überall läuft, kann mit entsprechend viel Aufwand immer
    > geknackt werden.
    > Man kann dann natürlich versuchen, die Shader nachzuprogrammieren...

    solange der overhead der crypto sich in grenzen hält. ich möchte gern noch auf meinem Laptop PS3/Vita Ports spielen können ohne dauerhaft unter 20fps zu sein.

    die meisten games laufen mit 25-30fps für nen iGPU Laptop ganz okay, und das soll auch so bleiben.

    Asperger inside(tm)

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