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  5. › Absage: Kein Gamestar für den Deutschen…

Die Gamestar

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  1. Die Gamestar

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.14 - 12:58

    also, die von EA wohl neben einigen anderen Magazinen offensichtlich für ihre Wertung von 92% bezahlt wurde.

    Schön zu sehen wie die Frau, die das Ding bei GameStar reviewt hat, in einem gemeinsamen Let's Play bei Gametube auf YouTube scheinbar kaum Ahnung vom Spiel hat und es da plötzlich gar nicht mehr so toll findet (was man ihr richtig anmerkt).

    Der Metascore ist übrigens 76, der Userscore 6.4

    Mag sein, dass das Spiel den Mainstream in gewisser Weise befriedigt, aber wenn das das Beste sein soll, was die deutschen Spieleentwickler zu bieten haben, dann gute Nacht.

    Und ja, das was beim Deutschen Computerspielpreis hinter den Kulissen und auf politischer Ebene abläuft ist einfach lächerlich.

  2. Re: Die Gamestar

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.14 - 13:21

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schön zu sehen wie die Frau, die das Ding bei GameStar reviewt hat, in
    > einem gemeinsamen Let's Play bei Gametube auf YouTube scheinbar kaum Ahnung
    > vom Spiel hat und es da plötzlich gar nicht mehr so toll findet (was man
    > ihr richtig anmerkt).

    Hättest Du da einen Link für mich? Würd mir das gern ansehen.

  3. Re: Die Gamestar

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.14 - 13:29

    Hier die Playlist:
    https://www.youtube.com/playlist?list=PL_gF8zzsamW5CTGSbUN6yRvNTCJbTDI5w


    Aber ok, ich hab jetzt mal das Video von den beiden angesehn. Die machen das beim DCP ehrenamtlich und hat mit der Gamestar nicht wirklich etwas zu tun.

    Überschrift und Artikel suggerieren da etwas anderes.

    Naja, beim Thema Gamestar + Crysis 3 muss ich einfach an diesen fast schon legendären Test denken :>

  4. Re: Die Gamestar

    Autor: color 14.05.14 - 13:50

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also, die von EA wohl neben einigen anderen Magazinen offensichtlich für
    > ihre Wertung von 92% bezahlt wurde.
    >
    > Schön zu sehen wie die Frau, die das Ding bei GameStar reviewt hat, in
    > einem gemeinsamen Let's Play bei Gametube auf YouTube scheinbar kaum Ahnung
    > vom Spiel hat und es da plötzlich gar nicht mehr so toll findet (was man
    > ihr richtig anmerkt).
    >
    > Der Metascore ist übrigens 76, der Userscore 6.4
    >
    > Mag sein, dass das Spiel den Mainstream in gewisser Weise befriedigt, aber
    > wenn das das Beste sein soll, was die deutschen Spieleentwickler zu bieten
    > haben, dann gute Nacht.
    >
    > Und ja, das was beim Deutschen Computerspielpreis hinter den Kulissen und
    > auf politischer Ebene abläuft ist einfach lächerlich.

    Irgendwie, hast du vergessen das Spiel zu erwähnen. :)
    GS und GP kann man beide vergessen. Hatte die 2 Magazine sehr viel früher abonniert, doch man merkte mit jeder Ausgabe mehr, wie sehr große Spieleanbieter ihre eigene Wertung steigern konnten.
    Desweiteren werden die Spiele manchmal nicht einmal richtig hergezeigt. Da sehe ich mir lieber ein Testvideo von PC Games an. Sofern ich überhaupt zu so etwas kommen...

  5. Re: Die Gamestar

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.14 - 14:02

    Naja, dass es um Crysis 3 geht steht ja im Artikel.
    Ja, das merkt man der GameStar leider oft an. Wobei ich aber Andre Peschke gerade wegen seiner Videos sehr schätze.

  6. Re: Die Gamestar

    Autor: Vion 15.05.14 - 08:29

    Es ist für dich offensichtlich, dass die Magazine für ihre Wertungen bezahlt werden?

    Deine Kommentare haben die Glaubwürdigkeit eines Hasspredigers.

  7. Re: Die Gamestar

    Autor: Serenity 15.05.14 - 08:48

    Vion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist für dich offensichtlich, dass die Magazine für ihre Wertungen
    > bezahlt werden?
    >
    > Deine Kommentare haben die Glaubwürdigkeit eines Hasspredigers.

    Quatsch. Die machen das ganz geschickt durch die Integration von Werbung. Wenn GS oder GP die Spiele bestimmter Publisher schlecht bewerten, schalten die keine Werbung mehr auf die Webseite oder Zeitschrift. Und das bedeutet: Weniger Geld. Deswegen kann man ruhig davon sprechen, dass die Magazine für ihre guten Bewertungen bezahlt werden.

  8. Re: Die Gamestar

    Autor: Vion 15.05.14 - 09:22

    Das Team der Magazine wechselt sich fortlaufend. Ständig kommen und gehen neue Leute. Wie kommt's dass wir noch nie einen schockierenden Bericht eines Austeigers gelesen haben, der berichtet dass PCGames, Gamestar & Co. sich ihre Wertungen bezahlen lassen?

    Es gab mitunter durchaus Kritik (wir erinnern uns an Christian Schmidt), aber an solche Enthüllungen kann ich mich nicht erinnern.

  9. Re: Die Gamestar

    Autor: Anonymer Nutzer 15.05.14 - 09:47

    oh doch, da gibt's zahlreiche berichte.
    David Hain kann dir da einiges erzählen bspw. und genug andere Leute auch.

    Zum Teil geben die Publisher vor in welchem Rahmen sich die Bewertung von Spielen sollte, unter Androhung sonst keine Vorabexemplare mehr zu erhalten oder keine Werbung mehr zu schalten.

    Welche Screenshots für die Reviews verwendet werden dürfen werden teilweise vorgegeben (GTA 5 ist ein prominentes Beispiel), Wertungsvorschläge werden gegeben, teil vorgefertigte Berichte, usw.

    Es gibt schon einige Spielemagazine, die von so manchen Publishern keine Spiele mehr geschickt bekommen, so dass die Magazine sich die Spiele im regulären Handel kaufen müssen und natürlich erst dann testen können, was natürlich Gift für die Magazine ist.

  10. Re: Die Gamestar

    Autor: Vion 15.05.14 - 09:54

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oh doch, da gibt's zahlreiche berichte.
    > David Hain kann dir da einiges erzählen bspw. und genug andere Leute auch.
    > Zum Teil geben die Publisher vor in welchem Rahmen sich die Bewertung von
    > Spielen sollte, unter Androhung sonst keine Vorabexemplare mehr zu erhalten
    > oder keine Werbung mehr zu schalten.
    > Welche Screenshots für die Reviews verwendet werden dürfen werden teilweise
    > vorgegeben (GTA 5 ist ein prominentes Beispiel), Wertungsvorschläge werden
    > gegeben, teil vorgefertigte Berichte, usw.
    > Es gibt schon einige Spielemagazine, die von so manchen Publishern keine
    > Spiele mehr geschickt bekommen, so dass die Magazine sich die Spiele im
    > regulären Handel kaufen müssen und natürlich erst dann testen können, was
    > natürlich Gift für die Magazine ist.

    Du glaubst ausgerechnet David Hain? :-)
    Nun, in Ordnung. War er Mitarbeiter bei der Gamestar?

  11. Re: Die Gamestar

    Autor: Paralyta 15.05.14 - 11:44

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oh doch, da gibt's zahlreiche berichte.
    > David Hain kann dir da einiges erzählen bspw. und genug andere Leute auch.
    >
    > Zum Teil geben die Publisher vor in welchem Rahmen sich die Bewertung von
    > Spielen sollte, unter Androhung sonst keine Vorabexemplare mehr zu erhalten
    > oder keine Werbung mehr zu schalten.
    >
    > Welche Screenshots für die Reviews verwendet werden dürfen werden teilweise
    > vorgegeben (GTA 5 ist ein prominentes Beispiel), Wertungsvorschläge werden
    > gegeben, teil vorgefertigte Berichte, usw.
    >
    > Es gibt schon einige Spielemagazine, die von so manchen Publishern keine
    > Spiele mehr geschickt bekommen, so dass die Magazine sich die Spiele im
    > regulären Handel kaufen müssen und natürlich erst dann testen können, was
    > natürlich Gift für die Magazine ist.

    David Hain ist also die Quelle deines Vertrauens? Der Typ weiß doch einen Scheiß wie es im Spielejournalismus bei mittelständischen oder größeren Verlagen oder Webseiten vorgeht. Bei den Verlagen wie idc und Webseiten wie ign sind Redaktion und Werbeabteilung strikt getrennt. Die Aussagen nahezu aller ehemaliger Spielejournalisten sind hier klar: Es ist vor und nach schlechten Bewertungen ab und an teils heftige Dialoge mit den Publishern bzw. Spieleentwicklern, aber normalerweise nichts was als direkte Bestechung oder Drohung gewertet werden könnte. Es gibt ganz seltene Ausnahmen, in denen es zu Verwerfungen kam. Bei gamespot wurde beispielsweise Gerstmann gechasst weil er Kayne & Lynch 2 eine schlechte Bewertung gab und der Publisher drohte die teure Anzeigenkampagne auf deren Seite zu schalten. Ein paar schwache, unerfahrene Leute in der Anzeigenabteilung nahmen das ernst und taten alles um das zu verhindern. Gerstmann ging zwar, aber die Sache kochte zwangsläufig im Internet hoch (so etwas kann man nicht verheimlichen). Die Verantwortlichen dafür sind dann irgendwann gegangen worden, Gerstmann ist mit seiner giantbomb-Website inzwischen wieder Teil der Familie in der auch gamespot dabei ist. Er selbst sagt heute darüber, dass dies ein bedauerlicher Einzelfall ist und er so etwas oder etwas Ähnliches noch von keinem ihm bekannten Journalisten gehört habe.

    Es gibt zwar Restriktionen und Vorgaben, wenn man als Spielemedium bei Previews oder Testmuster für ein noch nicht veröffentliches Spiel dabei sein will, aber hier hat der Publisher/Entwickler das absolute Recht die Information zu kontrollieren: Es ist sein Produkt und er kann aussuchen, wer was wann zeigen darf. Die einzelnen Medien können hier natürlich mitmachen, aber auch einfach ablehnen, wenn ihnen die einzelnen Vorgaben (z.B. nur Screenshots vom Entwickler selbst) nicht passen. Nach dem Release kann allerdings jeder Redakteur ein Spiel selbst kaufen und darüber schreiben, wie er möchte. Da kann ein Publisher nichts mehr dagegen machen.

    Die Mär vom bestochenen Videospielejournalismus ist einfach lächerlich. Wer das glaubt, glaubt auch an den Osterhasen.

  12. Re: Die Gamestar

    Autor: Vion 15.05.14 - 11:54

    Sehr empfehlenswert dazu ist der Podcast mit Christian Schmidt, ehem. Redakteur bei der Gamestar:

    http://modulopfer.podcaster.de/modcast/media/podcast23.mp3

    (Wer nicht das ganze hören möchte, ab 10:20.)

  13. Re: Die Gamestar

    Autor: Serenity 15.05.14 - 12:50

    @Paralyta: Wenn das so ist und die Leute nicht bestochen werden, dann erkläre mir das:

    Fifa 14 wird von Gamestar mit 91% bewertet und somit gilt für die als herausragend, gleiches gilt auch für Fifa 13.

    Bei Amazon, wo die Kunden die Bewertung abgeben, ist allerdings die Rede vom "schlechtesten Fifa aller Zeiten": http://www.amazon.de/Electronic-Arts-FIFA-14/dp/B009HRA42G/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1400150462&sr=8-5&keywords=Fifa+14

    Wie kann man sich denn bei so einem Spiel irren? Ich hab nur Fifa 13 gespielt und kann die Wertung auch nicht verstehen. Viele Fehler, Animationen der Spieler sind so naja, besonders bei Fouls (eigentlich immer das gleiche). Den Gegner zu Schubsen ist anscheinend beim Fußball erlaubt (zumindestens bei FIFA) .

  14. Re: Die Gamestar

    Autor: Vion 15.05.14 - 13:22

    Ein Kritiker kann und darf jedes Urteil unter einem Titel knallen dass ihm passt, er muss es nur nachvollziehbar machen. Das muss keinem Gefallen, er kann auch ganz alleine mit seinem Urteil dastehen und kann auch zu einem eigentlich populären Titel ein vernichtendes Urteil abgeben, während der Rest ganz anders denkt.

    Ich als Leser akzeptiere das. Das ist völlig in Ordnung. Er muss mir aber darlegen, warum er das so sieht. Welche Mechanismus und Erlebnisse haben ihn dazu gebracht, so zu denken? Wenn er das macht, ist es völlig in Ordnung. Damit kann ich leben.
    Und mehr noch: Inzwischen ist es DAS sogar, was uns wirklich interessiert! In der heutigen vernetzten Welt nutzen wir solche Wertungen weniger als Kaufempfehlung, sondern: Was denken andere über diesen Titel?

    Das einzige was du der Redaktion ankreiden kannst, ist mangelnde Nachvollziehbarkeit. Das, und nicht mehr. Du kannst aus einer Note, die von der Masse abweicht aber nicht folgern, dass sie gekauft ist.

    Es entsetzlich, dass wir Menschen die mutig genug ein von der Masse abweichendes aber begründetes Wort geben mit soviel Missgunst überhäufen. Soviel Zeit ist seit den alten Tagen vergangen und doch hat sich so wenig geändert: "Wieso trägt sein Feld die besseren Früchte? Dass muss Hexerei sein!"



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.14 13:34 durch Vion.

  15. Re: Die Gamestar

    Autor: Paralyta 15.05.14 - 16:32

    Serenity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Paralyta: Wenn das so ist und die Leute nicht bestochen werden, dann
    > erkläre mir das:
    >
    > Fifa 14 wird von Gamestar mit 91% bewertet und somit gilt für die als
    > herausragend, gleiches gilt auch für Fifa 13.

    Umgekehrt hat Gamestar damals beim Release von Molyneuxs Black & White (Publisher EA) die wohl niedrigste Wertung vergeben, viel Hate dafür kassiert, aber am Ende eher recht gehabt, weil das Spiel zwar zu seiner Zeitsehr innovativ war, aber gleichzeitig gähnend langweilig und schlicht nicht funktioniert hat.
    Die Gamestar-Wertung ist schlußendlich nur eine von vielen. Wie bei anderen Spielen testen sehr viele völlig unterschiedliche Menschen diese Titel und kommen deswegen zu völlig unterschiedlichen Testergebnissen. Nur weil eine Gamestar-Wertung höher oder niedriger ausfällt, heißt es im Endeffekt nicht, dass eine Wertung davon richtig ist. Da jeder objektiv bewerten sollte, dies aber nicht wirklich möglich, da jeder unterschiedliche, völlig subjektive Meinungen hat wie ein Spiel auszusehen hat, kommt es eben zu diesen vielen unterschiedlichen Bewertungen. Auch das hoch gelobt GTA V hat dutzende negative Bewertungen bei Metacritic von Usern abgeräumt. Ist hier also auch beschissen worden? Sind die Mäkler alles Idioten oder umgekehrt die Jubelperser leicht zufrieden zu stellendes Gamingvieh?

    95+ Titel wie GTA V, Zelda, Mario Galaxy oder Skyrim müssen also nicht jedem gefallen und werden auch in Zukunft von einer nicht zu unterschätzenden Menge als überbewertet und durchschnittliche oder gar miese Spiele angesehen. Umgekehrt wird der Videospielejournalist Jim Sterling weiterhin sein Dynasty Warriors mit Freude zocken, egal ob 99,9% aller Reviewer es als Softwaremüll bezeichnen. Er ist und bleibt Fan der Serie und lässt sich nicht von den miesen Bewertung abschrecken.

    > Bei Amazon, wo die Kunden die Bewertung abgeben, ist allerdings die Rede
    > vom "schlechtesten Fifa aller Zeiten": www.amazon.de

    Und jede Einschätzung ist am Ende genau viel oder wenig wert wie jede andere Bewertung einer Zeitschrift oder einer Website. Man sollte deswegen nach Reviewern suchen, die einen ähnlichen Geschmack haben und Spiele genauso einschätzen. Und selbst wenn die Lieblingstester wertungstechnisch ab und an die die Tonne greifen, dann heißt das nicht augenblicklich, dass der Tester daneben gelegen hat, vielleicht haben die anderen Tester nicht das in dem Spiel gesehen, dass er darin gesehen hat oder er hatte schlicht andere Kriterien gesetzt.

    > Wie kann man sich denn bei so einem Spiel irren? Ich hab nur Fifa 13
    > gespielt und kann die Wertung auch nicht verstehen. Viele Fehler,
    > Animationen der Spieler sind so naja, besonders bei Fouls (eigentlich immer
    > das gleiche). Den Gegner zu Schubsen ist anscheinend beim Fußball erlaubt
    > (zumindestens bei FIFA) .

    Wer sich an Kleinigkeiten auffällt, übersieht leicht das restliche Ganze. Deine Einschätzung ist am Ende genauso falsch/richtig wie die der Gamestar Redakteure oder eines 10 jährigen, der sein erstes Videospiel geschenkt bekommen hat.

  16. Re: Die Gamestar

    Autor: Serenity 15.05.14 - 22:21

    @Paralyta

    Damals zu Black&White Zeiten standen aber die PC Zeitschriften nichtmehr in der Krise. Heute ist das was anderes und da geht halt meist nichtmehr ohne Geld.
    (BTW: Ich fand Black & White auch sehr langweilig)

    Früher konnte man den Zeitschriften noch zutrauen, dass sie ein Spiel gut oder schlecht bewerten, weil es gut oder schlecht ist. Heute ist das was komplett anderes. Da werden die Schwächen des Spiels nicht einmal aufgelistet und es dann mit einer hohen Bewertung versehen. Andersrum ist es dann bei anderen Spielen, die dann auf einmal eine schlechte Bewertung erhalten und man nur das Negative in dem Spiel sieht. Dann denke ich mir manchmal "Wie, das gleiche Problem hat doch das angeblich herausragende Spiel auch?"

    Das ganze sollte ausgewogen sein und man sollte Schwächen auch nennen.
    z.B. bei GTA IV: Man muss immer lange Strecken zu irgendwelchen Missionen fahren, die dann auch wieder irgendwie verlangen, dass man irgendwo hinfährt. Oder das man mit Geld schlichtweg nix wirklich was anfangen kann (außer Waffen kaufen). GTA:SA hat die kurzen Wege mehr eingedämmt, weil die meisten Mission auf dem jeweiligen Kartenabschnitt war. All das ist bei einer Wertung von 93% untergeangen und war für mich der Gamestopper schlechthin. Ich hab das Spiel weil es so langwieirg war nie druchgespielt.

    Gegenbeispiel: Duke Nukem Forever mit 68% Prozent bewertet, wird als eintönig und langwierig bezeichnet. Ich hab das Spiel durchgespielt, weil es Abwechslungsreicher war als viele andere Shooter. Wo gibt es denn noch Endbosse oder bizarre Levelim Burgerladen? Oder muss ich als Mini-Duke durch Zahnräder durchquetschen? Und das ganze mit Humor? Warum erwähnt man siowas nicht und fließt das positiv in die Bewertung ein?
    Alle Kriegsspiele heutezutage sind all und derselbe Scheiß nochmal durchgekaut und ausgespuckt und macht andauernd das gleiche. Wenn ich super Spezialeffekte will, schau ich einen Michael Bay Film und spiel kein Call of Duty, damit ich sehen kann, wie der animierter Eifelturm einstürzt.

    Früher war das anders, früher hat man sowas noch erwähnt und in die Bewertung mit eingeflossen. Deswegen gab es fast keinen Titel, der eine Bewertung über 90% hatte, weil jedes Spiel seine Macken hatte. Heute schmeißt man mit solchen Bewertungen über 90% nur um sich. Und warum? Man kann es auf das Geld und Werbung schieben, die sie erhalten oder schalten müssen um am Leben zu bleiben. Deswegen hat Fifa 14, GTA IV etc so eine hohe Bewertung.

    Nur so zur Info: Ich schau auf Youtube game reviews und schätze ein, ob es sich lohnt. zu kaufen. Aber in letzter Zeit greife ich eh nur zu low-budget Spielen im PC, gebraucht-Spiele im Konsolenbereich. Und wenn ich für 5¤ ne Niete erwische, ist das mir dann auch egal.

  17. Re: Die Gamestar

    Autor: Vion 16.05.14 - 07:20

    Serenity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen gab es fast keinen Titel, der eine
    > Bewertung über 90% hatte, weil jedes Spiel seine Macken hatte. Heute
    > schmeißt man mit solchen Bewertungen über 90% nur um sich.

    Kannst du das bitte belegen?

    Und selbst wenn es so wäre. Was für mögliche Gründe gäbe es:
    * statistische Schwankungen
    * anderes Empfindungsvermögen neuer Redaktion
    * verändertes Empfinden in der Qualität
    * die Spiele haben sich im Laufe der Zeit schlichtweg verändert
    * neues Testverfahren
    Und noch viel, sehr viel mehr.

    Unter all diesen Möglichkeiten hast du persönlich ausgerechnet den Grund gewählt, der am kompliziertesten zu erklären ist? (Die Frage zum Beispiel, warum Christian Schmidt, Jörg Langer, Mick Schnelle, Heinrich Lenhardt und viele andere bis heute niemals einen schockierenden Bericht veröffentlicht haben, dass Wertungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber gekauft wurden.)

  18. Re: Die Gamestar

    Autor: Serenity 16.05.14 - 08:14

    Vion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Serenity schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deswegen gab es fast keinen Titel, der eine
    > > Bewertung über 90% hatte, weil jedes Spiel seine Macken hatte. Heute
    > > schmeißt man mit solchen Bewertungen über 90% nur um sich.
    >
    > Kannst du das bitte belegen?
    >
    > Und selbst wenn es so wäre. Was für mögliche Gründe gäbe es:
    > * statistische Schwankungen
    > * anderes Empfindungsvermögen neuer Redaktion
    > * verändertes Empfinden in der Qualität
    > * die Spiele haben sich im Laufe der Zeit schlichtweg verändert
    > * neues Testverfahren
    > Und noch viel, sehr viel mehr.
    >
    > Unter all diesen Möglichkeiten hast du persönlich ausgerechnet den Grund
    > gewählt, der am kompliziertesten zu erklären ist? (Die Frage zum Beispiel,
    > warum Christian Schmidt, Jörg Langer, Mick Schnelle, Heinrich Lenhardt und
    > viele andere bis heute niemals einen schockierenden Bericht veröffentlicht
    > haben, dass Wertungen bei ihrem Ex-Arbeitgeber gekauft wurden.)

    Hätte ich noch eine alte GameStar, hätte ich das belegen können, weil die damals eine Hitliste hatten und da meist kaum ein Spiel über 90% hatte. Ein Spiel, das damals die höchste Bewertung erhalten hat, war Warcraft 3 - Reign of Chaos. An dem Spiel gab es damals (sofern ich mich erinnere) wenig auszusetzen: Umfangreiche und abwechslungsreiche Kampagne, sehr guter Multiplayer-Modus, ausbalancierte Völker die unterschiedlich waren. Selbst das sehr geliebte Diablo 2 würde erst mit 87% bewerten, Diablo 3 90% (trotz fehlendem Skillsystem und eigentlich nur einer besseren Grafik). Und da haben Sie gerade auch nach oben und unten nachkorrigiert. Die wissen wahrscheinlich auch nichtmehr, was gut oder schlecht ist.

    Ich kann verstehen, wenn man von unterschiedlichen Empfindungsmethoden spricht. Aber auch hier ist es nicht schwer, positive sowie negative Aspekte des Spiels auf objektiver Weise zu erläutern. Das war damals öfters der Fall als heute. John Romeros Daikatana habe ich damals gekauft, weil ich Quake & Co mochte trotz schlechter Bewertung der Gamestar. Aber da stand auch die Schwächen des Spiels drin sowie deren positiven Seiten. Heute wird das Spiel durch stark subjektive Meinung in den Dreck gezogen, positive Aspekte werden einfach als schlecht deklariert.
    z.b. Alte Gamestar: Die umfangreiche Wahl unterschiedlicher Waffentypen sorgen für eine Abwechslung und passen sich der Zeit an
    Neue Gamestar: Selbst die unterschiedlichen Waffentypen in Uralt-Grafik ändern nichts an dem schlechten Leveldesign.

    Ich bleibe bei der Theorie, dass die Werbung und die Anzeigen auf der Webseite starken Einfluss auf die Bewertung haben

  19. Re: Die Gamestar

    Autor: markus.badberg 16.05.14 - 09:05

    Gerade Gamestar bemängelt an Spielen sehr viel...
    Bugs, Patche, Unzulänglichkeiten...

    Seit 16 Jahren Gamestar ist mir da in der Hinsicht noch nichts anderes untergekommen.

    Es wurden sogar schon gute Wertungen wieder zurück genommen, weil zum Beispiel ein versprochener Patch nicht kam/das leistet was er sollte, oder nachträglich Fehler gefunden wurden, die das Spiel unspielbar machen...

    Und auch wenn Spiele gut bewertet wurden, welche mir aber gar nicht gefallen, dann konnte ich immer nachvollziehen, warum die gut bewertet wurden...

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