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  5. › Actionspiel: Ubisoft baut Totenschädel…

Das muss man sich mal vorstellen…

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  1. Das muss man sich mal vorstellen…

    Autor: ManMashine 21.11.18 - 19:25

    Der Publisher eines Spieles, was die Spielergemeinschaft der westlichen Welt und Kulturkreise überhaupt erst groß gemacht hat, ändert seinen jüngsten Ableger einzig und allein um in EINEM einzigen Kulturkreis den Markt zu betreten weil man dort das großen Geld sieht.

    So hintergeht bzw, scheisst man auf die Community, zensiert das lieb gewonnene Spiel von vorne bis hinten damit man einen einzigen weltweiten Release hat und sieht nur die Millioen die sich auf dem chinesischen Markt verdienen lassen.... und ignoriert komplett den heimatlichen Markt der in jedem fall Gewinn garantiert wegen der Fans und der Bekanntheit der Marke.

    Das ist nicht nur dumm sondern wirtschaflicher suizid. Die Arroganz der großen Firmen momentan ist einfach nicht zu fassen. Man sieht die westliche Gesellschaft wirtschafts-entscheidungsmäßig scheinbar nur noch als lästig und überflüssig und tut so als wäre es eh egal wie mies man diese Kundschaft behandelt da ja in China das Geld auf der Straße zu liegen scheint.

    Egal was es ist, es herscht aktuell Krieg gegen den Kunden. Das sieht man alleine schon mit welcher Verbissenheit man in der Mainstream Presse versucht jegliche Kundenkritik als "altrechte frauenhasser rassisten" oder "crybabies" zu diffamieren weil diese sich diese politischen Änderungen von teilweise Jahrzehnte langer lieb gewonnenen Franchises, nicht mehr länger gefallen lassen. Siehe Star Wars, Marvel, Ghostbusters, Battlefield, She-Ra, Diablo, Fallout, etc.

    Diese Firmen rühren sich erst wenn es ihnen finanziell wehtut, der Boykott stark genug ist und der Aktienwert in den Keller sinkt. Siehe EA.

    Der Kunde ist im Kapitalismus zum Glück nicht völlig wehrlos.


    Abgesehen davon will NIEMAND gegen chinesische Spieler online zocken da dort das Cheat potential unfassbar hoch ist (Mit Brasilien ist es übrigens genaus so schlimm). Nicht umsonnst fordern Spieler schon lange vor allem bei Player Unknown Battleground oder Fortnite dass man chinesischen Spielern ihre eigenen Server gibt und von der restlichen Welt trennt. Weil das Cheaterproblem einfach nicht in den Griff zu bekommen ist.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

  2. Re: Das muss man sich mal vorstellen…

    Autor: benutzernameUndSo 22.11.18 - 07:41

    Kann ich alles so unterschreiben. Ich verstehe nicht was mit den Publishern los ist, ja klar wollt ihr in China Geld machen, aber eure Fanbase ist in Europa und den USA, daran sollte man gerade bei Marketing mal denken. Den Vogel hat allerdings Blizzard abgeschlossen. Oh ihr wollt in den Mobile Gaming Markt in Asien einsteigen...hmm wo Announced man das am besten? Genau vor den treusten Hardcore-PC-Gamern in den USA. Verrückte Idee, Spiele für den asiatischen Markt auch dort bewerben und dort verkaufen. Lasst den Rest der Welt mit dem Schrott in Ruhe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.18 07:42 durch benutzernameUndSo.

  3. Re: Das muss man sich mal vorstellen…

    Autor: Zazu42 22.11.18 - 10:06

    benutzernameUndSo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich alles so unterschreiben. Ich verstehe nicht was mit den Publishern
    > los ist, ja klar wollt ihr in China Geld machen, aber eure Fanbase ist in
    > Europa und den USA, daran sollte man gerade bei Marketing mal denken. Den
    > Vogel hat allerdings Blizzard abgeschlossen. Oh ihr wollt in den Mobile
    > Gaming Markt in Asien einsteigen...hmm wo Announced man das am besten?
    > Genau vor den treusten Hardcore-PC-Gamern in den USA. Verrückte Idee,
    > Spiele für den asiatischen Markt auch dort bewerben und dort verkaufen.
    > Lasst den Rest der Welt mit dem Schrott in Ruhe.

    Ja was mit Sicherheit auch nicht so geplant war. Diablo Immortal sollte zwar der größte Teil sein aber man wollte noch ein Teaser für D4 und Diablo Remaster bringen. Bei D4 wurde ein paar Monate vor der Blizzcon noch das Gamedesign komplett über den Haufen geworfen und die Fortschritte bei Diablo Remaster waren nicht schnell genug wärend WC3 schon fast fertig war. Damit blieb zur Blizzcon Diablo Immortal alleine stehen. Und da hatten Sie dann keine Wahl mehr. NCIHTS zu Diablo zu sagen wäre, in Anbetracht der Meldungen die sie gemacht haben um den Hype aufzubauen, schlimmer gewesen. Das ganze ist natürlich "nur" aus der Gerüchteküche und Blizzard dementiert diese Mutmaßungen aber es hört sich nach etwas an was wirklich passiert sein könnte.

  4. Re: Das muss man sich mal vorstellen…

    Autor: quineloe 22.11.18 - 10:42

    Das hätten sie ja sagen können.

    Wir arbeiten an D4 und an einem Remaster für ein altes Diablo. Ist heute aber noch nicht bühnenreif.

    Aber statt dessen haben sie gesagt "Don't you have phones?"

  5. Re: Das muss man sich mal vorstellen…

    Autor: ManMashine 22.11.18 - 16:54

    Amen... Mann wie sich Blizzard hier selbst under den Bus geworfen hat.... Solch unprofessionelles Verhalten für so ein Traditions Studio ist einfach nicht zu fassen.

    Bin zwar kein Fan von denen und derren Spielen aber trotzdem schockiert es einen schon wenn man das so verfolgt. Da kann man ja nur sympathisieren mit den Fans denn inzwischen leistet sich ja so ziemlich jedes andere Studio bzw Publisher solche Dinger.

    So langsam wäre ein neuer Videospiele Crash wirklich notwendig um wie ein reinigendes Gewitter durch die Videospiele Industrie zu fegen. Es ist dringend nötig… bzw. längst überfällig.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

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