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Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

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  1. Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: ElMario 25.05.18 - 18:48

    Ich übertreibe jetzt mal ein bisschen :

    Den ganzen Tag "Ballerspiele zocken", sich aber über soetwas aufregen ?

    "Killerspiele" als Kunst deklarieren, aber hier geht es zu weit ?

    Nicht aktiv gegen Waffenexporte Deutschlands vorgehen, aber bei einem Computerspiel mit Waffen für harte Strafen plädieren ?

    Es sind Pixel. Und 10 Jährige sollten es sicher nicht spielen.

    Jedes Spiel kann Amokläufer züchten, auch Tetris.

    Jedes Arbeitsumfeld kann das. Alltägliche Situationen können das. Bei jedem von Euch. :p

    Es gibt keine Belege dafür, das Spiele Auslöser waren, für solche Amokläufe. Da hat immer schon etwas anderes vorher nicht "gestimmt".

    Ausnahmen gibt es immer, aber auch dann hat vorher schon etwas ganz schön versagt...bei der Erziehung angefangen, über das Mobbing im Job...bis hin zur Alltagssituation, die das Faß schliesslich zum Überlaufen bringt. Und manche sind halt einfach tickende Zeitbomben.

    Es gibt sicherlich grausamere Dinge, die hier im Neuland Internet für viel mehr Aufregung sorgen sollten...aber Hauptsache erstmal wieder ein "Killerspiel" von Tausenden verteufeln, weil es "mal wieder" zu weit gegangen ist.

    Bitte, kommt wieder runter von eurem hohen Roß.

  2. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: Citadelle 25.05.18 - 18:52

    Die Spiele sind nicht der Auslöser für Gewalttaten,
    sondern eine Spielwiese wo potentielle Gewalttäter und psychisch Kranke ihre
    Gewaltphantasien ausleben können.
    Und irgendwann reicht das virtuelle Ballern nicht mehr.

    Die Amerikaner können davon ein Lied singen...

  3. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: ElMario 25.05.18 - 19:05

    Citadelle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele sind nicht der Auslöser für Gewalttaten,
    > sondern eine Spielwiese wo potentielle Gewalttäter und psychisch Kranke
    > ihre
    > Gewaltphantasien ausleben können.
    > Und irgendwann reicht das virtuelle Ballern nicht mehr.
    >
    > Die Amerikaner können davon ein Lied singen...


    *seufz* die meisten Psychos drehen sowieso irgendwann durch...mit, oder ohne Spiel.

    Mal das Video angesehen ?

    Wer dafür Geld ausgibt, sollte definitiv auf eine Liste von Vollpfosten...eine Liste, die öffentlich ausliegen sollte...realisitc gameplay and physics...*lol*, ganz ehrlich, das ist ein 1 Mann Projekt, der nach Aufmerksamkeit schreit, nichts anderes...und das Spiel ist qualitativ absoluter Müll.

    Ach ja, wer in GTA 5 tausende Menschen überfährt und auf youtube dafür millionen likes erntet, sollte der nächste Bundeskanzler werden...

  4. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: ElMario 25.05.18 - 19:37

    ElMario schrieb:

    > Wer dafür Geld ausgibt, sollte definitiv auf eine Liste von
    > Vollpfosten...eine Liste, die öffentlich ausliegen sollte...realisitc
    > gameplay and physics...*lol*, ganz ehrlich, das ist ein 1 Mann Projekt, der
    > nach Aufmerksamkeit schreit, nichts anderes...und das Spiel ist qualitativ
    > absoluter Müll.
    >



    Dann lieber die hochqualitative Version von der Army spielen: ;)

    https://www.golem.de/news/us-army-multiplayer-spiel-lehrt-verhalten-bei-schulamoklaeufen-1801-132017.html

  5. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: ecv 26.05.18 - 00:47

    Citadelle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele sind nicht der Auslöser für Gewalttaten,
    > sondern eine Spielwiese wo potentielle Gewalttäter und psychisch Kranke
    > ihre
    > Gewaltphantasien ausleben können.
    > Und irgendwann reicht das virtuelle Ballern nicht mehr.
    >
    > Die Amerikaner können davon ein Lied singen...

    Und am Ende kommt evtl raus das wir ohne Killerspiele wesentlich mehr Amokläufer gehabt hätten, da sich dort viele abreagieren konnten?

  6. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: violator 26.05.18 - 17:28

    ElMario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Spiel kann Amokläufer züchten, auch Tetris.

    Spiele züchten keine Amokläufer, das reale Umfeld und das eigene Leben tut das.

  7. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: violator 26.05.18 - 17:30

    Citadelle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele sind nicht der Auslöser für Gewalttaten,
    > sondern eine Spielwiese wo potentielle Gewalttäter und psychisch Kranke
    > ihre
    > Gewaltphantasien ausleben können.
    > Und irgendwann reicht das virtuelle Ballern nicht mehr.

    Mit anderen Worten: Videospiele verhindern Amokläufe, weil sie Psychopathen erstmal mit Videospielen beschäftigen, statt jetzt schon amok zu laufen.

  8. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: divStar 26.05.18 - 18:02

    Bei Amokläufen ist IMMER die unmittelbare Gesellschaft Schuld. Ich war selbst Schüler und gehörte nicht zu den Beliebten. Erst später habe ich wirklich gesehen was Mobbing und gefühlter Ausschluss sind.

    Es ist aber viel einfacher die Schuld auf etwas zu schieben was sich nicht verteidigen kann als die überaus kranke Gesellschaft unserer Gegenwart dafür verantwortlich zu machen.
    Mitschüler oder Kollegen, Vorgesetzte oder Lehrer - oftmals sind die durch ihr Verhalten an der Tat alles andere als unschuldig.

    Ich habe mich später entschieden mit niemandem aus meinen früheren Klassen im Kontakt zu bleiben außer mit ein paar engen Freunden.

    Ergo: Spiele sind zumindest nicht Schuld an Amokläufen ebenso wie Filme. Aber sie werden als Sündenböcke missbraucht weil die Gesellschaft sich nicht den Spiegel vors Gesicht halten will. Verständlich und menschlich - aber ebenso falsch und verlogen. Insbesondere angesichts der laxen Waffengesetze in den Staaten und der Tatsache, dass man im Leben für großen Erfolg mit allen Mitteln kämpfen und einige andere beiseite schieben muss.

    Ich empfinde das Spiel nicht als schlimmer als andere Filme und Spiele und definitiv nicht schlimmer als die Gesellschaft selbst, die z.T. beängstigend und bedrückend ist - ganz im Gegensatz zum Spiel.

  9. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: Umaru 26.05.18 - 19:13

    Citadelle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele sind nicht der Auslöser für Gewalttaten,
    > sondern eine Spielwiese wo potentielle Gewalttäter und psychisch Kranke
    > ihre
    > Gewaltphantasien ausleben können.
    > Und irgendwann reicht das virtuelle Ballern nicht mehr.
    >
    > Die Amerikaner können davon ein Lied singen...

    Ich bin zwar psychisch krank und ein potenzieller Gewalttäter, aber eben nur potenziell.
    Und ein ordentliches Pixelschlachtfest befriedigt all meine Gelüste, also ist's schon einer weniger. Zudem bin ich auch ein rücksichtsvoller Mensch: Amokläufe haben bis jetzt nur Indizierungen und riesige USK-Logos auf DVD-Schachteln bewirkt, die jeden Sammler in den Wahnsinn treiben. Und mal aus Gutmenschen-Sicht: Jeder Amoklauf befeuert die Waffenregulierungsdebatte. Und die ganzen Aufschrei-Heulsusen hätten kein Thema mehr, für das sie irgendwas heucheln können.

  10. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: Komischer_Phreak 27.05.18 - 11:58

    Citadelle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele sind nicht der Auslöser für Gewalttaten,
    > sondern eine Spielwiese wo potentielle Gewalttäter und psychisch Kranke
    > ihre
    > Gewaltphantasien ausleben können.
    > Und irgendwann reicht das virtuelle Ballern nicht mehr.
    >
    > Die Amerikaner können davon ein Lied singen...

    Das ist doch ganz offenkundig falsch. In Deutschland sowie den USA gibt es die selben Spiele. In den USA mit 330 Mio Einwohnern gab es dieses Jahr 22 Amokläufe alleine an Schulen. In Deutschland (80 Mio Einwohner) gab es Null. In den letzten 15 Jahren gab es in Deutschland drei Amokläufe, in den USA waren es mehrere hundert.

    Und das passiert alles nur, weil die Leute Computerspiele zocken und irgendwann mehr wollen? Willst Du mir sagen, das deutsche Kids nicht am Rechner ballern?

  11. Re: Hypokratisches Verhaltensprinzip des Menschen

    Autor: Komischer_Phreak 27.05.18 - 12:03

    ElMario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich übertreibe jetzt mal ein bisschen :
    >
    > Den ganzen Tag "Ballerspiele zocken", sich aber über soetwas aufregen ?
    >
    > "Killerspiele" als Kunst deklarieren, aber hier geht es zu weit ?
    >
    > Nicht aktiv gegen Waffenexporte Deutschlands vorgehen, aber bei einem
    > Computerspiel mit Waffen für harte Strafen plädieren ?
    >
    > Es sind Pixel. Und 10 Jährige sollten es sicher nicht spielen.
    >
    > Jedes Spiel kann Amokläufer züchten, auch Tetris.
    >
    > Jedes Arbeitsumfeld kann das. Alltägliche Situationen können das. Bei jedem
    > von Euch. :p
    >
    > Es gibt keine Belege dafür, das Spiele Auslöser waren, für solche
    > Amokläufe. Da hat immer schon etwas anderes vorher nicht "gestimmt".
    >
    > Ausnahmen gibt es immer, aber auch dann hat vorher schon etwas ganz schön
    > versagt...bei der Erziehung angefangen, über das Mobbing im Job...bis hin
    > zur Alltagssituation, die das Faß schliesslich zum Überlaufen bringt. Und
    > manche sind halt einfach tickende Zeitbomben.
    >
    > Es gibt sicherlich grausamere Dinge, die hier im Neuland Internet für viel
    > mehr Aufregung sorgen sollten...aber Hauptsache erstmal wieder ein
    > "Killerspiel" von Tausenden verteufeln, weil es "mal wieder" zu weit
    > gegangen ist.
    >
    > Bitte, kommt wieder runter von eurem hohen Roß.

    Das ist nicht "Hypokratisch", das ist bigott. "Hypocrite" auf Englisch. Nicht "Hypokratisch", das Wort gibt es nicht im Deutschen. Schon alleine, weil der olle Grieche Hippokrates hieß. Und das einzige, was man, wenn man beide Augen zudrückt und zusätzlich die Hühneraugen, als "Hippokratisches Prinzip" bezeichnen könnte, ist das hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates

    Also komm mal von Deinem hohen Ross runter ;-). Aber gut, inhaltlich gebe ich Dir recht.

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