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Wäre eh so lala

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  1. Wäre eh so lala

    Autor: Der schwarze Ritter 18.04.21 - 12:02

    Klar, das Franchise kennt seit Peter Jackson jeder. Und während ich als Tolkien Fan die Herr der Ringe Filme auch noch sehr gut finde (trotz allen Kritikpunkten, die ich auch habe), konnte ich mit dem bisherigen MMO von Turbine nichts anfangen. Klar, man bekam hier und da Geschichten präsentiert, aber mit so einer starken Story im Hintergrund ist man als Entwickler sehr in der Zwickmühle. Einerseits muss man es den Puristen recht machen, also keine Storybrüche mit der Vorlage, andererseits sollte man gelegentlich auch mal was erzählen können, das eben nicht schon jeder in und auswendig kennt.

    Gerade bei HdR kann ich mir das typische MMO eben nicht vorstellen. In einem MMO will jeder der größte Held aller Zeiten sein, aber dummerweise sind diese Rollen schon von der Story vorbelegt.

    Vielleicht ist es ganz gut so, dass uns eine weitere Lizenzverwurstung erspart bleibt. Von den vielen vielen HdR Spielen sind die wirklich guten an einer Hand abzählbar.

  2. Re: Wäre eh so lala

    Autor: mibbio 18.04.21 - 18:32

    Oder man erzählt Geschichten, abseits der Literaturvorlagen, das Tolkien-Universum besteht ja nicht nur aus der Geschichte um den Ring (HdR & Hobbit) oder dem Silmarillion.
    Monolith hat mit "Mittelerde: Mordors Schatten" und "Mittelerde: Schatten des Krieges" ja auch zwei Spiele entwickelt, die in dem Universum spielen, aber nicht wirklich etwas mit den Büchern zu tun haben.

  3. Re: Wäre eh so lala

    Autor: gan 19.04.21 - 00:46

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, das Franchise kennt seit Peter Jackson jeder. Und während ich als
    > Tolkien Fan die Herr der Ringe Filme auch noch sehr gut finde (trotz allen
    > Kritikpunkten, die ich auch habe), konnte ich mit dem bisherigen MMO von
    > Turbine nichts anfangen. Klar, man bekam hier und da Geschichten
    > präsentiert, aber mit so einer starken Story im Hintergrund ist man als
    > Entwickler sehr in der Zwickmühle. Einerseits muss man es den Puristen
    > recht machen, also keine Storybrüche mit der Vorlage, andererseits sollte
    > man gelegentlich auch mal was erzählen können, das eben nicht schon jeder
    > in und auswendig kennt.

    Turbine schafft das eigentlich recht gut. Die Story ist da, insbesonders eine ganze Reihe Nebenstories abseits des Romans, die teilweise wirklich erstklassig umgesetzt sind. Das Spiel krankt sicher nicht an der Story, sondern an ganz anderer Stelle: Es ist als typisches MMOG aufgebaut, das mehr oder weniger linear zum Endcontent führt, der grundsätzlich extrem begrenzt ist. Die Instanzen skalieren nicht mit den Spielern und werden auch nicht nachträglich geändert, was dazu führt, dass viele Gebiete sehr schnell verbrannt sind und zu reinen Durchgangsstationen werden - wenn man sie überhaupt benötigt, was oaufgrund mehrfacher Redundanz häufig nicht der Fall ist. Dementsprechend war die Spielspaß auch am größten, als der Höchstlevel noch bei 50 lag. Es gab für den Level viele interessante Gebiete und fordernde Raids, die nach der Erhöhung auf Level 60 völlig uninteressant wurden. So ging es immer weiter und immer mehr Content war einfach veraltet, weil auf Max Level uninteressant.

    > Gerade bei HdR kann ich mir das typische MMO eben nicht vorstellen. In
    > einem MMO will jeder der größte Held aller Zeiten sein, aber dummerweise
    > sind diese Rollen schon von der Story vorbelegt.

    Das ist einfach Unsinn. Der "größte Held" kann eigentlich immer nur einer sein und die Thematik lässt abseits der Buchstory noch jede Menge "Heldentum" zu. Es ist sogar glaubwürdiger und damit interessanter, einer der vielen ungenannten Helden zu sein, die am Sieg mitgewirkt zu haben, als der "größte Held" zu sein, wohl wissend, dass jeder andere ebenfalls in der Story der "größte Held" ist.

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