1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › AMD-Leak: Github zeigt Specs von PS5 und…

Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: Grummbeerbauer 01.01.20 - 11:41

    Da ich gerade über die Anschaffung eines Gaming-Laptops im Bereich zwischen 1000 und 1500¤ nachdenke, stellt sich mir die Frage, wie sehr die neue Konsolengeneration zu einem sprunghaften Anstieg bei den Leistungsanforderungen kommender (PC-)Spiele führt. Ich habe den Eindruck, dass seit Konsolen technisch nah an PCs liegen und damit Portierungen von Konsole auf den PC oder umgekehrt plötzlich rentabel möglich sind, der Leistungshunger neuer (PC-)Spiele nach Erscheinen einer neuen Konsolengeneration zunächst recht stark ansteigt, aber dann abflacht, weil sie Spiele dann ja auch ohne große Anpassungen auf der gegebenen Konsolenhardware laufen sollen.
    Diesmal stellt sich noch konkret die Frage, ob es ein Notebook mit einer GPU aus der RTX-Serie sein "muss", weil mit der Verfügbarkeit von Hardware-Raytracing bei beiden neuen Konsolen das Thema plötzlich "Mainstream" wird. Konkret läuft es bei dem von mir anvisierten Preisbereich auf die Wahl zwischen GTX 1660Ti und RTX 2060 raus. Bei NON-Raytracing geben sich die beiden nicht viel. Und ob der RTX 2060 überhaupt genug Leistung hat, um Raytracing wirklich nutzen zu können, ist auch noch nicht so ganz klar.
    Was meint ihr?

  2. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: Flatsch 01.01.20 - 14:02

    Warum soll es ein Laptop sein

  3. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: Grummbeerbauer 01.01.20 - 14:07

    Weil ich damit mobil sein muss... ;-)
    Klar ist ein Laptop teurer und außer bzgl RAM und Disk nicht aufrüstbar. Ich habe auch schon über einen Eigenbau mit einem kompakten Gehäuse und Monitore an beiden Hauptstandorten nachgedacht. Aber es gibt nicht nur diese beiden.
    Aber das war ja nicht sio wirklich mein Thema, mir ging es um den zu erwartenden Sprung an Leistungsbereite.

  4. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: Z101 02.01.20 - 03:53

    Die Raytracing-Fähigkeiten der neuen Konsolen werden kaum mehr als ein Gimmick werden, dazu ist diese Technologie noch nicht leistungsfähig genug, jedenfalls nicht im bezahlbaren Rahmen.

    Man braucht schon High-End PCs um irgendeinen Vorteil aus den Raytracing Fähigkeiten der aktuellen Grafikkarten ziehen zu können, bei aller Leistung werden die neuen Konsolen davon weit entfernt sein.

  5. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: ms (Golem.de) 02.01.20 - 08:54

    Du weißt doch gar nicht, wie die RT-Implementierung und Software-Umsetzung bei den Konsolen aussieht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  6. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: yumiko 02.01.20 - 11:21

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du weißt doch gar nicht, wie die RT-Implementierung und Software-Umsetzung
    > bei den Konsolen aussieht.
    Nein Z101 weiß bereits alles.
    Er hat seine alte GTX im Backofen zerschmolzen, um per "Kupfergießen" dies zu erfahren.

    Sicherheitshalber hat er noch die RTX glattpoliert und in ihrer glasigen Oberfläche die Bestätigung gefunden.

    Frohes Neues!

  7. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: wurstdings 02.01.20 - 11:44

    Nun man kann anhand der theoretischen Rechenleistung grob abschätzen, dass die Raytraycing-Effekte sich auf wenige Details beschränken werden, da die Lösung des Problems nicht von heute auf morgen weniger Rechenleistung benötigen wird.
    Falls die Konsolen tatsächlich zwischen 9 und 12 TFlops liegen, ist das grob im Bereich der 2070/2080 von Nvidia. Dann stellt sich noch die Frage, ob Raytracing über einen extra Chipbereich gelößt ist oder einfach über einen Teil der Shader läuft. Im ersteren Fall teilen sich CPU, GPU und RT-Einheit die verfügbare TDP im letzteren Fall "verliert" man zusätzlich noch einen Teil der Shaderkerne.

    Man kann also davon ausgehen, dass Raytracing nicht besser als bei Nvidias Oberklasse läuft, was bedeutet 30FPS bei 1080p oder bei Konsolen mit den ganzen Auflösungstricks und Nachschärfen vielleicht etwas besser.

  8. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: yumiko 02.01.20 - 12:33

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun man kann anhand der theoretischen Rechenleistung grob abschätzen, dass
    > die Raytraycing-Effekte sich auf wenige Details beschränken werden, da die
    > Lösung des Problems nicht von heute auf morgen weniger Rechenleistung
    > benötigen wird.
    > Falls die Konsolen tatsächlich zwischen 9 und 12 TFlops liegen, ist das
    > grob im Bereich der 2070/2080 von Nvidia. Dann stellt sich noch die Frage,
    > ob Raytracing über einen extra Chipbereich gelößt ist oder einfach über
    > einen Teil der Shader läuft. Im ersteren Fall teilen sich CPU, GPU und
    > RT-Einheit die verfügbare TDP im letzteren Fall "verliert" man zusätzlich
    > noch einen Teil der Shaderkerne.
    Gut zusammengefasst.
    Aber nur im letzteren Fall wäre die TFlops Angabe ein Indiz für die (maximale) RT Leistung.

    > Man kann also davon ausgehen, dass Raytracing nicht besser als bei Nvidias
    > Oberklasse läuft, was bedeutet 30FPS bei 1080p oder bei Konsolen mit den
    > ganzen Auflösungstricks und Nachschärfen vielleicht etwas besser.
    Da sehe ich noch keine Indizien für.
    Anzunehmen ist, dass MS ihre DX12 Schnittstelle für RT benutzt haben will, was Nvidia durch Eigenimplementation einer Schnittstelle ja nicht tut (sonst könnten alle momentanen RT Spiele auch auf AMD Karten per Shader-RT laufen).
    Laut Aussagen soll ja dedizierte HW zum RT verbaut sein. Diese muss nicht dem Aufbau von Nvidia entsprechen und nicht den Strom der normalen GraKa abzapfen wie dort.
    Sie könnten also effizienter sein (hatten ja mehr Zeit zum Entwickeln) und der Rest zeitgleich auf voller Lotte laufen. Das würde einen zigfachen Geschwindigkeitsvorteil geben, ohne mehr zu kosten (die RTX 2080 TI berechnet das Bild mit RTX teilweise in 720p und pustet das dann auf 4k hoch, um per DLSS das ganze zu glätten damit keiner schreiend das Zimmer verlässt).
    Zusammengefasst: Es kann nur besser werden als bei Nvidia :p

  9. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: wurstdings 02.01.20 - 13:08

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber nur im letzteren Fall wäre die TFlops Angabe ein Indiz für die
    > (maximale) RT Leistung.
    jain, man kann ja davon ausgehen, dass sich das Gesamtpaket im Bereich von 200 - 250W TDP bewegen wird und da bleibt nunmal nicht viel für RT übrig ob nun spezialisiert oder per Shader.

    > (sonst könnten alle momentanen RT Spiele auch auf AMD Karten per Shader-RT
    > laufen).
    Möglich wäre das, denn Microsoft hatte gesagt, dass alle zukünftige DX12 Karten DXR unterstützen können, der Hersteller muss es eben implementieren. Aber diese Spiele sind meist mit Nvidias RTX programmiert und nicht über DXR. Ich glaube die Crytec-Leute hatten mal ne RT-Demo, die auch auf AMD-Karten lief, diese nutzte aber weder RTX noch DXR.
    > Laut Aussagen soll ja dedizierte HW zum RT verbaut sein. Diese muss nicht
    > dem Aufbau von Nvidia entsprechen
    Wird sie auch nicht, da Nvidia sich bestimmt alle möglichen Patente gesichert hat. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie die AMD-Lösung dazu aussehen wird. In nicht allzu ferner Zukunft wird Raytracing sicherlich die klassischen 3D-Projektionen verdrängen, da dort keinerlei aufwändige Hacks für realitätsnahe Darstellung nötig sind, das macht Engines und Spiele deutlich einfacher für die Entwickler.
    > Sie könnten also effizienter sein (hatten ja mehr Zeit zum Entwickeln) und
    > der Rest zeitgleich auf voller Lotte laufen. Das würde einen zigfachen
    > Geschwindigkeitsvorteil geben
    Das AMD plötzlich alles effizienter macht als Nvidia glaube ich noch nicht. Im besten Fall können sie effizienzmäßig mit der nächsten Generation gleichziehen. Aber es bleibt trotzdem das TDP-Limit der recht kleinen Konsolen.
    > Zusammengefasst: Es kann nur besser werden als bei Nvidia :p
    Wir werden sehen, bis dahin wird es auch Nvidias nächste Generation geben.

  10. Re: Wie sehr führt das zu einem Sprung bei den Leistungsanforderungen?

    Autor: ms (Golem.de) 10.01.20 - 12:03

    Worauf basiert die Aussage, dass Nvidia eine Eigenimplementation einer Schnittstelle verwendet? Grundsätzlich steht DXR allen offen - AMD, Intel, Nvidia - und wenn, dann ist es das Entwickler Studio was einen Vendor Lock programmiert. Prinzipiell sollten alle DXR Titel auch auf kommenden Radeons laufen, AMD hat DXR bisher schlicht nicht im Treiber freigeschaltet (Nvidia bei Pascal hingegen schon). Und natürlich wird die RT-Hardware von AMD auch "Strom der normalen GraKa abzapfen", denn die Fixed Functions sitzen in der GPU respektive bei den Konsolen in den APUs.

    Also bitte weniger falsche Aussagen verbreiten, danke.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Ponnath GmbH, Kemnath
  2. GKV-Spitzenverband, Berlin
  3. Interquell GmbH, Wehringen
  4. DEVK Versicherungen, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Amazon: Prime Video erhält Profile
    Amazon
    Prime Video erhält Profile

    Amazon liefert eine immer wieder gewünschte Funktion in Prime Video nach und erlaubt künftig Profile für bis zu sechs Zuschauer.

  2. Chilisoße: Tencent offenbar von Game-Key-Betrügern reingelegt
    Chilisoße
    Tencent offenbar von Game-Key-Betrügern reingelegt

    Einen hohen Schaden sollen Betrüger bei Tencent verursacht haben - mit einem vorgetäuschten E-Sport-Deal rund um Chilisoße.

  3. Motorola: Moto G 5G Plus kostet ab 350 Euro
    Motorola
    Moto G 5G Plus kostet ab 350 Euro

    Mit dem Moto G 5G Plus bringt Motorola den schnellen Netzstandard ins Mittelklassesegment. Dazu kommen eine Vierfachkamera und ein großer Akku.


  1. 17:00

  2. 16:58

  3. 16:03

  4. 15:50

  5. 15:34

  6. 15:15

  7. 15:00

  8. 14:51