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So etwas nennt man in der Regel Pech

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  1. So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: Schattenwerk 23.12.19 - 19:05

    Wenn ich etwas verkaufe und nachträglich stellt sich raus, dass eine Vermietung, Lizenzierung etc. sinnvoller gewesen wäre, dann habe ich in der Regel zwei Dinge: Pech und selbst Schuld.

    Da es um sein eigenes Werk ging kann man auch schlecht sagen, dass er nicht seinen Wert abschätzen hätte können. Und wie sich die Marke und der PC-Markt entwickelt, hätte man auch nur erahnen können.

    Meiner Meinung nach hätte er - vom Recht her - nix bekommen müssen.

  2. Re: So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: p4m 23.12.19 - 22:00

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich etwas verkaufe und nachträglich stellt sich raus, dass eine
    > Vermietung, Lizenzierung etc. sinnvoller gewesen wäre, dann habe ich in der
    > Regel zwei Dinge: Pech und selbst Schuld.

    Nicht laut polnischem Recht.

  3. Re: So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: Lukla 23.12.19 - 23:49

    Auch nach unserem Recht, bzw. EU Recht. Dem Urheber steht IMMER eine angemessene Vergütung zu. Ein Vertrag steht niemals über dem Gesetz. Du kannst dein Recht nicht irgendwie vertraglich abgeben. Der Vertrag ist einfach als solches Nichtig bzw. muss korrigiert werden. Im Gegensatz zum EU Recht ist Polen glaube ich aber noch etwas strenger bzw. wohlwollender dem Urheber gegenüber.

    dejure[dot]org/gesetze/UrhG/32.html

    > "Im Übrigen ist die Vergütung angemessen" ... "Zeitpunkt der Nutzung"

    also nicht nur während der Vertragsschließung. Der hätte auch bei uns ordentlich abkassiert.

    Macht ja auch irgendwo Sinn zumal das Urheberrecht ja genau dazu dient ahnungslose Künstler davor zu schützen ihre Kunst für nen Appel und nen Ei zu vershcleudern, während irgendwelche BWLer dann Millionen damit scheffeln.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 23.12.19 23:58 durch Lukla.

  4. Re: So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: p4m 23.12.19 - 23:58

    Lukla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch nach unserem Recht, bzw. EU Recht. Dem Urheber steht IMMER eine
    > angemessene Vergütung zu. Ein Vertrag steht niemals über dem Gesetz. Du
    > kannst dein Recht nicht irgendwie vertraglich abgeben. Der Vertrag ist
    > einfach als solches Nichtig bzw. muss korrigiert werden. Im Gegensatz zum
    > EU Recht ist Polen glaube ich aber noch etwas strenger bzw. wohlwollender
    > dem Urheber gegenüber.
    >
    > dejureorg/gesetze/UrhG/32.html
    >
    > > "Im Übrigen ist die Vergütung angemessen" ... "Zeitpunkt der Nutzung"
    >
    > also nicht nur während der Vertragsschließung. Der hätte auch bei uns
    > ordentlich abkassiert.

    In DE herrscht ersteinmal zivilrechtliche Vertragsfreiheit gemäß §§134, 138 BGB.

  5. Re: So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: Lukla 24.12.19 - 00:00

    Schwierig da es zum Vertragschluss, und sogar bis vor Witcher 2/3 sicher ein guter Deal war. Witcher 1 hat sich echt nicht soooo gut verkauft. Ansonsten hätte er Kerl sicher früher schon geklagt.

    Grad mal bei Steam geguckt und The Witcher hatte zum Launch um die 100-200 gleichzeitige Spieler. Heute hat The Witcher 1 8000 Spieler und 2-5 Millionen verkaufte Kopien^^



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.19 00:04 durch Lukla.

  6. Re: So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: Anonymer Nutzer 24.12.19 - 04:05

    Lukla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwierig da es zum Vertragschluss, und sogar bis vor Witcher 2/3 sicher
    > ein guter Deal war. Witcher 1 hat sich echt nicht soooo gut verkauft.
    > Ansonsten hätte er Kerl sicher früher schon geklagt.
    >
    > Grad mal bei Steam geguckt und The Witcher hatte zum Launch um die 100-200
    > gleichzeitige Spieler. Heute hat The Witcher 1 8000 Spieler und 2-5
    > Millionen verkaufte Kopien^^

    Sicher, die Verkaufszahlen vom ersten Teil konnten nicht annähernd mit denen vom dritten Teil mithalten. Das Spiel war nur unter "Rollenspiel Kennern" bekannt und zu der Zeit gab es auch nur die Neuauflage des ersten Buches. Ich hatte es mir damals gekauft und da kannte das Spiel und den Kanon fast noch niemand.

    Allerdings ist Steam hier dennoch kein guter Vergleich um das zu verdeutlichen. Der erste Teil erschien 2007. Das war eine Zeit, wo es üblich war seine Spiele noch als CD bei Karstadt in der Computer Ecke oder im Gamestop zu kaufen. 2006 fing Steam gerade mal damif an, andere Spiele in seinem Eshop zu verkaufen. Davor gab's praktisch gar nichts auf Steam. Erst mit Halflife 2 hat sich das langsam geändert. 2007, da hat Steam gerade mal damit begonnen die friends list, "new releases" usw. auf der Hauptseite zu implementieren.Es gab da gerade mal etwas mehr als 100 Titel auf Steam. Da war Steam noch lange nicht das, was es am Erscheinungstag von Witcher 3 gewesen ist.

  7. Re: So etwas nennt man in der Regel Pech

    Autor: kieleich 25.12.19 - 00:31

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da es um sein eigenes Werk ging kann man auch schlecht sagen, dass er nicht
    > seinen Wert abschätzen hätte können.

    Die Bücher waren einfach nicht sooo wahnsinnig besonders.

    Wer sich das Fantasy Worldbuilding für sein RPG sparen möchte der kauft eben das was billig ist und billig ist das was relativ unbekannt unter dem Radar läuft.

    Einen Schaden hat der Autor davon sicher nicht gehabt. Das Spiel dürfte auch die Verkaufszahlen für die Bücher positiv beeinflusst haben. Unzählige andere Fantasy-Autoren können von diesem Glück nur träumen.

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