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Das war

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  1. Re: Das war

    Autor: s.katze 12.04.13 - 12:35

    > Tantalus schrieb:
    >
    > Leider wirst Du, dank Always-On, in Zukunft wohl genau dadurch Reinfälle
    > erleben, wenn nämlich zwei Wochen nach Kauf die Server abgeschaltet
    > werden.

    Du meinst wahrscheinlich zwei Jahre. Und Du hättest Recht, wenn es nicht meine feste Überzeugung wäre, dass ich lieber auf ein Always-On-Spiel verzichte, als mich dem Hersteller zu beugen. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass einfach zu viele Spieler die Kröten schlucken, um nur das neueste, tollste und gehypteste Spiel zocken zu können. Ich würde es nicht für verkehrt halten, sich auch gelegentlich mal in Verzicht zu üben, vor allem, wenn's nicht weh tut und man sich auf lange Sicht sogar etwas Gutes tut. Als Beispiel wären "Aliens: Colonial Marines" und "SimCity" zu nennen.

    Mein letzter Reinfall war übrigens Obivion, seither habe ich nie wieder ein Spiel vorbestellt.

  2. Re: Das war

    Autor: Tantalus 12.04.13 - 12:48

    s.katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst wahrscheinlich zwei Jahre.

    Nein, ich meinte in der Tat zwei Wochen, denn wenn Du das Spiel erst ein halbes Jahr (evtl auch erst etwas später) kaufst, musst Du eigentlich jeden Tag damit rechnen, dass die Serverunterstützung eingestellt wird.

    > Das Problem ist meiner
    > Meinung nach, dass einfach zu viele Spieler die Kröten schlucken, um nur
    > das neueste, tollste und gehypteste Spiel zocken zu können.

    Oder es ist ihnen schlicht egal, dass sie einem Hersteller die volle Kontrolle über einen (bei manchen nicht zu verachtenden) Teil ihrer Freizeitgestaltung geben.

    > Ich würde es
    > nicht für verkehrt halten, sich auch gelegentlich mal in Verzicht zu üben,
    > vor allem, wenn's nicht weh tut und man sich auf lange Sicht sogar etwas
    > Gutes tut. Als Beispiel wären "Aliens: Colonial Marines" und "SimCity" zu
    > nennen.

    Bei Sim City hab ich auch dankend verzichtet (nicht nur wegen Always-On), und Aliens hat mich nach den ersten Berichten schon nicht sonderlich interessiert.

    > Mein letzter Reinfall war übrigens Obivion, seither habe ich nie wieder ein
    > Spiel vorbestellt.

    Mein letztes vorbestelltes Spiel war X2, und das war alles andere als ein Reinfall.
    Ist aber auch schon wieder 9 Jahre her...

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Das war

    Autor: Aycee 12.04.13 - 12:49

    Ich finde es eigentlich Schade, das heutzutage Spiele nur noch nach ihrem Publisher gemessen werden.

    Always-On kann man tolerieren oder auch nicht, das ist eine persönliche Sache, die jeder für sich entscheiden. Und muss darauf hin mit dem Konsequenzen leben. Zu den Anfangszeiten von Steam hab ich mich auch mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, und heute bin ich mit dem System ganz zufrieden und habe für mich einen Mehrwert.

    Zum Thema lässt sich sagen, das Ubisoft teilweise gezeigt hat das sie ihren Studios viel Handhabe lassen, so entwickelt zum Beispiel Nandeo immer noch recht frei an ihren Titeln.

  4. Re: Das war

    Autor: Trollfeeder 12.04.13 - 13:59

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Johnny Cache schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum sollte ich für ein Offline-Spiel ein Account benötigen und
    > permanent
    > > online sein?
    >
    > Weil sonst 90% der Zocker sich das Spiel vom $Sharehoster holen und die
    > Firma sehen muss dass die restlichen 10% das Ding finanzieren. Und weil das
    > absolut unrealistisch ist, gibt es nur drei Möglichkeiten:

    Dann frage ich mich wie solche Riesen wie EA oder UBI so groß werden konnten wenn es sich nicht gelohnt hat. Der wirkliche Grund ist einfach das noch MEHR zu verdienen ist um den Shareholder Value zu steigern.

    > A) Always on
    > B) Risikoabwälzung via Pre-Paid/Crowdfunding
    > C) Aufhören

    Nur die Spiele die auf solche Unsinn verzichten kaufen hast du vergessen. Es wird immer welche geben auch große Releases.

    > Das bei A) dann zwanzig neue Ekel-Ideen wie 0-Day DLC, ItemShop und ggf.
    > sogar Pay2Win ihren Einzug halten, ist dem puren Kapitalismus geschuldet.

    Komisch das es auch ohne geht wie z.B. Guild Wars 2 schön zeigt.

    > In Asien haben sie ein Rollenspiel mit ner Sondereinheit runtergeschossen,
    > weil es potentiell möglich war seine Mitspieler "gefangen" zu nehmen und
    > nur Gegen Onlinegeld freizulassen. Das Geld konnte man man sich nur im
    > eingebauten Casino mit Betrügerfunktion erspielen. Als die Behörden endlich
    > die Server erreichten, hatte der lokale Mob schon satte 400 Millionen
    > Dollar damit *verdient*.

    Zu Leuten die sich sowas gefallen lassen muss ich ja nichts sagen, die überweisen auch das Geld an den BKA Trojaner. Hast du da vielleicht mal einen Link, die Geschichte interessiert mich.^^

    > Da wollen sie jetzt alle hin. Und ich sehe keine Mass Effect und kein
    > Assassin's Creed Qualität bei Kickstarter. Sieht also nach

    Dann würde ich aber nochmal genau schauen, z.b. Torment: Tides of Numenera sieht sehr gut aus.

    > C) Verzichten
    > für den User aus. Man lebt die Welt, die man sich eben selbst erschafft
    > hat.

    Das ist auf jeden Fall richtig, gilt aber auch in Zukunft. Wenn man also heute einen Online Zwang akzeptiert, zerstört man sich die Zukunft ohne.

    > Sharehoster killed the Game Star.

    Komisch! Als damals Behind Jaggi Lines von den Lucasarts Servern gestohlen wurde (1984) hat es sich auch in Windeseile verbreitet und das ohne Sharehoster. Lucasarts hat noch lange danach blendende Zahlen eingefahren und nun geht es nicht mehr ohne Online Zwang?

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  5. Re: Das war

    Autor: Aycee 12.04.13 - 14:16

    Ist ein MMO im Bezug auf die Always On Debatte nicht irgendwie fehl am Platz?

    Guild Wars hat halt aufgrund des Genre Always On, und wird mit Add-On's (was ja im Grunde DLC's sind, wenn sie gut sind) bereichert. Von daher lässt sich das in dieser Diskussion schlecht anbringen.

  6. Re: Das war

    Autor: Trockenobst 12.04.13 - 14:51

    Trollfeeder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharehoster. Lucasarts hat noch lange danach blendende Zahlen eingefahren
    > und nun geht es nicht mehr ohne Online Zwang?

    Früher konnte ich in meinem Viertel mit dem Fahrrad um 21.30 Uhr als 14j noch rum radeln. Heute würde ich dass bei den irren Autofahrern, und bei den Erwachsenen die Abends unbedingt um die Tischtennisplatte auf dem Spielplatz(!) ihren Billigfusel saufen müssen nicht erlauben.

    Die Zeiten haben sich geändert. Nicht alles zum Guten.

    Früher gab es keine schnellen Leitungen und Hoster. Heute schon. Man kann bei vielen Games, die etwa nicht nur einen Crack sondern schon mehr Kniffe brauchen manchmal sehr ""schön"" sehen wie der Umsatz einbricht sobald diese funktionieren.

    Aber auch die Masse an Games und Verfügbaren "Zeitfressern" hat sich vervielfacht Heute gibt es Mobile Games, Browser Games, Konsolen-Games, PC-Games etc. die alle im Kampf um Aufmerksamkeit stehen. Wenn das TV Shit war, habe ich früher einfach gespielt. Heute ringen Youtube, Blogs, die DVD-Boxen oder zig andere Sachen die selbe Aufmerksamkeit. Irgendwas wird halt dann nicht gemacht. Und somit auch nicht bezahlt.

    Vielleicht ist einfach die Ära vorbei, wo einfach der Wunsch nach sowas sich einfach nicht mit den vorhandenen Kostenstrukturen deckt. Vielleicht geht es einfach nur noch mit 20 Mann bei Kickstarter und mit 500 Mann beim jährlichen Fifa-Game. Und dazwischen ist halt...nichts außer 90% schlechtes F2P/Serveronly.

    Viele Zeitungen sind ja auch Pleite. Oder wehren sich mit der Paywall. Selbes Prinzip wie F2P. Die haben ja auch fast die selben Probleme: zu viele Leute für zu wenig zahlende Leser. Die meisten haben Aufgegeben.

  7. Re: Das war

    Autor: Trollfeeder 15.04.13 - 08:50

    Aycee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ein MMO im Bezug auf die Always On Debatte nicht irgendwie fehl am
    > Platz?
    >
    > Guild Wars hat halt aufgrund des Genre Always On, und wird mit Add-On's
    > (was ja im Grunde DLC's sind, wenn sie gut sind) bereichert. Von daher
    > lässt sich das in dieser Diskussion schlecht anbringen.

    Es ging mir dabei nicht um die Always On Debatte sondern um folgenden Satz.

    > Das bei A) dann zwanzig neue Ekel-Ideen wie 0-Day DLC, ItemShop und ggf.
    > sogar Pay2Win ihren Einzug halten, ist dem puren Kapitalismus geschuldet.

    Deshalb habe ich GW2 genannt um aufzuzeigen das ein Item Shop nicht per se schlecht sein muss. Ich habe in diesem Sinne auch nichts dagegen online zu spielen, es sei denn es bringt dem Kunden nur Nachteile und keinen Vorteil.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
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  8. Re: Das war

    Autor: Trollfeeder 15.04.13 - 09:02

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollfeeder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharehoster. Lucasarts hat noch lange danach blendende Zahlen
    > eingefahren
    > > und nun geht es nicht mehr ohne Online Zwang?
    >
    > Früher konnte ich in meinem Viertel mit dem Fahrrad um 21.30 Uhr als 14j
    > noch rum radeln. Heute würde ich dass bei den irren Autofahrern, und bei
    > den Erwachsenen die Abends unbedingt um die Tischtennisplatte auf dem
    > Spielplatz(!) ihren Billigfusel saufen müssen nicht erlauben.
    >
    > Die Zeiten haben sich geändert. Nicht alles zum Guten.

    Früher wußtest du nur nicht um die Gefahren.^^

    > Früher gab es keine schnellen Leitungen und Hoster. Heute schon. Man kann
    > bei vielen Games, die etwa nicht nur einen Crack sondern schon mehr Kniffe
    > brauchen manchmal sehr ""schön"" sehen wie der Umsatz einbricht sobald
    > diese funktionieren.

    Dafür waren die Games auch <50 MB.

    > Aber auch die Masse an Games und Verfügbaren "Zeitfressern" hat sich
    > vervielfacht Heute gibt es Mobile Games, Browser Games, Konsolen-Games,
    > PC-Games etc. die alle im Kampf um Aufmerksamkeit stehen. Wenn das TV Shit
    > war, habe ich früher einfach gespielt. Heute ringen Youtube, Blogs, die
    > DVD-Boxen oder zig andere Sachen die selbe Aufmerksamkeit. Irgendwas wird
    > halt dann nicht gemacht. Und somit auch nicht bezahlt.

    Und das alles trotz der pösen Raubkopierer. Das kann aber kein Grund dafür liefern den Gebrauchtmarkt kaputt zu machen und den ehrlichen Kunden zu gängeln. Das macht den Eindruck als wenn sich die Hersteller sagen: "Den wahren Dieb bekommen wir nicht, bestrafen wir also die Kunden die wir haben."^^

    > Vielleicht ist einfach die Ära vorbei, wo einfach der Wunsch nach sowas
    > sich einfach nicht mit den vorhandenen Kostenstrukturen deckt. Vielleicht
    > geht es einfach nur noch mit 20 Mann bei Kickstarter und mit 500 Mann beim
    > jährlichen Fifa-Game. Und dazwischen ist halt...nichts außer 90% schlechtes
    > F2P/Serveronly.

    Das klingt jetzt aber sehr depri.^^

    > Viele Zeitungen sind ja auch Pleite. Oder wehren sich mit der Paywall.
    > Selbes Prinzip wie F2P. Die haben ja auch fast die selben Probleme: zu
    > viele Leute für zu wenig zahlende Leser. Die meisten haben Aufgegeben.

    Aber den Kunden bestrafen hat noch keinen weiter gebracht. Ich erinnere auch an die CD Kopierschutzmaßnahmen, die sind auch gescheitert. Noch nie ist ein Produkt besser verkauft worden weil man es schlechter gemacht hat und nichts anderes macht die Spieleindustrie gerade. Sie werden sehen das sie damit nicht weiterkommen.

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