Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Anschläge in Norwegen: Attentäter lobt…

CoD:MW2 11 Millionen verkaufte Exemplare in 2 Monaten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. CoD:MW2 11 Millionen verkaufte Exemplare in 2 Monaten

    Autor: ID51248 25.07.11 - 19:10

    Von Call of Duty: Modern Warfare 2 wurden in den ersten 2 Monaten 11 Millionen Exemplare verkauft, und EIN Spieler ist jetzt Amok gelaufen. Das beweist: Kriegsspielsimulationen verursachen in etwa so viele Amokläufe, wie World of Warcraft Geschlechtsumwandlungen. (Er hat in WoW weibliche Charaktere gespielt, es bleibt also spannend).

    Grüße
    Sascha

    PS: Ich habe CoD:MW noch nicht gespielt und WoW finde ich doof.

  2. Re: CoD:MW2 11 Millionen verkaufte Exemplare in 2 Monaten

    Autor: Trockenobst 26.07.11 - 01:26

    ID51248 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von Call of Duty: Modern Warfare 2 wurden in den ersten 2 Monaten 11
    > Millionen Exemplare verkauft, und EIN Spieler ist jetzt Amok gelaufen.

    In den USA knackt 1 von ~25.000(!) Soldaten die länger als 10 Jahre im Einsatz
    waren im Durchschnitt so richtig aus und killt echte Menschen.

    Somit ist es schon von der oberen Statistik klar, das man "das Militär" verbieten
    muss, nicht das Spiel das das Militär simuliert.

    Außerdem hätte das auch nichts genutzt. Der Typ hatte Zugang zu echten
    Waffen und anscheinend hat ihn - wieder mal - jeder ignoriert. Ich bin mir
    sicher: in den nächsten Wochen kommen jetzt ganz viele Sachen raus, wo wieder
    niemand was gesehen, gehört oder eingeordnet haben will.

    Es ist immer das selbe. Wir produzieren diese Typen. Und dann fehlt ein dummes Boot, um schlimmeres zu verhindern.

  3. Re: CoD:MW2 11 Millionen verkaufte Exemplare in 2 Monaten

    Autor: ID51248 26.07.11 - 03:44

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ID51248 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Von Call of Duty: Modern Warfare 2 wurden in den ersten 2 Monaten 11
    > > Millionen Exemplare verkauft, und EIN Spieler ist jetzt Amok gelaufen.
    >
    > In den USA knackt 1 von ~25.000(!) Soldaten die länger als 10 Jahre im
    > Einsatz
    > waren im Durchschnitt so richtig aus und killt echte Menschen.

    Und die feindlichen Soldaten waren keine echten Menschen? Ich verstehe, was Du meinst, aber Du hast es sehr unglücklich formuliert.

    > Außerdem hätte das auch nichts genutzt. Der Typ hatte Zugang zu echten
    > Waffen und anscheinend hat ihn - wieder mal - jeder ignoriert. Ich bin
    > mir sicher: in den nächsten Wochen kommen jetzt ganz viele Sachen raus, wo
    > wieder niemand was gesehen, gehört oder eingeordnet haben will.
    >
    > Es ist immer das selbe. Wir produzieren diese Typen. Und dann fehlt ein
    > dummes Boot, um schlimmeres zu verhindern.

    Was will man auch machen? Wie oft habe ich schon von Trotteln gehört "Ich mach dich kalt, Alter!" Gerade die Neo-Nazis sind ja "unter Freunden" nicht zögerlich mit ihren Hassreden und Gewaltphantasien. Die kann man nicht alle einsperren, denn meistens bleibt es bei der großen Klappe. Breivik ist sowieso eine Ausnahme, normalerweise sind Nazis nur im Rudel mutig. Und dann hat man wieder total stille Typen, die irgendwann ausrasten.

    Wenn in Deutschland irgendwo im Wald einer im Ferienlager Amok läuft, kann es genausogut sein, dass die Polizei überfordert ist. Streifenpolizisten tragen ihre Waffe nur zur Selbstschutz und so ein SEK steht nicht in jedem Dorf bereit. Es liegt nicht für alles ein Plan in der Schublade.

    In manchen Großstädten zünden ständig irgendwelche Asis Autos und vor allem Wohnhäuser an. Aber man kann nicht vor jedem Haus einen Polizisten haben.

    Wie du sagst, wir produzieren diese Typen: eine widerliche Gesellschaft und ihre Kinder.

    Grüße
    Sascha

  4. Re: CoD:MW2 11 Millionen verkaufte Exemplare in 2 Monaten

    Autor: Trockenobst 27.07.11 - 05:46

    ID51248 schrieb:

    > Und die feindlichen Soldaten waren keine echten Menschen? Ich verstehe, was
    > Du meinst, aber Du hast es sehr unglücklich formuliert.

    Es gibt Unterschiede zwischen Zivilisten und Soldaten bzw. "Combattanten"
    im asymmetrischen Krieg. Das überlasse ich den Völkerrechtsfreunden sich
    die nächsten 100 Jahre gegenseitig die Begriffe um die Ohren zu definieren.

    > sowieso eine Ausnahme, normalerweise sind Nazis nur im Rudel mutig. Und
    > dann hat man wieder total stille Typen, die irgendwann ausrasten.

    In Japan gibt es seit Jahren diesen Typus: Still, unauffällig, meist einen
    kleinen dummen Job der ihm sein Minimales 1-Zimmer Kabuff finanziert,
    meist gebrochen mit der Familie, keine Freundin, Dauerzocker.

    So alle paar Monate rastet einer dieser Jungs aus, und rennt mit hochscharfen
    Messern in die Fussgängerzone. Bis sie ihn haben, sind häufig schon drei,
    bis zehn Leute tot und zig verletzt.

    Nun rätseln ganze Heerscharen von Psychologen und Soziologen wie man
    dem Problem Heer wird. Und die Japaner haben reagiert: in den schlimmen
    Arbeitervierteln werden jetzt Leute losgeschickt die bei allen Klingeln und
    Leute ausfragen ob sich jemand krass einigelt. Und in einer Presseaktion
    hat man den Eltern und Verwandten wieder klar gemacht, dass ein einzel-
    lebender Verwandter/Sohn auch regelmäßig angrufen werden kann.

    Das hat das tatsächlich - wenigstens statistisch - geholfen.

    Bei "unseren" Amokläufen ist meist der Bruch zwischen Eltern und Kindern
    seit Jahren gelebt, gefördert. Und dann immer der Waffenschrank in Reichweite.

    > tragen ihre Waffe nur zur Selbstschutz und so ein SEK steht nicht in jedem
    > Dorf bereit. Es liegt nicht für alles ein Plan in der Schublade.

    So wie es aussah, war ein oder zwei Zivil-Polizisten als Bewacher da, wurden
    aber von ihm überrascht und gleich als erstes "entfernt".

    Man jetzt viel Häme stapeln, aber der Fakt ist ganz einfach: ein SEK hat
    nicht 1h zu brauchen. Das geht einfach nicht. Dem Land geht es gut.
    Ist es da so "teuer" 10-20 Hubschrauber verteilt gewartet rum stehen zu lassen?

    Schon vier Leute mit automatischen Waffen hätten dem vom Hubschrauber
    ausschalten können. Nur 30 Minuten früher wären locker 30-40 Menschenleben auf
    der Plus Seite gewesen.

    > In manchen Großstädten zünden ständig irgendwelche Asis Autos und vor allem
    > Wohnhäuser an. Aber man kann nicht vor jedem Haus einen Polizisten haben.

    In diesen Fällen hat es meist eine politische Dimension, das letzte Aufbäumen
    sozusagen bevor ein Stadtviertel von den "Armen" gesäubert wird. Gegen
    solche politischen Massenmotivationen gibt es kaum eine Chance der Verteidigung.

    > Wie du sagst, wir produzieren diese Typen: eine widerliche Gesellschaft und
    > ihre Kinder.

    Nun, die absolute Anzahl ist in Europa gegen den USA weitaus geringer.
    Das ist schon mal ein schwacher Trost. Wobei die CIA schon seit Jahren
    die Trommeln rührt, das die "Home Grown"-Terroristen ein viel schlimmeres
    Problem sind, als die durchgeknallten Unterhosen-Irren.

    Und man sieht: sie haben (diesmal) recht.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Rhein-Main-Gebiet
  2. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München
  3. Fasihi GmbH, Ludwigshafen
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 38,99€
  2. 39,99€
  3. 3,99€
  4. 14,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


PC Building Simulator im Test: Wenn's doch nur in der Realität so einfach wäre
PC Building Simulator im Test
Wenn's doch nur in der Realität so einfach wäre
  1. Halbleiter China pumpt 47 Milliarden US-Dollar in eigene Chip-Industrie
  2. Dell Neue Optiplex-Systeme in drei Größen und mit Dual-GPUs
  3. Patterson und Hennessy ACM zeichnet RISC-Entwickler aus

Hyundai Ioniq im Test: Mit Hartmut in der Sauna
Hyundai Ioniq im Test
Mit Hartmut in der Sauna
  1. Uniti One Günstiges Elektroauto aus Schweden ist fertig
  2. Axialflusselektromotor Leichte Elektroantriebe mit hoher Leistung entwickelt
  3. Sattelschlepper US-Hersteller Peterbilt will ebenfalls Elektro-Lkw bauen

P20 Pro im Hands on: Huawei erhöht die Anzahl der Kameras - und den Preis
P20 Pro im Hands on
Huawei erhöht die Anzahl der Kameras - und den Preis
  1. Critical Communications World Huawei will langsames Tetra mit eLTE MCCS retten
  2. Smartphones Huawei soll eigene Android-Alternative haben
  3. Porsche Design Mate RS Huaweis neues Porsche-Smartphone kommt in den Handel