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Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

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  1. Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: evilgoto 25.07.11 - 17:56

    ... werden die Medien wieder wochenlang über die ach so bösen "Killerspiele" berichten. Dazu wird es öffentliche Diskussionen von Experten geben, die jede wissenschaftliche Studie ignorieren und noch nie ein Computerspiel gespielt haben.

    Die Auswirkungen von dieser Art der Berichterstattung spüre ich auch schon im Privaten: Ich traue mich schon lange nicht mehr, vor der Verwandtschaft einzugestehen, dass auch ich solche "böse Killerspiele" spiele. Als ich das zuletzt tat war ich für einige Verwandte schon fast ein Soziopath. :)

    Ich freue mich schon richtig auf diese Zeit ...

    (Ferner: http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak)

  2. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: franzmueller 25.07.11 - 18:10

    fullack
    /sign
    +1

  3. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Der Kaiser! 25.07.11 - 18:13

    > Die Auswirkungen von dieser Art der Berichterstattung spüre ich auch schon im Privaten: Ich traue mich schon lange nicht mehr, vor der Verwandtschaft einzugestehen, dass auch ich solche "böse Killerspiele" spiele

    Du kannst spielen was du willst, solange du nicht auf die Idee kommst, irgendwann mit einer echten Knarre durch die Strassen zu ziehen!

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.11 18:14 durch Der Kaiser!.

  4. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Tantalus 25.07.11 - 18:14

    evilgoto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Auswirkungen von dieser Art der Berichterstattung spüre ich auch schon
    > im Privaten: Ich traue mich schon lange nicht mehr, vor der Verwandtschaft
    > einzugestehen, dass auch ich solche "böse Killerspiele" spiele. Als ich das
    > zuletzt tat war ich für einige Verwandte schon fast ein Soziopath. :)

    Och, ich treibe sowas immer gern auf die Spitze. Da können dann schon so Sprüche kommen wie "ja, ich spiele solche Killerspiele, sehr gerne sogar. Und ich war auch Soldat, ich wurde ausgebildet, mit dem Maschinengewehr auf Menschen zu schießen. Also verschwinde besser ganz schnell - Dann können wir übrigen uns nämlich wie normale Menschen unterhalten".
    Du glaubst gar nicht, was für dumme Blicke ich damit manchmal ernte.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  5. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Der Kaiser! 25.07.11 - 18:18

    > "Ich wurde ausgebildet, mit dem Maschinengewehr auf Menschen zu schiessen. Also verschwinde besser ganz schnell. Dann können wir übrigen uns nämlich wie normale Menschen unterhalten."

    Super Idee ihn in seinem Vorurteil zu bestätigen.

    ___

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  6. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Tantalus 25.07.11 - 18:21

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super Idee ihn in seinem Vorurteil zu bestätigen.

    Der Schlüsselsatz ist "Dann können wir übrigen uns nämlich wie normale Menschen unterhalten". Das bewirkt bei den meisten erst mal einen dümmlichen Gesichtsausdrück, dann eine Phase des nachdenkens, gefolgt von der einen oder anderen konkreteren Frage. Und spätestens nach 5 Minuten kann man sich dann wirklich wie normale Menschen unterhalten. Selbst mit dem ehemals Vorurteilsbelasteten.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  7. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Der Kaiser! 25.07.11 - 18:36

    >> Super Idee ihn in seinem Vorurteil zu bestätigen.

    > Der Schlüsselsatz ist "Dann können wir übrigen uns nämlich wie normale Menschen unterhalten".

    Das was für dich normal ist, muss nicht für mich normal sein.

    Für dich ist es vielleicht normal, mit einem Waffenhalfter durch die Strassen zu ziehen.

    Für mich bist du damit nicht normal und eine Bedrohung.

    ___

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.11 18:37 durch Der Kaiser!.

  8. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Tantalus 25.07.11 - 18:44

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das was für dich normal ist, muss nicht für mich normal sein.
    >
    > Für dich ist es vielleicht normal, mit einem Waffenhalfter durch die
    > Strassen zu ziehen.
    >
    > Für mich bist du damit nicht normal und eine Bedrohung.

    Du gibst Dir wirklich alle Mühe, meine Aussagen mit Gewalt falsch zu interpretieren.

    Aber ob Du es glaubst oder nicht, es gab tatsächlich eine Zeit, da war es für mich tatsächlich normal, mit einem Waffenholster (Halfter ist das, was Du einem Pferd übern Kopf ziehst) durch die Strassen zu laufen. Eine Bedrohung war ich deswegen trotzdem für niemanden.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  9. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Der Kaiser! 25.07.11 - 19:32

    >> Das was für dich normal ist, muss nicht für mich normal sein.

    >> Für dich ist es vielleicht normal, mit einem Waffenhalfter durch die Strassen zu ziehen.

    >> Für mich bist du damit nicht normal und eine Bedrohung.

    > Du gibst Dir wirklich alle Mühe, meine Aussagen mit Gewalt falsch zu interpretieren.

    Nope. Ich bin davon ausgegangen das du das auf die Spielegeschichte übertragen kannst.

    > Aber ob Du es glaubst oder nicht, es gab tatsächlich eine Zeit, da war es für mich tatsächlich normal, mit einem Waffenholster durch die Strassen zu laufen.

    > Eine Bedrohung war ich deswegen trotzdem für niemanden.

    Das Bedrohungspotential ist da. Und du trägst dieses Ding mit dir herum, weil du dieses Bedrohungspotential brauchst/willst. Die Frage ist warum?

    Wenn mein Freund plötzlich mit einer Waffe herumrennt, würde ich mich fragen "Was stimmt nicht? Wovor hat er solche Angst, das er eine Waffe braucht?".

    ___

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    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  10. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Tantalus 25.07.11 - 20:47

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Bedrohungspotential ist da. Und du trägst dieses Ding mit dir herum,
    > weil du dieses Bedrohungspotential brauchst/willst. Die Frage ist warum?

    Du denkst im Moment scheinbar in viel zu engen Bahnen.

    > Wenn mein Freund plötzlich mit einer Waffe herumrennt, würde ich mich
    > fragen "Was stimmt nicht? Wovor hat er solche Angst, das er eine Waffe
    > braucht?".

    Dass er vielleicht einfach seinen Kindheitstraum erfüllt und Polizist geworden ist, hältst Du für ebenso ausgeschlossen, wie dass er zum Militä ging (bis vor kurzem hatten wir hier noch etwas das nannte sich "Wehrpflicht"), bei einer Geldtransportfirma als Wachmann arbeitet oder ähnliches.
    Bei mir war es z.B. der Wehrdienst, der dazu geführt hat, dass es eine Zeitlang selbstverständlich für mich war, mit Waffen zu hantieren und diese mit mir herumzutragen. Zum psychopatischen Killer hat mich das, es mag Dich überraschen, ebensowenig gemacht wie jahrelanger Konsum von "Killerspielen". Ganz im Gegenteil, seit meinem Wehrdienst schätze ich das Leben um so mehr.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

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  11. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: .02 Cents 25.07.11 - 21:19

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Schlüsselsatz ist "Dann können wir übrigen uns nämlich wie normale
    > Menschen unterhalten". Das bewirkt bei den meisten erst mal einen
    > dümmlichen Gesichtsausdrück, dann eine Phase des nachdenkens, gefolgt von
    > der einen oder anderen konkreteren Frage. Und spätestens nach 5 Minuten
    > kann man sich dann wirklich wie normale Menschen unterhalten. Selbst mit
    > dem ehemals Vorurteilsbelasteten.

    Da hast du dein eigenes Zitat aber entscheidend verkürzt ... sehr "Politisch" ...

    > Also verschwinde besser ganz schnell - Dann können wir übrigen uns
    > nämlich wie normale Menschen unterhalten

    Es gibt nur wenige Leute, die auf "verschwinde besser ganz schnell" konstruktiv reagieren. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass das überhaupt nur enge persönliche Bekannte tun. Im nächsten Satz "wir übrigen" - damit schliesst du deinen Gegenüber aus. Das dürfte auch für die meisten Bekannten Grund genug sein, weitere Konversation als hinfällig zu betrachten. Das verstärkst du dann noch durch "normale Menschen" - und auch wenn du das so nicht ausdrücklich sagst, kommt bei einem normalen Gegenüber aber trotzdem aud so eine Äusserung an, das du ihn nicht für einen normalen Menschen hälst.

    Ich möchte das mal so ausdrücken: Wenn das deine Bekehrungsstrategie ist, dann hast du sicher eine Gefolgschaft in ähnlicher Grössenordnung wie der Typ aus Erfurt oder dieser Norwegische Spinner.

  12. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Tantalus 25.07.11 - 22:04

    Es ist schwer, in einem Internetforum, in dem man rein in Textform kommuniziert, etwas darzustellen, zu dem Mimik, Gestik und Tonfall einen entscheidenden Einfluss hat. "Verschwinde" ist in Form von "flüchte vor dem bösen, bösen, amoklaufenden Killerspieler" gemeint. Und bislang ist bei nahezu jedem der Groschen gefallen (gab glaube ich eine Ausnahme, aber der war sowieso merkbefreit).

    Und über meinen Bekanntenkreis brauchst Dir wirklich keine Gedanken zu machen. ;-)

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

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  13. Re: Wenn ich an die Zeit nach Winnenden denke ...

    Autor: Der Kaiser! 27.07.11 - 00:01

    >> Wenn mein Freund plötzlich mit einer Waffe herumrennt, würde ich mich fragen "Was stimmt nicht? Wovor hat er solche Angst, das er eine Waffe braucht?".

    > Dass er vielleicht einfach seinen Kindheitstraum erfüllt und Polizist geworden ist, hältst du für ebenso ausgeschlossen, wie dass er zum Militär ging, bei einer Geldtransportfirma als Wachmann arbeitet oder ähnliches.

    Ich halte es nicht für ausgeschlossen. Ich hatte es ausgeschlossen.

    > Bei mir war es z.B. der Wehrdienst, der dazu geführt hat, dass es eine Zeit lang selbstverständlich für mich war, mit Waffen zu hantieren und diese mit mir herumzutragen.

    Das ist "Beruf". Ich sprach von "Privat".

    ___

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