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Stadia Irrglaube

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  1. Stadia Irrglaube

    Autor: deus-ex 26.11.19 - 15:04

    „ Auch den Entwicklern und Entwicklerinnen könnten sich ganz neue Möglichkeiten eröffnen, wenn sie ihre Spiele nicht an die Hardware der Verbraucher und an die Einschränkungen gängiger Konsolen anpassen müssen, sondern stattdessen auf die geballte Rechenpower von Googles Infrastruktur zurückgreifen können. Die Ingenieure des Unternehmens denken bereits an neue Spielewelten mit naturgetreuer Physik, die durch Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz erst möglich werden. Und statt bloß 100, wie etwa bei Fortnite, könnten 1.000 Spieler gleichzeitig an einer Partie teilnehmen, ohne dass das System zusammenbricht. So sind komplett neue Genres denkbar.“

    Blöd nur das, zumindest aktuell, ein Stadia Session ein schlechtere Qualität bietet als eine Stationäre (Konsole) Session.

    Ich weiß nicht wo der Irrglauben herkommt das eine Stadia Session auf quasie unendliche Ressourcen zugreifen könnte. Am Ende müssen da auch CPUs und Grafikkarten stehen die sich rechnen müssen. Und die hat Google im einem Umfang noch gar nicht den sie anpeilen. >200 Mio.
    Denn Google hat bisher keine Dienste angeboten die das benötigen. Also muss auch das erst mal besorgt werden.

    https://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Stadia/40564/2186581/Stadia-4K-Hochskalierung_statt_native_4K-Aufloesung_Chromecast-Ultra-Ueberhitzung_und_Google-Stellungnahmen.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.19 15:05 durch deus-ex.

  2. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: unbuntu 26.11.19 - 15:35

    Da beide das Latenzproblem nicht lösen können wird das auch nur ein Hype bleiben.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: flow77 26.11.19 - 15:35

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > „ Auch den Entwicklern und Entwicklerinnen könnten sich ganz neue
    > Möglichkeiten eröffnen, wenn sie ihre Spiele nicht an die Hardware der
    > Verbraucher und an die Einschränkungen gängiger Konsolen anpassen müssen,
    > sondern stattdessen auf die geballte Rechenpower von Googles Infrastruktur
    > zurückgreifen können. Die Ingenieure des Unternehmens denken bereits an
    > neue Spielewelten mit naturgetreuer Physik, die durch Entwicklungen im
    > Bereich der künstlichen Intelligenz erst möglich werden. Und statt bloß
    > 100, wie etwa bei Fortnite, könnten 1.000 Spieler gleichzeitig an einer
    > Partie teilnehmen, ohne dass das System zusammenbricht. So sind komplett
    > neue Genres denkbar.“
    >
    > Blöd nur das, zumindest aktuell, ein Stadia Session ein schlechtere
    > Qualität bietet als eine Stationäre (Konsole) Session.
    >
    > Ich weiß nicht wo der Irrglauben herkommt das eine Stadia Session auf
    > quasie unendliche Ressourcen zugreifen könnte. Am Ende müssen da auch CPUs
    > und Grafikkarten stehen die sich rechnen müssen. Und die hat Google im
    > einem Umfang noch gar nicht den sie anpeilen. >200 Mio.
    > Denn Google hat bisher keine Dienste angeboten die das benötigen. Also muss
    > auch das erst mal besorgt werden.
    >
    > www.4players.de

    So etwas ist doch immer eine Mischkalkulation, ähnlich wie bei den Fitnesscenter für 15¤/Monat: bei weitem nutzen nicht alle Menschen das gleichzeitig.
    Zudem wird hier eine ganz andere Hardware verbaut die höchstwahrscheinlich sehr viel günstiger und leistungsfähiger sein wird als das was man als Konsument so bekommt und dafür bezahlen muss.
    Details zur Hardware gibt es unter anderem auf Wikipedia.

  4. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: BiGfReAk 26.11.19 - 16:02

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zudem wird hier eine ganz andere Hardware verbaut die höchstwahrscheinlich
    > sehr viel günstiger und leistungsfähiger sein wird als das was man als
    > Konsument so bekommt und dafür bezahlen muss.

    Leistungsfähiger ja, aber definitiv nicht günstiger. Du darfst für kommerzielle Zwecke zB keine RTX Karten von Nvidia verbauen (Consumer Karten), sondern musst auf die viel viel teureren Quadro Karten zurück greifen.

  5. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: flow77 26.11.19 - 17:06

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flow77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zudem wird hier eine ganz andere Hardware verbaut die
    > höchstwahrscheinlich
    > > sehr viel günstiger und leistungsfähiger sein wird als das was man als
    > > Konsument so bekommt und dafür bezahlen muss.
    >
    > Leistungsfähiger ja, aber definitiv nicht günstiger. Du darfst für
    > kommerzielle Zwecke zB keine RTX Karten von Nvidia verbauen (Consumer
    > Karten), sondern musst auf die viel viel teureren Quadro Karten zurück
    > greifen.

    Und nochmal: Google nutzt keine Standard-Hardware und folglich gibt es auch keine irgendwelche Restriktionen darauf. Das betrifft die CPU und GPU.
    Und natürlich ist das günstiger und Leistungsfähiger, da hier nicht einfach ein paar tausend RTX-Karten gekauft werden, sondern es gibt eine langfristige Kooperation zwischen Google und unter anderem AMD und Intel.

  6. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: marcelpape 26.11.19 - 17:32

    Auf Wikipedia: "Upon launch, Stadia's cloud hardware initially uses a custom Intel[11] x86 processor clocked at 2.7 GHz, with AVX2 and 9.5 megabytes of L2+L3 cache.[12] It also uses a custom AMD GPU based on the Vega architecture with HBM2 memory, 56 compute units, and 10.7 teraFLOPS."

    Sind die Eckdaten der Vega 56, "custom" wird wohl hier sein, dass ein lüfterloser Kühler wie bei nVidia Tesla- und Radeon Instinct-Karten drauf ist, anderes BIOS, was mit Virtualisierung.

    Schlussendlich kocht man auch nur mit Wasser, nämlich einer teildeaktivierten Vega 10-GPU.

  7. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: flow77 26.11.19 - 17:52

    marcelpape schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf Wikipedia: "Upon launch, Stadia's cloud hardware initially uses a
    > custom Intel[11] x86 processor clocked at 2.7 GHz, with AVX2 and 9.5
    > megabytes of L2+L3 cache.[12] It also uses a custom AMD GPU based on the
    > Vega architecture with HBM2 memory, 56 compute units, and 10.7 teraFLOPS."
    >
    > Sind die Eckdaten der Vega 56, "custom" wird wohl hier sein, dass ein
    > lüfterloser Kühler wie bei nVidia Tesla- und Radeon Instinct-Karten drauf
    > ist, anderes BIOS, was mit Virtualisierung.
    >
    > Schlussendlich kocht man auch nur mit Wasser, nämlich einer
    > teildeaktivierten Vega 10-GPU.

    Man könnte sich hier nun streiten ab wann man von ein custom-design spricht. Da hier wohl aber keine Tower mit pcie-slots verwendet werden, wird aber wohl mindestens die Form noch stark custom sein, nämlich so dass Google das in ihre Cubes, Einschübe was auch immer bekommt.
    Wahrscheinlich alles auf einem Blade mit cpu, ohne netzteil, wie auch immer.

  8. Re: Stadia Irrglaube

    Autor: bark 26.11.19 - 18:14

    Ja blöd nur das keine Entwicklungsumgebung mit dieser Hardware drauf kommt. Die schaffen mit doppelt soviel Leistung wie Xbox nicht mal die Hälfte der Leistung einer Xbox.


    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BiGfReAk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > flow77 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Zudem wird hier eine ganz andere Hardware verbaut die
    > > höchstwahrscheinlich
    > > > sehr viel günstiger und leistungsfähiger sein wird als das was man als
    > > > Konsument so bekommt und dafür bezahlen muss.
    > >
    > > Leistungsfähiger ja, aber definitiv nicht günstiger. Du darfst für
    > > kommerzielle Zwecke zB keine RTX Karten von Nvidia verbauen (Consumer
    > > Karten), sondern musst auf die viel viel teureren Quadro Karten zurück
    > > greifen.
    >
    > Und nochmal: Google nutzt keine Standard-Hardware und folglich gibt es auch
    > keine irgendwelche Restriktionen darauf. Das betrifft die CPU und GPU.
    > Und natürlich ist das günstiger und Leistungsfähiger, da hier nicht einfach
    > ein paar tausend RTX-Karten gekauft werden, sondern es gibt eine
    > langfristige Kooperation zwischen Google und unter anderem AMD und Intel.

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