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Blockchain und Karten virtuell besitzen

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  1. Blockchain und Karten virtuell besitzen

    Autor: Lonser 29.11.18 - 23:39

    Artifact geht schon in die richtige Richtung, aber die Spieler müssen für Karten bezahlen, die ihn nicht gehören. Dabei ist sowas heutzutage dank Blockchain Technologie möglich. Zwei sehr coole Projekte sind „Zombie Battleground“ und „Gods Unchained“. Bei ZB startet im Dezember die Open Beta, einfach mal vorbei schauen. Die Karten gehören wirklich euch.
    Falls ich euer Interesse geweckt habe, dann hinterlasst gerne einen Kommentar. Mich würde gerne interessieren, was andere davon halten :)

  2. Re: Blockchain und Karten virtuell besitzen

    Autor: p4m 29.11.18 - 23:55

    Wofür braucht man 'ne Blockchain um einem Spieler ein Item zuzuordnen?

    Eine klassische Datenbank ist dafür mehr als ausreichend.

    Immer dieses unnötige Buzzword-Bingo. Wie wärs denn noch mit 4K, Bluetooth, wireless, next-gen, highly customizable, matchmaking, etc?

  3. Re: Blockchain und Karten virtuell besitzen

    Autor: Lonser 30.11.18 - 00:11

    Entschuldige, aber das kann ich so wirklich nicht stehen lassen... Weißt du was eine Blockchain ist? Eine klassische Datenbank ist zentral , eine Blockchain ist dezentral. Die Karten werden auf der Ethereum Chain gespeichert. Du besitzt den Key. Niemand kann dir die Karten wegnehmen. Und noch viel wichtiger: Du kannst bestimmen WO und an WEN du die Karten verkaufen möchtest. Du brauchst nur seine Ethereum Adresse. Was zum Teufel will ich mit Steam Guthaben? Die Karten in Artifact sind absolut wertlos! Blockchain bedeutet die Karten gehören dir! Das ist absolut kein unnötiges Buzzword!

  4. Re: Blockchain und Karten virtuell besitzen

    Autor: samsky 30.11.18 - 08:22

    Das Blockchain eine gute Technologie ist, um den Besitz von Karten in einem Trading Card Game abzubilden kann man glaube ich nicht bestreiten. Nur frage ich mich, ob es so viele Leute gibt, welche das Bedürfnis haben, unbedingt Karten auch wirklich 100% zu besitzen. Die meisten wollen einfach nur bissl spielen und das wars, denen ist egal wie die Karten gespeichert werden - hierfür brauchst du Techies, die auch noch genau das spielen. Gibt sicher ein paar, aber ob der Markt so gorß ist?

  5. Re: Blockchain und Karten virtuell besitzen

    Autor: p4m 30.11.18 - 09:06

    samsky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur frage ich mich, ob es so viele Leute gibt, welche das Bedürfnis haben,
    > unbedingt Karten auch wirklich 100% zu besitzen. Die meisten wollen einfach
    > nur bissl spielen und das wars, denen ist egal wie die Karten gespeichert
    > werden - hierfür brauchst du Techies, die auch noch genau das spielen. Gibt
    > sicher ein paar, aber ob der Markt so gorß ist?

    Ebendies.

    Bei Spielen sollte man nicht vergessen, dass es der überragenden Mehrheit doch weniger um das technische Konstrukt im Hintergrund geht, als vielmehr darum ob das Spiel an sich gut ist.

    Das Problem, selbst bei einem guten Spiel, wird hier sein, dass das falsche Feature als Zugpferd verwendet wird. Warum sollte ein Spieler sich ersteinmal in das Thema Blockchain einarbeiten um dann ggf. die "Vorteile" zu erkennen? Es wird kaum jemanden geben der darin einen Sinn sieht. Geschweigedenn wird eine große Spielerzahl sich ein Spiel einzig und allein aufgrund der Datenbanktechnologie zulegen und aktiv spielen.

    Für die Bot-Entwickler wird das bestimmt eine schöne Spielweise.

    Auch wird es schwer, missbräuchlichen Spielern den Zugang zu entziehen, denn so sie tatsächlich Eigentum an den Karten haben käme das einer Enteignung gleich, somit wäre die Firma, die den Zugang verwaltet sicherlich schadensersatzpflichtig.

    Alles in allem klingt das ganze derzeit nach einer Idee von Blockchain-Enthusiasten, die anscheinend bisher wenig Erfahrung in der Spieleentwicklung, respektive im Marketing haben.

    Da der OP tiefer involviert zu seien scheint: Viel Erfolg mit der Idee. Die Verwendung einer Blockchain als Zugpferd für ein Spiel zu benutzen halte ich allerdings für wenig erfolgversprechend. Macht ein gutes Spiel, bringt die Spiel(!)-Features an den Mann und es wird ein Erfolg. Die technisch beste Engine zieht nicht, wenn das Spiel nicht passt. Bei einem guten Spiel verzeiht man hingegen auch Schwächen im Grundgerüst.

    Nachtrag: Habe soeben die Kickstarter Kampagne des Zombiespiels durchgelesen. Scheint ja die typische Kartenspielmonetarisierungsstrategie zu fahren. Damit ist gestern doch erst Valve sauer aufgestoßen.

    Abgesehen davon weckt es wenig Vertrauen, wenn die Seite des Anbieters (https://loom.games) über kein Impressum verfügt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.18 09:11 durch p4m.

  6. Re: Blockchain und Karten virtuell besitzen

    Autor: Lonser 30.11.18 - 13:33

    Hey,
    danke für eure Antworten.
    Es stimmt, ich kenne mich auf dem Gebiet des Marketings leider nicht aus. Ich verstehe aber deine Einwände und gebe dir Recht. Blockchain alleine wird nicht ausreichen und die Meisten werden sich vermutlich nicht für das hinter den Kulissen interessieren. An erster Stelle wird immer das Spielerische stehen. Trotzdem bin ich guter Dinge bei den Beiden oben genannten Spielen. Das mit dem Impressum ist wirklich merkwürdig, danke für den Hinweis, ich werde das mal versuchen weiterzuleiten. Ich werde im Dezember einfach mal die Beta von Zombie Battleground anspielen und kann andere nur ermuntern dem Spiel auch eine Chance zu geben. Wenn es Spaß macht und gleichzeitig die Vorteile der Blockchain bietet wäre das super, wobei Ersteres immer am Wichtigsten ist :)
    MfG Lonser

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