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Keine guten Erinnerungen
Autor: ufo70 25.12.22 - 17:33
Nach Pong war die 2600 meine zweite und letzte Konsole. Danach folgten C64, Amiga, 286... usw.
In meiner Erinnerung wurden die Spiele schon damals schnell langweilig und der Joystick war mit seinem schwergängigen Gummibalg für Kinderhände auch nicht der Hit.
Trotzdem erinnere ich mich gern zurück, aber im Regal muss ich heute keine stehen haben. ;) -
Re: Keine guten Erinnerungen
Autor: derdiedas 25.12.22 - 18:28
Das Spannende an Amiga war das Amiga von ehemaligen Atari Entwicklern entwickelt wurde und diese Firma wird von Commodore dann gekauft, während zur gleichen Zeit Jack Tramiel jede Menge Entwickler von Commodore zu Atari gelotst hat.
Und so ist der Atari ST eigentlich ein Commodore, und der Amiga eigentlich technologisch der Nachfolger des Atari 800XL.
Commodore ist streng genommen mit dem 128/128D gestorben. Der Amiga war technologisch absolut innovativ, aber das war halt nicht die DNA der CEO von Commodore die wie Bil Herd (Chefentwickler des C128) es mal so schön formulierte reine accountants (also Erbsenzähler) waren. Mit Jack Tramiel verlor Commodore seine DNA und Amiga war dann leider nur ein eingekauftes Strohfeuer.
Gruß DDD -
Re: Keine guten Erinnerungen
Autor: rabbit_70 25.12.22 - 18:37
Sehe ich auch so, hatte damals seine Zeit, aber brauche ich heute nicht nochmal. Meine zweite Konsole war das ColecoVision (mit VCS-Adapter).
https://de.wikipedia.org/wiki/ColecoVision
Das damalige Non-Plus-Ultra in Sachen Konsole, gerade mit dem dazugehörigen Lenkrad und dem Spiel Turbo! Das hatte in meiner Erinnerung eine super realistische Grafik! Nun ja, die Erinnerung kann manchmal trügen:
https://www.youtube.com/watch?v=md7XeH315EM -
Re: Keine guten Erinnerungen
Autor: Packwahn 25.12.22 - 20:08
ufo70 schrieb:
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> Nach Pong war die 2600 meine zweite und letzte Konsole. Danach folgten C64,
> Amiga, 286... usw.
>
> In meiner Erinnerung wurden die Spiele schon damals schnell langweilig und
> der Joystick war mit seinem schwergängigen Gummibalg für Kinderhände auch
> nicht der Hit.
>
> Trotzdem erinnere ich mich gern zurück, aber im Regal muss ich heute keine
> stehen haben. ;)
Der Atari Joystick war damals eines der besten Eingabemedien überhaupt. Wie viele Rekorde konnte ich mit dem Stick damals in Summer Games (dann auf dem C64) erreichen. Man glaubt es heute ja nicht mehr, aber der Anschluss des Atari Joysticks war kompatibel (!) zu der Joystick Buchse beim 64er :D
Ich verstehe auch gar nicht warum solche Stick ausgestorben sind? Ich würde sagen, dass ich mit so einen Stick manchen Gamepad Spieler haushoch überlegen wäre, zumindest bei Action Spielen. Gut, maxismal 4 Tasten wäre noch OK, aber diese Button Inflation bei modernen Gamepads ist ja die Hölle! Da sollten sich die Entwickler lieber Gedanken machen die Spiele einfach zu gestalten, als noch mehr Tastenbelegungen einzufordern!
Irgendwann wird bestimmt mal wieder so eine Konsole rauskommen und mit einer minimalsitischen Button-Anzahl die große Revolution starten ;) -
Auch SEGA hatte kompatible 9-polige Trapezstecker
Autor: Watschek 26.12.22 - 02:29
Habe am Amiga 1200 ein 6-Button-Gamepad vom SEGA Megadrive (Nur die Knöpfe B und C sind belegt). Das passt auch am C64 (nur B-Knopf). genauso wie das Gamepad vom Sega Master System 2. Hatte zuerst aber auch so ein Atari Gamepad mit Stick auf dem Steuerkreuz.
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Re: Keine guten Erinnerungen
Autor: glasen77 26.12.22 - 11:28
Packwahn schrieb:
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> Der Atari Joystick war damals eines der besten Eingabemedien überhaupt.
Welcher genau? Es gab nämlich zwei:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Atari-2600-Joystick.jpg
https://circuit-board.de/forum/index.php/Thread/25317-Atari-2600-Jr-Joystick-Controller/
Und beide waren ziemlich übel.
> Man glaubt es heute ja nicht mehr, aber der Anschluss des Atari Joysticks war kompatibel (!) zu der Joystick Buchse beim 64er :D
Und stell dir vor, der ATARI-Stecker mit dessen PIN-Belegung war der Standard für alle (!) damaligen Home-Computer.
> Ich verstehe auch gar nicht warum solche Stick ausgestorben sind? Ich würde
> sagen, dass ich mit so einen Stick manchen Gamepad Spieler haushoch
> überlegen wäre, zumindest bei Action Spielen.
Das glaube ich kaum. Alleine schon, dass man einen alten Joystick mehrere Zentimeter bewegen muss, um eine Reaktion zu erreichen, macht ihn einem modernen Gamepad absolut unterlegen.
Manche alten Spiele sind mit einem modernen Gamepad viel einfacher zu spielen, da man mit diesem eine schnellere Reaktionszeit hat und die alten Spiele auf die alten Joysticks ausgelegt sind.
> Gut, maxismal 4 Tasten wäre noch OK, aber diese Button Inflation bei modernen Gamepads ist ja die Hölle! Da sollten sich die Entwickler lieber Gedanken machen die Spiele einfach zu gestalten, als noch mehr Tastenbelegungen einzufordern!
Dafür sind moderne Spiele auch deutlich komplexer. Homecomputer waren auch deshalb so beliebt, weil sie größere und inhaltlich komplexere Spiele ermöglichten. Die Spiele auf dem Atari 2600 sind im Grunde eine reine High-Score-Jagd ohne tieferen spielerischen Sinn.
Heute würde man solche Spiele "Casual Games" nennen. -
Re: Keine guten Erinnerungen
Autor: ufo70 27.12.22 - 10:10
Ja, die waren alle kompatibel. Der Competition Pro war teuer, aber das Non plus Ultra. Allerdings haben wir ihn „getunt“, in dem wir Klebeband um den Schaft wickelten, der die Mikroschalter betätigte. So benötigte man viel weniger Hebelweg. :D
Mit dem Atari oder einem… hab den Namen vergessen, ein Teil mit Saugnäpfen und Flightstick Optik… hatte man bei Summergames & Co wegen Hebelweg und Schwergängigkeit keine Chance.
Mit Gamepads komme ich auch überhaupt nicht klar. Die Dinger sind für meine Hände einfach zu klein und so habe ich eine verkrampfte Haltung, wenn ich die Finger auf den zig Steuerelementen ruhen lassen will.



