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  5. › Atari VCS (1977): Das Video…

Umstieg nie bereut.

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  1. Umstieg nie bereut.

    Autor: Crass Spektakel 25.12.22 - 16:16

    Ich kam mit Computerspielen zuerst kurz in italienischen Spielhallen in Badevierteln in Berührung, was fast ausschließlich mit "Crazy Climber" und "Baggit Man" erfolgte. Danach konnte ich über ein Jahr auf einem CBM3032 herumspielen den ein Bekannter daheim hatte. Das war ein sehr moderner Computer, im Prinzip ein C64 ohne Farbgrafik. Dann gab es ein knapp einjähriges Intermezzo mit einem Atari 2600 und dann einen C64.

    Ich habe das VCS2600 nie vermisst. Ich war nichteinmal besonders angetan während ich es nutzte. Die Groschengräber waren WEIT besser und selbst ein CBM3032 war dem Ding weit überlegen. Mit dem C64 war dann der Damm gebrochen und sei es nur weil ich schon am Ersten Tag von einem Bekannten eine 90 Minuten Kassette mit mehr Spielen bekam - mindestens 50 - als ich jemals zuvor je gesehen hatte.

    Ich habe erst neulich in einem uraltem Notizbuch das damalige Inhaltsverzeichnis gefunden... Mit Bandposition und Startbefehl...

    "Fort Apocalypse" 22cm RUN
    "Save New York" 135cm sys32768
    "CBM Space Invaders" 191cm PET-Modus und RUN
    "Hang Man" 196cm mit ,1,0 laden und RUN

    Ja, es liefen fast alle Spiele für die PET/CBM-Reihe ebenfalls. Auch sehr viele VC20-Spiele liefen. Aber man musste dafür ersteinmal die Memory-Map umkonfigurieren was zwar nur ein paar POKE-Befehle waren aber lästig war es trotzdem. Gerade in der Anfangszeit 1982 bis 1984 war das ein RIESIGER Vorteil weil man einfach auf CBM-Spiele bis 1977 zurückgreifen konnte. Danach hob der C64-Markt so brutal ab dass die ollen Kamellen niemanden mehr interessierten.

    Dass man darauf programmieren konnte hat mich aber noch viel mehr begeistert.

  2. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: ohinrichs 25.12.22 - 16:41

    Was war das denn für ein Bandsystem? Ich hatte zu meinem C64 die damals übliche Datasette, die mit handelsüblichen Magnetbandkassetten betrieben wurde. Aber da gab es einen 3stelligen Zähler, der sich drehte. Und in meinem Büchleich stand das dann so:
    Spiel XYZ - Zählerstand 120-200

    Ich hab dann die Kassette entsprechend zum Zählerstand gespult und auf Play gedrückt und dann mit load blablubb,8,1 das Spiel geladen.

  3. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: Packwahn 25.12.22 - 20:12

    ohinrichs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was war das denn für ein Bandsystem? Ich hatte zu meinem C64 die damals
    > übliche Datasette, die mit handelsüblichen Magnetbandkassetten betrieben
    > wurde. Aber da gab es einen 3stelligen Zähler, der sich drehte. Und in
    > meinem Büchleich stand das dann so:
    > Spiel XYZ - Zählerstand 120-200
    >
    > Ich hab dann die Kassette entsprechend zum Zählerstand gespult und auf Play
    > gedrückt und dann mit load blablubb,8,1 das Spiel geladen.

    Wenn man das heute einen Z-generationen-Blag in die Hand drücken würde, würde es ja einen Brain-Meltdown bekommen, weil viel zu komplex ;)

  4. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: der_wahre_hannes 25.12.22 - 20:49

    ohinrichs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > load blablubb,8,1 das Spiel geladen.

    Mit 8 lässt sich die Datasette allerdings nur schwer ansprechen. Die hat die Gerätenummer 1. ;)

  5. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: ohinrichs 25.12.22 - 21:20

    Ja, kann sein. War Gedächtnisprotokoll. Die ,8 war dann die Floppy?

    ,1 danach war jedenfalls wichtig. Wenn man die vergessen hat, gabs kein Nachladen. Also wurde das nächste Level nicht mehr geladen. Das war dann immer doof :D

  6. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: der_wahre_hannes 25.12.22 - 21:56

    Ja, 8 (bis 30?) waren Floppy-Laufwerke. Würde gerne mal ein Setup mit 22 Diskettenlaufwerken an einem C64 sehen. :D

  7. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: pdqbach2005 26.12.22 - 02:22

    load "wasauchimmer",8,1

    Ach war das schön. Und auch schön, dass wir Oldies von aktuellen Computern meistens mehr verstehen, als die Generation, die mit grafischen Oberflächen groß geworden ist.
    Wir haben die analoge Zeit noch voll erlebt und waren fit genug für die digitale.

    Ich wünsche allen hier im Forum ein fröhliches Weihnachtsfest, ich bin immer wieder dankbar für den Input hier. Der Ton ist mir persönlich manchmal zu rau, aber ich lerne oft aus den Kommentaren mehr als aus den Artikeln. Vielen vielen Dank für Euren Einsatz!

  8. Re: Umstieg nie bereut.

    Autor: Crass Spektakel 02.01.23 - 12:24

    Der parallele IEEE-488-Bus unterstützt zwar 255 Endpunkte aber die serielle Implementierung, die Hardware und das OS von C64 und CBM1541 erlauben nur maximal vier Floppy/Harddisk-Laufwerke

    z.B. hat die Floppy nur zwei Jumper für Adressen von 8-11 und die Adressen 0 bis 7 sowie 128-255 werden vom KERNAL abgefangen.

    Das Limit lässt sich zwar in Software/ERPOM-Tausch teilweise umgehen aber dann können die Anwendungen wieder nicht damit umgehen.

    Ich habe am C64 einen Adapter mit dem man SD-Chips, PC-Floppies und SATA-Laufwerke verwenden kann. Da sieht man schön das Problem, das läuft zwar nicht über IEC aber trotzdem spuckt dann das OS kräftig in die Suppe.

    PS, ein C64 mit zwei Floppies ist schon eine feine Sache, gerade beim Programmieren und Dateiverwalten - ansonsten kann kaum eine Software damit umgehen. Ich besitze fünf Stück und das braucht man eigentlich garnicht. Ich habe daher je zwei am SX64, zwei am C128 und eine am C64C. Als ich am C128 mal mit CP/M experimentiert habe hatte ich vier Laufwerke dran. Das war praktisch aber CP/M am C128 - speziell mit 1541 - ist unerträglich lahm, da rennt jeder Altair aus dem Jahr 1975 Kreise drumrum.

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