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UDK

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  1. UDK

    Autor: asic 09.01.13 - 13:02

    Das Projekt in allen Ehren und mehr Auswahl zuhaben ist immer besser.

    Aber u.a. mit dem Unreal Development Kit haben die einen Gegenspieler, an dem man nicht so einfach vorbei kommt.
    Zwar braucht man bei'm UDK für komplexe Dinge zwangsläufig programmierkenntnisse, aber einfach Dinge (wie kleine Mods oder Mutatoren für UT) sind auch mit geringen bis gar keinen Kenntnissen möglich.

    Jetzt stellt sich mir eben die Frage, wenn man mit dem UDK ein fast identisches (und bei nicht-kommerzieller Nutzung kostenloses) Programm hat, warum sollte man dafür spenden?
    Der einzige Grund wäre, wenn es tatsächlich komplett ohne programmierkenntnisse nutzbar ist - nur fehlt mir hier das Vorstellungsvermögen dann komplexe Spiele kreieren zu können. Vor allem aber auch Spiele unterschiedliche aussehen zu lassen - was bringen mir 20 unterschiedliche Spiele, die die gleichen Animationen und Texturen nutzen?

    Ich bleibe skeptisch, aber man kann mich gerne eines besseren belehren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.13 13:03 durch asic.

  2. Re: UDK

    Autor: John2k 09.01.13 - 13:26

    asic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bleibe skeptisch, aber man kann mich gerne eines besseren belehren.

    Wenn du dich draußen auf der Straße umsiehst, siehst du auch keine unendlichen Gangarten von Menschen. Sie lassen sich sicherlich auf einige bestimmte reduzieren und einige spezielle. Eine Animation(falls man zusätzliche braucht) mit einem 3d Programm zu erstellen ist meiner Meinung nach wesentlich einfacher als zu programmieren. Auch lassen sich 3d Objekte wesentlich einfacher bauen als irgendwas zu programmieren. Dazu muss man keine tiefergreifenden Kenntnisse haben.

    Alles andere liegt am Können und der Kreativität der Menschen, die dran arbeiten.

    Es gab früher mal ein Tool, mit dem man auch eigene Spiele erstellen konnte, was jedoch leider auch nicht ohne wirkliche Programmierkenntnise benutzbar war. Gamemaker hieß der glaube ich.

    Eine geniale Idee wäre es für dieses Programm alle Benutzerinhalte öffentlich zur Verfügung zu stellen, damit die Bibliotheken wachsen können. Wenn diese sogar Scripte beeinhalten, mit denen man Dialoge, Sortierungen, Inventare, Ereignisse etc... realisieren kann, dann ist man einen großen Scritt weiter ein benutzerfreundliches Programm zu kreieren.

    Wozu soll man schließlich alles ständig neu erstellen und nicht altes Recyclen?

  3. Re: UDK

    Autor: Metamorphosis 09.01.13 - 13:52

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab früher mal ein Tool, mit dem man auch eigene Spiele erstellen
    > konnte, was jedoch leider auch nicht ohne wirkliche Programmierkenntnise
    > benutzbar war. Gamemaker hieß der glaube ich.
    >

    Ich vermute mal, das du den RPG-Maker 2000 meinst.

  4. Re: UDK

    Autor: qim 09.01.13 - 14:00

    Nein, er wird den GameMaker meinen, weil der auch so heißt.

  5. Re: UDK

    Autor: qim 09.01.13 - 14:02

    John2k schrieb:
    >
    > Es gab früher mal ein Tool, mit dem man auch eigene Spiele erstellen
    > konnte, was jedoch leider auch nicht ohne wirkliche Programmierkenntnise
    > benutzbar war. Gamemaker hieß der glaube ich.
    >

    Den gibt es immer noch, inzwischen kann man auch damit Spiele für OSX, iOS oder Android entwickeln. Guck mal auf http://www.yoyogames.com/)

  6. Re: UDK

    Autor: redwolf 09.01.13 - 14:13

    UDK ist schon gut nur trifft man auf Probleme, wenn man frei nutzbare 3D Objekte sucht, die nicht futuristisch sind, sondern an die Realwelt angelehnt. Z.B. ein Holztisch. Den muss man dann schon selbst in UDK als Model einpflegen oder im Internet ein Package kaufen, wo einige 3D-Designer schon ein paar Templatevorlagen erstellt haben. Genauso ist es bei Models von Spielecharakteren. Da muss man dann selber ran oder die irgendwoher nehmen, statt das man einen einfachen Editor hat (wie Sims) wo man einfach anhand von Kleidungsstücken und Gesichtsmorphing einen erstellen kann.

  7. Re: UDK

    Autor: y.m.m.d. 09.01.13 - 14:31

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > asic schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bleibe skeptisch, aber man kann mich gerne eines besseren belehren.
    >
    > Wenn du dich draußen auf der Straße umsiehst, siehst du auch keine
    > unendlichen Gangarten von Menschen. Sie lassen sich sicherlich auf einige
    > bestimmte reduzieren und einige spezielle. Eine Animation(falls man
    > zusätzliche braucht) mit einem 3d Programm zu erstellen ist meiner Meinung
    > nach wesentlich einfacher als zu programmieren. Auch lassen sich 3d Objekte
    > wesentlich einfacher bauen als irgendwas zu programmieren. Dazu muss man
    > keine tiefergreifenden Kenntnisse haben.
    Glaub mir, das ist nicht so einfach wie du dir das denkst. Ich bin selbst Anwendungsentwickler und kann ziemlich gut Programmieren. Auch am entwerfen von 3D-Modellen habe ich mich schon des öfteren versucht, mit mäßigem Erfolg. Irgendwelche Objekte aus dem echten leben nachbauen mag ja noch halbwegs einfach sein (Werkzeuge, Computer, Möbel, ...), aber wenn es um Lebewesen handelt wird es nicht nur schwer ein brauchbares 3D-Modell hinzubekommen sondern auch noch eine passende Textur dazu zu entwerfen.

    Es ist definitv nicht "einfach" und erfordert durchaus recht weitreichende Kenntnisse.

    > Alles andere liegt am Können und der Kreativität der Menschen, die dran
    > arbeiten.
    >
    > Es gab früher mal ein Tool, mit dem man auch eigene Spiele erstellen
    > konnte, was jedoch leider auch nicht ohne wirkliche Programmierkenntnise
    > benutzbar war. Gamemaker hieß der glaube ich.
    >
    > Eine geniale Idee wäre es für dieses Programm alle Benutzerinhalte
    > öffentlich zur Verfügung zu stellen, damit die Bibliotheken wachsen können.
    > Wenn diese sogar Scripte beeinhalten, mit denen man Dialoge, Sortierungen,
    > Inventare, Ereignisse etc... realisieren kann, dann ist man einen großen
    > Scritt weiter ein benutzerfreundliches Programm zu kreieren.

    Das wäre auf jeden Fall eine super Sache. Die Frage ist nur wie bekommt man die Nutzer dazu ihre Modelle (kostenfrei?) zur Verfügung zu stellen. Mit anständigen 3D-Modellen kann man durchaus auch Geld verdienen...

    > Wozu soll man schließlich alles ständig neu erstellen und nicht altes
    > Recyclen?

    Für eine stimmige Spielwelt ist es nun mal wichtig das Landschaft und Objekte sich an einen einheitlichen Stil halten, was als "Baukastensystem" recht schwierig ist ohne dass dann eben alle Spiele gleich aussehen.
    Man müsste schon echt eine gewaltige Auswahl an Texturen, Modellen, Musik und Sounds bieten um den "Entwicklern" eine relativ einzigartige Spielwelt zu ermöglichen. Aber wer weiß, bei 400.000$ wäre das möglicherweise sogar drin...

  8. Re: UDK

    Autor: Mac Jack 09.01.13 - 14:40

    Sie werden bestimmt nachträglich Content Packs anbieten, für Texturen und Modelle. Würde mich wundern wenn nicht. Das hat bisher glaube ich jeder Entwickler solcher SDKs gemacht, wäre ja auch dumm für sie und natürlich auch für die Kunden.

    * The president is a duck? *

  9. Re: UDK

    Autor: John2k 09.01.13 - 14:43

    y.m.m.d. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaub mir, das ist nicht so einfach wie du dir das denkst. Ich bin selbst
    > Anwendungsentwickler und kann ziemlich gut Programmieren. Auch am entwerfen
    > von 3D-Modellen habe ich mich schon des öfteren versucht, mit mäßigem
    > Erfolg. Irgendwelche Objekte aus dem echten leben nachbauen mag ja noch
    > halbwegs einfach sein (Werkzeuge, Computer, Möbel, ...), aber wenn es um
    > Lebewesen handelt wird es nicht nur schwer ein brauchbares 3D-Modell
    > hinzubekommen sondern auch noch eine passende Textur dazu zu entwerfen.

    Ich hab schon als Kind mit einem 3d Programm herumgespielt. Damals waren die Programme noch nicht so weit entwickelt wie heute. Ok ich gebe zu, dass komplexe 3d Modellierung mich auch überfordert hat, aber eine Szene war damals nicht so das große Problem für mich, die sich auch durchaus sehen ließ. Ansonsten starre Objekte wie Autos, Flugzeuge, für damals normale Verhältnisse waren auch nicht das Problem. Die Texturierung war damals bei meiem benutzten Programm ein Krampf. Ist es heute vielleicht auch noch, es sei denn die Tools haben sich zum besseren entwickelt. Fehlte damals nur noch die Zeit die Kenntnisse zu vertiefen.

  10. RPG-Maker 2000, das waren noch Zeiten!

    Autor: chrulri 09.01.13 - 14:49

    Metamorphosis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute mal, das du den RPG-Maker 2000 meinst.

    Oh ja, das waren noch Zeiten. Was wirklich sinnvolles ist mir damals damit aber nicht gelungen ;D

  11. Re: UDK

    Autor: DerMartin71 09.01.13 - 14:53

    Dumm nur, das es das UDK nur für Windows gibt.

    asic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Projekt in allen Ehren und mehr Auswahl zuhaben ist immer besser.
    >
    > Aber u.a. mit dem Unreal Development Kit haben die einen Gegenspieler, an
    > dem man nicht so einfach vorbei kommt.
    > Zwar braucht man bei'm UDK für komplexe Dinge zwangsläufig
    > programmierkenntnisse, aber einfach Dinge (wie kleine Mods oder Mutatoren
    > für UT) sind auch mit geringen bis gar keinen Kenntnissen möglich.
    >
    > Jetzt stellt sich mir eben die Frage, wenn man mit dem UDK ein fast
    > identisches (und bei nicht-kommerzieller Nutzung kostenloses) Programm hat,
    > warum sollte man dafür spenden?
    > Der einzige Grund wäre, wenn es tatsächlich komplett ohne
    > programmierkenntnisse nutzbar ist - nur fehlt mir hier das
    > Vorstellungsvermögen dann komplexe Spiele kreieren zu können. Vor allem
    > aber auch Spiele unterschiedliche aussehen zu lassen - was bringen mir 20
    > unterschiedliche Spiele, die die gleichen Animationen und Texturen nutzen?
    >
    > Ich bleibe skeptisch, aber man kann mich gerne eines besseren belehren.

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