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"Wann gibt es einen Onlinemodus"

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  1. "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Shoopi 03.09.18 - 09:04

    "und jetzt probieren wir das eben aus.".

    Gott, weil das nicht von vornherein möglich gewesen wäre. Hier merkt man wo viele Entwickler viel zu problematisch denken wenn es um Multiplayer in bestimmten Reihen und Genres geht. Oblivion und Skyrim etc können ohne Probleme im Multiplayer funktionieren, völlig unverändert sogar. Denn wer - bitte wer - würde diese Spiele NICHT mit engen Freunden oder Spielebekannten privat spielen? Entwickler stehen aber immer unter dem Eindruck das man immer auch die Anforderung erfüllen MUSS das Spiele mit zufälligen unbekannten im Netz funktionieren. Aber es ist auch in Ordnung, Multiplayer zu schaffen der nur dann wirklich glänzt wenn man mit Freunden spielt. Das ein einzelner darunter leidet einen Server öffnen zu wollen und 10 Trolle alle NPCs zerhacken ist eben ein kleines übel.

    Spiele wie auch Cities Skylines brauchen endlich Multiplayer, gerade solche Spiele sind eine Willkommene Abwechslung vom ermüdendem "Competitive"-Quark der aktuellen Zeit. Genauso währe es einfach entspannend mit einigen Freunden einen privaten Skyrim-Server bespielen zu können. Stattdessen bekommen wir jetzt ein durchdesigntes Spiel das niemals die Situation haben wird das einer deiner Freunde zuerst bei der dunklen Bruderschaft war und die Quests weg sind. Alles "balanced". Langweilig.

  2. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Daepilin 03.09.18 - 09:42

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "und jetzt probieren wir das eben aus.".
    >
    > Gott, weil das nicht von vornherein möglich gewesen wäre. Hier merkt man wo
    > viele Entwickler viel zu problematisch denken wenn es um Multiplayer in
    > bestimmten Reihen und Genres geht. Oblivion und Skyrim etc können ohne
    > Probleme im Multiplayer funktionieren, völlig unverändert sogar. Denn wer -
    > bitte wer - würde diese Spiele NICHT mit engen Freunden oder
    > Spielebekannten privat spielen? Entwickler stehen aber immer unter dem
    > Eindruck das man immer auch die Anforderung erfüllen MUSS das Spiele mit
    > zufälligen unbekannten im Netz funktionieren. Aber es ist auch in Ordnung,
    > Multiplayer zu schaffen der nur dann wirklich glänzt wenn man mit Freunden
    > spielt. Das ein einzelner darunter leidet einen Server öffnen zu wollen und
    > 10 Trolle alle NPCs zerhacken ist eben ein kleines übel.
    >
    > Spiele wie auch Cities Skylines brauchen endlich Multiplayer, gerade solche
    > Spiele sind eine Willkommene Abwechslung vom ermüdendem "Competitive"-Quark
    > der aktuellen Zeit. Genauso währe es einfach entspannend mit einigen
    > Freunden einen privaten Skyrim-Server bespielen zu können. Stattdessen
    > bekommen wir jetzt ein durchdesigntes Spiel das niemals die Situation haben
    > wird das einer deiner Freunde zuerst bei der dunklen Bruderschaft war und
    > die Quests weg sind. Alles "balanced". Langweilig.

    Zustimmung. Angetackerter coop oder von mir aus auch pvp modus gerne, aber doch kein Zwang...

    Das Szenario von Fallout 76 klingt spannend, die Welt sieht, was man bisher sieht, genial aus, aber es wird mit einem relativ storyarmen Konzept verbrannt, das durch die dauerhafte onlinekomponente garnicht den impact auf die Welt haben kann, den es in anderen BGS Spielen gibt.

  3. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Bembelzischer 03.09.18 - 09:47

    Ich glaube, du schätzt den Entwicklungsaufwand eines Multiplayer-Spiels falsch ein. Es sind nicht die Funktionen, die einen Troll auf einem Public Server aufhalten, die den Entwicklungsaufwand eines Online-Spiel im Vergleich zum Offline-Spiel in die Höhe schießen lassen; es ist der Netcode: die Fähigkeit des Spiels, den aktuellen Status der Welt und die sich verändernden Parameter mit allen anderen Spielclients und ggf. einem Server zu synchronisieren.

    Die Creation Engine von Bethesda hat bis vor Fallout 76 schlicht keinen Code für Multiplayer-Spiele gehabt.

    Zitat aus Wikipedia: "In conjunction with id Software, BattleCry attempted to integrate id's Quake netcode into Fallout 4's engine, considered a challenge even by experts in the online game industry. A primary issue facing the developers was that components of the core engine (dating back to Gamebryo used in The Elder Scrolls III: Morrowind) such as quests or world loading were designed centering around a single player, a paradigm that would need to fundamentally change to allow multiple players spanning multiple worlds."

  4. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Shoopi 03.09.18 - 11:07

    Bembelzischer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, du schätzt den Entwicklungsaufwand eines Multiplayer-Spiels
    > falsch ein. Es sind nicht die Funktionen, die einen Troll auf einem Public
    > Server aufhalten, die den Entwicklungsaufwand eines Online-Spiel im
    > Vergleich zum Offline-Spiel in die Höhe schießen lassen; es ist der
    > Netcode: die Fähigkeit des Spiels, den aktuellen Status der Welt und die
    > sich verändernden Parameter mit allen anderen Spielclients und ggf. einem
    > Server zu synchronisieren.
    >
    > Die Creation Engine von Bethesda hat bis vor Fallout 76 schlicht keinen
    > Code für Multiplayer-Spiele gehabt.
    >
    > Zitat aus Wikipedia: "In conjunction with id Software, BattleCry attempted
    > to integrate id's Quake netcode into Fallout 4's engine, considered a
    > challenge even by experts in the online game industry. A primary issue
    > facing the developers was that components of the core engine (dating back
    > to Gamebryo used in The Elder Scrolls III: Morrowind) such as quests or
    > world loading were designed centering around a single player, a paradigm
    > that would need to fundamentally change to allow multiple players spanning
    > multiple worlds."

    Das ist mir bewusst mein Freund.
    Doch ich habe meinen Punkt bewusst auf andere Spiele erweitert und einen Netcode zu erstellen ist definitiv nicht DIE Herausforderung wie sie dargestellt wird. Hölle, ich habe 2-Mann Early Access-Titel gesehen die einen fähigen Code besitzen - lediglich kein fähiges Spiel. Ein Team aus hunderten ala Bethesda sollte das aus dem Ärmel schütteln können.

    Doch der Grund weshalb das nicht existiert ist klar: Jetzt mal Elders Scroll mit ihrem Online-Vertreter ausgenommen, wünschen Entwickler zum einen nur 2 Dinge: Das Spiel soll in Streamingservices erfolgreich und der Entwickler 100% Kontrolle besitzen (keine eigenen Server). Und dann gibt es den kleinen Anteil an Entwicklern die meinen, sie müssten alles auch balancen, wo keiner nach Balance fragt wenn man mit Freunden Morrowind besucht, Tokyo in Cities Skylines nachbaut, in Pillars of Eternity mit Freunden Ruinen durchsucht, zusammen in Doom 2016 Dämonen in der Kampagne verkloppt - nur für ein paar Beispiele.

    Ich erinnere mich zurück an System Shock 2 - wo einige Zeit nach Release aus dem nichts ein 4 Spieler Coop-Mode für die Kampagne hinzugefügt wurde. Und bis auf die Tatsache das Cybermodule immer für jeden ausgeschenkt wurden, haben sie am Spiel nichts geändert. Weder Story, Gameplay oder Ressourcen. Eine der besten Coop-Erfahrungen die je gemacht wurden - weil nicht totgebalanced wurde. Wünschte, mehr Entwickler würden das machen.

  5. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Astorek 03.09.18 - 11:28

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hölle, ich habe 2-Mann Early Access-Titel gesehen die einen fähigen Code besitzen - lediglich kein fähiges Spiel. Ein Team aus hunderten ala Bethesda sollte das aus dem Ärmel schütteln können.

    Je nachdem, wie modular deren Engine gebaut ist, kann ein "Ranflanschen" problemlos möglich sein oder sie müssen die Engine wegschmeißen und von Grund auf neu bauen. Beides möglich, egal ob Indie-Klitsche oder AAA-Entwickler...

    > Ich erinnere mich zurück an System Shock 2 - wo einige Zeit nach Release aus dem nichts ein 4 Spieler Coop-Mode für die Kampagne hinzugefügt wurde. Und bis auf die Tatsache das Cybermodule immer für jeden ausgeschenkt wurden, haben sie am Spiel nichts geändert. Weder Story, Gameplay oder Ressourcen. Eine der besten Coop-Erfahrungen die je gemacht wurden - weil nicht totgebalanced wurde. Wünschte, mehr Entwickler würden das machen.
    Looking Glass Studios (das Team hinter System Shock 2) ist ja selbst nach heutigen Maßstäben noch ein außergewöhnliches Studio gewesen^^. Du kannst auch damit rechnen, dass das Spiel so sauber programmiert war, dass ebenjenes "Ranflanschen" des Multiplayers problemlos möglich war, ohne andere Teile des Spiels damit kaputtzumachen.

    Wie gesagt, bei guter Vorarbeit geht das. Ohne gute Vorarbeit darf erstmal im Dev-Team erörtert werden, welche Designphilosophie auf gar keinen Fall mehr verwendet werden dürfen, ohne dass es bei nachträglichem Multiplayer-Modi zu Bugs kommt^^...

    Ums mal böse zu formulieren: Den Skyrim-Machern traue ich diesen sauberen Quelltext nicht zu, wenn ich sehe, welche z.T. Gamebreak-Bugs sie jahrelang immernoch ungepatcht rumschleppen^^...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.18 11:30 durch Astorek.

  6. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: PerilOS 03.09.18 - 23:50

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiele wie auch Cities Skylines brauchen endlich Multiplayer, gerade solche
    > Spiele sind eine Willkommene Abwechslung vom ermüdendem "Competitive"-Quark
    > der aktuellen Zeit.

    Sim City hat das probiert. Es ist im EA hate wieder unter gegangen. Das Spielprinzip war klasse und es hat die Spieler animiert zusammen zu arbeiten.

    "Innovation" ist etwas, was Spieler nicht wollen. Auch du nicht. Coop ist genauso nur ein Trend gewesen, der jetzt wieder stark zurück gefahren ist. Weil die Spieler es einfach auf Dauer nicht annehmen.
    Selbiges gilt für Hardware wie Move-Controls, Kameras oder VR und 3D. Alles nutzlos. Schneller, höher, weiter. So wie beim PC. Die Entwickler wissen deutlich besser was der Markt will. Nicht du, und nicht die "community".

    Und wenn es nicht im Budget und in der Zeit liegt, dann wird es nicht gemacht. Vor allem nicht, wenn es kein Profit verspricht.
    Command and Conquer ist so eine Reihe z.B. die an den eigenen Ambitionen gescheitert ist. Die meisten Spieler die ein Generals 2 wollen, wissen nicht mal das es von EA Pacific ist und nicht von Westwood. C&C ist dann daran gescheitert, dass Westwood auf einmal so viel Geld hatte, dass jede mittelmäßige Idee umgesetzt wurde. Es gab keinen Focus mehr. Es wollte immer competetive sein, hat es aber nie geschafft. Weil das Spielprinzip es überhaupt nicht hergab.
    Und als sie dann das Spielprinzip umgestellt haben um das zu erwirken, gab es wieder EA hate und hetze. Obwohl EA genau das produziert hatte, was die Leute wollten. Ein Competitive C&C, weil es alle im MP geliebt haben und sich richtig messen wollten. Da Tank rush in 10 Jahren Spielgeschichte immer die To-Go Taktik war. Auf einmal war es nicht mehr "C&C", was die Spieler wollten. Und deswegen wurde Westwood dann auch dicht gemacht nach den Doppel Belly flops. Das ist schon 1 chance mehr als jedes andere Studio hat. Weil die nicht vom Publisher gestützt werden.

    Du kannst das selbe bei Battlefield beobachten. EA wird gehated dafür, dass DICE endlich nach Jahren gerafft hat, das die Spieler customizing wollen. So wie in BF4, nur noch mehr. Das bedeutet Frauen, Tarnfarben und sonstigen Schnickschnack. Personalisierung ist was die Leute wollen. Keine "Historische Genauigkeit". Weil ich glaube kein Churchill im Krieg hat jemals mehr als 15km/h auf gerader Strecke geschafft. Und nen Sturmtiger in Norwegen ist auch relativ seltsam. Davon abgesehen, das jeder WW2 Soldat mit Vollautomatik Waffen rumrennt. Was historisch absolut lächerlich ist.
    Bei BF1 war viel zu wenig customizing, weswegen es auch "gefloppt" ist, da es keine Langzeitmotivation hat und man recht schnell "alles" hat. Aber hey, da waren Schwarze in der Reichswehr. Total unhistorisch! Afrika-Truppen haben ja nicht existiert in dieser Geschichtsschreibung des Internets.
    Bei Spielen geht es um Spaß. Und die Entwickler schauen was den Leuten Spaß macht und setzen es dann um.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 04.09.18 00:02 durch PerilOS.

  7. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Tek_ 04.09.18 - 08:51

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "und jetzt probieren wir das eben aus.".
    >
    > Gott, weil das nicht von vornherein möglich gewesen wäre. Hier merkt man wo
    > viele Entwickler viel zu problematisch denken wenn es um Multiplayer in
    > bestimmten Reihen und Genres geht. Oblivion und Skyrim etc können ohne
    > Probleme im Multiplayer funktionieren, völlig unverändert sogar. Denn wer -
    > bitte wer - würde diese Spiele NICHT mit engen Freunden oder
    > Spielebekannten privat spielen? Entwickler stehen aber immer unter dem
    > Eindruck das man immer auch die Anforderung erfüllen MUSS das Spiele mit
    > zufälligen unbekannten im Netz funktionieren. Aber es ist auch in Ordnung,
    > Multiplayer zu schaffen der nur dann wirklich glänzt wenn man mit Freunden
    > spielt. Das ein einzelner darunter leidet einen Server öffnen zu wollen und
    > 10 Trolle alle NPCs zerhacken ist eben ein kleines übel.
    >
    > Spiele wie auch Cities Skylines brauchen endlich Multiplayer, gerade solche
    > Spiele sind eine Willkommene Abwechslung vom ermüdendem "Competitive"-Quark
    > der aktuellen Zeit. Genauso währe es einfach entspannend mit einigen
    > Freunden einen privaten Skyrim-Server bespielen zu können. Stattdessen
    > bekommen wir jetzt ein durchdesigntes Spiel das niemals die Situation haben
    > wird das einer deiner Freunde zuerst bei der dunklen Bruderschaft war und
    > die Quests weg sind. Alles "balanced". Langweilig.

    Ich glaube eher Du stellst Dir das alles etwas einfach vor.

    In einem Video zu Fallout 76 wurde einmal erklärt wieso man bei Fallout 4 nicht einfach Multiplayer nachpatchen kann. Die Engine ist so programmiert das die Simulation der Welt nur in einem bestimmten Radius um den Spieler funktioniert, alles andere wird angehalten um Ressourcen zu sparen. Wenn nun ein weiterer Spieler dazu kommt müsste da zusätzlich Simuliert werden, aber wo - nur auf dem lokalen Client oder bei jedem Client für alle verfügbaren Spieler? Wie halte ich die Welt synchron, was passiert wenn ein Ressourcen schwacher Client bei der Simulation nicht mehr hinterher kommt?

    Das sind alles Fragen die man bei der Entwicklung einer Multiplayer fähigen Engine bedenken muss und nicht durch aufbohren eines nur für Singleplayer entwickelten Games lösen kann.

  8. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Vaako 04.09.18 - 13:03

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Shoopi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spiele wie auch Cities Skylines brauchen endlich Multiplayer, gerade
    > solche
    > > Spiele sind eine Willkommene Abwechslung vom ermüdendem
    > "Competitive"-Quark
    > > der aktuellen Zeit.
    >
    > Sim City hat das probiert. Es ist im EA hate wieder unter gegangen. Das
    > Spielprinzip war klasse und es hat die Spieler animiert zusammen zu
    > arbeiten.
    >
    > "Innovation" ist etwas, was Spieler nicht wollen. Auch du nicht. Coop ist
    > genauso nur ein Trend gewesen, der jetzt wieder stark zurück gefahren ist.
    > Weil die Spieler es einfach auf Dauer nicht annehmen.
    > Selbiges gilt für Hardware wie Move-Controls, Kameras oder VR und 3D. Alles
    > nutzlos. Schneller, höher, weiter. So wie beim PC. Die Entwickler wissen
    > deutlich besser was der Markt will. Nicht du, und nicht die "community".
    >
    > Und wenn es nicht im Budget und in der Zeit liegt, dann wird es nicht
    > gemacht. Vor allem nicht, wenn es kein Profit verspricht.
    > Command and Conquer ist so eine Reihe z.B. die an den eigenen Ambitionen
    > gescheitert ist. Die meisten Spieler die ein Generals 2 wollen, wissen
    > nicht mal das es von EA Pacific ist und nicht von Westwood. C&C ist dann
    > daran gescheitert, dass Westwood auf einmal so viel Geld hatte, dass jede
    > mittelmäßige Idee umgesetzt wurde. Es gab keinen Focus mehr. Es wollte
    > immer competetive sein, hat es aber nie geschafft. Weil das Spielprinzip es
    > überhaupt nicht hergab.
    > Und als sie dann das Spielprinzip umgestellt haben um das zu erwirken, gab
    > es wieder EA hate und hetze. Obwohl EA genau das produziert hatte, was die
    > Leute wollten. Ein Competitive C&C, weil es alle im MP geliebt haben und
    > sich richtig messen wollten. Da Tank rush in 10 Jahren Spielgeschichte
    > immer die To-Go Taktik war. Auf einmal war es nicht mehr "C&C", was die
    > Spieler wollten. Und deswegen wurde Westwood dann auch dicht gemacht nach
    > den Doppel Belly flops. Das ist schon 1 chance mehr als jedes andere Studio
    > hat. Weil die nicht vom Publisher gestützt werden.
    >
    > Du kannst das selbe bei Battlefield beobachten. EA wird gehated dafür, dass
    > DICE endlich nach Jahren gerafft hat, das die Spieler customizing wollen.
    > So wie in BF4, nur noch mehr. Das bedeutet Frauen, Tarnfarben und sonstigen
    > Schnickschnack. Personalisierung ist was die Leute wollen. Keine
    > "Historische Genauigkeit". Weil ich glaube kein Churchill im Krieg hat
    > jemals mehr als 15km/h auf gerader Strecke geschafft. Und nen Sturmtiger in
    > Norwegen ist auch relativ seltsam. Davon abgesehen, das jeder WW2 Soldat
    > mit Vollautomatik Waffen rumrennt. Was historisch absolut lächerlich ist.
    > Bei BF1 war viel zu wenig customizing, weswegen es auch "gefloppt" ist, da
    > es keine Langzeitmotivation hat und man recht schnell "alles" hat. Aber
    > hey, da waren Schwarze in der Reichswehr. Total unhistorisch!
    > Afrika-Truppen haben ja nicht existiert in dieser Geschichtsschreibung des
    > Internets.
    > Bei Spielen geht es um Spaß. Und die Entwickler schauen was den Leuten Spaß
    > macht und setzen es dann um.

    Nenn wenigstens auch die Namen der Spiele "Sim City" hat viele Teile genauso wie Command and Conquer und Generals 2 ist der mobile Quark oder?
    Ja das sicherlich etwas was die C&C Fans sich immer gewünscht haben. /sarkasmus off



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.09.18 13:04 durch Vaako.

  9. Re: "Wann gibt es einen Onlinemodus"

    Autor: Astorek 08.09.18 - 01:08

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sim City hat das probiert. Es ist im EA hate wieder unter gegangen. Das Spielprinzip war klasse und es hat die Spieler animiert zusammen zu arbeiten.

    Und zwar so gut, dass die Server wochenlang nicht stabil liefen, einen Online-Zwang hatte und die Server gelegentlich auch "einfach so" mal den Spielstand gelöscht haben?

    Bist du ein Troll dass du das hier ausführst? Oder bist du tatsächlich der Meinung, das Spiel wurde wegen den "Innovationen" von Spielern gehasst und nicht von den massiven technischen Problemen?

    > Command and Conquer ist so eine Reihe z.B. die an den eigenen Ambitionen gescheitert ist.
    Klar, der letzte Teil hat aufs Basenbau komplett verzichtet, der neueste Teil soll ein Mobile-Spiel werden... Dass die Teile davor gut funktionierten und auch genug abgeworfen haben, verschweigst du...

    > C&C ist dann daran gescheitert, dass Westwood auf einmal so viel Geld hatte, dass jede
    mittelmäßige Idee umgesetzt wurde. Es gab keinen Focus mehr.
    Kenne ich aus Interviews, in Teilen wird allerdings auch EAs Firmenphilosophie dafür verantwortlich gemacht, weil es plötzlich viel mehr Verantwortliche und "Zwischenverantwortliche" gab, die jede neue Idee erst von ihrem jeweiligen Vorgesetzten absegnen mussten.

    > Es wollte immer competetive sein, hat es aber nie geschafft. Weil das Spielprinzip es überhaupt nicht hergab.
    Das ist so nicht richtig. C&C ist ein sog. asynchrones* Strategiespiel, natürlich ist competitive möglich (beweisen andere Spiele im selben Genre, z.B. StarCraft und WarCraft 3). Ich weiß was du meinst und worauf du anspielst, C&C hat das tatsächlich nie ganz hingekriegt. Lediglich die Begründung wollte ich ausbessern^^.

    *asynchron = unterschiedliche Fraktionen für Spieler, die auch unterschiedliche Fähigkeiten und verschiedene Stärken/Schwächen besitzen, aber idealerweise im "Gesamtpaket" trotzdem gleichstark gegenüber allen anderen Fraktionen sind.

    > Und als sie dann das Spielprinzip umgestellt haben um das zu erwirken, gab es wieder EA hate und hetze. Obwohl EA genau das produziert hatte, was die Leute wollten. Ein Competitive C&C, weil es alle im MP geliebt haben und sich richtig messen wollten. Da Tank rush in 10 Jahren Spielgeschichte immer die To-Go Taktik war. Auf einmal war es nicht mehr "C&C", was die Spieler wollten.
    Das Problem war, dass die "frühen" C&C-Spiele ihren Fokus und ihre Beliebtheit auch aus dem großen Singleplayer-Content hatte. Zwischensequenzen mit realen Schauspielern, die Missionen selbst teilweise auch, dazu ein für die Serie so stark zugeschnittener und prägender Soundtrack, dass man diesen problemlos mit C&C assoziiert, wenn man ihn einmal im Spiel gehört hat. Die Geschichte wurde auch fortgesetzt...

    ... Und dann kam plötzlich ein Generals daher, was zwar Gameplay-technisch tatsächlich das beste C&C war, aber einen F*ck auf die ursprünglichen Fans der Serie gab. Story ohne Belang, keine Zwischensequenzen mit Schauspielern mehr, Musik wirkt auch generisch (wobei das heutzutage generell ein Problem aller Spiele geworden ist)... Und da wundert es jemanden, dass da alte Fans keine Lust drauf hatten?

    > Bei Spielen geht es um Spaß. Und die Entwickler schauen was den Leuten Spaß macht und setzen es dann um.
    Eine romantische Vorstellung, an die sicherlich einige Spieler und vermutlich auch einige Entwickler festhalten. Bedauerlicherweise sieht die Realität abseits mancher Indie-Titel meist so aus, dass knallhartes Kalkül und Profitmaximierung dahintersteckt. Du kannst davon ausgehen, dass zumindest bei jedem AAA-Spiel knallhart die Kosten und zu erwartenden Umsätze durchkalkuliert werden, bevor dessen Entwicklung eine Freigabe erhält. Entwickler von z.B. Call of Duty, FIFA und Battlefield haben genaueste Vorgaben, wie die Spiele auszusehen haben; Experimente von Devs werden, wenn überhaupt, eine sehr geringe Priorität eingeräumt.

    Negativbeispiel sind etwa einige Publisher von Handyspielen: Die Devs programmier(t)en Spiele, die sie selbst nichtmal mit der Kneifzange anfassen würden, einfach weil die Vorgaben so streng sind... Ich bin auch überzeugt davon, dass sehr viele Entwickler keine Fans davon sind, Lootboxen in den Spielen einzubauen, die sie selbst mitentwickelt haben (weil sich garantiert herumgesprochen hat, dass da Glücksspiel-Mechanismen hauptsächlich auf Teenager angewendet werden und das moralisch sehr schwer, wenn überhaupt, zu rechtfertigen ist)... Aber wenn die Aktionäre es verlangen, was will man machen? Die Hand von dem beißen, der einem füttert?

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