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Activision frisst Blizzard

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  1. Activision frisst Blizzard

    Autor: Computer_Science 23.11.18 - 11:17

    Chris Metzen (WoW) weg ...
    Mike Morhaime (Blizzard Gründer) weg ...
    David Brevik (Erfinder der Diablo Reihe) weg ...

    3 der 5 wichtigsten Blizzard Mitarbeiter sind gegangen ...
    Activision streicht das Bonusprogramm für Mitarbeiter, viele verdienen schlagartig nur noch die Hälfte ...

    man hört regelrecht die Knochen im Blizzard-Genick knacken je stärker Activision mit dem Fuß draufsteigt ...
    das dauert nicht mehr lange ...

  2. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: Jakelandiar 23.11.18 - 11:23

    Computer_Science schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chris Metzen (WoW) weg ...
    > Mike Morhaime (Blizzard Gründer) weg ...
    > David Brevik (Erfinder der Diablo Reihe) weg ...
    >
    > 3 der 5 wichtigsten Blizzard Mitarbeiter sind gegangen ...

    korrekt. Aber man müsste schon die Leute nach dem Grund fragen.

    > Activision streicht das Bonusprogramm für Mitarbeiter, viele verdienen
    > schlagartig nur noch die Hälfte ...

    Nein. Das Bonus Programm fällt weg, aber das normale Gehalt wird um den Betrag erhöht. Es bleibt also alles gleich. Nur das es nun normales Gehalt ist.

    > man hört regelrecht die Knochen im Blizzard-Genick knacken je stärker
    > Activision mit dem Fuß draufsteigt ...
    > das dauert nicht mehr lange ...

    Abwarten. Bin von Activison auch nicht sonderlich begeistert.

  3. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: Der schwarze Ritter 23.11.18 - 11:37

    Metzen hatte vermutlich schlicht einen Burnout. Kaum verwunderlich, bei seinem Arbeitspensum.
    David Brevik ist schon lange vor der Fusion mit Activision gegangen.
    Warum Morhaime weg ist, ist in der Tat Spekulation. Aber wenn einer, der früher selbst zupackte, mehr und mehr nur noch Verwaltung übernimmt, kann ich mir gut vorstellen, dass man da irgendwann keine Lust mehr dazu hat. Oder auch, man hat einfach erkannt, dass man sich irgendwann auch mal auf Familie und Co. konzentrieren sollte - erst recht, wenn Geld überhaupt keine Rolle mehr spielt. Am Ende ist jeder sterblich und wenn man sowieso nie mehr arbeiten muss, ich würde es wahrscheinlich ganz genauso machen und das Leben genießen, nur noch tun, worauf ich Lust habe.

    Mit Activision hat das wohl erst mal überhaupt nichts zu tun. Die sind auch nicht blöd und wissen ganz genau, was sie mit Blizzard für ein Pferd im Stall haben. Da jetzt alles auf links drehen, bringt überhaupt nichts und das weiß die große Chefetage auch.

  4. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: theonlyone 23.11.18 - 12:04

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Computer_Science schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Activision streicht das Bonusprogramm für Mitarbeiter, viele verdienen
    > > schlagartig nur noch die Hälfte ...
    >
    > Nein. Das Bonus Programm fällt weg, aber das normale Gehalt wird um den
    > Betrag erhöht. Es bleibt also alles gleich. Nur das es nun normales Gehalt
    > ist.

    Das ist natürlich so eine Sache. Immer wenn das gemacht wird kommt für den Arbeiternehmer schlichtweg weniger Geld bei raus.
    Boni kann man flexibler auszahlen und wenn sich ein Spiel richtig gut verkauft kommt da mehr bei raus.
    Wird das Geld auf dein Gehalt "umgelegt" (das erzählen sie dir zumindest) , dann wird das gleich als Lohnsteigerung verkauft und letztlich auch so ausgeschrieben, als würden sie ihren Entwicklern damit "mehr" zahlen, was natürlich einfach Quatsch ist.

    In der Summe kommt weniger bei raus, das ist einfach mal trauriger Fakt.
    Blizzard geht es eigentlich besser, dafür kommen Entwickler dazu die einfach nur auf den Zug aufspringen wollen und das in großer Zahl.

    > > man hört regelrecht die Knochen im Blizzard-Genick knacken je stärker
    > > Activision mit dem Fuß draufsteigt ...
    > > das dauert nicht mehr lange ...
    >
    > Abwarten. Bin von Activison auch nicht sonderlich begeistert.

    Blizzard hat genug Geld im Rücken das sie sich solche apokalyptischen Pannen ganz gut leisten können.

    Ein ordentlicher "Weckruf" für die Entscheider ist es allemal, den solche Pannen kann man sich nicht immer und immer wieder leisten.

    ----

    Heartstone ist eigentlich die schlimmste Entwicklung für Blizzard.

    Aus einem Spiel mit technisch praktisch 0 Anforderungen viel Geld holen hat ihnen nur umso stärker den Geiz angefacht den Mobile Markt auszudrücken.

    Beißt sich enorm mit dem was Blizzard eigentlich vorher produziert hat.

    Wäre wohl geschickter gewesen Heartstone selbst komplett an Activision abzugeben und Blizzard auf die ausgereiften Titel anzusetzen.

  5. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: nf1n1ty 23.11.18 - 12:40

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Activision hat das wohl erst mal überhaupt nichts zu tun. Die sind auch
    > nicht blöd und wissen ganz genau, was sie mit Blizzard für ein Pferd im
    > Stall haben. Da jetzt alles auf links drehen, bringt überhaupt nichts und
    > das weiß die große Chefetage auch.

    Oha, das ist aber eine gewagte Aussage. Schaue ich mir andere Publisher am, habe ich mir auch oft gedacht "also da haben die ja mit BioWare/Westwood/etc PP ein richtig großes Pferd im Stall und werden schon wissen, dass sie da nicht alles auf links drehen sollten" und ich wurde viel zu oft vom Gegenteil überzeugt.

    Geld frisst Hirn.

    Die kurzfristigen Erwartungen von Investoren decken sich selten mit den Vorstellungen kreativer Geister. Mehr und schneller. Das ist wichtiger, aber inkompatibel.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  6. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: Voutare 23.11.18 - 13:02

    Kann natürlich richtig sein,

    anderseits sind Flaggship Studios/Runic Games auch von ex-Blizzard Mitarbeiter geschaffen welche prominent beim D2 bezogen waren.

  7. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: Der schwarze Ritter 23.11.18 - 14:51

    Auch hier hat z.B. Westwood alles selber verbockt. Da hat EA sie wirklich alles machen lassen, was sie wollten, was im Endeffekt aber genauso Käse war. Dass hier immer EA als das Böse dargestellt wird, wenn es um Westwood ging, ist einfach nicht richtig.

    Bioware ist zwar nicht ganz so, aber doch ähnlich gelaufen. Das Studio wollte weg von den Pfaden, die sie einst groß gemacht haben und EA hatte nichts dagegen. Überhaupt hat Bioware erst in den letzten 3-4 Jahren so richtig großen Mist gebaut und ich weiß nicht, ob EA daran schuld ist. Immerhin hatte Bioware sehr viel Zeit für Mass Effect Andromeda bekommen, aber in der Zeit nichts auf die Reihe gekriegt. Und irgendwann sagt auch ein geduldiger Publisher mal, dass es jetzt langsam mal fertig werden muss, wie etwa auch damals bei Freelancer. Dann steht halt was unfertiges im Ladenregal und EA war der Böse und Schuldige. Dass aber die Arbeiter selbst da jahrelang rumgepimmelt haben, interessiert keinen.

    Ich will hier nicht schönreden, dass EA auch tolle Studios ohne Zwang geschlossen hat, wie andere Publisher auch. Aber dieser Beißreflex gegenüber Publishern ist auch etwas daneben und nicht immer angebracht.

  8. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: theonlyone 23.11.18 - 15:02

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch hier hat z.B. Westwood alles selber verbockt. Da hat EA sie wirklich
    > alles machen lassen, was sie wollten, was im Endeffekt aber genauso Käse
    > war. Dass hier immer EA als das Böse dargestellt wird, wenn es um Westwood
    > ging, ist einfach nicht richtig.

    Westwood war getrieben durch die Limitation des Budget.
    Pure Ironie das durch das fehlende Geld Features viel eher überdacht wurden und die Spiele eben auf das "nötigste" gekürzt wurden.
    Am Ende ein besseres Produkt.

    Mit unlimitiertem Geld wird einfach alles mögliche angefangen, viel Mist produziert und nichts mehr aussortiert, weil man muss ja nicht aufs Geld schauen.
    Ergebnis, zu viel Dreck kommt bis zum Release, mit vielen neuen Entwicklern, die aber keine Ahnung haben was sie machen sollen kommt am Ende einfach nichts raus.

    Schnelles Wachstum ist in dem Bereich eben richtig schädlich.
    Gute Spiele skalieren eben auch sehr schlecht auf eine kleine Armee von Entwicklern und Designern, weil irgendwo jeder seine Duftspur setzen will, verliert das ganze Produkt eine einheitliche Spur.
    Wenn dann noch die Produzer reingrätschen mit Mikrotransaktion und anderen Anforderungen die nicht zum Spiel passen, dann wird es nur umso schlimmer.

    > Bioware ist zwar nicht ganz so, aber doch ähnlich gelaufen. Das Studio
    > wollte weg von den Pfaden, die sie einst groß gemacht haben und EA hatte
    > nichts dagegen. Überhaupt hat Bioware erst in den letzten 3-4 Jahren so
    > richtig großen Mist gebaut und ich weiß nicht, ob EA daran schuld ist.
    > Immerhin hatte Bioware sehr viel Zeit für Mass Effect Andromeda bekommen,
    > aber in der Zeit nichts auf die Reihe gekriegt. Und irgendwann sagt auch
    > ein geduldiger Publisher mal, dass es jetzt langsam mal fertig werden muss,
    > wie etwa auch damals bei Freelancer. Dann steht halt was unfertiges im
    > Ladenregal und EA war der Böse und Schuldige. Dass aber die Arbeiter selbst
    > da jahrelang rumgepimmelt haben, interessiert keinen.

    Bioware hat schlicht angefangen Projekte auszulagern und damit ist es eigentlich kein Bioware mehr, sondern nutzt nur noch den Namen der sich ein Image aufgebaut hat um schlechtere Produkte damit zu pushen.

    Original Bioware gibt es praktisch nicht mehr. Wenn dann Serien künstlich gestretched werden, obwohl sie fertig sind, dann kommt zu allem Übel auch die Political-Correctnes Keule und nimmt den Spielen immer weiter Seele, bis leere Hüllen übrig bleiben.
    So oder so, es wird einfach an Stellen gespart die zu wichtig sind, Teile an externe Partner abgegeben die nicht der Qualität entsprechen und Geld in Dinge geblasen die am Ende dem Spiel aktiv schaden.

    > Ich will hier nicht schönreden, dass EA auch tolle Studios ohne Zwang
    > geschlossen hat, wie andere Publisher auch. Aber dieser Beißreflex
    > gegenüber Publishern ist auch etwas daneben und nicht immer angebracht.

    EA macht einfach keinen guten Job bei all den Projekten.
    Das Geld ist da, aber sie glauben eben einfach das man "kleine" Studios kaufen kann, Geld reinblässt und damit den Gewinn genauso multipliziert.

    Funktioniert ganz offensichtlich einfach nicht.

  9. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: woolf 23.11.18 - 15:05

    Computer_Science schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chris Metzen (WoW) weg ...
    hat sich zu Ruhe gesetzt und arbeitet vermutlich noch als Berater bei Blizz

    > Mike Morhaime (Blizzard Gründer) weg ...
    setzt sich auch zu wohlverdienten Ruhe, arbeitet weiter bei Blizz als Berater.

    > David Brevik (Erfinder der Diablo Reihe) weg ...
    ist 2003! gegangen

    >
    > 3 der 5 wichtigsten Blizzard Mitarbeiter sind gegangen ...
    ziemlich exklusive Meinung würde ich sagen

    > Activision streicht das Bonusprogramm für Mitarbeiter, viele verdienen
    > schlagartig nur noch die Hälfte ...
    >
    > man hört regelrecht die Knochen im Blizzard-Genick knacken je stärker
    > Activision mit dem Fuß draufsteigt ...
    > das dauert nicht mehr lange ...

    willst du uns auch noch verraten wann Blizzard untergeht, bitte dann noch gleich den Zeitpunkt von Apple und Microsoft bekannt gegen wenn du schon im flow :-P bist

  10. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: nachgefragt 23.11.18 - 15:34

    woolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Computer_Science schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > David Brevik (Erfinder der Diablo Reihe) weg ...
    > ist 2003! gegangen
    Hat an 3 guten Spielen mit gewirkt (d1,d2, wc3) und hat seither folgendes ganz ohne Zwang von Activison entwickelt:

    Hellgate: London (2007)
    Dungeons & Dragons Online: Eberron Unlimited (2009)
    Marvel Heroes (2013)
    The Nonomancer (2016)
    It Lurks Below (2018)

    Da muss man David Brevik Verehrung auf "Chris Roberts Level" entgegenbringen, wenn er sich nach den letzten Schnitzern in Eigenregie bis in alle Ewigkeit auf seine D2 Projektleitung ausruhen darf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.18 15:35 durch nachgefragt.

  11. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: nf1n1ty 23.11.18 - 17:29

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch hier hat z.B. Westwood alles selber verbockt. Da hat EA sie wirklich
    > alles machen lassen, was sie wollten, was im Endeffekt aber genauso Käse
    > war. Dass hier immer EA als das Böse dargestellt wird, wenn es um Westwood
    > ging, ist einfach nicht richtig.

    Ich empfehle wirklich ausdrücklich das gesamte Video, aber ich habe hier mal einen Timestamp bezüglich C&C4 gesetzt und warum es wie entstanden ist.

    https://youtu.be/OlIkGlTMUNE?t=1571

    Das wiederum Westwood in die Schuhe zu schieben, ist schon abenteuerlich...

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  12. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: QDOS 23.11.18 - 18:56

    nf1n1ty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schwarze Ritter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch hier hat z.B. Westwood alles selber verbockt. Da hat EA sie
    > wirklich
    > > alles machen lassen, was sie wollten, was im Endeffekt aber genauso Käse
    > > war. Dass hier immer EA als das Böse dargestellt wird, wenn es um
    > Westwood
    > > ging, ist einfach nicht richtig.
    >
    > Ich empfehle wirklich ausdrücklich das gesamte Video, aber ich habe hier
    > mal einen Timestamp bezüglich C&C4 gesetzt und warum es wie entstanden
    > ist.
    >
    > youtu.be
    >
    > Das wiederum Westwood in die Schuhe zu schieben, ist schon abenteuerlich...

    Wenn du uns jetzt noch sagst wo er das getan hat und was Westwood (existiert seit 2003 nicht mehr) mit C&C4(2010) zu tun hat...

  13. Re: Activision frisst Blizzard

    Autor: andy01q 27.11.18 - 15:42

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Westwood war getrieben durch die Limitation des Budget.
    > Pure Ironie das durch das fehlende Geld Features viel eher überdacht wurden
    > und die Spiele eben auf das "nötigste" gekürzt wurden.
    > Am Ende ein besseres Produkt.
    Das ist aber bei weitem nicht immer so.
    Ein berühmtes Gegenbeispiel ist Crash Bandicoot mit dem Motto "we'll bite off more than we can chew and then find out how to make it work later". Heißt die haben die Grafikmöglichkeiten der jeweiligen Plattform von vornherein überschritten und hinterher herumoptimiert, bis es flüssig lief. Ist eine geniale Reihe, kann extrem viel und wenn weniger drin wäre wäre es nicht das gleiche Spiel.

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