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Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

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  1. Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: furanku1 27.11.14 - 20:32

    Deutschlands oberste Richter (neben dem BVerfG) haben, ganz im Gegensatz zu den Laien in den Foren, überhaupt kein Problem mit dem Wort "Raubkopie".

  2. Re: Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: Schnarchnase 27.11.14 - 20:55

    Fresst mehr Scheiße, Millionen Fliegen können nicht irren!

  3. Re: Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: furanku1 27.11.14 - 21:06

    Nunja, die Frage, wer hier die Fliegen sind, die "Scheiße" fressen, stellt sich angesichts der juristischen Qualifikation eines Richters am höchsten deutschen Gericht und einem durschnittlichen Internet-Foren Nutzer schon.

    Und nur zur Sicherheit: Es geht hier nicht um selbstgefühlte Kompetenz. Da mag das zwar anders aussehen, aber ...

  4. Re: Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.14 - 21:26

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutschlands oberste Richter (neben dem BVerfG) haben, ganz im Gegensatz zu
    > den Laien in den Foren, überhaupt kein Problem mit dem Wort "Raubkopie".

    Mich lässt das eher an der Kompetenz zweifeln, da der Begriff zum einen kein juristischer ist und zum anderen suggeriert der Begriff einen Raub (Straftat) wobei es sich bei einer illegalen Kopie nicht handelt.

    Genau so wie die Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" die einem eine Strafe von bis zu 5 Jahre vorgaukelt aber dabei verschweigt, das dies nur bei gewerblichen Ausmaßen zutreffend ist.

    Nicht das ich illegale Kopien beschönigen möchte aber der Begriff "Raubkopie" ist reines Marketing seitens der betroffenen Industrie und ein Richter in der Position sollte sich seine Unabhängigkeit bewahren und nicht auf einen solchen Marketing-Zug aufspringen.

  5. Re: Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: furanku1 27.11.14 - 21:37

    lolig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > furanku1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deutschlands oberste Richter (neben dem BVerfG) haben, ganz im Gegensatz
    > zu
    > > den Laien in den Foren, überhaupt kein Problem mit dem Wort "Raubkopie".
    >
    > Mich lässt das eher an der Kompetenz zweifeln, da der Begriff zum einen
    > kein juristischer ist und zum anderen suggeriert der Begriff einen Raub
    > (Straftat) wobei es sich bei einer illegalen Kopie nicht handelt.

    Natürlich ist eine Urheberrechtsverletzung eine Straftat. Darauf stehen bis zu drei Jahre Freiheitsentzug, im gewerblichen bis zu fünf Jahre. Strafrecht steht nicht nur im Strafgesetzbuch.

    Des weiteren ist der Begriff Raubkopie vollkommen etabliert und unmißverständlich. Niemand glaubt da würde mit vorgehaltener Waffe eine Kopie erstellt, das Wort Raub wird ebenso in Redewendeungen wie "etwas raubt mir den Schlaf" oder "Raubbau an der Gesundheit" verwendet. Die Richter am BGH haben sicherlich keine Schwierigkeiten sich in juristischen Fachbegriffen korrekt auszudrücken. Trotzdem verwenden die ganz unbefangen das umgangsprachliche Wort "Raubkopie" in einer Urteilsbegründung. Da sollten wohl eher die "Urheberrechtsrevolzzer" sich mal fragen, ob sie sich mit dieser aufgeplusterten Empörung um Worte einen Gefallen tun. Da ahebn sich die Radikal-Feministinnen mit "Drucker- und Druckerinnenschwärze" schon lächerlich gemacht und öffentlich Kopfschütteln anstelle von Verständnis geerntet.

    > Genau so wie die Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" die einem eine
    > Strafe von bis zu 5 Jahre vorgaukelt aber dabei verschweigt, das dies nur
    > bei gewerblichen Ausmaßen zutreffend ist.

    Nicht gewerbich sind es bis zu drei. Und?

    > Nicht das ich illegale Kopien beschönigen möchte aber der Begriff
    > "Raubkopie" ist reines Marketing seitens der betroffenen Industrie

    Nö. Selbst Goethe sprach schon vom Raub im Zusammenhang mit illegalen Kopien seiner Werke. Konnte der etwa auch nicht mit Sprache umgehen?

    > und ein
    > Richter in der Position sollte sich seine Unabhängigkeit bewahren und nicht
    > auf einen solchen Marketing-Zug aufspringen.

    Es ist genau andersherum: Wer sich über das Wort "Raubkopie" aufregt, hat meistens politische Interessen dahinter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.14 21:38 durch furanku1.

  6. Re: Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: Anonymer Nutzer 27.11.14 - 23:32

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist eine Urheberrechtsverletzung eine Straftat. Darauf stehen bis
    > zu drei Jahre Freiheitsentzug, im gewerblichen bis zu fünf Jahre.
    > Strafrecht steht nicht nur im Strafgesetzbuch.

    Entschuldigung etwas falsch ausgedrückt, im Gegensatz zu einem Raub ist es kein Verbrechen, sondern nur ein Vergehen und ohne kommerzielles Interesse/gewerbliches Ausmaß ist mir jedenfalls noch nicht bekannt das mehr als eine Geldstrafe gefordert.

    In den meisten Fällen (Internet/P2P) bleibt es dort bei einer Abmahnung, ob die immer berechtigt ist sei mal dahingestellt.

    > Des weiteren ist der Begriff Raubkopie vollkommen etabliert und
    > unmißverständlich. Niemand glaubt da würde mit vorgehaltener Waffe eine
    > Kopie erstellt, das Wort Raub wird ebenso in Redewendeungen wie "etwas
    > raubt mir den Schlaf" oder "Raubbau an der Gesundheit" verwendet. Die
    > Richter am BGH haben sicherlich keine Schwierigkeiten sich in juristischen
    > Fachbegriffen korrekt auszudrücken. Trotzdem verwenden die ganz unbefangen
    > das umgangsprachliche Wort "Raubkopie" in einer Urteilsbegründung. Da
    > sollten wohl eher die "Urheberrechtsrevolzzer" sich mal fragen, ob sie sich
    > mit dieser aufgeplusterten Empörung um Worte einen Gefallen tun. Da ahebn
    > sich die Radikal-Feministinnen mit "Drucker- und Druckerinnenschwärze"
    > schon lächerlich gemacht und öffentlich Kopfschütteln anstelle von
    > Verständnis geerntet.

    Und vor ~20 Jahren sprach man von "Schwarzkopie" was wesentlich weniger überspitzt und nicht weniger falsch ist genau so wie noch immer "Schwarzfahren" oder "Schwarzarbeit geläufig ist. In das öffentliche Licht wurden dieser Begriff doch erst mit solchen PR-Kampagnen wie "Raubkopierer sind Verbrecher" gerückt mit denen sich jeder ehrlich zahlende Kunden beleidigen lassen musste.

    > Es ist genau andersherum: Wer sich über das Wort "Raubkopie" aufregt, hat
    > meistens politische Interessen dahinter.

    Wenn die Verwertungsgesellschaften ein Interesse an verschärften Gesetzen und durch PR-Kampagnen gepushte Begriffe hat, dann muss es auch einen Gegenpol dazu geben so funktioniert Politik und die Interessen der Bevölkerung sind nicht weniger wichtig.

  7. Re: Eines wissen wir jetzt zumindest sicher

    Autor: furanku1 28.11.14 - 05:31

    lolig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > furanku1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich ist eine Urheberrechtsverletzung eine Straftat. Darauf stehen
    > bis
    > > zu drei Jahre Freiheitsentzug, im gewerblichen bis zu fünf Jahre.
    > > Strafrecht steht nicht nur im Strafgesetzbuch.
    >
    > Entschuldigung etwas falsch ausgedrückt, im Gegensatz zu einem Raub ist es
    > kein Verbrechen,

    Da zitiere ich mal Wikipedia zu diesem Unterschied: "Ob diese Zweiteilung beibehalten werden soll, ist unter Strafrechtlern umstritten, da ihre praktische Bedeutung relativ gering ist."

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vergehen

    > sondern nur ein Vergehen und ohne kommerzielles
    > Interesse/gewerbliches Ausmaß ist mir jedenfalls noch nicht bekannt das
    > mehr als eine Geldstrafe gefordert.

    Oh, diese bösen Urheber aber auch!

    > In den meisten Fällen (Internet/P2P) bleibt es dort bei einer Abmahnung, ob
    > die immer berechtigt ist sei mal dahingestellt.

    Wenn dieses Entgenkommen und Bemühen um außergerichtliche Einigungen dazu führt, dass Leute glauben ungestraft die Rechte anderer verletzen zu dürfen, sollte man das vielleicht mal ändern. Was Thomas-Rasset und Tenenbaum passiert ist, die solche Einigungversuche (AFAIK $500) mehrfach abgelehnt haben, ist Dir bekannt?

    > Und vor ~20 Jahren sprach man von "Schwarzkopie"

    Ich bin alt genug um zu wissen, dass das Unsinn ist. Da wurde genauso von "Raubkopie" geredet. Wie gesagt, selbst Goethe sprach in diesem Zusammenhang schon vom Raub. Da ist eher, dass das Wort "Schwarzkopie" jemals verbreitet gewesen sein soll, eine politisch motivierte Legende.

    > was wesentlich weniger
    > überspitzt und nicht weniger falsch ist genau so wie noch immer
    > "Schwarzfahren" oder "Schwarzarbeit geläufig ist. In das öffentliche Licht
    > wurden dieser Begriff doch erst mit solchen PR-Kampagnen wie "Raubkopierer
    > sind Verbrecher" gerückt mit denen sich jeder ehrlich zahlende Kunden
    > beleidigen lassen musste.

    Wieso sollten sich zahlende Kunden dadurch beleidigt fühlen? Ich bin ein zahlender Kunde und fühle mich offensichtlich nicht beleidigt. Bei Deiner Position kann man sich allerdings schon fragen, warum Du Dich offensichtlich angesprochen fühlst.

    > > Es ist genau andersherum: Wer sich über das Wort "Raubkopie" aufregt,
    > hat
    > > meistens politische Interessen dahinter.
    >
    > Wenn die Verwertungsgesellschaften ein Interesse an verschärften Gesetzen
    > und durch PR-Kampagnen gepushte Begriffe hat, dann muss es auch einen
    > Gegenpol dazu geben so funktioniert Politik und die Interessen der
    > Bevölkerung sind nicht weniger wichtig.

    Du hast keine Rechte an dem Werk eines anderen. Deine Interessen werden nicht durch das Urheberrecht vertreten, die stehen im Vertragsrecht.

    Aber schön, dass Du letztlich doch einräumst, dass die gespielte Aufregeung um das Wort "Raubkopie" also doch eine nur politische Kampagne ist,

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