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Ein Grund mehr für Stadia und Co.

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  1. Ein Grund mehr für Stadia und Co.

    Autor: pythoneer 01.12.21 - 14:40

    Ich bin ja schon seit vieler Jahren verärgert über die Softwarequalität von diesen Spiele-Programmen. Was aber noch viel schlimmer ist sind diese "root-kit" ähnlichen Programme die sich tief in das System eingraben und es nahezu vollständig kompromittieren. Vergleichbar mit Antivirus -Programmen reißen sie Löcher in das System nur weil man "ein wenig zocken" will.

    Für mich persönlich ist das irgendwie nicht mehr so richtig vertretbar. Und bei all den Nachteilen die solche Streaminganbieter haben – der große Vorteil ist, dass diese grottigen Programme nicht mehr auf meinem Rechner installiert sind. Als Anhänger und Befürworter von Open Source der gerne die Kontrolle über die Software hat habe ich bei Spiele-Programmen mittlerweile eine Ausnahme gemacht.

    Spiele-Programme haben einfach nicht die Relevanz in meinem Leben als das ich die Kontrolle wirklich benötige gerade wenn ich das gegen die Sicherheit meines Systems abwiegen muss. Bei solchen Praktiken – und das hätte ich nie gedacht – wähle ich jetzt immer mehr Spiele die ich einfach nur noch streamen brauche. Eure Überwachungssoftware brauche ich auf meinem Rechner nicht, danke.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 14:41 durch pythoneer.

  2. Re: Ein Grund mehr für Stadia und Co.

    Autor: katze_sonne 01.12.21 - 17:08

    Da sollte vermutlich einfach Microsoft - ähnlich DRM-Technologien für Videomaterial - entsprechende APIs selber anbieten. Dann muss nicht mehr der Drittanbieter mit Kerneltreibern rumpfuschen. Anti-Tapering-Maßnahmen wären auch gut für andere Software wie Zeug, das mit Online-Banking zu tun hat o.ä. - einfach ne API, die es ermöglicht, einzelne Programme in einer Art Sandbox signiert und sicher gegen Modifikationen ausführen kann.

    Ansonsten hast du schon Recht - Stadio und Co. umgehen so eine Problematik auch einfach komplett.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 17:08 durch katze_sonne.

  3. Re: Ein Grund mehr für Stadia und Co.

    Autor: Schattenwerk 01.12.21 - 21:10

    Ein Grund mehr für nicht kaufen würde ich sagen. Anstatt Stadia zu nutzen und dem Hersteller dennoch das Geld in die Kassen zu spülen, wäre es sinnvoller dem Hersteller gar kein Geld in die Kasse zu spülen - wenn man seine Praktik nicht mag.

    Nur mal so als kleiner Denkanstoß.

  4. Re: Ein Grund mehr für Stadia und Co.

    Autor: pythoneer 01.12.21 - 23:14

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Grund mehr für nicht kaufen würde ich sagen. Anstatt Stadia zu nutzen
    > und dem Hersteller dennoch das Geld in die Kassen zu spülen, wäre es
    > sinnvoller dem Hersteller gar kein Geld in die Kasse zu spülen - wenn man
    > seine Praktik nicht mag.
    >
    > Nur mal so als kleiner Denkanstoß.

    Warum? Mir kann es doch egal sein ob sich Anwender dazu entscheiden sich so etwas freiwillig anzutun. Wenn es also die Wahl gibt zwischen "Installiere dir Überwachungssoftware mit möglichen Lücken die das System sperrangelweit aufreißen können" oder "Tue es nicht" muss ich den Anbieter nicht Sanktionieren nur weil sich andere für etwas schlechtes entscheiden. Ich kann ja bedenkenlos spielen.

    Würde keine solche Alternative über Stadia und Co. angeboten werden, gibt es halt den besagten Boykott von meiner Seite. Und das finde ich auch das richtige Signal – Veröffentliche es als Streamingversion und ich kaufe es ansonsten kann der Publisher seine gammel Software behalten.

  5. Re: Ein Grund mehr für Stadia und Co.

    Autor: pythoneer 01.12.21 - 23:25

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sollte vermutlich einfach Microsoft - ähnlich DRM-Technologien für
    > Videomaterial - entsprechende APIs selber anbieten. Dann muss nicht mehr
    > der Drittanbieter mit Kerneltreibern rumpfuschen. Anti-Tapering-Maßnahmen
    > wären auch gut für andere Software wie Zeug, das mit Online-Banking zu tun
    > hat o.ä. - einfach ne API, die es ermöglicht, einzelne Programme in einer
    > Art Sandbox signiert und sicher gegen Modifikationen ausführen kann.

    Ich würde fast behaupten, da gibt es was auf der Seite von Microsoft schon in der Pipeline. Hat es doch noch einen weiteren Vorteil: Die Spiele noch mehr auf die Windowsplattform zu binden. Neben den oben genannten Vorteilen hat das Streaming noch einen anderen netten Nebeneffekt – größere Plattformunabhängigkeit. So kann ich nämlich schon weiter unter Linux zocken. Steam + Proton ist ganz nett und bei einigen Spielen geht es ganz gut, bei anderen wiederum nicht. Besondere Beispiele sind hier gerade wieder die Spiele mit absurden Anti-Cheat Mechanismen die sehr stark von einer "originalen" Windowsumgebung abhängig sind und so von Proton/Wine nicht vorgegaukelt werden können.

    > Ansonsten hast du schon Recht - Stadio und Co. umgehen so eine Problematik
    > auch einfach komplett.

    Das war irgendwann einfach mein Fazit. Ja Stadia ist nicht mit einem High-End PC System vergleichbar etc. aber für casual gamer wie mich ist es echt eine Alternative. Ich habe schon lange nicht mehr die PC-Komponenten nach der Spieletauglichkeit ausgewählt sondern eher danach wie ich mit dem Ding gut meiner Programmieraufgaben bewältigen kann und da macht eine starke Grafikkarte eben keinen Sinn. Platz hätte ich schon genug und eine 250iger Leitung aber mal so eben 10 Spiele a ~70GB vorhalten wenn man "mal" spielen will ist auch nicht so Sinnvoll und das immer wieder runter laden – das macht mal zwei drei mal und dann hat man darauf auch keine Lust mehr. Und wenn man so selten spielt wird man noch ständig mit Updates genervt die oft auch mehrere GB betragen.

    Dazu im Vergleich: Browser auf, Play-Button drücken, Spaß haben.

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