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Die Story von Infinite war totaler Schrott...

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  1. Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: m4mpf 09.12.19 - 18:36

    ... soviele Logiklöcher, das hat keinen Spaß mehr gemacht, sobald man mal darüber nachgedacht hat. Aufgeblasene "Meta-Story" mit Null Inhalt letztlich.

    Auch der ganze Hintergrund aus Rapture mit den Plasmiden und den dadurch erlangten Spezialfähigkeiten mit dem Preis der Mutationen durch das Aufsplicen hatte in Infinite überhaupt keinen Sinn mehr ergeben. Warum gibt's diese "Plasmide" überhaupt in Infinite?

    Da hat man die "Bioshock-Spielmechanik" mit Gewalt in ein ganz anderes Spiel übertragen.

    Hoffentlich wird das nicht wieder sowas.

  2. Re: Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: Grover 09.12.19 - 18:37

    m4mpf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... soviele Logiklöcher, das hat keinen Spaß mehr gemacht, sobald man mal
    > darüber nachgedacht hat.

    Beispiele, damit wir was zum diskutieren haben?

  3. Re: Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: m4mpf 09.12.19 - 22:08

    Grover schrieb:

    > Beispiele, damit wir was zum diskutieren haben?

    Neben den erwähnten Plasmiden (warum gibt's die Dinger in Columbia überhaupt?) geht's doch schon am Anfang los. Warum ist der Leuchtturmwärter tot? Warum bringt man Booker überhaupt nach Columbia? Mit einer Rakete mit genau einem Sitz? Wirklich? Für jeden einzelnen "Gläubigen" in Columbia *eine* Rakete? Lol.

    Dann hat Elisabeth unglaubliche Fähigkeiten, ist aber dennoch im Grunde total dämlich und ihre Rolle im Spiel beschränkt sich darauf, Booker im passenden Moment fehlendes Zeugs zuzuwerfen. Warum holt sie sich selbst keine Bazooka aus 'nem Riss und mäht die Gegner selber nieder? So ist sie nur eine doofe 'Damsel in Distress', nix weiter.

    Apropos Elisabeth: Booker steckt zwar jede Menge Treffer und Schläge weg, aber von Elisabeth reicht ein Hieb mit der Rohrzange im Zeppelin, dass Booker für Stunden komplett ausgenockt daliegt, nur weil's gerade in die Story passt. Trotzdem ist Elisabeth dann nicht gleich in eine parallele Welt verschwunden, sondern quasi grad um's Eck, man kann sie sogar zu Fuß verfolgen... Und warum braucht man den Zeppelin überhaupt, wenn doch Elisabeth 'nen Riß öffnen könnte...

    Überhaupt erkennt niemand in Columbia die rumlaufende Elisabeth, obwohl doch ihr Ebenbild (ihr Gefängnis) als riesengroße Statue jahrelang in Columbia über allem rumgeschwebt ist.

    Warum ist ihre Mutter überhaupt ein Geist?

    Usw. usf.

    Das ganze Ding ist ein storymäßiges Desaster, das nur von der Optik und dem Art-Design lebt, was - zugegebenermaßen - auch heute noch taugt. Aber auch hier - bloß nicht nachdenken, was ein Ozean mit Sandstrand *in einer fliegenden Stadt* zu suchen hat ...

    Im Vergleich zum Original Bioshock, das schlicht und ergreifend ein Meisterwerk ist, failed Infinite komplett.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.19 22:19 durch m4mpf.

  4. Re: Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: Salzbretzel 10.12.19 - 08:52

    Wenn ich so frech sein darf: Was mich an der Geschichte gestört hat war das Ende und die damit schlagartig hingeklatschte Erklärung für alles.
    Oh - wir sind also in einem Multiversum aus Brookers Entscheidungen? DAHER kam also der Spiele Name. Und wir werden getötet bei der Taufe. Aber keine Angst - nur die böse Version von uns wird ersäuft.
    Die Geschichte an sich war auch ... unbefriedigend. In Bioshock hatte ich die Mädchen verschont. Das war die Geschichte die ich gehabt hatte - es war schön. Mir ist klar das es auch andere Enden gab aber das war mein Ende. In Bioshock Infinite war mein wirken 100% Bedeutungslos. War es der Traum eines Säufers der sich kurz vorgestellt hat was er alles für seine Tochter tun würde?
    Wer weis es, wen interessiert es.

    (Was nicht heißt das ich Infinite nicht gerne gezockt habe. Der Haken war ungemein spaßig. Als Ballerbude war das Spiel toll!)

  5. Re: Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: Garius 10.12.19 - 09:16

    Als das Spiel vorgestellt wurde, kam Elizabeth eine wesentlich größere Rolle zu. In Videos konnte man sehen, wie sie Gegner angreift, ihre Fähigkeiten in Kombination mit den Spieler nutzt (Gegner in der Luft festhalten, damit der Spieler sie niedermähen konnte). Im finalen Spiel ist davon leider nichts mehr zu finden. Dennoch muss man sagen, dass die KI immerhin im Spielverlauf nicht gestört hat (vor den Lauf rennen; im Weg stehen etc.), was zur damaligen Zeit schon Usus bei KI Partnern war.

    Das Gameplay an sich war eine erneute Beschneidung des ursprünglichen Gameplay von BS 1+2 was ja wiederum eine Beschneidung des Gameplay von System Shock war. Irgendwann ist dann halt nichts mehr übrig und so spielte es sich auch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.19 09:17 durch Garius.

  6. Re: Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: Legacyleader 10.12.19 - 12:35

    Aber das Gunplay hat großen Spaß gemacht. Mit dem Haken und den Schienen in der Luft das war schon sehr cool gemacht.

    Rein vom Gameplay her hat das Spiel viel richtig gemacht.

    Ich hasse Computer!

  7. Re: Die Story von Infinite war totaler Schrott...

    Autor: Garius 10.12.19 - 16:43

    Legacyleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das Gunplay hat großen Spaß gemacht. Mit dem Haken und den Schienen in
    > der Luft das war schon sehr cool gemacht.
    >
    > Rein vom Gameplay her hat das Spiel viel richtig gemacht.
    Geschmackssache. Wie gesagt, es gab ja nicht mehr viel zum falsch machen, so wie das Spiel im Gegensatz zu den Vorgängern beschnitten wurde. Und das Gunplay, das sich auf die Mitnahme von maximal zwei Waffen beschränkte, bot jetzt auch nicht viel Raum für Taktik oder Strategie. Da fand ich das Konzept, dass man mit Elisabeth durch Risse im Raum Deckungen oder Geschütztürme erscheinen lassen konnte interessanter.

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