1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Cloud Gaming: 2K Games verlässt Nvidias…

GeForce Now schon halb tot?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. GeForce Now schon halb tot?

    Autor: tritratrulala 07.03.20 - 13:13

    Das ist ganz schön auffällig. Wenn noch 1-2 Publisher abziehen, dann ist der Dienst wohl faktisch tot.

  2. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: \pub\bash0r 07.03.20 - 13:19

    Ich frag mich auch schon, was Nvidia getan hat, um die Publisher zu verärgern. Eigentlich ist deren Dienst doch ein Gewinn für alle. Klar, halt kein doppelter Gewinn für die Publisher, wenn Leute das Spiel ein zweites Mal kaufen müssten. Aber solang es diese Möglichkeit nicht gibt, kann ihnen das eigentlich egal sein.
    Und sobald es diese Möglichkeit gibt, werden wir ja sehen, wieviele Leute, die das Spiel bereits besitzen, es sich nochmal für irgendeinen Streaming Dienst kaufen, bei dem die Lebenserwartung vollkommen unklar ist.

    Naja, gut für Shadow und Parsec 🤷‍♂

  3. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: Headcool 07.03.20 - 13:40

    Ich glaube du hast das Ganze schön beantwortet. Kein doppelter Gewinn für Publisher. Mit einem Geschäftsmodell wie Stadia darfst du alle deine Spiele nochmal kaufen und falls es bessere Konkurrenz gibt und du wechselst auch gerne ein drittes Mal.

    Ich hoffe das sich aus diesen Gründen Dienste wie Shadow in denen man einfach eine Windows VM bekommt durchsetzen. Dort kann man alle seine Spiele spielen, egal ob von Steam, GoG, Epic oder von sonstwo. Mal davon abgesehen, das man dort auch Modding betreiben und Emulatoren verwenden kann.

    In dem Sinne ist es vielleicht ganz gut, dass die Publisher sich gegen Dienste wie Geforce Now stellen. Wenn nun die Spieler Dienste wie Stadia boykottieren aufgrund der oben genannten Gründe dann wäre mir das nur Recht.

  4. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: \pub\bash0r 07.03.20 - 14:33

    Headcool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Sinne ist es vielleicht ganz gut, dass die Publisher sich gegen
    > Dienste wie Geforce Now stellen. Wenn nun die Spieler Dienste wie Stadia
    > boykottieren aufgrund der oben genannten Gründe dann wäre mir das nur
    > Recht.

    Verstehe ich nicht. GeForce Now ist ja deutlich näher an Shadow als an Stadia. Im Gegensatz zu Stadia, kaufe ich ja die Spiele eben nicht extra für GeForce Now, sondern logge mich einfach in Steam ein.

    Insofern ist GeForce Now eigentlich die perfekte Kreuzung aus Shadow und Stadia. Der Spielebesitz ist getrennt vom Streamingdienst, jedoch muss ich die Spiele nicht erst separat herunterladen sondern sie sind bereits vorinstalliert, wodurch ich leicht(er) zwischen Spielen wechseln kann (ohne sie erst neuinstallieren zu müssen).

  5. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: blaub4r 07.03.20 - 15:09

    Die Frage ist wie die Leute verdienen.

    So verkaufen sie Lizenzen. Sagen wir eine für 40¤.

    Hier kriegen sie monatlich einen bestimmten Betrag. Verkaufen sie dann an Nvidia nur eine Lizenz oder mehr ?

    Das wird das Problem sein. Sie verdienen weniger. Glaube ich

  6. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: Sharra 07.03.20 - 15:16

    Streiche bitte das "sonstwo". Blizzard untersagt das Ausführen seiner Spiele aus einer VM heraus.

  7. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: SomeoneElse 07.03.20 - 15:52

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist wie die Leute verdienen.
    >
    > So verkaufen sie Lizenzen. Sagen wir eine für 40¤.
    >
    > Hier kriegen sie monatlich einen bestimmten Betrag. Verkaufen sie dann an
    > Nvidia nur eine Lizenz oder mehr ?
    >
    > Das wird das Problem sein. Sie verdienen weniger. Glaube ich

    So funktioniert GeForce Now doch gar nicht. Um ein Spiel bei GeForce Now zu spielen, musst du es schon besitzen. Bei Steam oder sonstwo. Daher verdienen die Publisher genausoviel wie sonst auch. Nur nVidia bekommt halt noch den Abo Preis (oder auch nicht, beim kostenlosen Abo). Daher ist es ja so unverständlich, dass sich die Publisher hier quer stellen.

  8. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: \pub\bash0r 07.03.20 - 16:31

    SomeoneElse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So funktioniert GeForce Now doch gar nicht. Um ein Spiel bei GeForce Now zu
    > spielen, musst du es schon besitzen. Bei Steam oder sonstwo. Daher
    > verdienen die Publisher genausoviel wie sonst auch. Nur nVidia bekommt halt
    > noch den Abo Preis (oder auch nicht, beim kostenlosen Abo). Daher ist es ja
    > so unverständlich, dass sich die Publisher hier quer stellen.

    "WAS?! Da verdient jemand Geld damit, indem er ermöglicht, unser Spiel zu spielen, für das der Kunde bereits Geld ausgegeben hat, ohne, dass wir NOCHMAL einen Anteil davon bekommen?!"

    Vielleicht sollten diese Publisher mal darüber nachdenken, Geld von Microsoft bzw. von Hardwareherstellern zu fordern, weil ich ja Geld für Windows und einen PC ausgebe, um das Spiel zu spielen.

    P.S.: Eigentlich lustig. Bei Konsolen bezahlt - soweit ich weiß - der Publisher bzw. Entwickler, um auf der Plattform vertreten sein zu dürfen (Lizenzgebühren, zusätzliche Q&A Runden, etc.). Bei GeForce Now scheint man den Spieß umdrehen zu wollen.

  9. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: DrF 07.03.20 - 16:45

    Es ist zu gut und die publisher haben Angst, fertig.

  10. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: gadthrawn 07.03.20 - 17:15

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frag mich auch schon, was Nvidia getan hat, um die Publisher zu
    > verärgern. Eigentlich ist deren Dienst doch ein Gewinn für alle.

    Die Publisher haben mit dem Dienst Aufwand. Anpassung bei Kopierschutz / Jugendschutz.
    Geld bekommt für den Dienst dann kein Publisher, sondern nvidia.

    Also:
    Publisher Kosten - nvidia Gewinn.

    Das wäre grob, wenn du der Filmindustrie sagst: Alle Filme die ein Nutzer irgendwo gekauft hast werden bei dir gestreamt. Egal ob der Vertriebsweg dir passt, da der Nutzer vielleicht ein in Deutschland indiziertes "Bottrop -Chainsaw - Massacre" günstig über EzyDVD.au gekauft hat - die Filmindustrie bekommt den Ärger mit dem Jugendschutz, du das Geld. Ob der Nutzer den Account shared - die Filmindustrie hat keine Info.

    Also ähnlich Rapidshare - jemand anders bekommt für die Publisherarbeit Geld.

    Dazu hast du natürlich Änderungen bei nvidia (pratisch ähnlich Cheats, umkopieren, Regänderungen, evtl. sogar Problembehebung für die exotischere Hardware) die für Benutzer wirken können, als wären bei deinem Produkt mehr Bugs drin.

    Richtig Panik sollte jeder Publisher dann bei nvidia bekommen. Ein Anbieter der evtl. ein Monopol bekommt. Bei Steam ist das für Publisher schon der teuerste Vertriebsweg wegen dem Quasimonopol das es einige Zeit hatte geworden.
    So etwas sollte meines Erachtens auch kein Benutzer unterstützen.

    An Stelle von AMD würde ich dann auch Publisher die nvidias Dienst nutzen - nicht mehr sonderlich unterstützen. Keine Treiberanpassungen mehr, keine Vorserienmodelle. Und dann bekommst du Probleme mit vielen aktuellen Spielern, wenn Spiele nur noch auf nvidia gut laufen.....

  11. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: nuclear 07.03.20 - 18:16

    gadthrawn schrieb:
    > Die Publisher haben mit dem Dienst Aufwand. Anpassung bei Kopierschutz /
    > Jugendschutz.
    > Geld bekommt für den Dienst dann kein Publisher, sondern nvidia.
    >
    > Also:
    > Publisher Kosten - nvidia Gewinn.

    Stimmt doch nicht. Der Kopierschutz läuft genau wie vorher über Steam. Die Jugendschutz sowieso. Wieso müssen die da irgendwas anpassen? Ist doch genau alles wie vorher?
    Lediglich hat man eine höhere Anzahl an Installationen. Aber das kannst du doch super mittels der IP herausfinden, dass es auf den NVidia Servern passiert.

    > Das wäre grob, wenn du der Filmindustrie sagst: Alle Filme die ein Nutzer
    > irgendwo gekauft hast werden bei dir gestreamt. Egal ob der Vertriebsweg
    > dir passt, da der Nutzer vielleicht ein in Deutschland indiziertes "Bottrop
    > -Chainsaw - Massacre" günstig über EzyDVD.au gekauft hat - die
    > Filmindustrie bekommt den Ärger mit dem Jugendschutz, du das Geld. Ob der
    > Nutzer den Account shared - die Filmindustrie hat keine Info.

    Nö absolut nicht ähnlich.

    > Also ähnlich Rapidshare - jemand anders bekommt für die Publisherarbeit
    > Geld.
    >
    > Dazu hast du natürlich Änderungen bei nvidia (pratisch ähnlich Cheats,
    > umkopieren, Regänderungen, evtl. sogar Problembehebung für die exotischere
    > Hardware) die für Benutzer wirken können, als wären bei deinem Produkt mehr
    > Bugs drin.

    Welche Änderungen sollte man haben? Jedes Spiel läuft auf einer separaten VM. Was ist da anders? Die Schnittstellen für das Spiel sind die gleichen.

    > Richtig Panik sollte jeder Publisher dann bei nvidia bekommen. Ein Anbieter
    > der evtl. ein Monopol bekommt. Bei Steam ist das für Publisher schon der
    > teuerste Vertriebsweg wegen dem Quasimonopol das es einige Zeit hatte
    > geworden.
    > So etwas sollte meines Erachtens auch kein Benutzer unterstützen.

    Was hat das jetzt mit Monopol zu tun? Es ist nicht an die NVidia Server gebunden. Ich kann die Spiele auch direkt wieder lokal bei mir installieren und spielen. Das sind schlechte Voraussetzungen für ein Monopol, wenn der Kunde direkt wechseln kann ohne Einschränkungen.

    > An Stelle von AMD würde ich dann auch Publisher die nvidias Dienst nutzen -
    > nicht mehr sonderlich unterstützen. Keine Treiberanpassungen mehr, keine
    > Vorserienmodelle. Und dann bekommst du Probleme mit vielen aktuellen
    > Spielern, wenn Spiele nur noch auf nvidia gut laufen.....

    Wieso sollte man das tun? Das wäre Selbstmord von AMD. Dann würde keiner mehr die Hardware kaufen. Eher sollte AMD sich mit wem zusammen tun und ein alternatives Angebot liefern. Dürfte, dank der Einsparungen bei den CPUs, sogar billiger sein.

  12. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: Hotohori 07.03.20 - 18:59

    DrF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist zu gut und die publisher haben Angst, fertig.

    Zu gut für die Spieler, zu schlecht für die Publisher.

    Würde mich auch nicht wundern, wenn die Publisher bereits feste Verträge mit Stadia haben und sie nun Angst haben NVidia Now könnte den Erfolg von Stadia massiv gefährden, was es faktisch tut. Man muss sich nur umhören was die Spieler von Stadia halten im Vergleich zu NVidia Now. Da geht die Meinung eher klar Richtung NVidia Now, da man sich die Spiele nicht noch mal kaufen muss bzw. sie günstiger über Sales und Key Anbieter kaufen kann.

    Die Publisher torpedieren hier also klar ein Angebot, das für die Spieler viel besser wäre, aber für sie klar schlechter. NVidia wird da wohl ihr Angebot anpassen müssen, ansonsten werden sie mit den Publishern mit Sicherheit keine Einigung erzielen und die Spiele zurück auf ihre Plattform bekommen. Oder sie finden einen Weg, gegen die Publisher nichts machen können, ehrlich gesagt wäre mir das noch lieber, den Publishern eines auszuwischen wäre mir nur Recht. ;)

  13. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: gadthrawn 07.03.20 - 19:23

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > > Die Publisher haben mit dem Dienst Aufwand. Anpassung bei Kopierschutz /
    > > Jugendschutz.
    > > Geld bekommt für den Dienst dann kein Publisher, sondern nvidia.
    > >
    > > Also:
    > > Publisher Kosten - nvidia Gewinn.
    >
    > Stimmt doch nicht. Der Kopierschutz läuft genau wie vorher über Steam. Die
    > Jugendschutz sowieso. Wieso müssen die da irgendwas anpassen? Ist doch
    > genau alles wie vorher?

    Eben nicht. Nur ob du das Spiel besitzt läuft über Steam. Danach kommt was angepasstes von nvidia. Sie automatisieren Installationen, tauschen Registryeinträge, lassen das ganze auf anderer Hardware laufen etc.pp.

    > Lediglich hat man eine höhere Anzahl an Installationen. Aber das kannst du
    > doch super mittels der IP herausfinden, dass es auf den NVidia Servern
    > passiert.

    Du hast eine hohe Anzahl an Installationen und musst irgend etwas extra pflegen. Bei dem Crytek nach n-Installationen ist Schluss muss der Kopierschutz rausgenommen und geändert werden - für Programme die teilweise schon älter sind. Auch eine IP Pflege dafür dass jemand anderes Geld verdient sind Kosten.

    > > Das wäre grob, wenn du der Filmindustrie sagst: Alle Filme die ein
    > Nutzer
    > > irgendwo gekauft hast werden bei dir gestreamt. Egal ob der Vertriebsweg
    > > dir passt, da der Nutzer vielleicht ein in Deutschland indiziertes
    > "Bottrop
    > > -Chainsaw - Massacre" günstig über EzyDVD.au gekauft hat - die
    > > Filmindustrie bekommt den Ärger mit dem Jugendschutz, du das Geld. Ob
    > der
    > > Nutzer den Account shared - die Filmindustrie hat keine Info.
    >
    > Nö absolut nicht ähnlich.
    Es ist genau dasselbe - du verlangst Geld von Leuten die dann etwas nutzen können - du könntest genauso sagen: He die Leute brauchen keinen BlueRayplayer, einfach wenn sie die irgendwo gekauft haben spielst du sie online ab und nimmst dafür Geld von Ihnen.


    > > Also ähnlich Rapidshare - jemand anders bekommt für die Publisherarbeit
    > > Geld.
    > >
    > > Dazu hast du natürlich Änderungen bei nvidia (pratisch ähnlich Cheats,
    > > umkopieren, Regänderungen, evtl. sogar Problembehebung für die
    > exotischere
    > > Hardware) die für Benutzer wirken können, als wären bei deinem Produkt
    > mehr
    > > Bugs drin.
    >
    > Welche Änderungen sollte man haben? Jedes Spiel läuft auf einer separaten
    > VM. Was ist da anders? Die Schnittstellen für das Spiel sind die gleichen.

    Oh, schon der Installer wird geändert und ist ein Kopieren um die Installation schneller zu machen. Savegames sind teilweise gar nicht so einfach zu übertragen - und die Hardware ist nichts was die meisten Speielherstelelr unterstützen.

    > > Richtig Panik sollte jeder Publisher dann bei nvidia bekommen. Ein
    > Anbieter
    > > der evtl. ein Monopol bekommt. Bei Steam ist das für Publisher schon der
    > > teuerste Vertriebsweg wegen dem Quasimonopol das es einige Zeit hatte
    > > geworden.
    > > So etwas sollte meines Erachtens auch kein Benutzer unterstützen.
    >
    > Was hat das jetzt mit Monopol zu tun? Es ist nicht an die NVidia Server
    > gebunden. Ich kann die Spiele auch direkt wieder lokal bei mir installieren
    > und spielen. Das sind schlechte Voraussetzungen für ein Monopol, wenn der
    > Kunde direkt wechseln kann ohne Einschränkungen.

    Noch.

    > > An Stelle von AMD würde ich dann auch Publisher die nvidias Dienst nutzen
    > -
    > > nicht mehr sonderlich unterstützen. Keine Treiberanpassungen mehr, keine
    > > Vorserienmodelle. Und dann bekommst du Probleme mit vielen aktuellen
    > > Spielern, wenn Spiele nur noch auf nvidia gut laufen.....
    >
    > Wieso sollte man das tun? Das wäre Selbstmord von AMD. Dann würde keiner
    > mehr die Hardware kaufen. Eher sollte AMD sich mit wem zusammen tun und ein
    > alternatives Angebot liefern. Dürfte, dank der Einsparungen bei den CPUs,
    > sogar billiger sein.

    AMD hat nichts davon wenn wenige Leute ihre CPUs kaufen.

    Und zu den anderen:
    Activision hat 2018 Spielestreaming angekündigt.
    MS mit der Xbox One davor - da gab es massive Spielerbeschwerden die lokale Installationen wollten.
    Bethesda hat ihrem Streamingdienst den se auch schon angekündigt hatten den Namen Orion gegeben.

    Also warum sollten die einen Fremdhersteller unterstützen, der damit Geld verdient?

    Bethesdas Eula in Fallout 4 die wohl fast jeder Spieler nicht gelesen hat: "Grant of Limited Non-Exclusive License. This Agreement permits You to use one (1) copy of the software program(s) (the 'SOFTWARE') included in this package for your personal, non-commercial use on a single home or portable computer. "
    Nichtkommerzielle Nutzung auf einem Privatrechner. Nvidia macht einen kommerziellen Server draus.

  14. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: gadthrawn 07.03.20 - 19:33

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrF schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist zu gut und die publisher haben Angst, fertig.
    >
    > Zu gut für die Spieler, zu schlecht für die Publisher.
    >
    > Würde mich auch nicht wundern, wenn die Publisher bereits feste Verträge
    > mit Stadia haben und sie nun Angst haben NVidia Now könnte den Erfolg von
    > Stadia massiv gefährden, was es faktisch tut. Man muss sich nur umhören was
    > die Spieler von Stadia halten im Vergleich zu NVidia Now. Da geht die
    > Meinung eher klar Richtung NVidia Now, da man sich die Spiele nicht noch
    > mal kaufen muss bzw. sie günstiger über Sales und Key Anbieter kaufen
    > kann.
    >
    > Die Publisher torpedieren hier also klar ein Angebot, das für die Spieler
    > viel besser wäre, aber für sie klar schlechter. NVidia wird da wohl ihr
    > Angebot anpassen müssen, ansonsten werden sie mit den Publishern mit
    > Sicherheit keine Einigung erzielen und die Spiele zurück auf ihre Plattform
    > bekommen. Oder sie finden einen Weg, gegen die Publisher nichts machen
    > können, ehrlich gesagt wäre mir das noch lieber, den Publishern eines
    > auszuwischen wäre mir nur Recht. ;)

    Ist recht einfach. Fast jedes Spiel hat etwas drin ala: "Grant of Limited Non-Exclusive License. This Agreement permits You to use one (1) copy of the software program(s) (the 'SOFTWARE') included in this package for your personal, non-commercial use on a single home or portable computer. "

    Was nvidia macht ist eine kommerzielle Nutzung - sie nehmen Geld für den Zugriff auf das Spiel. Damit ist nvidia rechtlich überall draussen.

    nvidia hat wohl auch mit den meisten Publishern nicht gesprochen. Gerade kleinere mit denen nvidia wirbt haben die Aussage getroffen: Sie wussten nicht mal dass ihre Spiele bei Geforce Now laufen. Einige der kleineren haben auch darauf verärgert nvidia aufgefordert ihre Spiele nicht kommerziell zu verwerten. Deswegen hat Hinterland ja Long Dark rausnehmen lassen.

    Es geht da nicht nur um große Publisher - auch um kleine die teilweise nur ein Spiel haben.

    Wenn man GeforceNow ansieht bewirbt die Seite den Service aktiv mit bestimmten Spielen. Gerade bei kleinen Anbietern ohne das die je nach ihrem Einverständnis gefragt wurden.

    Auch rapishare & co. haben von Nutzern Geld für einen Service genommen, den sie nciht bei Contentanbietern gekauft haben...

  15. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: Hotohori 07.03.20 - 19:37

    Ok, das rückt das Ganze dann doch etwas in ein anderes Licht. Ich ging natürlich davon aus das NVidia so clever war die Entwickler entsprechend um Erlaubnis zu bitten. Da ging wohl NVidia davon aus, dass sie das nicht bräuchten weil ja die Spieler mit ihren gekauften Spielen bei ihnen spielen.

  16. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: blaub4r 08.03.20 - 07:57

    SomeoneElse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blaub4r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Frage ist wie die Leute verdienen.
    > >
    > > So verkaufen sie Lizenzen. Sagen wir eine für 40¤.
    > >
    > > Hier kriegen sie monatlich einen bestimmten Betrag. Verkaufen sie dann
    > an
    > > Nvidia nur eine Lizenz oder mehr ?
    > >
    > > Das wird das Problem sein. Sie verdienen weniger. Glaube ich
    >
    > So funktioniert GeForce Now doch gar nicht. Um ein Spiel bei GeForce Now zu
    > spielen, musst du es schon besitzen. Bei Steam oder sonstwo. Daher
    > verdienen die Publisher genausoviel wie sonst auch. Nur nVidia bekommt halt
    > noch den Abo Preis (oder auch nicht, beim kostenlosen Abo). Daher ist es ja
    > so unverständlich, dass sich die Publisher hier quer stellen.


    oh danke das wusste ich nicht.

    dann kann es ja nur sein das sie die daten verlieren. es können über die user keine daten mehr gesammelt und verkauft werden.
    eine andere erklärung gibt es nicht. sie verkaufen weiterhin spiele. wo sie installiert sind und wo man sie startet sollte doch dem publisher egal sein oder ?

  17. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: nuclear 08.03.20 - 11:31

    Nach der Logik müsste ich auch immer MS Geld zahlen, wenn ich Mit einer Software auf einer Windows VM Geld verdiene...

    NVidia macht kein Geld mit den Spielen direkt. Alle Lizenzen müssen erworben werden. NVidia bietet mir die Leistung an, die Spiele die ich gekauft habe auf einfachen Geräten zu spielen.
    Was da in den EULA steht ist in DE sowieso uninteressant, da sehr wahrscheinlich ungültig.

    Ich sehe keinen Grund wieso NVidia, und damit schlussendlich die Spieler, nochmal für das bereits gekaufte Spiel Geld bezahlen sollen. Ich habe die Lizenz bereits erworben, ob ich es jetzt auf einem Laptop von meinem PC streame, mit in ein Rechenzentrum einen Pc Stelle im von dort zu spielen oder direkt auf meiner Hardware geht die Firma nichts an.

  18. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: Porterex 08.03.20 - 12:19

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Logik müsste ich auch immer MS Geld zahlen, wenn ich Mit einer
    > Software auf einer Windows VM Geld verdiene...

    Du brauchst zumindest eine Lizenz die Microsoft anhand der Kerne/Threads deiner CPU berechnet.
    Hast du keine?

    Und Microsoft bietet dir auch nicht von sich aus an, z.
    B. Photoshop von den MS Servern zu installieren ohne vorher Adobe zu fragen, denn Nvidia installiert Spiele aus ihren Servercache und Hostet diese ohne die Publisher zu fragen (was eine B2B Lizenz benötigen würde). Würde Nvidia die komplette Installation und Einrichtung der VM dem Anwender überlassen und die Daten direkt von Stream, GOG, Epic, etc beziehen, dann wäre das wohl kein Problem. Nvidia macht allerdings direkt Werbung mit den Spielen und bietet eine Fertiglösung in Form von : Da hast du deine eingerichtete VM mit deinen Anwendungen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.20 12:29 durch Porterex.

  19. Re: GeForce Now schon halb tot?

    Autor: gadthrawn 08.03.20 - 17:31

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Logik müsste ich auch immer MS Geld zahlen, wenn ich Mit einer
    > Software auf einer Windows VM Geld verdiene...

    Du zahlst MS ja die Windows Lizenz für die VM.. oder? Und wenn du Photoshop installierst machst du das und zahlst Geld an Adobe. Und wenn du das auf 20 VMs installierst bekommst du Ärger mit Adobe, oder?

    > NVidia macht kein Geld mit den Spielen direkt.

    Was für Geld macht nvidia ohne die Spiele?
    Bossland hat auch selber keine Spiele verkauft - wurde aber erfolgreich von Spielehersteller Blizzard verklagt. Sie machen halt was was gegen die Lizenzbedingungen verstösst.

    > Alle Lizenzen müssen
    > erworben werden. NVidia bietet mir die Leistung an, die Spiele die ich
    > gekauft habe auf einfachen Geräten zu spielen.

    Tja - und genau die Lizenz für einen Server erwirbst du nicht.

    > Was da in den EULA steht ist in DE sowieso uninteressant, da sehr
    > wahrscheinlich ungültig.

    Ist eine Vermutung deinerseits. Bossland aus Deutschland ist mit ähnlicher Vermutung extrem baden gegangen.

    > Ich sehe keinen Grund wieso NVidia, und damit schlussendlich die Spieler,
    > nochmal für das bereits gekaufte Spiel Geld bezahlen sollen.

    Die Spieler die bei nvidia angemeldet sind zahlen ja schon. Und zwar für eine Leistung die nicht von nvidia kommt.

    > Ich habe die
    > Lizenz bereits erworben, ob ich es jetzt auf einem Laptop von meinem PC
    > streame, mit in ein Rechenzentrum einen Pc Stelle im von dort zu spielen
    > oder direkt auf meiner Hardware geht die Firma nichts an.

    Schon.
    Alles mit VM ist bei Blizzard z.B. ausgeschlossen worden, da etliches an Cheats nicht erkannt werden kann.
    Du hast etwas erworben - und die Nutzungsbedingungen bestätigt. Demnach kein streamen, keine VM, kein Rechenzentrum. Bei vielen prof. Programmen hast du das noch eingeschränkter - gibt gerade im CAD-Bereich noch etliches mit Donglen, im Fahrzeugbereich mit Smartcards, Wartungsprogramme bei denen Aktionen bezahlt werden müssen etc.pp. Alles nur um die Installation auf eine Instanz zu beschränken und festzulegen wer was mit dem Programm machen darf.

    Ist ganz einfach - wenn du das nicht willst- kaufe es nicht. Gib es zurück sobald du die Lizenzbedingung siehst. Oder ist da verzichten zu schwer? Und schreib dem Hersteller weswegen du das nicht kaufst. Machen das viele würden sich die Bedingungen ändern - aber den meisten ist das schlicht egal.

    nvidia will das Geld der Spieler - aber die Inhalte nicht bezahlen.

  20. Pro Version?

    Autor: yumiko 09.03.20 - 13:35

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bethesdas Eula in Fallout 4 die wohl fast jeder Spieler nicht gelesen hat:
    > "Grant of Limited Non-Exclusive License. This Agreement permits You to use
    > one (1) copy of the software program(s) (the 'SOFTWARE') included in this
    > package for your personal, non-commercial use on a single home or portable
    > computer. "
    > Nichtkommerzielle Nutzung auf einem Privatrechner. Nvidia macht einen
    > kommerziellen Server draus.
    Wie bei normaler Software könnte man eine Pro-Version des Spiels anbieten für ein paar hundert Euro mehr, welche dann die Erlaubnis hat im VMs und Servern zu laufen.

    Dies ist üblich heutzutage, warum sollten die Publisher dies auch kostenlos abgeben.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über ATLAS TITAN Paderborn GmbH, Gütersloh
  2. Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
  3. ADMIRAL ENTERTAINMENT GmbH, Bingen
  4. ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.488€ (Vergleichspreis 1.599€)
  2. (u. a. I See You, Broken City, Attraction & Attraction 2, Amundsen: Wettlauf zum Südpol, Coma, Red...
  3. (u. a. Philips Ambilight 50PUS6704/12 für 339,99€, Philips Ambilight 65PUS6704/12 für 629,99€)
  4. (u. a. QNAP TS-231P NAS-Gehäuse für 192,90€, Intenso 16GB Speicherkarte für 2,99€, Nordisk...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Change-Management: Wie man Mitarbeiter mitnimmt
Change-Management
Wie man Mitarbeiter mitnimmt

Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?
Von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung in Deutschland Wer stand hier "auf der Leitung"?
  2. Workflows Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
  3. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro