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Windows-Spiele...

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  1. Windows-Spiele...

    Autor: GeneralWest 22.03.16 - 11:08

    ist vielleicht garkeine notwendige Anforderung. Steam versucht ja seit längerer Zeit bei den Spieleherstellern Linux zu pushen, mit dem Hintergrund von SteamOS. Wenn es dann natürlich möglich wäre diese Linux-Spiele auch nativ auf Android (welchem ja auch der Linux-Kernel zu Grunde liegt) laufen zu lassen wäre das ein großer Schritt für Linux und Android.

    Ich glaube der viel beschworene Durchbruch von Linux auf dem Enduser-Markt steht uns kurz bevor, wenn auch nicht in der Form wie es die Linux-Jünger vorausgesehen haben: Mit RemixOS und Android N wird Android auf Notebooks und Rechnern seinen Platz finden.

  2. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.03.16 - 11:19

    Gabe Newell hat schon vor Jahren in Interviews gesagt, dass Linux nur ein Zwischenschritt für Android/Mobile ist (und er folglich an Linux-Support an sich nur als Mittel zum Zweck interessiert ist, aus geschäftlicher Sicht).

  3. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Niantic 22.03.16 - 11:22

    GeneralWest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube der viel beschworene Durchbruch von Linux auf dem Enduser-Markt
    > steht uns kurz bevor, wenn auch nicht in der Form wie es die Linux-Jünger
    > vorausgesehen haben: Mit RemixOS und Android N wird Android auf Notebooks
    > und Rechnern seinen Platz finden.

    So sehr ich mir das wünschen würde, und ich habe vor 10 jahren das letzte windows von der platte verbannt, aber dass der durchbruch von linux bei consumern/im desktopbereich kurz bevorsteht ist etwas was einige gebetsmühlenartig seit mittlerweile über 20 jahren vorbeten - es wird nicht passieren, zumindest nicht mit linux in seiner heutigen form - dass es passieren kann, wenn man das linux vorm anwender versteckt, zeigt android aber imho eindrucksvoll

  4. Re: Windows-Spiele...

    Autor: GeneralWest 22.03.16 - 11:29

    Meine Rede.

    Linux wird aktuell von Nerds für Nerds entwickelt. Auch wenn aus der Community mehr als einmal der Impuls kommt das zu ändern, kleine Linux-Varianten zeigen das, ohne eine feste Strategie dahinter wird das nie erfolgreich sein.

    Ich habe RemixOS jetzt eine ganze Weile getestet und bin sicher das es die perfekte Zukunftsvision ist. Es wird nicht den Bürorechner mit Microsoft Office ersetzen, aber darin den Heimrechner der von Otto-Normal-Anwender nur für surfen und das schreiben von Briefen genutzt wird - dafür ist er prädistiniert und ist Windows schon voraus.

    Interessanterweise wird Microsoft das nicht unbedingt schaden: Microsoft Office funktioniert inzwischen sehr gut auf Android, auch unter RemixOS. Und für die oben genannte Zielgruppe sind die Apps absolut ausreichend (und besser als die Desktop-Versionen mit ihrem hohen Funktionsumfang).

  5. Re: Windows-Spiele...

    Autor: throgh 22.03.16 - 12:09

    Es braucht keine Strategie. Denn Worte wie "Strategie" sind der Inbegriff dessen was eigentlich der Fehler selbst ist: Ein geschäftlicher Nutzen von Software, wogegen sich Stallmann zum Beispiel seit Anbeginn wehrt und er hat Recht damit. Freiheit ist der wichtige Impuls und von daher braucht es ein Android eben nicht: Faktisch ist bis heute kaum ein Smartphone wirklich frei im Wortsinn selbst. Deswegen ist auch ein Ubuntu genau der falsche Weg. Ja es hat den Schritt zum Linuxdesktop eine ganze Zeit lang gut begleitet, aber spätestens mit Version 12.10 war das Ganze gelaufen und damit meine ich mitnichten den Unity-Desktop sondern das komplette Gebaren von Canonical selbst. Entweder begreifen die Menschen von ganz allein, dass sie niemals frei sind wenn ihre Software nicht ebenso nach dem Prinzip verfährt oder aber wir werden nur eine weitere Kopie der Strukturen von Microsoft und Apple erleben. Letztere sind ebenso keine Freiheitsbewegung gewesen sondern nur der Inbegriff eines stoischen Egozentrikers auf seinem Weg zu Ruhm und Macht.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  6. Re: Windows-Spiele...

    Autor: wasabi 22.03.16 - 13:19

    Das ist für mich realitätsfernes Philosophieren. Ganz praktisch muss man anerkennen, dass Steve Jobs wohl eher wusste, was die Menschen wollten, als Richard Stallmann. Die Leute wollen sich einfach ein Produkt kaufen und das benutzen.

  7. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Trollversteher 22.03.16 - 13:22

    Der Linux Kernel unter der Oberfläche von Android alleine macht noch lange kein Desktop-Linux mit all den Treibern und nativen Biblioteken aus.

  8. Re: Windows-Spiele...

    Autor: nille02 22.03.16 - 13:47

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Linux Kernel unter der Oberfläche von Android alleine macht noch lange
    > kein Desktop-Linux mit all den Treibern und nativen Biblioteken aus.

    Aber es bildet ein System welchen vollkommen ausreicht. Es muss auch nicht ständig etwas kompiliert werden oder sich aktuelle Software aus dubiosen PPAs gesucht werden, die dann noch Funktionen nicht enthalten, nur damit man es für Distribution X kompilieren konnte.

  9. Re: Windows-Spiele...

    Autor: throgh 22.03.16 - 13:49

    Das hat nur relativ wenig mit realitätsfern gemein: Stallmann überlässt die Rückschlüsse jedem Einzelnen während Jobs bzw. respektive Apple den Nutzer einfach nur bevormundet. Realitätsfern ist es an letzterem Modell weiter festzuhalten, da dies nur impliziert die sog. soziale Schere weiter zu voranzutreiben. Hilft das hinsichtlich einer technischen und sozialen Weiterentwicklung? Nein. Also wer hat mehr getan? Schlussendlich Stallmann. Ansonsten wären auch Dinge niemals möglich, die Jobs eben angefangen hat. Er hat sich dahingehend auch nur auf entsprechend kreative Köpfe verlassen und sie ausgenutzt.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  10. Re: Windows-Spiele...

    Autor: M.Kessel 22.03.16 - 14:05

    Zumindest hat Android das geschafft, was herkömmliche Distributionen 20 Jahre lang völlig vergeblich versucht haben: Es ist von den Benutzern angenommen worden.

    Weil es EINFACH zu bedienen ist.

    Das hat niemand von den überzeugten Linuxfanatikern verstanden, die Windowsbenutzer als "Mausschubser" bezeichnen. Erst muß eine vernünftige Oberfläche, eine simple Hardwareerkennung und eine zufriedenstellende Userexperience her, danach kann man über den Kernel so lange und breit philosophieren, wie man möchte.

    Ich kriege jedes mal die Krise, wenn ich diese abgehobenen Spinner philosophieren höre. Und ich bin selber ein Unixbefürworter, muß ich dazu sagen. In aller erster Linie bin ich aber pragmatisch.

    Ich bevorzuge, obwohl ich Programmierer war, einfach benutzbare Systeme, die das machen, was ich von Ihnen will, ohne tief in die Hard- und Software einsteigen zu müssen. Wie schwer ist das bitte zu verstehen?

    Linux Mint ist zumindest diesmal auf dem richtigen Weg, aber solange die Spieleunterstützung Jahrzehnte hinterherhinkt, wird es auch hier nichts mit der Akzeptanz der Massen.

    Windows 10 hilft immens, aber das reicht noch nicht ganz aus, die Leute komplett auf Unix umstellen zu lassen. Android hat da zumindest schon mal einen Fuß in der Tür.

    Und für das Spielen von Windows Games auf meinem Android Tablet benutze ich zur Zeit "Moonlight", eine Game streaming App, die mit Geforce Experience zusammen jedes Tablet als "Nvidia Shield Device" benutzbar macht. Solange ich einen Gaming PC habe, brauche ich Steam oder ähnliches nicht getrennt auf meinem Tablet.

    Für unterwegs reichen mir, solange wir in Deutschland mit freien WLAN Punkten nicht endlich aus den Puschen kommen, Emulatoren aus. Ansonsten könnte ich das Spiel sogar von meinen PC zu Hause übers Internet zu meinem Tablet streamen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.16 14:22 durch M.Kessel.

  11. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Spiritogre 22.03.16 - 14:07

    GeneralWest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe RemixOS jetzt eine ganze Weile getestet und bin sicher das es die
    > perfekte Zukunftsvision ist. Es wird nicht den Bürorechner mit Microsoft
    > Office ersetzen, aber darin den Heimrechner der von Otto-Normal-Anwender
    > nur für surfen und das schreiben von Briefen genutzt wird - dafür ist er
    > prädistiniert und ist Windows schon voraus.

    Nein, wird nicht passieren, weil besagte Anwender auf Tablets (mit ggf. Maus und Tastatur) wechseln, schlicht weil sie keine PCs brauchen und ein iOS, Android oder bei etwas größeren Anforderungen auch Windows Tablets für sie mehr als ausreichen.


    @Trogh:

    Was Stallmann und du wahrscheinlich nicht begreifen, dem Nutzer ist "Freiheit" in eurem Sinne völlig egal. Er will nämlich die Freiheit haben ein gutes, stabiles, einfach zu bedienendes System mit einer guten Infrastruktur zu nutzen. Wer das gemacht hat und aus welchen Gründen ist ihm vollkommen egal.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.16 14:20 durch Spiritogre.

  12. Re: Windows-Spiele...

    Autor: phre4k 22.03.16 - 14:51

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist für mich realitätsfernes Philosophieren. Ganz praktisch muss man
    > anerkennen, dass Steve Jobs wohl eher wusste, was die Menschen wollten, als
    > Richard Stallmann. Die Leute wollen sich einfach ein Produkt kaufen und
    > das benutzen.


    Was der Mainstream will, ist aber oft nicht das, was gut für ihn wäre. Per definitionem ist die Hälfte aller Menschen mit einem IQ<100 nicht zu weitläufigem Denken imstande, was über die kurzfristige Befriedigung der eigenen Bedürfnisse hinaus geht.

    Wissenschaftler verdienen auch nicht mehr als Lady Gaga, bringen aber eine langfristigere Basis für humane Evolution.

  13. Re: Windows-Spiele...

    Autor: nille02 22.03.16 - 15:10

    phre4k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was der Mainstream will, ist aber oft nicht das, was gut für ihn wäre.

    Und das hat wer zu entscheiden? Da braucht man sich nicht wundern, wenn der "Mainstream" mit einem nichts zu tun haben möchte.

    Die Argumente sind meist immer die selben: "Ihr habt keine Ahnung, so muss das gemacht werden und nicht anders!" Wobei das natürlich nur die halbe Wahrheit ist. Es geht natürlich etwas anders, aber nur soweit, dass man sich neu einarbeiten muss, aber noch immer so gleich, dass es nicht wirklich besser ist.

  14. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Spiritogre 22.03.16 - 15:13

    phre4k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was der Mainstream will, ist aber oft nicht das, was gut für ihn wäre. Per
    > definitionem ist die Hälfte aller Menschen mit einem IQ<100 nicht zu
    > weitläufigem Denken imstande, was über die kurzfristige Befriedigung der
    > eigenen Bedürfnisse hinaus geht.

    Arrogantes Getue von Leuten, die sich selbst als besser als andere erachten!
    Mit solch einem Gebaren erreicht man genau das Gegenteil.

  15. Re: Windows-Spiele...

    Autor: throgh 22.03.16 - 15:48

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Trogh:
    >
    > Was Stallmann und du wahrscheinlich nicht begreifen, dem Nutzer ist
    > "Freiheit" in eurem Sinne völlig egal. Er will nämlich die Freiheit haben
    > ein gutes, stabiles, einfach zu bedienendes System mit einer guten
    > Infrastruktur zu nutzen. Wer das gemacht hat und aus welchen Gründen ist
    > ihm vollkommen egal.

    Vorweg sei dazu auch gesagt: Das ist DEINE Sicht auf den Nutzer. Bitte definiere sie dann auch so. Eben so wie ich meine Sicht definiere, da ich die Argumente von Richard als valide und gut erachte bzw. ihren Mehrwert anerkenne. Ich finde es schon etwas arrogant sich selbst als DEN Nutzer zu definieren. Genau das machst du aber. Was du meinst erkannt zu haben muss eben nicht die allgemeine Sicht sein. Ein GUTES und STABILES System ist auch im Sinne des Betrachters ein GNU/Linux-System. Es bietet ebenso Alles an und wenn ein Nutzer darüber jammert, dass er gläsern wird für Regierungen und seine Anonymität verliert - für die es durchweg gute Gründe gibt egal zu welcher Zeit - dann muss er auch selbst Gedanken investieren. Das ist die Erwartungshaltung von Richard: Selber denken, selber investieren, selber schulen und geschult werden. Wenn man sich aber im Gegenzug nur selbst entmachten lässt und sich als Anwender definiert gibt man auch selbst die Macht aus der eigenen Hand.

    Und ja: Richard ist in seiner Argumentation sehr hart. Aber ich finde es gut wenn man Gedanken investiert und sich auch selbst immer wieder reflektiert und hinterfragt. Das ist ein Teil der eigenen Persönlichkeitsbildung, die von dieser Sichtweise aus niemals abgeschlossen sein kann und auch darf. Wenn du das eben für dich negierst dann ist das DEINE ureigene Entscheidung und die ist anzuerkennen. Aber überlasse bitte das jedem auch selbst und dazu solltest du auch die Gedanken nicht direkt abwerten sondern schlichtweg zulassen. Du musst ja dann nicht mitlesen oder zuhören, bist aber definitiv jederzeit eingeladen! :)

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.16 15:52 durch throgh.

  16. Re: Windows-Spiele...

    Autor: throgh 22.03.16 - 15:58

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arrogantes Getue von Leuten, die sich selbst als besser als andere
    > erachten!
    > Mit solch einem Gebaren erreicht man genau das Gegenteil.


    Da wäre die Frage: Wo hat sich Richard Stallmann selbst als "besser" positioniert? Im Gegenteil: Er formuliert Thesen und Ideen ohne weitere Vorurteile. Er sagt warum er etwas verwendet oder warum nicht. Er schreibt dir oder mir nichts vor. Aber er macht Vorschläge. Und es liegt an uns selbst ob wir ihm zuhören wollen oder eben nicht. Deswegen ihn aber als arrogant zu bezeichnen zeugt nur von dem Prinzip: "Getroffene Hund bellen!" Was Mensch nicht versteht muss dann gleich abgeurteilt werden? Kritisch sein ist eine Sache und auch wirklich angebracht, aber wir reden hier nicht über eine politische Theorie oder gar rassistische Sichtweise sondern über eine Idee in Sachen "freier Software". Die Politik bringst du nun ins Spiel, lass sie doch vollkommen außen vor. Und wenn dir die Ideen und Thesen von Stallmann nicht passen: Ignoriere sie doch einfach. Wenn sie aber dazu dienlich sind Software selbst voranzubringen, warum siehst du sie als Hindernis?

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  17. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Spiritogre 22.03.16 - 16:04

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorweg sei dazu auch gesagt: Das ist DEINE Sicht auf den Nutzer. Bitte
    > definiere sie dann auch so. Eben so wie ich meine Sicht definiere, da ich
    > die Argumente von Richard als valide und gut erachte bzw. ihren Mehrwert
    > anerkenne. Ich finde es schon etwas arrogant sich selbst als DEN Nutzer zu
    > definieren. Genau das machst du aber. Was du meinst erkannt zu haben muss
    > eben nicht die allgemeine Sicht sein.

    Ich habe das so Allgemein formuliert, weil die Nutzer genauso ticken, wie ich beschrieben habe. Das was du da sagst ist dein Wunschdenken.

    > Ein GUTES und STABILES System ist
    > auch im Sinne des Betrachters ein GNU/Linux-System.

    Gut für IT-Frickler, die Systeme um ihrer selbst Willen nutzen. Der Großteil der Computernutzer sieht das aber eben als extremen Nachteil. Und stabil ist relativ, Linux stürzt mind. genauso oft ab wie OS X oder Windows.

    > Es bietet ebenso Alles
    > an ...

    Bis auf die Software und den Bedienkomfort ...

    > und wenn ein Nutzer darüber jammert, dass er gläsern wird für
    > Regierungen und seine Anonymität verliert - für die es durchweg gute Gründe
    > gibt egal zu welcher Zeit - dann muss er auch selbst Gedanken investieren.

    Was ein anderes Thema ist. Ist aber selbst das reicht nicht aus um Nutzer dazu zu bewegen, für sie schlechtere Systeme zu nutzen.

    > Das ist die Erwartungshaltung von Richard: Selber denken, selber
    > investieren, selber schulen und geschult werden. Wenn man sich aber im
    > Gegenzug nur selbst entmachten lässt und sich als Anwender definiert gibt
    > man auch selbst die Macht aus der eigenen Hand.

    Welche Macht hat denn der normale Anwender? Der programmiert doch seine Software eben gerade nicht einfach mal um, egal ob er es könnte oder nicht. Der will ein fertiges, gutes Produkt.

    > Und ja: Richard ist in seiner Argumentation sehr hart. Aber ich finde es
    > gut wenn man Gedanken investiert und sich auch selbst immer wieder
    > reflektiert und hinterfragt. Das ist ein Teil der eigenen
    > Persönlichkeitsbildung, die von dieser Sichtweise aus niemals abgeschlossen
    > sein kann und auch darf.

    Das ist Ideologie aber hat keine Auswirkungen auf die Praxis. Und solange der Nutzer keinen Nutzen davon hat ignoriert er diese Philosophie.

    > Wenn du das eben für dich negierst dann ist das
    > DEINE ureigene Entscheidung und die ist anzuerkennen. Aber überlasse bitte
    > das jedem auch selbst und dazu solltest du auch die Gedanken nicht direkt
    > abwerten sondern schlichtweg zulassen. Du musst ja dann nicht mitlesen oder
    > zuhören, bist aber definitiv jederzeit eingeladen! :)

    Alle Produkte werden von Herstellern angeboten, die damit Geld verdienen wollen. Sogar viele Linux Distributoren machen das nicht aus Menschenfreundlichkeit sondern weil sie mit ihren Services Geld verdienen, egal ob Red Hat, Canonical oder Suse.

    Und wenn ich schon mein Auto, Fernseher oder Sofa von einem bösen Kommerzunternehmen beziehe, dann macht es auch keinen Unterschied, wenn meine Software davon ist.

    Insbesondere, wie gesagt, wenn mir die Ideologie keinen Vorteil bringt sondern letztlich als Endanwender nur Nachteile, etwa weil es keinen Support gibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.16 16:08 durch Spiritogre.

  18. Re: Windows-Spiele...

    Autor: Spiritogre 22.03.16 - 16:07

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiritogre schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Arrogantes Getue von Leuten, die sich selbst als besser als andere
    > > erachten!
    > > Mit solch einem Gebaren erreicht man genau das Gegenteil.
    >
    > Da wäre die Frage: Wo hat sich Richard Stallmann selbst als "besser"
    > positioniert? Im Gegenteil: Er formuliert Thesen und Ideen ohne weitere
    > Vorurteile. Er sagt warum er etwas verwendet oder warum nicht. Er schreibt
    > dir oder mir nichts vor. Aber er macht Vorschläge. Und es liegt an uns
    > selbst ob wir ihm zuhören wollen oder eben nicht. Deswegen ihn aber als
    > arrogant zu bezeichnen zeugt nur von dem Prinzip: "Getroffene Hund bellen!"
    > Was Mensch nicht versteht muss dann gleich abgeurteilt werden? Kritisch
    > sein ist eine Sache und auch wirklich angebracht, aber wir reden hier nicht
    > über eine politische Theorie oder gar rassistische Sichtweise sondern über
    > eine Idee in Sachen "freier Software". Die Politik bringst du nun ins
    > Spiel, lass sie doch vollkommen außen vor. Und wenn dir die Ideen und
    > Thesen von Stallmann nicht passen: Ignoriere sie doch einfach. Wenn sie
    > aber dazu dienlich sind Software selbst voranzubringen, warum siehst du sie
    > als Hindernis?

    Dir ist schon klar, dass ich mich auf diesen Beitrag bezog:

    phre4k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was der Mainstream will, ist aber oft nicht das, was gut für ihn wäre. Per
    > definitionem ist die Hälfte aller Menschen mit einem IQ<100 nicht zu
    > weitläufigem Denken imstande, was über die kurzfristige Befriedigung der
    > eigenen Bedürfnisse hinaus geht.

    Und was die Leute wollen, das entscheiden sie nun einmal schon selbst, da kannst du noch so sehr von irgendwelchen Ideologien überzeugt sein.

  19. Re: Windows-Spiele...

    Autor: throgh 22.03.16 - 16:29

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe das so Allgemein formuliert, weil der Markt dass die Nutzer
    > genauso ticken, wie ich beschrieben habe. Das was du da sagst ist dein
    > Wunschdenken.

    Und da ist wieder das Wort: Der "Markt". Du nutzt genau die Schlagworte, die uns in der Gesamtheit nur Nachteile bringen. Der besagte "Markt" setzt nämlich voraus, dass es immer einen Gewinner und einen Verlierer gibt. Das Wunschdenken liegt daran, dass du ebenso wie ich auch nicht imstande sind von Gewohnheiten abzuweichen und auch einmal andere Wege zu gehen. Dazu gibt es aber ein Element und das nennt sich "Selbstreflektion". Dann wird aus "Wunschdenken" auch schnell weit mehr. Wenn man das in den kausalen Zusammenhang aber durch solche Wortkonstrukte immer nur für sich selbst abwertet verbleibt es natürlich dabei!

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut für IT-Frickler, die Systeme um ihrer selbst Willen nutzen. Der
    > Großteil der Computernutzer sieht das aber eben als extremen Nachteil. Und
    > stabil ist relativ, Linux stürzt mind. genauso oft ab wie OS X oder
    > Windows.

    Okay, dazu hätte ich gerne Beweise: Behauptungen kannst du viele aufstellen. Mein "elementaryOS" läuft ohne Probleme drei Wochen am Stück ohne auch nur einmal abzustürzen oder wirklich Probleme aufzuweisen.

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis auf die Software und den Bedienkomfort ...

    Liegt im Auge des Betrachters: Windows ist auch nicht über Nacht entstanden und ebenso sind das auch die einzelnen Desktopumgebungen wie KDE, Gnome, XFCE oder Cinnamon nicht. Aber es liegt in deiner und meiner Hand Änderungen herbeizuführen, weil kein Unternehmen auf dem Code sklavisch sitzt.

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ein anderes Thema ist. Ist aber selbst das reicht nicht aus um Nutzer
    > dazu zu bewegen, für sie schlechtere Systeme zu nutzen.

    Und nochmals: Das ist DEINE Definition. Es würden dir auf Anhieb etliche Linuxnutzer widersprechen. Sind diese deswegen dümmer?

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Macht hat denn der normale Anwender? Der programmiert doch seine
    > Software eben gerade nicht einfach mal um, egal ob er es könnte oder nicht.
    > Der will ein fertiges, gutes Produkt.

    Aber du als Anwender hast auch eine Verantwortung: Wenn du dir immer nur auf Bedarf hin neue Gerätschaften anschaffst darfst du dich irgendwann nicht wundern wenn sie dich beherrschen statt du es mit ihnen machst. Du mussst dich mit der Materie auch befassen. Die Erwartungshaltung alles nur aus einer Hand zu bekommen befeuert nur Monopole und das wiederum fördert nur eine Vormachtstellung. Faktisch bist du aber als Kunde Derjenige, der den Ton angibt und nicht anders herum.

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist Ideologie aber hat keine Auswirkungen auf die Praxis. Und solange
    > der Nutzer keinen Nutzen davon hat ignoriert er diese Philosophie.

    Natürlich hat es Auswirkungen: Andernfalls gäbe es die FSF und das GNU-Projekt nicht.

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Produkte werden von Herstellern angeboten, die damit Geld verdienen
    > wollen. Sogar viele Linux Distributoren machen das nicht aus
    > Menschenfreundlichkeit sondern weil sie mit ihren Services Geld verdienen,
    > egal ob Red Hat, Canonical oder Suse.

    Und ich habe von GNU/Linux gesprochen und nicht von Red Hat, Canonical oder SuSE.

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich schon mein Auto, Fernseher oder Sofa von einem bösen
    > Kommerzunternehmen beziehe, dann macht es auch keinen Unterschied, wenn
    > meine Software davon ist.

    Trugschluss: Kennst du Begrifflichkeiten wie die geplante Obsoleszenz? Nein? Ja? Irgendwo beginnst du eben mit der Umsetzung einer Information oder Ideologie.

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insbesondere, wie gesagt, wenn mir die Ideologie keinen Vorteil bringt
    > sondern letztlich als Endanwender nur Nachteile, etwa weil es keinen
    > Support gibt.

    Deine Sicht. Sie muss eben keine allgemeine Gültigkeit haben! Meine ebenso nicht. Aber dazu sind wir doch hier: Sichtweisen austauschen und darüber reden. :)

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.16 16:32 durch throgh.

  20. Re: Windows-Spiele...

    Autor: throgh 22.03.16 - 16:31

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was die Leute wollen, das entscheiden sie nun einmal schon selbst, da
    > kannst du noch so sehr von irgendwelchen Ideologien überzeugt sein.

    Aber ich kann immer wieder diese Ideen weiter anbringen. ;) Konstruktives Diskutieren ist eben ein wichtiger Teilaspekt des "Lernens"!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

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