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Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

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  1. Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

    Autor: McWiesel 16.12.18 - 15:10

    Das war m.M.n. das Erfolgsrezept von C&C.

    Wie sich heutige (sowieso selten gewordene) RTS in Micromanagment, total ähnlich aussehenden und nicht intuitiv wirkenden Einheiten verzetteln, ist ein Graus.

    Allein durch das letztlich reale Militär-Einheiten-Setting war der Einstieg einfach. Jeder weiß sofort, was ein Panzer, ein Bazooka-Soldat oder ein MG-Schütze macht und kann sich denken, welche Einheiten der gut kontern kann. Allein schon diese Einfachheit machte den Einstieg einfach und erzeugte Suchtpotential. Selbiges galt für Generals, was den Erfolg (anders als in RA3 der Quatsch mit Kampfdelphinen, Zeppelinen & Co) direkt fortsetzte.

    Heutige RTS (z.B. Starcraft, Grey Goo, Act of Aggression) spielen meist in irgendeinem abgedrehten SciFi-Setting und man muss jede Einheit und jedes Gebäude erstmal aufwendig studieren um halbwegs mitspielen zu können. Bei C&C war das von Anfang an recht klar und hat dem RTS-Genre den Erfolg beschert.
    Heute ist leider ein aktuelles Setting wohl einfach bei den meisten Käufern unerwünscht... stattdessen ewig nur WW2 oder zu starkes Sci-Fi, was für mich beides bäh ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.18 15:13 durch McWiesel.

  2. Re: Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

    Autor: SchreibenderLeser 16.12.18 - 17:34

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war m.M.n. das Erfolgsrezept von C&C.

    Ja und Nein.

    Das Grundkonzept "leicht zu verstehen, schwer zu meistern" ist ja auch die Grundlage für Schach, Pokern oder Fußball. C&C hat das Echtzeitstrategie mit aus der Taufe gehoben, aber die Väter waren woanders. Was das Spiel einmalig gemacht hat, waren die Storys und die Einheiten usw.

    > Selbiges galt für Generals, was den Erfolg (anders
    > als in RA3 der Quatsch mit Kampfdelphinen, Zeppelinen & Co) direkt
    > fortsetzte.

    Das gab es bei RA2 auch. Allerdings mochte ich dieses z. T. abgedrehte auch.

    > Heute ist leider ein aktuelles Setting wohl einfach bei den meisten Käufern
    > unerwünscht... stattdessen ewig nur WW2 oder zu starkes Sci-Fi, was für
    > mich beides bäh ist.

    Das zähle ich unter "Story" oder "Hintergrund".
    Das Spielprinzip kann gleich oder ähnlich sein.

    So wie Tetris: Komplett anderes Spielprinzip. Das Spiel war der Vorreiter, so etwas gab es zuvor nicht.
    Heute gibt es X ähnliche Spiele, die sich dann nur in Details unterscheiden.
    Oder halt eben Schach.

  3. Re: Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

    Autor: McWiesel 16.12.18 - 18:21

    SchreibenderLeser schrieb:

    >Das zähle ich unter "Story" oder "Hintergrund".
    >Das Spielprinzip kann gleich oder ähnlich sein.

    Mein Problem ist die unnötige Lernkurve ... gerade im Sci-Fi Setting machen die Einheiten oft Sachen, die man null einschätzen kann. Kann der sein intergalaktischen Todeslaser gegen Flugeinheiten richten? Ist das ne Plasma-Artillerie oder nur was gegen Infanterie?

    Mit realistischen Settings hat man diese Probleme nicht.. da sieht man sofort, was ein Katapult wohl machen wird und wie ne Artillerie aussieht. Klar, die Feinheiten kommen dann auch .. aber es erleichtert den Einstieg so enorm. Und das war bei C&C einfach am besten gelöst, auch bei Warcraft war es recht eindeutig. Schade, dass sowas heute nicht mehr geht...

  4. Re: Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

    Autor: Sybok 16.12.18 - 18:56

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das war m.M.n. das Erfolgsrezept von C&C.
    >
    > Ja und Nein.
    >
    > Das Grundkonzept "leicht zu verstehen, schwer zu meistern" ist ja auch die
    > Grundlage für Schach, Pokern oder Fußball. C&C hat das Echtzeitstrategie
    > mit aus der Taufe gehoben, aber die Väter waren woanders. Was das Spiel
    > einmalig gemacht hat, waren die Storys und die Einheiten usw.
    >
    > > Selbiges galt für Generals, was den Erfolg (anders
    > > als in RA3 der Quatsch mit Kampfdelphinen, Zeppelinen & Co) direkt
    > > fortsetzte.
    >
    > Das gab es bei RA2 auch. Allerdings mochte ich dieses z. T. abgedrehte
    > auch.

    Absolut! RA2 und RA3 haben sehr viel Spaß gemacht, und waren beide genauso hochwertig produziert wie die klassischen C&C-Spiele zuvor (eher besser sogar). Meiner Meinung nach hat die Tiberium-Reihe den Niedergang verschuldet. Tiberian Sun war durchwachsen, C&C3 zwar recht gut aber C&C4 absolut ungenügend. Und Generals war sicher gut im MP, aber letztendlich auch nur schnell hingerotzt und dann ewig gepatcht bis das Balancing nicht mehr ganz so furchtbar war.

  5. Re: Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

    Autor: Freiheit statt Apple 17.12.18 - 10:12

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sich heutige (sowieso selten gewordene) RTS in Micromanagment, total
    > ähnlich aussehenden und nicht intuitiv wirkenden Einheiten verzetteln, ist
    > ein Graus.

    Wenn du (wie ich) das Macrogame gegenüber dem Microgame bevorzugst, so habe ich gute Neuigkeiten für dich:

    Age of Empires II hat nach wie vor (oder sollte man sagen: inzwischen wieder) eine sehr aktive Community und eine lebendige E-Sports-Szene.

    Das boom zur Zeit so, dass inzwischen sogar Blizzard angefangen hat wieder an WarCraft 3 rumzubasteln, weil sie sich dachten: Wenn Microsoft das mit ihrem 19 Jahre alten Game kann, dann können wir das mit unseren 16 Jahre alten Game auch. (Ändert natürlich nix daran, dass WarCraft 3 einfach das weniger gute Spiel ist... aber probieren kann mans ja mal.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.18 10:13 durch Freiheit statt Apple.

  6. Re: Einfach zu verstehen, schwer zu meistern

    Autor: derKlaus 17.12.18 - 17:54

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute ist leider ein aktuelles Setting wohl einfach bei den meisten Käufern
    > unerwünscht... stattdessen ewig nur WW2 oder zu starkes Sci-Fi, was für
    > mich beides bäh ist.
    Mich wundert das insofern da die realistischen Szenarien bei Egoshootern weiterhin beli3bt sind, wie man an Call of Duty und Battlefield sehen kann. Das kann (und will) ich tatsächlich nicht spielen.

    Es gab ja noch einige gelungene Titel, wie Act of War oder auch End War (was ein ziemlich cooles Setting hatte).
    Ich hätte ein RTS Game mit einem ähnlichen Setting wie Homeland gerne gesehen, aber die große Zeit der RTS ist auch irgendwie vorbei. Was anderes als Open World gibt’s ja bei AAA Titeln fast nicht mehr.

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