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Commodore ...

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  1. Re: Commodore ...

    Autor: Hotohori 25.12.18 - 19:12

    Ja, Wing Commander war damals mein Auslöser den Amiga immer mehr aufzurüsten. Auf nem Amiga 500 hatte man ja teils nur 1 FPS. Hatte dann irgendwann eine Blizzard Turbokarte mit glaub 68020 und doppeltem Takt drin, damit war es dann halbwegs spielbar (dennoch noch immer grausige FPS). Erst Jahre später, als ich einen 1200er im Tower (Zorro 3) mit 68060 Turbokarte hatte, lief es dann sehr gut. Aber das alles hatte ich da auch nur, weil der Amiga da schon tot war und die Hardware Preise dementsprechend im Keller waren.

  2. Re: Commodore ...

    Autor: George99 25.12.18 - 19:19

    Das Gegenstück zum i486 war der 68040 von Motorola. Den gab es bei Commodore im Amiga 4000 oder als Erweiterungskarte dank des modularen Aufbaus der Amiga auch für den Amiga 3000.
    Technisch überholt haben die PCs erst mit späteren Pentiums, da es zwar noch den 68060 gab, aber nur bis 75 MHz.

  3. Re: Commodore ...

    Autor: George99 25.12.18 - 19:25

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Turbokarte hatte, lief es dann sehr gut. Aber das alles hatte ich da auch
    > nur, weil der Amiga da schon tot war und die Hardware Preise
    > dementsprechend im Keller waren.

    Preislich war das damals sicher der beste Punkt zum Einstieg. Wenn man sieht, für was die Teile heute gehandelt werden. Ich schaue immer wieder gern in YT-Channel von Stefans Amiga Welt rein, sehr interessant, auch wenn ich leider alles damals verkauft habe...

  4. Re: Commodore ...

    Autor: Hotohori 25.12.18 - 19:33

    George99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Turbokarte hatte, lief es dann sehr gut. Aber das alles hatte ich da
    > auch
    > > nur, weil der Amiga da schon tot war und die Hardware Preise
    > > dementsprechend im Keller waren.
    >
    > Preislich war das damals sicher der beste Punkt zum Einstieg. Wenn man
    > sieht, für was die Teile heute gehandelt werden. Ich schaue immer wieder
    > gern in YT-Channel von Stefans Amiga Welt rein, sehr interessant, auch wenn
    > ich leider alles damals verkauft habe...

    Ja, ich leider auch, mit dem Geld kaufte ich dann meinen ersten Windows PC und das obwohl ich noch kurz davor ein ziemlicher MS-DOS/Windows Hasser war.

    Allerdings nicht ohne Grund: Ich durfte bei Bekannten immer deren MS-DOS/Windows Rechner fixen, wenn da was nicht lief... als Amiga Besitzer musste ich mich ja damit auskennen, so jedenfalls die Denke der Anderen. Leider hat mir das helfen aber zu viel Spaß gemacht und so durfte ich mich mit den MS-DOS und Windows Eigenheiten rum ärgern. Darum hatte ich primär etwas gegen Windows.

    Aber als ich umstieg war damals gerade Windows 98 SE draußen, das meiner Meinung nach erste brauchbare (weil halbwegs stabile) Windows. Von daher war das nicht der schlechteste Zeitpunkt.

  5. Re: Commodore ...

    Autor: KönigSchmadke 26.12.18 - 07:18

    George99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Gegenstück zum i486 war der 68040 von Motorola. Den gab es bei
    > Commodore im Amiga 4000 oder als Erweiterungskarte dank des modularen
    > Aufbaus der Amiga auch für den Amiga 3000.
    > Technisch überholt haben die PCs erst mit späteren Pentiums, da es zwar
    > noch den 68060 gab, aber nur bis 75 MHz.

    Jedes System ist nur so gut wie das schwächste Glied. Es gab den 060er, ja. Aber zum einen gab es ihn in den 90ern für den Amiga nur mit 50 MHz, zum zweiten war er zu teuer (weil nur in niedrigen Auflagen hergestellt), und des weiteren bringt dir das alles nichts, wenn die Komponenten nur mit niedriger Geschwindigkeit am Bus hängen. Und gescheite Zorro3 Geschwindigkeit gab es nur im 4000er, und das auch nur mit dem Buster11 einigermaßen zuverlässig. 90% der hochgezüchteten Amigas lebten mit einem Bus auf Zorro2 Niveau, also max. 3,5 MB/s. Und das betraf auch und gerade die Grafikdarstellung.

  6. Re: Commodore ...

    Autor: Flobee 26.12.18 - 12:32

    "Marketing ist Teil des Produkts". Nö

  7. Re: Commodore ...

    Autor: .zzZZ 28.12.18 - 22:13

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der Modulare Ansatz vom PC war der richtige.

    Sicher richtig. Wobei die [1234]000er Amigas dabei mit Zorro besser als die IBM-PCs vor PCI waren.

  8. Re: Commodore ...

    Autor: .zzZZ 28.12.18 - 22:29

    Immerhin soll eine VM über ShapeShifter auf einem A4000/060@50MHz für kurze Zeit der schnellste Rechner für MacOS gewesen sein.

    Wobei mich das OS nicht sonderlich beeindruckte.

  9. Re: Commodore ...

    Autor: Stormking 28.12.18 - 23:36

    Flobee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Marketing ist Teil des Produkts". Nö

    Doch.

    Willkommen in der Realität!

  10. Re: Commodore ...

    Autor: dreamtide11 03.01.19 - 16:15

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    schade... sehe den thread erst jetzt. Egal, ich schreib's einfach mal unter :)


    > Ja, ich leider auch, mit dem Geld kaufte ich dann meinen ersten Windows PC
    > und das obwohl ich noch kurz davor ein ziemlicher MS-DOS/Windows Hasser
    > war.

    Mir ging es ganz genauso. Mein Problem damals war auch, dass ich bei "EDV" bleiben wollte, aber es auf der Business-Schiene nur über den PC ging, den ich damals auch mehr gehasst als alles andere habe. Geschafft habe ich das übrigens nur wegen 2 Programmen. Das eine war der Norton Commander, weil der mich ansatzweise an die File-Tools erinnerte, die es für den Amiga so gab. Das andere war Borlands Turbo-C, was ein Traum war zur Programmierung auf dem PC. Ich habe damals viel mit Actec C auf dem Amiga gemacht. Das war schon ganz gut, aber debuggen war mal eher nicht. Da kam Turbo-C auf dem PC schon wirklich gut.

    Wo ich heute noch stinkig drauf bin ist eigentlich Motorola. Damals, als der PC entwickelt wurde, war die Verwendung von Intels CPU gar nicht von Beginn an sicher, sondern gab es einen Kampf Motorola 68000er gegen Intel 8086, die gab's beide schon. Intel hat es bekommen, weil sie schlicht billiger waren. Ich kann mir bis heute nicht vorstellen, wie das geworden wäre mit der PC Entwicklung und wo wir heute wären, wenn es Motorola geworden wäre. Der 68000er war so derartig viel besser im Design, dass man es kaum vergleichen kann. Allein die Segmentierung des Adressraums und der Affentanz drumrum. Oder dieses Konstrukt mit Terminate and stay Resident um überhaupt ansatzweise mehrere Programme im Speicher halten zu können. Oder die Möglichkeit, ob der vielen Register im Motorola bei Funktionsaufrufen den Compiler die Parameter direkt in Registern übergeben zu lassen, anstatt alles auf den Stack zu pushen was unendlich langsamer war... undundund...

    Mit dem Amiga war einfach die geilste Zeit...

    edit: und den Cygnus-ED vermisse ich. Ich suche alle Jahre wieder mal nach einem softscrollenden Editor auf dem PC. Es gibt auch welche, aber die sind alle zu unsynchron. Es ist schon erstaunlich wie viel mehr Übersicht man hat, wenn man schnell, aber softscrollend durch Textwüsten scrollt. Das fehlt mir echt noch.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.19 16:18 durch dreamtide11.

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