1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Commodore CDTV (1991): Als die Zukunft…
  6. Thema

Das CD32 war kein Flop

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: Stormking 28.12.18 - 23:33

    .zzZZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber kein Editor? War nicht MicroEmacs dabei?

    Der war auf der Extras-Diskette von WB 1.3 ;-)

    Und mit Notepad meinte ich sowas ähnliches wie eine minimale (wenn auch komische) Textverarbeitung, also WYSIWYG, Fonst, Styles (bold, italic etc..) ...

    > Mit ein wenig Shareware war das System richtig fett. Erinnere
    > mich noch an MUI (GUI), GoldEd (Editor), Executive (bohrte den
    > Scheduler auf) und ShapeShifter (VM für MacOS).

    Ja, kenne ich auch noch alles, vor allem Shapeshifter hat mir beim WebDesign sehr geholfen, die Amiga-Browser konnten ja allesamt kein CSS und der Javascript-Support war grottig.

    > Ach ja, und kommerziell DirectoryOpus (richtig guter File
    > Manager, gibt's immer noch für Windows)

    DOpus 5 Magellan war absolut klasse!


    > sowie TurboPrint (bessere
    > Druckertreiber, gibt's immer noch für Windows und Linux).

    Der Spooler und das Layout-Programm waren spitze! Aus irgendeinem Programm drucken -> Spooler -> Layouter, dann konnte man den Ausdruck frei auf einer Seite plazieren und letztlich tatsächlich drucken.

  2. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: Stormking 28.12.18 - 23:38

    Nennt sich heute Codec und funktioniert über die ensprechenden Libraries fast genauso.

    Echt, Datatypes waren zwar cool, hatten aber auch ihre Grenzen.

  3. A2024

    Autor: Crass Spektakel 29.12.18 - 08:57

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil:

    Midi hatte der Amiga auch und der A2024-Monitor hatte 1024x800 mit vier Graustufen und 63hz und lange nachleutendem Phosphor-Bildschirm und war 15 anstatt 12 Zoll groß und war sogar oft günstiger als der ST124. Bis zum Erscheinen von IPS-Displays hatte ich nie wieder so ein ruhiges und scharfes Bild.

  4. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: lgo 29.12.18 - 09:57

    https://i.imgur.com/lNUh0uV.gif

    (Thank you meme)

  5. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: .zzZZ 29.12.18 - 21:27

    Stormking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nennt sich heute Codec und funktioniert über die ensprechenden Libraries
    > fast genauso.

    Einem älteren Programm ein neueres Datenformat beibringen?

    > Echt, Datatypes waren zwar cool, hatten aber auch ihre Grenzen.

    Sicher. Sowas brachte Ende der 80er aber kein anderes OS.

  6. Re: A2024

    Autor: Stormking 29.12.18 - 21:27

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Midi hatte der Amiga auch

    Hör' doch bitte mit dieser Legendenbildung auf! Klar gab es externe Midi-Interfaces zu kaufen, out-of-the-box hatte jedoch kein Amiga eins.

  7. Re: A2024

    Autor: .zzZZ 29.12.18 - 21:38

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
    >
    > Midi hatte der Amiga auch und der A2024-Monitor hatte 1024x800 mit vier
    > Graustufen und 63hz und lange nachleutendem Phosphor-Bildschirm und war 15
    > anstatt 12 Zoll groß und war sogar oft günstiger als der ST124. Bis zum
    > Erscheinen von IPS-Displays hatte ich nie wieder so ein ruhiges und
    > scharfes Bild.

    MIDI-Karten gab's auch für'n Amiga. Aber nicht standardmäßig dabei. Womit sich Atari bei Musikern lange hielt.

    Normalbildschirm für Amiga war "Fernseher". Das machte Atari definitiv besser.

  8. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: .zzZZ 29.12.18 - 21:48

    Stormking schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .zzZZ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber kein Editor? War nicht MicroEmacs dabei?
    >
    > Der war auf der Extras-Diskette von WB 1.3 ;-)
    >
    > Und mit Notepad meinte ich sowas ähnliches wie eine minimale (wenn auch
    > komische) Textverarbeitung, also WYSIWYG, Fonst, Styles (bold, italic
    > etc..) ...

    Da gab's eine WYSIWYG-Textverabeitung, die gar nicht schlecht war.

    Konnte aber keine Fußnoten. Landete daher bei LaTeX.

    Brauchte dann keine Fußnote. ;)

  9. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: .zzZZ 29.12.18 - 21:58

    > > Ach ja, und kommerziell DirectoryOpus (richtig guter File
    > > Manager, gibt's immer noch für Windows)
    >
    > DOpus 5 Magellan war absolut klasse!

    Sehe ich auch so. Schon die Standard-Workbench von AmigaOS war erheblich besser, als was Apple und Microsoft damals boten.

    DOpus war noch mal viel besser.

  10. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: .zzZZ 29.12.18 - 22:06

    > > sowie TurboPrint (bessere
    > > Druckertreiber, gibt's immer noch für Windows und Linux).
    >
    > Der Spooler und das Layout-Programm waren spitze! Aus irgendeinem Programm
    > drucken -> Spooler -> Layouter, dann konnte man den Ausdruck frei auf einer
    > Seite plazieren und letztlich tatsächlich drucken.

    die gibt's immer noch: http://www.turboprint.de/ - auch für Windos und OS X...

  11. Re: Amiga 92 > PC

    Autor: Stormking 31.12.18 - 13:39

    .zzZZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gab's eine WYSIWYG-Textverabeitung, die gar nicht schlecht war.

    Als kommerzielles Produkt selbstverständlich, sogar 2 (Wordsworth und FinalWriter) bzw. später noch Amiga Writer.

    Aber nicht out-of-the-box, zumindest nicht '92. Bei der Escom-Neuauflage des A1200 war dann aber tatsächlich Wordsworth beigelegt

  12. Nope

    Autor: Crass Spektakel 02.01.19 - 17:11

    Das stimmt so beides nicht.

    MIDI ist eine reduzierte Variante von RS232 mit TTL-Pegeln, geeichten 31250bps und rundem DIN-Stecker. Midi-Geräte wurden also über ein DIN-zu-DIN-Kabel angeschlossen. Allerdings bloß bis zu 1,50 Metern, darüber hinaus brauchte man differentielle Kabel mit Wandler auf -12/+12 Volt wobei hier meistens vollwertiges RS232 mit 9-Pin-Sub-D verwendet wurde. Einige professionelle Geräte hatten daher sowohl DIN als auch SubD-Anschlüsse. Der Wandler kostete rund 10-30DM, konnte man aber auch leicht selber für 2-5 Euro bauen.

    Der Stecker und die Spannungen waren also wirklich das kleinste Hindernis. Viel schwieriger war es eine zuverlässige 31250bps-Taktung zu bekommen denn die meisten damaligen FIFOs konnten das nicht. Ausserdem sollte der FIFO in der Lage sein harte IRQs auszulösen damit das Timing eingehalten werden konnte.

    Der Amiga konnte 31250bps und harte IRQs und zwar sogar besser als der ST und konnte MIDI über OS-Funktionen komplett nutzen was andere Systeme ebenfalls nicht konnten. Lediglich die Schnittstelle kam als 25-pol SubD so daß man besagten Adapter benötigte wenn man einfache Heimanwender-Geräte nutzen wollte.

    Das steht im Gegensatz z.B. zum C64 oder PC wo man definitiv umfangreiche Elektronik benötigte selbst um Grundfunktionen von Midi zu nutzen. Meistens bedeutete das die Implementierung eines kompletten FIFOs und sehr stark angepaßter Software. Beim C64 bastelte man quasi einen komplett getrennten Microcontroller der lediglich periphär am C64 hang, viel kostete und wenig leistete. Naja, für vieles reichte das.

    Der Amiga-FIFO war im Chipset integriert und konnte mit der vollen Chipset-Geschwindigkeit arbeiten. Ob man es glaubt oder nicht, die serielle Schnittstelle des Amigas wuppte bis zu 3,5MBit/s, ein für damalige Verhältnisse unverschämt hoher Wert. Lediglich die GUI machte damals erst bei 38400 und später bei 230400bps Schluß. Dafür konnte der FIFO binnen eines Taktes einen kompletten und vollwertigen IRQ auslösen der auch vom OS binnen weniger hundert Taktzyklen komplett behandelt wurde. Was auch nötig war weil die Pipe des FIFOs nur ein Zeichen groß war. Immerhin, der FIFO konnte Flußkontrolle. War die Pipe voll wurde die Transmit-Leitung abgeschalten und/oder ein XOFF geschickt und die Verbindung stand ohne Datenverlust bis die Pipe wieder frei war.

    Richtig verpfuscht war der FIFO am PC. Der 8250 konnte nur 9600bps und die IRQs waren so langsam daß sie eigentlich immer zu spät kamen. Dazu hatte das Chipset keine Flußkontrolle, war die Pipe voll gingen die Daten eben verlohren. Der 16450 könnte "im Prinzip" bis zu 2MBit und hätte auch schnelle IRQs.... wenn IBM ihn nicht aus Kompatibilitätgründen im Takt durch 16 geteilt hätte und die IRQs über die langsame alte Methode anbinden. Deshalb ist auch der 16550 /650/750/uswusf im PC erstmal genau so schlecht. 31250bps können sie im Standard-Design sowieso nicht. Immerhin, es gab schon 1990 zahlreiche 16550-Boards bei denen man per Jumper ein anderes Verhalten konfigurieren konnte. Natürlich wenig kompatibel was DOS-Anwendungen anging aber unter Windows und Linux ging das sehr zuverlässig.

    Aber heute ist alles gut: Moderne FIFOs sitzen im Chipset und da läßt sich der Taktteiler und die IRQ-Methode frei wählen was seit Windows Vista und Linux 2.0 auch Standard ist. Der 16550-kompatible FIFO im Z170-Chipset z.B. läuft mit bis zu 32MBit(!!!), hat PCIE/APIC-IRQs/NMIs(!!!) und hat einen gemeinsamen 512Byte-FIFO für alle Ports zusammen. Damit kann man auch heute problemlos 31250bps anfordern. Obs klappt liegt allerdings an Chipset, Firmware, BIOS, OS und Anwendung. Wenns klappt ist das imho heute die beste Lösung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.19 17:14 durch Crass Spektakel.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bihl+Wiedemann GmbH, Mannheim
  2. Stadt Erlangen, Erlangen
  3. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Gießen, Kassel
  4. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG, Herford

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
    Laschet, Merz, Röttgen
    Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

    Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
    2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

    Sprachsteuerung mit Apple Music im Test: Es funktioniert zu selten gut
    Sprachsteuerung mit Apple Music im Test
    Es funktioniert zu selten gut

    Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Streaming Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher
    2. Internetradio Apple kündigt Apple Music 1 an und bringt zwei neue Sender

    1. Wonder Woman 1984: Ein Superhelden-Film von vorgestern
      Wonder Woman 1984
      Ein Superhelden-Film von vorgestern

      Nach langem Warten wird Wonder Woman 1984 in den USA gezeigt, in den wenigen offenen Kinos und bei Warners HBOMax. Irgendwann soll er auch in Deutschland zu sehen sein - leider.

    2. WOCHENRÜCKBLICK: Ausgezogen ins Homeoffice
      WOCHENRÜCKBLICK
      Ausgezogen ins Homeoffice

      Golem.de-Wochenrückblick Trump verlässt das Weiße Haus und wir befolgen die Verordnung des Bundesarbeitsministeriums.
      Hinweis: Die Woche im Video gibt es in den Wochenrückblick-Videos.

    3. CD Projekt Red: Update 1.1 für Cyberpunk 2077 beseitigt Absturzursachen
      CD Projekt Red
      Update 1.1 für Cyberpunk 2077 beseitigt Absturzursachen

      Optimierungen bei der Speicherverwaltung und weniger Abstürze versprechen die Entwickler mit dem Update auf Version 1.1 von Cyberpunk 2077.


    1. 10:00

    2. 09:07

    3. 01:27

    4. 19:03

    5. 18:03

    6. 17:41

    7. 17:16

    8. 17:00