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Unwort des Jahres: Influencer

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  1. Unwort des Jahres: Influencer

    Autor: Runaway-Fan 21.08.18 - 08:15

    Ich finde diesen Begriff und vor allem seine übertriebene Nutzung schrecklich.

    Wie definiert man Influencer? Jemanden der andere beeinflusst? Dann ist jeder Schauspieler, jeder Sportstar jeder Promi auch ein Influencer.

    Meiner Meinung nach sollte der Begriff nur für Leute benutzt werden, die sonst nix machen, auch Leute zu beeinflussen. Also primär Instagram-Persönlichkeiten, die Fotos von Dingen posten, die andere kaufen sollen.
    Streamer, die im Stream mehr machen als Werbung, sind Streamer. Leute, die auf YouTube gute Videos hochladen, sind Let's Player, Youtuber oder Video-Künstler.
    Diese Menschen, die zuweilen sehr unterhaltsamen und hochwertigen Inhalt produzieren in einen Topf zu werfen mit Werbe-Bild-auf-Instagramm-Hochladern, finde ich falsch.

  2. Re: Unwort des Jahres: Influencer

    Autor: Garius 21.08.18 - 08:41

    Zumal es für die Tätigkeit eines Influencers bereits ein Wort gibt...Werbefritze. Neumodische Wörter kommen bei den Aktionären aber besser an.

  3. Re: Unwort des Jahres: Influencer

    Autor: Vash 21.08.18 - 09:33

    Ich verstehe Deine Ansicht, würde aber das Wort "Influencer" ganz anders definieren:

    Jeder der sich in der Öffentlichkeit bewegt ist ein potentieller Influencer.

    Dies fängt damit an, dass man bestimmte Kleidung trägt. Ziemlich treffend dargestellt im Postillion: https://www.der-postillon.com/2018/07/trottel-werbung.html

    Ja ich weiß dass das Satire ist, die hier unsere Lebensumstände ziemlich treffend karikiert. Und ja, auch hier habe Kleidung mit dem Logo des Herstellers - womit ich mich auch als Werbefigur für den Hersteller zu Verfügung stelle und zum Influencer. Ist das nun schlimm?

    Ich würde sagen die Dosis macht das Gift und differenzieren:

    - Wenn ich als Fußgänger mit einem großen Logo des T-Shirt Herstellers herumlaufe nimmt meine Umwelt das bestenfalls unbewusst wahr. Eine bewusste Kaufentscheidung kann jeder Passant danach immer noch treffen, da er einen Fremde selten als Vorbild ansehen wird.

    - Wenn ich als Nummer 1 Lets-Player mich aber über Schleichwerbung lustig mache weil ich ein bestimmtes Produkt mag, sehe ich das kritischer: Ich gelte dann nämlich oft auch als Vorbild dessen Entscheidungen eher nachgeahmt werden - speziell durch meine immense Reichweite - da reicht es nicht wenn ich mich rein verbal vom "Influencer"-sein distanziere. Das mag ja sein, verkennt aber die Realität wie er oder sie wahrgenommen wird.

    Influencer ist imho der richtige Begriff, die Frage ist nur wie sehr ein Influencer die Leute beeinflusst die er erreicht.

  4. Re: Unwort des Jahres: Influencer

    Autor: Lanski 23.08.18 - 13:28

    Ich stimme Vash da voll und ganz zu. Ordentlich beschrieben.

    Aber da gibts noch eine Kehrseite, die ich kurz umreißen möchte.

    Nehmt euch PewDiePie vor.
    Von dem seinem Kuchen will jeder was. So sehr sogar, dass die Leute ihm nicht nur einfach jede Menge Mist schenken, sondern auch absichtlich beschissene Pressearbeit machen, Müll verzapfen, damit er sich im besten Fall darüber auslässt, und deren Seite mehr Klicks kriegt.

    Beispiel: Jeder ist auf den Zug aufgesprungen, dass PewDiePie Antisemit wäre, als er sich bei nem blöden Gag verschätzt hat. Und hat damit unglaubliche Kommentarfluten und Klickzahlen erreicht.
    Nicht nur auf Youtube, auch in Nachrichtenportalen ... Lokalzeitungen in den USA haben soagr damit ihre Werbeeinnahmen gepushed.

    Influencer sind nicht einfach nur Leute, die jemanden beeinflussen können, wenn sie möchten, oder Werbung machen. Nein du kannst ihren Einfluss auch komplett anders nutzen.
    Daher sind die schon stark abgegrenzt von den allgemeinen "Werbefritzen".

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