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Killerspielzeuge verbieten

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  1. Killerspielzeuge verbieten

    Autor: klaasklever 23.07.10 - 16:56

    Solange es Plastikpistolen und -gewehre mit Knallmunition im Spielzeugladen gibt, darf es auch Killerspiele geben. Kleine! Kinder spielen mit realistisch aussehenden Waffennachbildungen Räuber und Gendarm, Erwachsene tun es in Simulationen am PC. Das Spielzeug interessiert nur niemanden und es kam bislang scheinbar auch niemand ernsthaft auf die Idee, ein paar Plastikknarren den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben.

    Killerspiele sind eben ein simples Ziel.

  2. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: beate merkt es nicht 23.07.10 - 17:07

    man sollte solche "killerspiele" wirklich verbieten und stattdessen folgendermaßen vorgehen:

    Gemeinde plant Schießstand auf Schulgelände (Bayern)

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,707934,00.html

    ...

    achja um das ganze ein wenig abzurunden:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,613050,00.html

  3. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Neutronium 23.07.10 - 17:27

    Der Spiegelartikel ist toll - vor allem der bayrische Innenminister zeigt sich dabei echt auf dem laufenden:
    > Herrmann kündigte an, Bayern wolle auf Länderebene einen neuen
    > Anlauf unternehmen, besonders gewaltverherrlichende Spiele aus
    > dem Verkehr zu ziehen.

    Scheinbar kennt bzw. kannte der gute Mann nicht mal die geltenden Gesetze, was für einen Innenminister eines deutschen Bundeslandes schon irgendwie peinlich ist:
    StGB § 131 Gewaltdarstellung
    (1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,
    1. verbreitet,
    2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
    3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
    4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.
    (3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn die Handlung der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient.
    (4) Absatz 1 Nr. 3 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.

  4. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 09:35

    klaasklever schrieb:

    > Solange es Plastikpistolen und -gewehre mit
    > Knallmunition im Spielzeugladen
    > gibt, darf es auch Killerspiele geben.

    Ich stimme Dir zu, daß Kriegsspielzeug nicht in Kinderhände gehört.

    Es ist aber nicht so, daß gleich alles auf einen Ruck verboten werden muß. Das geht auch nach und nach. Und man muß weder beim Schlimmsten anfangen noch unbedingt alles verbieten.

    Das ist wie bei den Drogen: Nicht die gefährlichen Einstiegsdrogen Alkohol und Tabak sind verboten, sondern der völlig harmlose Hanf. Es gibt jede Menge gute Argumente dafür, das Hanfverbot aufzuheben, aber der Verweis auf Alkohol oder Tabak gehört nicht dazu, sondern ist einfach nur dumm.

    Ein Verbot von Ballerspielen und und von Schießsport mit Pistolen wäre schon mal ein guter Anfang. Dann könnte ich mit Plastikgewehren recht gut leben.

  5. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Wurstbrot 24.07.10 - 09:48

    Himuralibima schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wie bei den Drogen: Nicht die gefährlichen Einstiegsdrogen Alkohol
    > und Tabak sind verboten, sondern der völlig harmlose Hanf. Es gibt jede
    > Menge gute Argumente dafür, das Hanfverbot aufzuheben, aber der Verweis auf
    > Alkohol oder Tabak gehört nicht dazu, sondern ist einfach nur dumm.

    Hanf kann bei übermäßigem Konsum Psychosen auslösen. Sooo ungefährlich ist es also nicht. Es ist wie bei vielen Dingen dass das die Menge das Gift macht. In Maßen und verantwortungsbewusst konsumiert ist es sicher keine Gefahr, ebensowenig wie Alkohol. Zigaretten lass ich mal raus weil hier das Suchtpotential definitiv schon recht hoch ist.

    > Ein Verbot von Ballerspielen und und von Schießsport mit Pistolen wäre
    > schon mal ein guter Anfang. Dann könnte ich mit Plastikgewehren recht gut
    > leben.

    Das ist paradox. Wenn ich Ballerspiele und Schießsport verbiete gibbet auch keinen Grund Plastikwaffen zu erlauben.

  6. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 10:00

    Wurstbrot schrieb:

    > Das ist paradox. Wenn ich Ballerspiele und
    > Schießsport verbiete gibbet auch
    > keinen Grund Plastikwaffen zu erlauben.

    Wenn sie schon verboten wären, gäbe es keinen Grund, sie zu erlauben.

    Es gibt aber auch keinen Grund zu übermäßiger Konsequenz und Prinzipienreiterei. Die Gewaltverherrlichung gehört eingedämmt, aber nicht um jeden Preis ausgerottet.

    Ein bißchen Dreck ist gesund, eine sterile Umgebung ganz und gar nicht.

  7. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: gotit 24.07.10 - 10:57

    klar werft mit verboten um euch bis es kracht.....dann ist die welt wieder in ordnung.

    ihr habt den sprichwörtlichen schuss wohl nicht gehört.
    sämtliche politiker die sich mit diesem thema ein bißchen medien präsenz erkaufen, haben bei euch bereits gewonnen. warum?

    1. weil jeder nennt es "Killerspiel"

    ein wort das jeden sofort in eine richtung denken lässt. und das soll es auch. hat schon fast was rassistisches dem spieler gegenüber.

    2. weil eure einzige vorstellbare lösung nur noch verbote sind.
    verbote werden das problem definitiv nicht lösen!!!!


    bitte befreit euren geist von diesem medienglibber.....

  8. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 11:12

    gotit schrieb:

    > sämtliche politiker die sich mit diesem thema
    > ein bißchen medien präsenz erkaufen, haben bei
    > euch bereits gewonnen.

    Es geht nicht um Politiker.

    > 1. weil jeder nennt es "Killerspiel"

    Nö, nicht jeder. Ich nenn sie Ballerspiele. Das beschreibt die Spielkategorie besser und kommt der Mentalität der Spieler näher.

    > hat schon fast was rassistisches dem spieler
    > gegenüber.

    Mit der deutschen Sprache hast Du es wohl nicht so? Welche „Rasse“ hat ein Spieler? Versauch es mal mit „Verunglimpfung“.

    > 2. weil eure einzige vorstellbare lösung nur
    > noch verbote sind.

    Jungendfreigabe täte es auch (Mädchen ab 14, Knaben ab 28).

    > verbote werden das problem definitiv nicht
    > lösen!!!!

    Ja, ja!!!111elfelf

    Wenn ich mir den Schaum betrachte, der Dir vom Kinn tropft, scheint es richtig weh zu tun. Getroffene Hunde bellen. Man sollte es wirklich mal mit strikten Verboten versuchen. Das Echo das schon der Ruf danach auslöst, klingt sehr erfolgversprechend.

    Das scheint der richtige Weg zu sein.

    > medienglibber

    LOL, Ballerspiele sind wohl kein „Medium“?

  9. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Wurstbrot 24.07.10 - 11:21

    Jo, ich schreibe in Diskussionen die "Killerspiel" beinhalten eben genau dieses Wort und auch in Anführungszeichen weil es eben falsch ist, aber genau das Wort ist welches die Medien und Politiker verwenden.
    In Wirklichkeit sind es FPS, Shoot 'em Ups, Action-Adventures, RTS und andere. Es gibt auch keine "Rennspiele", sondern Motorsportsimulationen oder Arcaderacer. Dennoch schreibt jeder "Rennspiel", weil es die Masse dann besser kapiert. ;)

  10. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: gotit 24.07.10 - 11:33

    > Es geht nicht um Politiker.

    möglichweise nicht speziell in diesem fall, aber der größte hipe wird eben von diesen verursacht.

    >Nö, nicht jeder. Ich nenn sie Ballerspiele.

    dann hast du ja verstanden was ich meine. schön für dich.

    >Mit der deutschen Sprache hast Du es wohl nicht so? Welche „Rasse“ hat ein Spieler? Versauch es mal mit „Verunglimpfung“.

    ich mad die falsche wortwahl haben, jedoch ist das kein grund ausfallend zu werden. aber auch hier hast mich ja trotz alledem anscheinend verstanden.

    >Jungendfreigabe täte es auch (Mädchen ab 14, Knaben ab 28).

    gibt es bereits. und das sind mal sinnlose altersangaben.

    >Wenn ich mir den Schaum betrachte, der Dir vom Kinn tropft, scheint es richtig weh zu tun. Getroffene Hunde bellen. Man sollte es wirklich mal mit strikten Verboten versuchen. Das Echo das schon der Ruf danach auslöst, klingt sehr erfolgversprechend.

    weder sabber ich, noch tropf bei mir irgendetwas, nicht in wirklichkeit und auch nicht sinnbildlich. und ja ich bin getroffen, weil ich mich mittlerweile in der öffentlichkeit für mein hobby erklären soll. weil kinderspiele die es seit jahrhunderten gibt auf einmal verboten gehören. weil kasper wie du verbote für etwas hilfreiches halten, bei dem versuch unserer kinder und jugendlichen von gewalt fern zu halten, anstatt sich die mühe zu machen und triefgründiger nach fehlern zu suchen.
    und evtl. solltest du mal auf dieses echo hören und dich nicht nur über den lärm aufregen.

    >LOL, Ballerspiele sind wohl kein „Medium“?

    eindeutiges JA! aber ich habe mit medienglibber auch in keinster weise ballerspiele gemeint. wenn du aufmerksamer lesen würdest. hättest du das gemerkt.

  11. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Wurstbrot 24.07.10 - 11:41

    gotit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > weder sabber ich, noch tropf bei mir irgendetwas, nicht in wirklichkeit und
    > auch nicht sinnbildlich. und ja ich bin getroffen, weil ich mich
    > mittlerweile in der öffentlichkeit für mein hobby erklären soll. weil
    > kinderspiele die es seit jahrhunderten gibt auf einmal verboten gehören.
    > weil kasper wie du verbote für etwas hilfreiches halten, bei dem versuch
    > unserer kinder und jugendlichen von gewalt fern zu halten, anstatt sich die
    > mühe zu machen und triefgründiger nach fehlern zu suchen.
    > und evtl. solltest du mal auf dieses echo hören und dich nicht nur über den
    > lärm aufregen.

    Gute Argumentation.
    Ich hab einen 4-jährigen Sohn und er fährt auf alles ab was irgendwie mit Gewehren, Pistolen oder Hieb- und Stichwaffen zu tun hat. Er besitzt ein Ritterburg von Playmobil inkl. Kanonen, bewaffneten Rittern und Balistas und er ballert alles in sekundenschnelle damit kurz und klein. :) Und nein, es hat ihm das keiner vorgelebt. Es steckt einfach in ihm. Ein kurzer Blick in die Menschheitsgeschichte erklärt das auch recht schnell.
    Wenn man sich mit anderen Eltern unterhält ist das Spielchen überall so. Desto mehr man es versucht ihnen das vorzuenthalten, desto größer wird das Verlangen danach.
    Wenn ich aber hingehe und mitspiele dann ebbt dieses Verlangen nach "Peng-Peng" viel schneller ab. Vor allem kann ich dann als Erwachsener eben auch mal den Ritter spielen der auf kindgerechte Art und Weise einen Friedensvertrag der beiden bislang kriegerischen Fraktionen erwirken kann. Das guckt er sich auch genau an und spielt es dann mit Freunden ebenfalls nach weil er u.U. gemerkt hat, dass das die bessere Lösung ist als immer nur alles wegzuballern. ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.10 11:41 durch Wurstbrot.

  12. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: gotit 24.07.10 - 11:58

    Danke für das Lob, kann ich nur zurückgeben.
    Dein Besipiel zeigt mehr als deutlich worum es geht.

    Gewalt, warum auch immer, ist nunmal ein Bestandteil unseres Wesens und lässt sich mit Verboten einfach nicht eindämmen.
    Alles was hilft ist bei der Erziehung dem Kind ein gesundes Maß an Moral und Verantwortungsbewußtsein mitzugeben. Was Verbote im Nachhinein völlig Überflüssig macht.

    PS: Ja ich habe mich wieder dazu entschlossen die Groß-/Kleinschreibung zu beachten.

  13. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 12:08

    gotit schrieb:

    >> Jungendfreigabe täte es auch (Mädchen ab 14,
    >> Knaben ab 28).
    >
    > gibt es bereits. und das sind mal sinnlose
    > altersangaben.

    Über ein paar Jährchen will ich nicht streiten. Der verborgene Sinn ist, das Verbot vom Testosteronpegel abhängig zu machen.

    > weder sabber ich, noch tropf bei mir
    > irgendetwas, nicht in wirklichkeit und
    > auch nicht sinnbildlich.

    Schon gut, nur Dein Ausrufezeichen prellt!!!

    > und ja ich bin getroffen, weil ich mich
    > mittlerweile in der öffentlichkeit für mein
    > hobby erklären soll. weil kinderspiele die es
    > seit jahrhunderten gibt auf einmal verboten
    > gehören.

    Welches Kinderspiel gibt es seit Jahrhunderten? Und welches davon soll verboten werden? Hier verwechselst Du etwas.

    > weil kasper wie du verbote für etwas
    > hilfreiches halten,

    Ja. In Maßen sind Verbote nicht nur hilfreich, sondern sogar nötig. Wohlgemerkt: in Maßen.

    > bei dem versuch unserer kinder und jugendlichen
    > von gewalt fern zu halten,

    Fernhalten halte ich für falsch. Man muß lernen damit umzugehen, also Gewaltpotentiale bei sich und anderen erkennen und sich entsprechend verhalten, so oder so. Bloßes Fernhalten erzeugt Opfer.

    > anstatt sich die mühe zu machen und
    > triefgründiger nach fehlern zu suchen.

    Da haben wir doch schon eine Ursache: Zu wenige Richtlinien und zu viele Freiheiten oder genau das Gegenteil, zu viele Regeln und keine Freiheit.

    Und wenn Du noch etwas tiefer blickst, dann siehst Du trotz aller Ausnahmefälle tendenziell eine Abhängigkeit von der Bildung der Eltern.

    Das ist aber ein anderes Thema. Hier geht es im Ballerspiele und um Erziehungsfehler nur insoweit, als die vielen Kindern fehlenden elterlichen Richtlinien möglicherweise durch einige gezielte staatliche Verbote ausgeglichen werden können.

    > und evtl. solltest du mal auf dieses echo hören
    > und dich nicht nur über den lärm aufregen.

    Ich reg mich nicht auf, ich belustige mich und rümpfe die Nase über die Gereiztheit mit der manche Hodenträger ihr „Hobby“ gegen die Todesopfer von Amokschützen verteidigen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.10 12:13 durch Himuralibima.

  14. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 12:18

    gotit schrieb:

    > PS: Ja ich habe mich wieder dazu entschlossen
    > die Groß-/Kleinschreibung zu beachten.

    Danke, liest sich leichter :)

  15. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: gotit 24.07.10 - 12:25

    Ich finde zu deinem ersten Post, hast du eine ganz schöne Wende vollzogen.

    So unterschiedlich scheinen unsere Meinungen nicht zu sein. Nur 2 Dinge:

    >Hier geht es im Ballerspiele und um Erziehungsfehler nur insoweit, als die vielen Kindern fehlenden elterlichen Richtlinien möglicherweise durch einige gezielte staatliche Verbote ausgeglichen werden können.

    Eben nicht. Der Staat hat weder die Aufgabe, noch das Recht Freiheiten ,aufgrund welcher Tatsache auch immer, eines Bürgers einzuschränken. Und als nichts anderes würde ich diese Verbote empfinden.

    >Ich reg mich nicht auf, ich belustige mich und rümpfe die Nase über die Gereiztheit mit der manche Hodenträger ihr „Hobby“ gegen die Todesopfer von Amokschützen verteidigen.

    Die Gereiztheit kommt zustande, da ich schon wieder bedrängt werde mein Hobby mit Amokschützen auf eine Höhe stellen zu müssen. Würde ich das mit dir machen, wärst du auch gereizt.
    Ich muss mich in keinsterweise vor den Todesopfern rechtfertigen, da mein Hobby numal NICHTS aber auch GARNICHTS damit zu tun hat.

  16. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: je nun 24.07.10 - 12:41

    Himuralibima schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mit der deutschen Sprache hast Du es wohl nicht so? Welche „Rasse“ hat ein
    > Spieler? Versauch es mal mit „Verunglimpfung“.

    Wer so ein schlampiges Deutsch von den Tasten lässt, sollte sich mit Zurechtweisungen etwas zurückhalten.

    Ich versuche es noch einmal ganz anders. Dass es kein Rassismus ist: dem stimme ich zu. Dass es Verunglimpfung sein mag: ich denke, das ist zu schwach. Eher geht es um Diskriminierung.
    Und wenn ich mir die folgenden Kommentare mal so ansehe:

    Himuralibima schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jungendfreigabe täte es auch (Mädchen ab 14, Knaben ab 28).

    Himuralibima schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich reg mich nicht auf, ich belustige mich und rümpfe die Nase über die Gereiztheit mit der manche Hodenträger ihr „Hobby“ gegen die Todesopfer von Amokschützen verteidigen.

    Wie friedlich das doch ist:
    In der ersten Runde wird ein eklatanter Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht, was in keiner Weise zu rechtfertigen ist.

    Und in der zweiten Runde wird gleich so richtig mit der Sexismus-Keule zugeschlagen: Wie arm ist denn so eine beschränkte Haltung?

    Mehr kann ich dazu gar nicht sagen
    Ein schönes Rest-Leben, noch, Himuralibima.

  17. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 13:14

    je nun schrieb:

    > Wer so ein schlampiges Deutsch von den Tasten
    > lässt, sollte sich mit Zurechtweisungen etwas
    > zurückhalten.

    Zählen wir jetzt unsere Tippfehler nach?

    Die Zurechtweisung richtete sich gegen die Rassismuskeule. Wie reagierst Du auf Totschlagargumente?

    > Dass es Verunglimpfung sein mag: ich denke,
    > das ist zu schwach. Eher geht es um
    > Diskriminierung.

    Das ist meines Erachtens genau andersherum. Diskriminieren heißt ja einfach nur einen Unterschied machen und ist je nach Kontext sogar völlig wertfrei. Diskriminierung kann eine Herabwürdigung zur Folge haben oder eine Bevorzugung.

    Verunglimpfen dagegen ist alles andere als wertfrei.

    >> Jungendfreigabe täte es auch (Mädchen ab 14,
    >> Knaben ab 28).

    >> Ich reg mich nicht auf, ich belustige mich und
    >> rümpfe die Nase über die Gereiztheit mit der
    >> manche Hodenträger ihr „Hobby“ gegen die
    >> Todesopfer von Amokschützen verteidigen.
    >
    > In der ersten Runde wird ein eklatanter
    > Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht,
    > was in keiner Weise zu rechtfertigen ist.

    Nichts leichter als das: Amokschützen, Waffennarren, Intelligenzbestien und Volldeppen sind überwiegend männlich. Der Geschlechtsunterschied springt so sehr ins Auge, weil er nicht nur eine Tendenz ist, sondern beinahe auschließlich wirkt.

    > Und in der zweiten Runde wird gleich so richtig
    > mit der Sexismus-Keule zugeschlagen: Wie arm
    > ist denn so eine beschränkte Haltung?

    Ich fühle mich nicht schuldig. Den Ballerspielern mangelt es nunmal an weiblichem Personal, da sind ja Managerinnen häufiger. Der Zusammenhang ist da, und es ist kein Zufall, ob es Dir nun in den Kram paßt oder nicht.

    Im übrigen gibt es die Gugel, um den geschlechtlichen Kontext des literarischen Namens Himuralibima nachzuschlagen (ebenfalls ein Hodenträger).

    Mir scheint, da hat jemand sein Pulver verschossen und muß auf persönliche Angriffe ausweichen.

    Jedenfalls sind Gewalt ebenso wie Ballerspiele in der Regel keine weiblichen Vorlieben, sondern ziemliche männlich (mit einem deutlichen pubertären Gipfel). Das ist auch keine Unterdrückung-, Erziehungs- oder sonstige soziale Angelegenheit, sondern schlicht und einfach biologisch begründet.

  18. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: gotit 24.07.10 - 13:23

    >Mir scheint, da hat jemand sein Pulver verschossen und muß auf persönliche Angriffe ausweichen.

    Versteh ich nicht ganz. je nun hat sich bisher nicht einmal zu diesem Thema geäußert. Inwiefern kann er/sie dann ihr/sein Pulver verschoßen haben?

  19. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Trollversteher 24.07.10 - 13:23

    Öh, Hanf völlig harmlos? Dass er nicht schlimmer oder gefährlicher ist als Tabak und Alkohol, da lass ich mich ja noch drauf ein - aber man muss ihn deshalb nicht verharmlosen oder vergöttern. Die Effekte (Gesundheitlich wie Sozial) können bei Misbrauch ebenso schädlich sein, wie die der anderen beiden "Volksdrogen" auch...

  20. Re: Killerspielzeuge verbieten

    Autor: Himuralibima 24.07.10 - 13:43

    gotit schrieb:

    > Ich finde zu deinem ersten Post, hast du eine
    > ganz schöne Wende vollzogen.

    Wieso? Ich bin doch immer noch für die geforderten Verbote.

    > Der Staat hat weder die Aufgabe, noch das Recht
    > Freiheiten ,aufgrund welcher Tatsache auch
    > immer, eines Bürgers einzuschränken.

    Das sehe ich nicht so. Vielmehr ist Zwang und die Einschränkung von Freiheiten die einzige Aufgabe des Staates überhaupt.

    Das betrifft nicht nur die beiden Extremfälle Polizei und Finanzamt.

    > Und als nichts anderes würde ich diese Verbote
    > empfinden.

    So sind sie auch gedacht. Freiheit endet immer an der Nasenspitze des Anderen.

    Obwohl es bisher weder erwiesen noch widerlegt ist, ist es doch plausibel, daß Ballerspiele Amokläufe vorbereiten oder mitauslösen könnten.

    Auch wenn Du psychisch stabil bist, ist es für Dich hinnehmbar, Dich einem anderen Hobby widmen zu müssen, wenn dadurch Amokläufe anderer verhindert werden können. Gemeinnutz geht vor Eigennutz.

    > Die Gereiztheit kommt zustande, da ich schon
    > wieder bedrängt werde mein Hobby mit
    > Amokschützen auf eine Höhe stellen zu müssen.

    Der Zusammenhang ist nunmal vorhanden. Ob es ein ursächlicher Zusammenhang ist, weiß man nicht. Aber vorhanden ist er.

    > Ich muss mich in keinsterweise vor den
    > Todesopfern rechtfertigen, da mein
    > Hobby numal NICHTS aber auch GARNICHTS damit zu
    > tun hat.

    Versalschreibung gilt nicht als Beweis oder Widerlegung.

    Plausibilität oder Bauchgefühl gilt zwar auch nicht als Beweis, es ist aber vernünftig, das Handeln nach der jeweils plausibelsten Erklärung einzurichten.

    Vor allem dann, wenn es um Menschenleben geht, irrt man sich lieber in der sicheren Richtung.

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