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Die Spiele werden also nur kurz angespielt?

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  1. Die Spiele werden also nur kurz angespielt?

    Autor: Eheran 08.04.19 - 14:51

    >Deshalb kann man diese Spiele bei der Fachjury-Sitzung und bei separaten Anspielterminen testen.

    Ein Spiel wird also nur zu einem geringen Teil* auf Basis des Spielens selbst beurteilt, sondern anhand irgendwelcher anderen Kriterien und insbesondere auch NICHT anhand der Verkaufszahlen und Spielerreviews?!
    Geht für mich völlig am Ziel vorbei, wenn man das Spiel nicht anhand des Spielens beurteilt.

    Ich stell mir grad vor dort etwa Factorio bewerten wird:
    - Schlechte Grafik
    - verpestet den fremden Planeten
    - kämpft gegen die Bewohner dieses Planeten, die sich dagegen wehren
    - geht nur um triste Industrialisierung
    - ...


    *Für einen größeren Einfluss müsste man das Spiel auch länger spielen. Sollte dieser Punkt trotz meinetwegen 1h² Spielzeit relevant großen Einfluss haben, wäre das traurig. In der Zeit hat man grad die Steuerung begriffen (sofern sie einfach ist).
    ² Das wären bei 272 Spielen immerhin schon 272h reinste Spielzeit. Mit dem ganzen Overhead also >>300h. So viel wird da wohl nicht investiert werden bzw. sollte man dann zwanghaft je 1h ein Spiel nach dem anderen Spielen, wäre eine realistische Bewertung auch nicht mehr möglich...

  2. Re: Die Spiele werden also nur kurz angespielt?

    Autor: Jounathaen 08.04.19 - 15:40

    Das geht so nicht aus dem Interview hervor. Ein paar Zitate:

    [...] Die Juroren werden im Vorfeld mit Download- und Appstore-Codes, Trailern und Unterlagen versorgt. [...]. Deshalb kann man diese Spiele bei der Fachjury-Sitzung und bei separaten Anspielterminen testen.
    [...]
    Extrem hilfreich ist die Unterstützung durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Jede Fachjury wird von einem USK-Sichter beraten, der die eingereichten Titel sehr gut kennt. [...]
    Zunächst bewerten jeweils vierköpfige Fachjurys ausschließlich die Einreichungen in ihrer zugeordneten Kategorie [...] Bei zwölf Kategorien kann man sich leicht ausrechnen, dass die Liste der Spiele definitiv beherrschbar ist.

    Mal davon abgesehen: Es ist davon auszugehen, dass Juroren (Spielejournalisten etc...) einen guten Überblick über die Szene haben und soweit vernetzt sind, dass sie bei den Spielen wissen worum es geht und was die Kritikpunkte und neuen Ideen bei einem Spiel sind.

  3. Re: Die Spiele werden also nur kurz angespielt?

    Autor: Frostwind 08.04.19 - 18:53

    Soll wohl eher heißen, dass es möglicherweise Jurymitglieder gibt, die überfordert sind.

  4. Re: Die Spiele werden also nur kurz angespielt?

    Autor: Eheran 08.04.19 - 20:52

    >Das geht so nicht aus dem Interview hervor.
    Ach, nicht? Wo liest du denn dort etwas anderes? Also, dass sie jedes Spiel wenigstens mehrere Stunden spielen oder so?

    >Jede Fachjury wird von einem USK-Sichter beraten, der die eingereichten Titel sehr gut kennt.
    D.h. 4 Personen werden dann von einer Person beraten und die auch noch von der USK mit den mitunter abenteuerlichen Bewertungen? Ich sehe da keinen großen Zugewinn an "Bewertungsqualität".

    >Zunächst bewerten jeweils vierköpfige Fachjurys ausschließlich die Einreichungen in ihrer zugeordneten Kategorie [...] Bei zwölf Kategorien kann man sich leicht ausrechnen, dass die Liste der Spiele definitiv beherrschbar ist.
    Was soll mit dieses Zitat mitteilen? Dass 4 Personen überhaupt nur über die (nicht) Richtigkeit der ausgewählten Kategorie (von 12) entscheiden ist (sollte sein) irrelevant für die letztliche Bewertung.

  5. Re: Die Spiele werden also nur kurz angespielt?

    Autor: countzero 09.04.19 - 16:33

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das geht so nicht aus dem Interview hervor.
    > Ach, nicht? Wo liest du denn dort etwas anderes? Also, dass sie jedes Spiel
    > wenigstens mehrere Stunden spielen oder so?

    Liest du auch die Kommentare, auf die du antwortest? Da steht doch, dass sie "im Vorfeld mit Download- und AppStore-Codes" versorgt werden, sie haben also zumindest die Möglichkeit dazu. Zu verlangen, dass jeder Juror alle Spiele mehrere Stunden gespielt haben muss, wäre reichlich naiv, die machen das ja nicht als Hauptbeschäftigung. Meinst du bei den Oscars hat jeder Stimmberechtigte alle Filme gesehen?
    >
    > >Jede Fachjury wird von einem USK-Sichter beraten, der die eingereichten
    > Titel sehr gut kennt.
    > D.h. 4 Personen werden dann von einer Person beraten und die auch noch von
    > der USK mit den mitunter abenteuerlichen Bewertungen? Ich sehe da keinen
    > großen Zugewinn an "Bewertungsqualität".

    Der USK-Sichter vergibt keine Bewertungen, deshalb heißt er Sichter und nicht Prüfer. Er spielt ein Spiel mehrere Stunden lang und erstellt dann eine Präsentation mit Spielszenen, die das Spiel möglichst gut wiedergegeben sollen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.19 16:35 durch countzero.

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