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War die Welt doch früher einfach

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  1. War die Welt doch früher einfach

    Autor: /mecki78 13.04.18 - 15:00

    Früher hat man einfach die Kinder, die man nicht mochte, am Spielplatz links liegen gelassen. Niemand hat dir vorgeschrieben, wie du dich zu verhalten hast, aber wenn du dich falsch verhältst, dann will halt keiner der anderen Kinder mehr mit der spielen und du bist immer alleine. Entweder haben die Kinder dann ihr Verhalten angepasst, oder sie mussten eben immer alleine spielen, was ja nur zu deren Nachteil war, aber der restlichen Gruppe egal sein konnte.

    Heute hingegen muss man anscheinend zuerst einmal formelle Spielplatz-Regeln verabschieden, damit sich dann eine Gruppe von Kindern zu den Hütern der Spielplatz-Regeln zusammenschließen kann und wann immer irgendwer sich nicht an die Regeln hält, dann muss man das dieser Gruppe petzen und die müssen dann gemeinsam gegen den Störenfried vorgehen. Einfach nicht mehr mit dem Typen zu spielen ist anscheinend keine Option mehr.

    Meine Meinung dazu ist dabei immer: Wenn Erwachsene irgendwas formell regeln müssen, dass Kinder ganz problemlos und ganz unter sich auch informell geregelt bekommen, dann wird hier irgend etwas aufgeblasen, dass in der Realität eigentlich nicht der Rede wert ist, weil man glaubt, jetzt wo man Erwachsen ist, jetzt muss man das irgendwie anders, besser, gesellschaftlicher oder gemeinschaftlicher regeln, statt einfach auf die einfache und bewerte Lösung zu setzen, die all die Jahre davor genauso funktioniert hat.

    /Mecki

  2. Re: War die Welt doch früher einfach

    Autor: Umaru 13.04.18 - 18:11

    Dedizierte Server, anyone?
    Es gab die "ernsten" Server und die Pöbelserver. Auf dem Pöbelserver konnte Turbovergaser88 alles rausrotzen; auf dem ernsten Server wurde jeder dumme Spruch, der nichts mit dem Spiel zu tun hatte, gebannt. Und keinen hat es gestört. Jeder ging auf seinen Spezialserver und es war Ruhe. Zudem war noch jeder Spieler darin geschult, dass er sich im Internet befand. Die meisten zumindest, und die anderen begriffen es schnell oder konnten wieder gehen. Aber irgendwann wollten die blutsaugenden Publisher mehr: ALLE sollten mitspielen dürfen. Und immer, wenn man ALLE dabeihaben will, müssen zwangsläufig Freiheiten eingeschränkt, Niveaus herabgesenkt werden. Familienfreundlich muss es werden. Und dank Matchmaking müssen alle zwangsweise miteinander spielen.

    Mittlerweile muss ich zum Flamen in alte deutsche Bierkneipen gehen, da ist die Welt noch in Ordnung. Da saufen und flamen übrigens auch Frauen mit, genauso gut wie die Männer. Und komischerweise kommen da auch keine Feminist*innen, die mitsaufen, aber keine dummen Kommentare hören wollen. Nein, die gehen in ihre vegane Studierendenkneipe.

  3. Re: War die Welt doch früher einfach

    Autor: teenriot* 13.04.18 - 18:23

    callvote kick dummbatz

  4. Re: War die Welt doch früher einfach

    Autor: /mecki78 16.04.18 - 11:44

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Familienfreundlich muss es werden.

    Familienfreundlich ist ein "Unwort". Zwar sagen immer alle "familienfreundlich", meinen aber eigentlich "kinderfreundlich". Denn eine Familie kann auch aus nur zwei Erwachsenen oder aus zwei Erwachsenen plus mehreren erwachsenen Nachkommen bestehen. Und warum müsste man für diese Leute irgend etwas irgendwie anders gestalten als für Singles? Und warum z.B. ein Spiel, das sowieso erst ab 16 ist (sogar in den USA) jetzt groß kinderfreundliche Server braucht, das erschließt sich mir genauso wenig, weil mit 16 Jahren ist man kein Kind mehr (nein, auch nicht nach dem Gesetz, da ist man ein Jugendlicher, das wird sehr wohl auch im Gesetz unterschieden).

    Warum führt man nicht einfach ein Bewertungssystem ein? Nach dem Spiel kannst du deinen Gegenüber eine neutrale, eine Positive oder eine Negative Bewertung geben. Falls negativ, und nur dann, musst du noch aus einer Liste von Gründen angeben womit sich der Spiele die negative Bewertung verdient hat bzw. kannst in weingen Zeichen einen eigenen Grund angeben. Die Bewertungen sind nicht öffentlich, niemand bekommt die so direkt zu sehen, aber sie fließen dann beim Matchmaking eben mit in die Auswahl ein. Für negativ wird ein Punkt abgezogen, für positiv einer addiert und du kannst eben im Matchmaking sagen, wie viele Punkte jemand hier mindestens haben muss, damit du bereit bist mit dem zu spielen, so einfach ist das. Du kannst BTW den gleichen Spieler nicht mehrfach bewerten, das verzerrt sonst das System, du kannst nur deine vorherige Bewertung revidieren wenn du magst.

    Je mehr sich jemand dann wie ein Arsch auffürht, desto weniger Punkte hat und desto weniger Leute werden mit ihm spielen wollen, mit anderen Worten, desto länger wartet er halt dann auf ein Match, es ist also zu seinen eigenen Nachteil. Warum wird ein Grund angeben? Naja, ein Spieler sollte schon in der Lage sein zu sehen, wie viele Punkte er hat und wenn er sehr viele Minuspunkte hat, dann sollte er auch sehen dürfen, was er denn in den Augen der anderen falsch gemacht hat, weil wie soll er denn sonst bitte sein Verhalten ändern, falls er das möchte? Er kann sich auch offen im Forum entschuldigen und Besserung geloben, vielleicht revidiert ja dann der eine oder andere seine Bewertung wieder (wie gesagt, das geht jederzeit, da man auch sehen kann, wen man bereits bewertet hat, wie man diese Person bewertet hat und dann diese Bewertung auch jederzeit unwandeln oder sogar komplett wieder löschen kann).

    /Mecki

  5. Re: War die Welt doch früher einfach

    Autor: blauerninja 16.04.18 - 15:25

    Das wäre ein vernünftiger Ansatz, aber es ist dezentral. Was wir doch brauchen ist ein Autoritätsgremium, dass andere überwacht. Wär ja schlimm, wenn Spieler sich selbst überlassen die Konflikte eigenständig lösen. Und wo bitte kann man da noch eine ideologische Richtlinie vertreten, wenn das bspw. mal nötig wäre?

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