1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Destiny: Bungie warnt Konsolen…

Falsche Herangehensweise. Warum keine Plausibilitätsprüfung auf dem Client?

  1. Thema

Neues Thema


  1. Falsche Herangehensweise. Warum keine Plausibilitätsprüfung auf dem Client?

    Autor: Der Andere 20.12.14 - 23:23

    Meines Kenntnisstands nach ist es doch so, das in solchen Spielen jede Waffe, jede Waffenmodifikation und jede Munitionsart einfach nur den Wertebereich verändert den eine Waffe an Schaden produzieren kann. Es gibt also für jede mögliche Kombination einen minimalen und maximalen Schadensbereich. Das selbe gilt für Modifikatoren von anderen Werten wie Lebenspunkte, Rüstung, Laufgeschwindigkeit, Regeneration derselbigen Werte oder Nachladegeschwindigkeit, und so weiter. Der Einfachheit halber werde ich hier nur Schadenspunkte betrachten.

    Es müsste doch genügen bei jedem Waffenwechsel oder Boostereinsatz eines Spielers den anderen Clients in seinem Bereich der Spielwelt diese Werte einmalig zu übermitteln, statt nur die Nummer des Waffenmodels und die zugehörige Textur für die Darstellung. Zum Teil muss das doch sowieso schon passieren, wenn z.B. der Rüstungswert eines Spielers in die Schadensberechnung mit einfliesst.

    Eigentlich könnte das Spiel so einen von einem anderen Spieler übermittelten Schadenswert nachberechnen ob er plausibel ist und ggf. auf den maximal möglichen Schaden begrenzen. Oder andere Spieler die dauerhaft nur Maximalschaden verursachen diese irgendwann als Cheater einstufen und ignorieren.

    Man könnte auch einen Abgleich der Teffergenauigkeit mit den anderen Clients in einem etwas größeren Umkreis machen und Spieler die z.B. mit brutalen Streuschusswaffen nur Headshots haben (sprich Shotgun mit Aimbot) ignorieren.

    Ergebnis: Cheater sind zwar noch sichtbar, die Spielwelt wird nicht "entvölkert", aber nach einer gewissen Zeiten sind diese im Spiel irrelevant und die Lust am Bescheissen geht sehr schnell gegen Null.

    Der Nachberechnungsaufwand kann bei der aktuellen Hardware nicht so groß sein, das er negativ ins Gewicht fallen würde. Wenn man dann noch die Menge der anderen Spieler auf die in einem gewissen Umkreis um die eigene Position begrenzt oder im Extremfall nur den Schaden nachrechnet den man selbst einsteckt bleibt das doch überschaubar. Zur Not steigen eben die Systemanforderungen auf realistischere Werte, als das was die Spieleproduzenten momentan so angeben.

    Kann doch nicht so schwer umzusetzen sein, oder hab ich da was gravierendes übersehen?

  2. Re: Falsche Herangehensweise. Warum keine Plausibilitätsprüfung auf dem Client?

    Autor: flurreh 28.01.15 - 11:54

    Clientseitige Prüfungen lassen sich doch problemlos umgehen, wenn man eine gemoddete Konsole hat. Also mit meiner (DevKit) Xbox 360 kann ich so ziemlich alles anstellen, was man damit so anstellen kann (außer Xbox Live, aber das hab ich eh nie genutzt). Die DevKits entsprechen in etwa dem, was man mit einer gemoddeten Konsole auch hat.
    Ich kann problemlos den Speicher von Spielen zur Laufzeit modifizieren und damit könnte ich auch sämtliche clientseitigen Checks wunderbar umgehen. Das Zauberwort lautet hier Serverside-Checks.

    Edit: oh, gar nicht gesehen wie alt das hier ist



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.15 11:55 durch flurreh.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator*in ARD Zentrale Mediensysteme (ARD-Sternpunkt)
    Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  2. Scrum Master (m/w/d)
    Trox GmbH, Neukirchen-Vluyn
  3. Application Manager:in (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Köln
  4. Department Head (m/w/d) IT-Services
    IHP GmbH - Institut für innovative Mikroelektronik, Frankfurt (Oder)

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (Vergleichspreis 106,89€)
  2. 499€ (Vergleichspreis 715,14€)
  3. u. a. Fractal Design Ion+ 2 Platinum 660 W für 99,90€ + 6,99€ Versand statt 161,05€ im...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
Disney+, Netflix und Prime Video
Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Netflix-Datenschatz Serien laufen erfolgreich und werden trotzdem eingestellt
  2. Streaming Apple und Paramount könnten Streamingdienste bündeln
  3. Streamingabo Arthaus+ erstmals als App für 3,99 Euro pro Monat

Powerstream-Wechselrichter: Mein Balkonkraftwerk, mein Strom
Powerstream-Wechselrichter
Mein Balkonkraftwerk, mein Strom

Mit dem Powerstream-Wechselrichter hat Ecoflow ein Gerät, das verschiedene Powerstationen des Herstellers als Energiespeicher nutzen kann. Wie gut das funktioniert und wie wirtschaftlich es ist, haben wir ein halbes Jahr lang getestet.
Von Mario Keller

  1. Erleichterungen bei Balkonkraftwerken Bundestag tritt bei Solarpaket auf die Bremse
  2. Juristisches Gutachten Wer haftet bei Schäden durch ein Balkonkraftwerk?
  3. Eigentümer und Mieter Anspruch auf Balkonkraftwerke kommt im Frühjahr 2024

Super Mario 64 (1996): Als Mario die dritte Dimension eroberte
Super Mario 64 (1996)
Als Mario die dritte Dimension eroberte

Super Mario 64 ist ein Grund, warum das Nintendo 64 zum Erfolg wurde. Unser Golem retro_ zeigt, wie das Spiel ein ganzes Genre definierte.
Von Oliver Nickel

  1. Mega Man 2 (1988) Mega Man rockt