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  5. › Deutscher Computerspielpreis: Eklat um…

Es ergeht wie allen Preisen...

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  1. Es ergeht wie allen Preisen...

    Autor: PeterK 17.04.14 - 12:31

    Sei es der deutsche Fernsehpreis, der Grimmepreis (jedenfalls heutzutage), der Echo, oder auch Schweizer oder Österreicher Preise in Film, Musik, Computerspiele, etc:

    Die Preise sind nur noch da, um untergehenden Branchen einmal im Jahr ein wenig Aufmerksamkeit zu generieren. So quasi um zu sagen "Hallo? Uns gibts auch noch!".

    Mit Würdigung von guten Leistungen hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Vielmehr verkommt es zu einer Würdigung der am wenigsten Schlechten.
    Und in der Neuzeit ist leider noch ein weiterer Aspekt dazu gekommen, weshalb sich diese Preisverleihungen noch weiter vom Ursprungsgedanken entfernen:
    In den meisten Branchen fliessen ganz viele Fördergelder. Die Politiker müssen irgendwie diese Fördergelder rechtfertigen und das tun diese mit solchen Preisverleihungen. Im Sinne "seht her, welch tolles Zeugs durch unsere Förderungsgelder möglich wurden".

    Vielleicht sollte man diese ganze Preisverleihungsscheisse mal zurück buchstabieren und anstatt 20 Preise zu verleihen, bloss noch 2-3 Preise verleihen, sodass wirkliche Erfolgsgeschichten gewürdigt werden, anstatt ein Schaar beschissener Werke zu Krönen. Aber das kriegen ja die Politiker und Wirtschaftsbosse nicht hin, weil dass ein Eingeständnis wäre, dass die eigene Kulturschaffung nicht konkurrenzfähig ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.14 12:33 durch PeterK.

  2. Re: Es ergeht wie allen Preisen...

    Autor: .02 Cents 17.04.14 - 13:08

    PeterK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein Schaar beschissener Werke zu Krönen. Aber das kriegen ja die Politiker
    > und Wirtschaftsbosse nicht hin,

    Stefan Irgendwas von Kalypso Media aus Worms ... das ist schon eine recht weite Definition von "Wirtschaftsboss" ;)

    > weil dass ein Eingeständnis wäre, dass die
    > eigene Kulturschaffung nicht konkurrenzfähig ist.

    Es ist recht schwer, das Wort konkret zu greifen ... Dinge die in erster Linie für wirtschaftlichen Nutzen produziert werden (wie Computerspiele und sonstige "Medien", die über die Massenabsatz-Kanäle veröffenlicht / verbreitet werden) sind für mich bestenfalls so etwas wie Alltags Kultur. Die Konkurrenzfähigkeit bestimmt da nicht irgendeine Auszeichnung - das ist bestenfalls ein Vertriebsmittel - sondern der Umsatz am PoS ...

  3. Re: Es ergeht wie allen Preisen...

    Autor: TrudleR 17.04.14 - 13:12

    PeterK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Würdigung von guten Leistungen hat das überhaupt nichts mehr zu tun.
    > Vielmehr verkommt es zu einer Würdigung der am wenigsten Schlechten.

    Müssen die "am wenigsten Schlechtesten" denn keine gute Leistung bringen? Sonst würden sie doch zu den Schlechtesten gehören.

    Mir ist das ganze eh Wurst. Ich kaufe mir Spiele nicht aufgrund der Anzah Preise, die sie bekommen haben. :)

  4. Re: Es ergeht wie allen Preisen...

    Autor: Muhaha 17.04.14 - 13:35

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es ist recht schwer, das Wort konkret zu greifen ... Dinge die in erster
    > Linie für wirtschaftlichen Nutzen produziert werden (wie Computerspiele und
    > sonstige "Medien", die über die Massenabsatz-Kanäle veröffenlicht /
    > verbreitet werden) sind für mich bestenfalls so etwas wie Alltags Kultur.

    Ein Großteil dessen, was wir heute als "Kultur" bezeichnen, wurde damals unter rein kommerziellen Gesichtspunkten erschaffen. Sogar die "Mona Lisa" ist nichts weiter als eine simple Auftragsarbeit da Vincis, weil der gute Mann Geld gebraucht hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.14 13:36 durch Muhaha.

  5. Re: Es ergeht wie allen Preisen...

    Autor: tangonuevo 17.04.14 - 15:32

    PeterK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Preise sind nur noch da, um untergehenden Branchen einmal im Jahr ein
    > wenig Aufmerksamkeit zu generieren. So quasi um zu sagen "Hallo? Uns gibts
    > auch noch!".

    Seltsam. Ich hab eher das Gefühl der deutschen Spielebranche gings gerade recht gut. Neben dem etablierten Crytek (auch wenn sie jetzt mal nen Rohrkrepierer hingelegt haben) können einige kleine Firmen gerade wegen den neuen Vertriebswegen endlich ihre Produkte international anbieten statt erstmal nur für den zu kleinen deutschen Markt zu entwickeln. Daedalic oder king-art scheinen damit durchaus gut zu fahren und auch qualitativ hochwertige Produkte zu erstellen. Deutschland war für viele Leute in letzter Zeit sogar die Hochburg der Adventures (inzwischen gibt es auch international wieder eine Menge Adventures, aber z.b. an Deponia kommt m.E. noch immer keines ran).

    Ich habe da natürlich einen begrenzten Blick auf das gesamte Feld, kann durchaus sein, daß deutsche Browsergames z.b. alle nicht konkurrieren können, keine Ahnung.

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