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Wirtschaftskraft und Akzeptanz

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  1. Wirtschaftskraft und Akzeptanz

    Autor: Arsenal 07.12.17 - 14:08

    >Bei der Preisverleihung war unter anderem Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, vor Ort. In seiner Rede betonte er die große Bedeutung der noch jungen Branche, der es trotz der enormen Wirtschaftskraft manchmal noch an Akzeptanz fehle.

    Wenn Akzeptanz rein auf Wirtschaftskraft basieren würde, oder eine entsprechend große Wirtschaftskraft automatisch akzeptiert werden sollte, ist das schon ein recht armseliger Standpunkt.

    Und wenn das so wäre, wäre Pornographie ja auch überall akzeptiert. Oder der Waffenhandel müsste eigentlich der Stolz jeder Nation sein.

    Hat schon seine Gründe warum die Spielebranche kritisch betrachtet wird und ich finde das durchaus berechtigt - und ja ich bin auch ein Spieler, inzwischen zwar etwas weniger als früher aber immer noch zu viel.

  2. Re: Wirtschaftskraft und Akzeptanz

    Autor: iBarf 07.12.17 - 14:35

    Arsenal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat schon seine Gründe warum die Spielebranche kritisch betrachtet wird und
    > ich finde das durchaus berechtigt - und ja ich bin auch ein Spieler,
    > inzwischen zwar etwas weniger als früher aber immer noch zu viel.

    Ich bin auch seit über 35 Jahren Gamer, aber kritische Betrachtungsweise?
    Weshalb?
    Kritisch sehe ich nur p2w und alles was dazugehört.
    Wenn du zu viel daddelst, dann ist das doch einzig dein Problem.
    Problematisch ist es auch immer, wenn Leute über was erzählen, wovon sie einfach keine Ahnung haben. Damit meine ich jetzt nicht dich =)

  3. Re: Wirtschaftskraft und Akzeptanz

    Autor: Arsenal 07.12.17 - 15:10

    Aus meiner Sicht enthalten Spiele häufig Elemente die süchtig machen können, so wie andere Dinge auch. Eine Sucht ist selten ein erstrebenswerter Zustand, so dass eine kritische Betrachtung aus meiner Sicht durchaus sinnvoll ist - besonders wenn die Sucht durch ein Bezahlmodell einfacher zu erfüllen ist (Glückspiel, Mikrotransaktionen, Lootkisten).

    Klar ist das zu viele Spielen einzig mein Problem, ist bei Alkoholikern ja auch nicht anders.

    Spiele stellen auch einen Medienkonsum dar, der uns auf irgendeine Art und Weise beeinflusst, das kann positiv als auch negativ sein und ist auch sehr individuell. Die Befürchtung, dass man durch äußerst realistische Gewaltdarstellung an äußerst realistisch dargestellten Menschen eventuell eine Abstumpfung bei realer Gewalt erreicht halte ich nicht für an den Haaren herbeigezogen - zumindest untersucht sollte es werden (ist nicht so mein Spielgenre). Wobei da die täglichen Nachrichten entsprechend auch genügend Material liefern.
    Es gibt ja auch Warnungen für Theaterspieler nicht ständig irgendwelche Rollen zu spielen von depressiven / dunklen Charakteren in den Stücken weil da die Gefahr besteht sich selbst damit kaputt zu machen (wurde wenn ich mich recht entsinne in Vera F. Birkenbihl - Humor in unserem Leben erwähnt). Einen ähnlichen Effekt halte ich bei Computerspielen durchaus auch für möglich, wobei man ja doch meistens zu den Gewinnern/Helden der Geschichte gehört.

    Aber ich bin auch kein Psychologe.
    Nervig - wie bei allen Themen - ist halt wenn vorurteilbehaftet in die Diskussion eingestiegen wird, was leider bei Spielen sehr oft vorkommt (die ganze Killerspieldebatte).

  4. Re: Wirtschaftskraft und Akzeptanz

    Autor: iBarf 07.12.17 - 17:25

    Ich stimme Dir eigentlich in jedem Punkt zu.
    Trotzdem kann man den Zeitgeist nicht aufhalten.

    Schlussendlich ist es aber immer nur ein kleiner Teil der Gemeinschaften, die den "Bogen überspannen" und zu einem Problem werden.

    Schade, wenn wegen ein paar wenigen, immer alle darunter leiden müssen.
    Aber naja, so war es, ist es und wird es immer sein/bleiben.

  5. Re: Wirtschaftskraft und Akzeptanz

    Autor: ML82 08.12.17 - 02:28

    also sein hirnabschalten und durch?

  6. Re: Wirtschaftskraft und Akzeptanz

    Autor: McAngel 08.12.17 - 04:28

    Alles kann zur sich zur Sucht entwickeln, auch arbeiten kann wie eine Sucht wirken.

    Seien wir doch froh, das wir in einem Zeitalter leben, wo man Zeit zum Spielen hat.
    Oder für was anderes. Früher hatte man rund um die Uhr zu tun, damit man am Leben bleibt.

    Zocken ist immer noch besser, als TV mit Werbung zu konsumieren.

    Gruß McAngel

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