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Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

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  1. Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: YoungManKlaus 15.05.12 - 12:37

    Wer will schon beim (Offline-)Spielen warten bis sich der Hersteller-Server bequemt, einen reinzulassen? Kompletter schmafu sowas!

  2. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: Mingfu 15.05.12 - 13:16

    YoungManKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer will schon beim (Offline-)Spielen warten bis sich der Hersteller-Server
    > bequemt, einen reinzulassen? Kompletter schmafu sowas!

    Vor allem: Bei allein diesem Nachteil bleibt es ja nicht.

    1. Klassische Singleplayerspiele konnte man früher unbegrenzt lange spielen. Man konnte es auch nach Jahren noch mal aus dem Schrank holen und es funktionierte noch. Das ist bei diesem Onlinezwang überhaupt nicht mehr gegeben. Sicher, Blizzard ist nicht dafür bekannt, dass sie die Server eines Spiels abschalten. Allerdings zeigt z. B. EA schon, dass das kein Naturgesetz ist. Dort werden nötige (Multiplayer-)Server schon nach wenigen Jahren deaktiviert.

    Und dass es einen Patch gibt, der Singleplayer ohne Serveranmeldung ermöglicht, muss auch nicht unbedingt sein - gerade bei Diablo 3 in meinen Augen extrem unwahrscheinlich, weil der Server einen sehr großen Teil der Aufgaben übernimmt (ähnlich wie in MMORPGs - hier konkret, um keine Betrugsmöglichkeiten für im AH verkaufbaren Loot zu haben). Das würde eine größere Umarbeitung benötigen - unwahrscheinlich, dass ein Hersteller das ausgerechnet im letzten Lebenszyklus des Produktes noch vornimmt.

    2. Früher konnte man gekaufte Spiele, nachdem man sie durchgespielt hatte, an einen Freund ausleihen (und dafür vielleicht ein ausgespieltes Spiel von ihm bekommen) - völlig legal, ganz ohne "Raubkopieren". Notfalls konnte man sie auch weiterverkaufen. Das geht durch den Accountzwang so nicht mehr (zumindest wenn man so blöd ist, Realdaten einzugeben und alle Spiele auf einen Account zu legen, statt für jedes Spiel einen separaten Account zu nutzen). Man konnte sich auch Spiele in der Videothek ausleihen (gerade bei Shootern oder Adventures eine Option, die ohnehin selten mehr als ein Wochenende zum Durchspielen gebraucht haben).

    3. Gerade für unterwegs, wenn man mal Zeit hat, aber eventuell nicht ständig online sein kann, sind derartige Spiele überhaupt keine Option mehr.

  3. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: Coding4Money 15.05.12 - 13:21

    YoungManKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer will schon beim (Offline-)Spielen warten bis sich der Hersteller-Server
    > bequemt, einen reinzulassen? Kompletter schmafu sowas!

    Es ist ja kein Offline-Spiel, sondern ein Online-Spiel, erkennt man daran, dass man online sein muss. ;)

  4. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: LH 15.05.12 - 13:29

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Klassische Singleplayerspiele konnte man früher unbegrenzt lange
    > spielen. Man konnte es auch nach Jahren noch mal aus dem Schrank holen und
    > es funktionierte noch. Das ist bei diesem Onlinezwang überhaupt nicht mehr
    > gegeben. Sicher, Blizzard ist nicht dafür bekannt, dass sie die Server
    > eines Spiels abschalten.

    Aber wie du schon selbst sagst, Blizzard macht das nicht. Man kann immer noch Diablo 2 spielen.

    > 3. Gerade für unterwegs, wenn man mal Zeit hat, aber eventuell nicht
    > ständig online sein kann, sind derartige Spiele überhaupt keine Option
    > mehr.

    Etwas das wirklich nervt. Das Problem habe ich sogar bei Mobilspielen inzwischen, bei mir ist "Where is my Water" ohne Internetverbindung nicht spielbar. Das scheint auch andere zu betreffen.

  5. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: Mingfu 15.05.12 - 13:43

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wie du schon selbst sagst, Blizzard macht das nicht. Man kann immer
    > noch Diablo 2 spielen.

    Ich würde es vorsichtiger formulieren: Blizzard macht das NOCH nicht.

    Wenn man sich überlegt, wie viele ehemals goldene Regeln Blizzard im Verlauf von WoW nun schon über Bord geworfen hat (z. B. PvE-PvP-Transfer, Poweleveling in Form des Instant-Level-80 für die Rolle der Auferstehung, ...), nur um mehr Umsatz zu generieren, dann würde ich nicht vermuten, dass es noch heilige Kühe gibt. Aus der Vergangenheit die Zukunft extrapolieren zu wollen, ist bei Blizzard ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

    Ich würde, ganz nebenbei bemerkt, auch nicht vom Stuhl fallen, wenn in einigen Jahren herauskäme, dass Blizzard Items für das Echtgeld-AH in Diablo 3 mit eigenem Account extra generiert, um über deren Verkauf weiteren Umsatz zu erzeugen. Zutrauen würde ich es ihnen inzwischen durchaus. Und eigentlich wäre es verdammt clever (zumindest kurzfristig)...

  6. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: derKlaus 15.05.12 - 13:46

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Klassische Singleplayerspiele konnte man früher unbegrenzt lange
    > spielen. Man konnte es auch nach Jahren noch mal aus dem Schrank holen und
    > es funktionierte noch. Das ist bei diesem Onlinezwang überhaupt nicht mehr
    > gegeben. Sicher, Blizzard ist nicht dafür bekannt, dass sie die Server
    > eines Spiels abschalten. Allerdings zeigt z. B. EA schon, dass das kein
    > Naturgesetz ist. Dort werden nötige (Multiplayer-)Server schon nach wenigen
    > Jahren deaktiviert.
    Es gibt noch einen anderen Grund: Gleiche Chancen für alle.
    Im Fall von Dibalo 3 gibts doch einen weltweit zeitgleichen Release, oder? Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, genügend Kopien eines Produkts so zu liefern, dass alle am gleichen Tag die Ware erhalten und in den Verkauf geben. Selbst wennd as jemand logistisch hinbekommt (was einem Ritterschlag gleichkäme), gibts noch zu viele unbekannte, die vorab Exemplare an Dritte herausgeben können. Jetzt könnte man natürlich sagen, 'ist doch egal', aber das ist es nicht. Der Publisher hat ein begründetes Anliegen, dass sein Produkt nicht vorab an irgendwen geht. Das geht von negativer Stimmungsmache (Spiel xy ist scheisse, weil buggy und schlecht umgesetzt) hin zu Spoilern (was auch dem einen oder anderen Spieler zugute kommt) bis hin zur (natürlich) Angst, dass jemand möglicherweise noch vor Release einen Kopierschutz knackt. Mit dem einem Authentifizierungsserver als Mittel kann man das mit überschaubarem Aufwand schnell aushebeln. Egal seit wie vielen Wochen Du Dein Exemplar im Schrank hast, Du kannst es erst am EVT spielen.
    Ich bezweifle mal, dass diese Argumente irgendwen dazu bringen, über das Thema nachzudenken, da Die von Dir genannten Nachteile alle stimmen. Aber dann sollte man auf die durchaus nachvollziehbaren Punkte auch eine Alternative anbieten können. Falls das nicht möglich ist, kauf das Spiel einfach nicht.

    > 2. Früher konnte man gekaufte Spiele, nachdem man sie durchgespielt hatte,
    > an einen Freund ausleihen (und dafür vielleicht ein ausgespieltes Spiel von
    > ihm bekommen) - völlig legal, ganz ohne "Raubkopieren". Notfalls konnte man
    > sie auch weiterverkaufen. Das geht durch den Accountzwang so nicht mehr
    > (zumindest wenn man so blöd ist, Realdaten einzugeben und alle Spiele auf
    > einen Account zu legen, statt für jedes Spiel einen separaten Account zu
    > nutzen). Man konnte sich auch Spiele in der Videothek ausleihen (gerade bei
    > Shootern oder Adventures eine Option, die ohnehin selten mehr als ein
    > Wochenende zum Durchspielen gebraucht haben).
    Ja, das ging, gestattet war es aufgrund der meisten EULAS allerdings nicht. Das hat jedoch auch keinen interessiert, und eine Nachverfolgung war da schon mal gar nicht möglich. Aber das ist ein Punkt, der echt ärgerlich ist und auch mich ziemlich nervt.

    > 3. Gerade für unterwegs, wenn man mal Zeit hat, aber eventuell nicht
    > ständig online sein kann, sind derartige Spiele überhaupt keine Option
    > mehr.
    Vollkommene Zustimmung, wobei ich immer noch meine, dass an einem typischen Notebook (also nicht so einen 5 Kilo Desktop Replacemant Brummer) der Genuss typischer AAA-Titel meist keinen Spaß macht bzw. die Spiele teils nicht mal starten.

    Ich finde den Trend bei PC Spielem mit dem Onlinezwang auch enttäsuchend und mit ein Grund, warum ich kaum noch PC Spiele kaufe.

  7. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: derKlaus 15.05.12 - 13:49

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde, ganz nebenbei bemerkt, auch nicht vom Stuhl fallen, wenn in
    > einigen Jahren herauskäme, dass Blizzard Items für das Echtgeld-AH in
    > Diablo 3 mit eigenem Account extra generiert, um über deren Verkauf
    > weiteren Umsatz zu erzeugen. Zutrauen würde ich es ihnen inzwischen
    > durchaus. Und eigentlich wäre es verdammt clever (zumindest kurzfristig)...
    Was würde da schon passieren? Die Spieler kotzen eine Woche an dem Thema rum, das Spiel wird boykottiert und nach 3 Monaten kümmert sich wieder keiner drum, weil da sSpiel ja so toll und ausgefeilt ist.

  8. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: Mingfu 15.05.12 - 13:55

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das ging, gestattet war es aufgrund der meisten EULAS allerdings nicht.
    > Das hat jedoch auch keinen interessiert, und eine Nachverfolgung war da
    > schon mal gar nicht möglich.

    Das stimmt so nicht ganz. Normalerweise stand darin, dass wenn man keine eigenen Kopien zurückhält, man die Software weitergeben kann (also keine zwei parallelen Kopien existieren).

    Es mag im Einzelfall so wie du es sagst gewesen sein, ich bezweifle aber, dass solche AGB Rechtskraft entfaltet hätten. Solche Klauseln wären zum einen überraschend, zum anderen stehen sie im Widerspruch zum Erschöpfungsgrundsatz. Nachdem der Urheber das Werk in Verkehr gebracht hat, kann er nicht mehr darüber verfügen, ob und wie es weitergegeben bzw. weiterverkauft wird. Wenn also in der EULA steht, dass derartige Sachen nicht erlaubt wären, dann ist die EULA - mindestens in diesem Punkt - nicht gültig.

  9. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: derKlaus 15.05.12 - 13:59

    Gabs da nicht auch immer einen Passus über unerlaubte Aufführung und Verleih (egal ob komerziell oder unentgeltlich)? Ich meine sowas in den drei Fällen, in denen ich die Eula vor Langeweile gelesen habe gefunden zu haben.
    Es ist ja eigentlich auch egal, ob das gestattet war oder nicht. Das hat vor der grossen Onlinerevolution ja eh keinen Interessiert.

  10. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: Mingfu 15.05.12 - 14:43

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was würde da schon passieren?

    Das hätte "dramatische" Auswirkungen auf Gerichte rund um die Welt. Blizzards Argumentation gegen Bothersteller wäre um ihr wichtigstes Argument ärmer: "Störung der Spielwirtschaft". Blizzard kommt da wirklich mit seitenlangen ausgedruckten Listen von Spielerkommentaren an, die sich über derartige Störungen der "Ingame Economy" erregen. Wäre natürlich blöd, wenn Blizzard nun plötzlich selbst...

    Blizzard wird also rechnen müssen, ob es sich eher rentiert, die Bothersteller auf Schadensersatz dranzunehmen oder ob der eigene Itemverkauf lukrativer ist.

    Vermutlich sind schon 3 BWLer an dem Thema dran und wahrscheinlich hat sich die letzte Option als gewinnträchtiger herausgestellt. Denn anders ist es kaum zu erklären, wie Blizzard in WoW inzwischen indirekt ja schon Gold verkauft: Haustiere im Shop, die aber im Spiel handelbar sind und einen relativ festen Gegenwert im AH haben. Wenn man das Haustier also im AH weiterverkauft, kann man darüber also Gold für Geld kaufen, wenn man denn möchte.

  11. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: burzum 15.05.12 - 15:44

    derKlaus schrieb:
    ----------------------
    > Es gibt noch einen anderen Grund: Gleiche Chancen für alle.
    > Im Fall von Dibalo 3 gibts doch einen weltweit zeitgleichen Release, oder?
    > Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, genügend Kopien eines Produkts so zu
    > liefern, dass alle am gleichen Tag die Ware erhalten und in den Verkauf

    Wie hat das bloß früher funktioniert...? Nur weil ein paar Kindchen weinen weil es in Australien ein paar Stunden vorher zu haben ist ist das kein Grund. Oder die Post es vermasselt hat und einen Tag später liefert.

    > geben. Selbst wennd as jemand logistisch hinbekommt (was einem Ritterschlag
    > gleichkäme), gibts noch zu viele unbekannte, die vorab Exemplare an Dritte
    > herausgeben können. Jetzt könnte man natürlich sagen, 'ist doch egal', aber
    > das ist es nicht. Der Publisher hat ein begründetes Anliegen, dass sein
    > Produkt nicht vorab an irgendwen geht. Das geht von negativer
    > Stimmungsmache (Spiel xy ist scheisse, weil buggy und schlecht umgesetzt)

    Wo ist der Vorteil für den Kunden? Das Problem des Publishers dieser Art interessiert mich als Kunden einen Sch... Er soll ja gefülligst ein Produkt liefer das zum Start funktioniert. Wenn die Kritik begründet ist spricht nichts dagegen. So wehrt sich der Publisher nur direkt im Vorfeld gegen möglicherweise wahre Negativschlagzeilen.

    > hin zu Spoilern (was auch dem einen oder anderen Spieler zugute kommt) bis
    > hin zur (natürlich) Angst, dass jemand möglicherweise noch vor Release

    Selbst schuld.

    > einen Kopierschutz knackt. Mit dem einem Authentifizierungsserver als
    > Mittel kann man das mit überschaubarem Aufwand schnell aushebeln. Egal seit
    > wie vielen Wochen Du Dein Exemplar im Schrank hast, Du kannst es erst am
    > EVT spielen.

    Nicht das auch Steam und andere Titel trotzdem geknackt würden...

    > Ich bezweifle mal, dass diese Argumente irgendwen dazu bringen, über das
    > Thema nachzudenken, da Die von Dir genannten Nachteile alle stimmen. Aber
    > dann sollte man auf die durchaus nachvollziehbaren Punkte auch eine
    > Alternative anbieten können. Falls das nicht möglich ist, kauf das Spiel
    > einfach nicht.

    Der einzige Punkt des Publishers hier ist Gewinnmaximierung und nicht das Wohl des Kunden. Heute knebelt man seine Kunden lieber als sie durch Qualität und guten Service zu binden.

    > Ja, das ging, gestattet war es aufgrund der meisten EULAS allerdings nicht.
    > Das hat jedoch auch keinen interessiert, und eine Nachverfolgung war da
    > schon mal gar nicht möglich. Aber das ist ein Punkt, der echt ärgerlich ist
    > und auch mich ziemlich nervt.

    Die EULA ist in Deutschland bei Boxed Titeln schon mal gar nicht gültig und auch sonst gab es erst neulich ein Urteil zu Gebrauchtsoftware das das anders sieht.

    > Vollkommene Zustimmung, wobei ich immer noch meine, dass an einem typischen
    > Notebook (also nicht so einen 5 Kilo Desktop Replacemant Brummer) der
    > Genuss typischer AAA-Titel meist keinen Spaß macht bzw. die Spiele teils
    > nicht mal starten.

    Nicht jeder spielt nur AAA-Titel. Auch auf dem Desktop habe ich aktuell eher wieder alte Titel ohne den ganzen Social-Crap und 1000-Online-Community (Steam, Windows Live, Publisher-X-Social-Network-Crap...) Kram.

    Das war früher so schön, einfach die IP eingehämmert vom Kumpel und losgelegt. Heute ein elender Sackgang damit Ports freizugeben, sich bei 2-3 Services anzumelden (die natürliche alle kein OpenId supporten) und dann trotzdem rumzuärgern das der Sch... nicht gleich geht. GRAUSAM...

    > Ich finde den Trend bei PC Spielem mit dem Onlinezwang auch enttäsuchend
    > und mit ein Grund, warum ich kaum noch PC Spiele kaufe.

    Dito. Daher lieber Torchlight II oder Path of Exile. Das hat zwar auch Olinepflicht aber bei 10 USD (!) heul ich da weniger rum wenns mal nicht mehr gehen sollte.

    Meine persönliche Konsequenz daraus ist jeden Titel erst zu "testen" *hust* bevor ich ihn kaufe oder eben oftmals dann auch nicht. Zumindest bei allem was mehr als 10,- Euro kostet. Aber ich kaufe auch einfach mal mehr Spiele auf gut Glück bei den Steam-Deals weil sie dann eben günstig sind.

    Als Negativbeispiel sei mal das Space Marine genannt, was für ein fu*k Konsolenport! Nach keinen 15min testen habe ich den Mist gekickt und würd es nicht mal für einen Euro kaufen.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.12 15:47 durch burzum.

  12. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: franzel 15.05.12 - 16:15

    > 3. Gerade für unterwegs, wenn man mal Zeit hat, aber eventuell nicht
    > ständig online sein kann, sind derartige Spiele überhaupt keine Option
    > mehr.

    Ja, es ist ätzend. Gerade der letzte Punkt geht mir ziemlich gegen den Strich. Als Zug-Pendler könnte ich das Game zocken, wenn die Onlineverbindung nicht permanent bestehen müsste. Auf der Strecke reißt laufend mal wieder die Verbindung ab. Also hätte ich kein Problem mich beim Losfahren kurz zu authentifizieren und dann offline zu gehen. Aber so ist es absolut unbrauchbar. Komisch bei Starcraft II gings auch noch ohne permanente Onlineverbindung. Naja, warten wir mal auf Torchlight II. Vielleicht ist das was für den Zug.

  13. Ingame Wirtschaft

    Autor: derKlaus 15.05.12 - 18:12

    Ich spiele seit Jahren keine MMORPGs mehr, aber macht das Auktionshaus nicht auch schon die Ingame Economy kaputt? Hat da nicht Blizzard generell selbst schuld? Ich mein nur, unabhängig von Bots sollte es Gegenstände die Ulra-rare legendary (oder so) sind doch auch maximal ein oder zweimal geben. Damit ließe sich die Ingame Economy doch ganz gut in den Griff bekommen. Da die Server ja fest in Blizzards Hand sind, lässt sich da sicher die maximale Anzahl von Gegenständen limitieren.

    Blöd nur: Damit lässt sich dann (genau wie in der realen Welt) nicht unendlich Geld verdienen.

    Je mehr ich davon höre, desto mehr bin ich der Auffassung, dass es in ser Spielebranche doch so schnell wir mnöglich knallen sollte und die EAs, Ubisofts und Activisions der Branche dies nicht überleben sollten.

  14. Re: Darum ist online-anmelde-pflicht scheiße!

    Autor: derKlaus 15.05.12 - 19:00

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hat das bloß früher funktioniert...? Nur weil ein paar Kindchen weinen
    > weil es in Australien ein paar Stunden vorher zu haben ist ist das kein
    > Grund. Oder die Post es vermasselt hat und einen Tag später liefert.
    Ganz einfach: Keine Blogs, kein kotaku.com, als einzige Quelle Zeitungen, die monatlich erschienen sind und man einmal im Monat vor schlechten Spielen gewarnt wurde. Mir geht es da nicht um irgendwelche Kindchen, ich verfolge den Spielemarkt seit meiner frühesten Jugend und vieles, was ich seinerzeit nicht verstanden habe, macht im nachhinein Sinn, würde heutzutage aber gar nicht mehr funktionieren.

    > Wo ist der Vorteil für den Kunden?
    Hab ich nie erwähnt. Der Vorteil des Kunden ist, daß er selbst bestimmt WANN, WO und WIEVIEL Geld (gekoppelt an das WANN) er für ein Produkt ausgibt. Wenn das für Dich kein Vorteil ist, solltest Du da mal darüber nachdenken. Das ist eine Waffe, die viele Entwickler in die Insolvenz getrieben hat.
    > Das Problem des Publishers dieser Art interessiert mich als Kunden einen Sch...
    muss es auch nicht. Aber Wenn ein Anbieter sagt 'Ich mach das so' kannst Du jammern und trotzdem zugreifen oder aber den Vorteil des Kunden ausspielen. (siehe oben).
    > Er soll ja gefülligst ein Produkt liefer das zum Start funktioniert.
    Tut er ja, Start ist am 14.5. bei Diablo 3. Davor nicht.

    > Wenn die Kritik begründet ist spricht nichts dagegen. So wehrt sich der Publisher
    > nur direkt im Vorfeld gegen möglicherweise wahre Negativschlagzeilen.
    Sowas wie Sperrfristen gibts ja für Berichterstattung, nur geben manche da einen Dreck darauf, was durchaus auch üble Konsequenzen haben kann. Nicht unbedingt Klage, aber wenn ein Publisher dann halt für 12 Monate keine Testmuster mehr liefert, isst das meist schlimmer als jede Klage.

    > > hin zu Spoilern (was auch dem einen oder anderen Spieler zugute kommt) bis
    > > hin zur (natürlich) Angst, dass jemand möglicherweise noch vor Release
    > > einen Kopierschutz knackt. Mit dem einem Authentifizierungsserver als
    > > Mittel kann man das mit überschaubarem Aufwand schnell aushebeln. Egal seit
    > > wie vielen Wochen Du Dein Exemplar im Schrank hast, Du kannst es erst am
    > > EVT spielen.

    > Nicht das auch Steam und andere Titel trotzdem geknackt würden...
    Ich hab nicht gesagt, dass es ein sinnvoller Punkt ist, der wird aber ganz gerne angeführt.

    > > Ich bezweifle mal, dass diese Argumente irgendwen dazu bringen, über das
    > > Thema nachzudenken, da Die von Dir genannten Nachteile alle stimmen. Aber
    > > dann sollte man auf die durchaus nachvollziehbaren Punkte auch eine
    > > Alternative anbieten können. Falls das nicht möglich ist, kauf das Spiel
    > > einfach nicht.
    > Der einzige Punkt des Publishers hier ist Gewinnmaximierung und nicht das
    > Wohl des Kunden. Heute knebelt man seine Kunden lieber als sie durch
    > Qualität und guten Service zu binden.
    Ist ein Verbrechen Geld verdienen zu wollen? Siehe oben: wenn Dir was nicht passt kauf es nicht.

    > > Ja, das ging, gestattet war es aufgrund der meisten EULAS allerdings
    > nicht.
    > > Das hat jedoch auch keinen interessiert, und eine Nachverfolgung war da
    > > schon mal gar nicht möglich. Aber das ist ein Punkt, der echt ärgerlich
    > ist
    > > und auch mich ziemlich nervt.
    > Die EULA ist in Deutschland bei Boxed Titeln schon mal gar nicht gültig und
    > auch sonst gab es erst neulich ein Urteil zu Gebrauchtsoftware das das
    > anders sieht.
    Erzähl mir was neues, aber Deutschland ist nicht der alleinige Spielemarkt auf der Welt. Ich weiß interessiert dich 'nen Sch... so wie alles andere auch ;)

    > Nicht jeder spielt nur AAA-Titel. Auch auf dem Desktop habe ich aktuell
    > eher wieder alte Titel ohne den ganzen Social-Crap und
    > 1000-Online-Community (Steam, Windows Live,
    > Publisher-X-Social-Network-Crap...) Kram.
    Es geht hier um Diablo 3, oder das wäre doch ein AAA-Titel. Und auch sonst kenn ich nur AA und AAA-Titel die einen Onlinezwang wollen. Indiegames und ältere Spiele zählen da nicht dazu, die hab ich auch nicht gemeint. Steam bietet übrigens die Möglichkeit, einen Offlinemode zu nutzen.

    > Das war früher so schön, einfach die IP eingehämmert vom Kumpel und
    > losgelegt. Heute ein elender Sackgang damit Ports freizugeben, sich bei 2-3
    > Services anzumelden (die natürliche alle kein OpenId supporten) und dann
    > trotzdem rumzuärgern das der Sch... nicht gleich geht. GRAUSAM...
    Warum tust Du Dir das dann an und lässt es nicht einfach? Du scheinst ja genug alte Spiele zu haben die noch spielenswert sind.

    > Dito. Daher lieber Torchlight II oder Path of Exile. Das hat zwar auch
    > Olinepflicht aber bei 10 USD (!) heul ich da weniger rum wenns mal nicht
    > mehr gehen sollte.
    Path of Exile ist ein guter Tipp, das guck ich mir mal genauer an (mir sind die 50+ Euro für Diablo 3 schlichtweg noch zu viel).
    > Meine persönliche Konsequenz daraus ist jeden Titel erst zu "testen" *hust*
    'Testen' ach ja? Warum nicht einfach auf einen Test warten oder auf einen gesunkenen Preis oder bei einem Freund anspielen (ich hab da einen Alleskäufer, der ist für sowas ungeheuer praktisch)? HIn und wieder gibts dann auch für den PC noch Demos (leider immer weniger).

    > bevor ich ihn kaufe oder eben oftmals dann auch nicht. Zumindest bei allem
    > was mehr als 10,- Euro kostet. Aber ich kaufe auch einfach mal mehr Spiele
    > auf gut Glück bei den Steam-Deals weil sie dann eben günstig sind.
    Das mach ich auch und bin bislang nicht auf die Schnauze gefallen (Orcs must Die!)

    > Als Negativbeispiel sei mal das Space Marine genannt, was für ein fu*k
    > Konsolenport!
    Ach jetzt lasst doch mal zumindest bei einem Spielethread die Konsolen raus. Du hasts verkackt und ein Thema angeschnitten was hier mal echt nix verloren hat. ;)
    Ich spiel lieber auf Konsolen als auf PCs, kein gefrickel und ich kann mir von meinen Kumpels einige Spiele ausleihen OHNE Probleme, ohne Onlinezwang. Zumindest noch in der Generation.

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