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Hinter den Kulissen

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  1. Hinter den Kulissen

    Autor: xxsblack 25.06.16 - 10:59

    Ein netter Artikel, aber m.M.n. etwas zu oberflächlich. Mich würde zum Beispiel interessieren, was sie genau hinter den Kulissen machen müssen oder woran sich da beteiligt werden muss.

    Bei Ghost in the Shell spiele ich auch immer mit Leuten, die in dem Spiel zu den Top Spielern gehören. Bin dort auch immer mit auf dem Teamspeak und diese kurzen, aber klaren Ansagen und die Kommunikation zwischen ihnen ist einfach beeindruckend. Ich bin dafür absolut nicht gemacht, aber wenn man sowas professionelles mal wirklich "hautnah" miterlebt, fasziniert einen das schon.

  2. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: Poison Nuke 25.06.16 - 12:43

    in diesen Dimensionen steckt auch verdammt viel Verwaltung dahinter. Finanzen/Sponsorings/Organisation von Events und Reisen mit Hotels usw, Marketing (Facebook, Youtube usw wollen regelmäßig gefüttert werden), Teamkleidung werden sie vllt auch tragen und ein eigenes Design haben das erstmal entstehen will.

    Also das ist durchaus ein Full-Time Job den die da haben.

  3. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: xxsblack 25.06.16 - 12:51

    Ich kann mir sogar vorstellen, dass professionelles Gaming sogar weitaus härter und anstrengender ist, als so mancher 8h Job eines Ottonormalbürgers. Nur weil man vorm PC sitzt, heißt es ja nicht, dass es Easypeasy ist. Erstmal die ganzen Maps lernen, das richtige Timing mit den Teammitgliedern einstudieren und und und...vorne herum sieht es zwar einfach aus, aber den Druck hinter den Kulissen standzuhalten bedarf einer gewissen Selbstdisziplin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.16 13:01 durch xxsblack.

  4. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: derKlaus 25.06.16 - 13:35

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir sogar vorstellen, dass professionelles Gaming sogar weitaus
    > härter und anstrengender ist, als so mancher 8h Job eines
    > Ottonormalbürgers. Nur weil man vorm PC sitzt, heißt es ja nicht, dass es
    > Easypeasy ist.
    so ziemlich jeder 8h Job eines Ottonormslbürgers findet auch vor einem PC sitzend statt.

    > Erstmal die ganzen Maps lernen, das richtige Timing mit den
    > Teammitgliedern einstudieren und und und...
    Sich jederzeit sich an verändernde Umstände anpassen, sich mit dem Verhalten und Marotten der Kollegen arrangieren, immer höflich und freundlich bleiben.

    > vorne herum sieht es zwar
    > einfach aus, aber den Druck hinter den Kulissen standzuhalten bedarf einer
    > gewissen Selbstdisziplin.
    Das bringt der Zusatz professionell mit sich, das ist bei Profisportlern ja nicht anders, insofern noch drastischer, da viel mehr Augen auf bspw. einen Fußballprofi als einen E-Sportler gerichtet sind.

    Was den Vergleich mit einem 9to5 betrifft. Es wirkt nicht so, als würdest Du schon arbeiten, bzw. noch nicht sehr lange. Da ist je nach Branche, Arbeitgeber und Position auch nicht alles Easypeasy, gerade im IT Bereich.

    Egal, beim e-Sport geht es mittlerweile auch um beträchtliche Summen, da kann und muss man eben eine entsprechende Disziplin mitbringen und auch Einschränkungen in Kauf nehmen. Wen es stört, der kann ja wieder mit den Kumpels just for fun spielen.

  5. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: jeckoBecko 25.06.16 - 16:12

    Ein wichtiger Punkt wird bei vielen das Selbstmarketing sein. Irgendwelche Gespräche mit (möglichen) Sponsoren. After Show Partys, bei denen man dabei sein muss. Twitch / YT Streams, Interviews, Chats, Fototermine, Fantermine...

    Dazu kommt Orga wie Reisevorbereitung, Buchungen, die ganze Finanzierung, Steuererklärung wird wahrscheinlich etwas komplexer sein als bei anderen.

    Und der Tag hat auch bei denen nur 24 Stunden. Man kann sich zwar Hilfe holen, aber einen Assi oder Manager kann sich auch nicht jedes Team leisten.

  6. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: xxsblack 25.06.16 - 16:28

    Sowas denke ich mir auch, aber ich habe das Gefühl, dass ich/wir stellenweise zu kurz denken und es da noch Punkte gibt, die man komplett außer Acht lässt. Zum Beispiel auch das Anwerben von neuen Teammitgliedern. Da hätte ich mir gern etwas mehr Details gewünscht, was aber bestimmt wegen des Zeitdrucks nicht möglich war.

    Da es hier ja wirklich um die Großen geht, denke ich mal, kann/sollte man es auf sie eingrenzen und bisher habe ich bei jedem Stream der ESL immer einen Teammanager hinter den Teams laufen sehen.
    Im Prinzip hat das Thema noch viel mehr Möglichkeiten, um auch 3-6 Seiten zu füllen.

  7. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: xxsblack 25.06.16 - 16:41

    Naja die 8h hinter einem Bildschirm an der Kasse, sind denke ich nur geringfügig mit 8h des Trainings für Esport vergleichbar, aber wie du schreibst, das professionelle macht es. Es gibt ja auch "Duelle" mit den besten Köchen, etc. und das kann man dann nicht mehr mit normaler Arbeit vergleichen. Also war da mein "Vergleich" nicht richtig durchdacht.

    Ich bin generell ein Mensch, der sich versucht dauerhaft in andere hineinzuversetzen. Somit kann ich eigentlich mit jedem Menschen, egal wie unangenehm/unsympathisch er für mich ist. Jedes Verhalten hat ein Grund und entweder ich akzeptiere es oder ich suche mir etwas neues. Ein Chef darf gern "Scheiße" sein, er wird auch seine Gründe für haben, bis zu einem gewissen Punkt kann ich mich damit auch anpassen, aber bisher hatte ich immer das Glück, dass meine Chefs doch irgendwie in Ordnung waren, trotz teilweise großer Unsympathie. Wie es in großen Betrieben aussieht weiß ich leider nicht. Meine Erfahrungen kommen eher von kleinen Betrieben, wo der Chef doch recht nahe an den Mitarbeitern war und ich bisher noch nie Probleme mit Mitarbeitern hatte.

    Deiner Endaussage kann ich voll und ganz zustimmen (generell deinem ganzen Beitrag).

  8. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: xxsblack 25.06.16 - 17:06

    Mist, 10 Sekunden zum Editieren zu spät gewesen :D

    Nachtrag: Das Easypeasy meinte ich übrigens, weil man so oft liest, dass sich die Leute den E-Sport eher als Spaß vorstellen, weil sie es mit ihren 8h Arbeitstagstag vorm PC vergleichen, was m.M.n. aber Welten an Unterschied dazwischen bedeutet. ;)

  9. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: jeckoBecko 25.06.16 - 17:29

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mist, 10 Sekunden zum Editieren zu spät gewesen :D
    >
    > Nachtrag: Das Easypeasy meinte ich übrigens, weil man so oft liest, dass
    > sich die Leute den E-Sport eher als Spaß vorstellen, weil sie es mit ihren
    > 8h Arbeitstagstag vorm PC vergleichen, was m.M.n. aber Welten an
    > Unterschied dazwischen bedeutet. ;)

    Easypeasy kanns gar nicht sein. Dafür ist der Konkurrenzkampf einfach zu groß. Jeder kennt es, wenn man an seine persönlichen Grenzen beim Zocken gekommen ist. Das Zielen wird nicht besser, man schafft es nicht schneller zu reagieren. Die Finger reagieren einfach nicht schnell genug.

    Entweder man wird besser oder bleibt auf dem eigenen Level. Ist halt so. eSport ist halt auch nur eine natürliche Auslese, bis sich der fitteste nach oben gekämpft hat. Und oben zu bleiben ist sogar noch härter. Das Alter ist auch hier gnadenlos, irgendwann reagiert der Körper nicht mehr wie eine Maschine.

  10. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: matok 26.06.16 - 10:53

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir sogar vorstellen, dass professionelles Gaming sogar weitaus
    > härter und anstrengender ist, als so mancher 8h Job eines
    > Ottonormalbürgers. Nur weil man vorm PC sitzt, heißt es ja nicht, dass es
    > Easypeasy ist.

    Natürlich ist es härter und anstrengender. Otto-Normalbürger bringt Otto-Normalleistung und muss dafür auch nur normalen Aufwand betreiben. Die Topspieler bringen Topleistung, d.h. es kommt auf jedes Detail an und entsprechenden Aufwand müssen sie betreiben. Ist genauso im "richtigen" Sport.

    Die absolute Spitze erreicht man nur mit Talent, Ehrgeiz, Fleiß, Disziplin, Reflexionsvermögen, analytischem Denken. Und das gilt für alle Bereiche, weshalb ich mal die Behauptung aufstelle, dass Top-Cyberathleten auch nach ihrer Gamingkarriere i.d.R. gut durch's Leben kommen.

  11. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: tonictrinker 26.06.16 - 12:12

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xxsblack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann mir sogar vorstellen, dass professionelles Gaming sogar weitaus
    > > härter und anstrengender ist, als so mancher 8h Job eines
    > > Ottonormalbürgers. Nur weil man vorm PC sitzt, heißt es ja nicht, dass
    > es
    > > Easypeasy ist.
    >
    > Natürlich ist es härter und anstrengender. Otto-Normalbürger bringt
    > Otto-Normalleistung und muss dafür auch nur normalen Aufwand betreiben.

    Wenn ich schon so einen Quatsch lese.
    Wieviele Menschen sind heute in ihrem "Otto-Normaljob" völlig überarbeitet und werden dazu noch mies bezahlt. Und damit meine ich nicht nur den sog. IT-Bereich, sondern vor allem Dienstleistungsberufe jeden Levels. Ganz krasses Beispiel sind Pflegeberufe.
    Egal wie "hart" und "professionell" der E-Sport betrieben wird, wenn die Preisgelder in die Millionen gehen, sind alle Relationen dahin - und das für bloßes Gedaddel. Man darf nämlich nicht vergessen, dass man es weder essen und noch Energie damit erzeugen kann. ;)

  12. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: derKlaus 26.06.16 - 18:49

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja die 8h hinter einem Bildschirm an der Kasse, sind denke ich nur
    > geringfügig mit 8h des Trainings für Esport vergleichbar, aber wie du
    > schreibst, das professionelle macht es.
    Da wäre ich mir nicht so sicher, so ein Job an einer Supermarktkasse kann ziemlich anstrengend sein (daher kenne ich auch keinen Laden, in dem man 8h Nonstop an der Kasse arbeitet, sondern nach ein paar Stunden wechselt und Waren auffüllt o.ä.):
    - Preisänderungen im Warenwirtschaftssystem nicht gepflegt (Stichwort Sonderangebote)
    - anstrengende Kunden (wie manch einer meint, mit einer Kassenkraft umgehen zu können ist schon erschreckend)

    > Es gibt ja auch "Duelle" mit den
    > besten Köchen, etc. und das kann man dann nicht mehr mit normaler Arbeit
    > vergleichen. Also war da mein "Vergleich" nicht richtig durchdacht.
    Solche Kochduelle sind - wie eine e-Sport- und auch übliche Sportveranstaltungen - in erster Linie ja zum Geldverdienen durch Unterhaltung der Menschen gedacht. E-Sportler sind in erster Linie Unterhalter, und erst dann Sportler im weitesten Sinne. Ich sehe das beim Fußball auch nicht wirklich anders. Ja, das Leben eines e-Sportlers ist sicher anstrengend.

    > Ich bin generell ein Mensch, der sich versucht dauerhaft in andere
    > hineinzuversetzen. Somit kann ich eigentlich mit jedem Menschen, egal wie
    > unangenehm/unsympathisch er für mich ist.
    Das ehrt Dich, kann Dich langfristig aber komplett kaputt machen.
    > Jedes Verhalten hat ein Grund und
    > entweder ich akzeptiere es oder ich suche mir etwas neues. Ein Chef darf
    > gern "Scheiße" sein, er wird auch seine Gründe für haben, bis zu einem
    > gewissen Punkt kann ich mich damit auch anpassen, aber bisher hatte ich
    > immer das Glück, dass meine Chefs doch irgendwie in Ordnung waren, trotz
    > teilweise großer Unsympathie. Wie es in großen Betrieben aussieht weiß ich
    > leider nicht. Meine Erfahrungen kommen eher von kleinen Betrieben, wo der
    > Chef doch recht nahe an den Mitarbeitern war und ich bisher noch nie
    > Probleme mit Mitarbeitern hatte.
    Das ist nur zu einem gewissen Maße von der Unternehmensgröße abhängig. ich hab vom drei Mann Unternehmen bis zum internationalen Konzern eigentlich alles durch, je kleiner das Unternehmen, desto wichtiger sind eigentlich meiner Erfahrung nach die Persönlichkeiteb der Führungsriege. Bei großen Unternehmen herrschen meist konkrete Prozessabläufe, die die Persönlichkeit des Chefs fast komplett eliminieren können.

    > Deiner Endaussage kann ich voll und ganz zustimmen (generell deinem ganzen
    > Beitrag).
    ;)

  13. Re: Hinter den Kulissen

    Autor: derKlaus 26.06.16 - 18:56

    Warum sollte es beim e-Sport anders sein, als bei allem anderen? Es gibt immer jemanden, der besser ist als man selbst. Klar kann man trainieren und Besserwerden, nur irgendwo ist halt dann einfach Schluss, da geht halt dann nicht mehr.

    Weswegen ich beispielsweise nicht sehr viel online spiele liegt daran, dass viele anscheinend nicht mehr verlieren können. Jetzt bin eher ich derjenige, der verliert (was mir eigentlich Wurscht ist, weil ich meistens dennoch meinen Spaß habe). Aber auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Nur sind die Kobsequenzen meistens Beleidigungen über welchen Kommunikationskanal auch immer, ein Server-Kick oder ein Disconnect des Gegners, bevor das Match vorbei ist. Ich verstehs halt nicht, wer spielt muss auch damit rechnen, dass man verlieren kann.

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