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Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

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  1. Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: Gucky 04.12.15 - 11:57

    Wenn man sich die Verkaufszahlen genauer ansieht, dann sieht man das die meisten durch Humble Bundles verkauft worden sind, mehr als 60% oder jene 700k Einheiten.
    Im Humblebundle wird allerdings nur ein Bruchteil des normalen Preises gezahlt für in der Regel 5-10 Spiele. Das kann durchaus heißen das an stelle den durchschnittlich 21$ pro Spiel es nur noch 0.50$-2$ pro Spiel sein können.

    Es wird auf der Investor Seite gesagt das ~14,188,036$ eingenommen werden müssen, um seine Investition wieder rauszubekommen. ABER Psychonauts 1 hat möglicherweise trotz den ganzen ~1,7mil verkauften Einheiten keine 14 Millionen$ eingebracht, eben wegen den vielen Verkäufen auf Humblebundle. Und auch nicht zu vergessen die Rabatte auf Steam.

    Und hier werden natürlich auch nicht die +3 Millionen$ gezählt die Backer investieren.

    Optimistisch sehe ich das man ca die hälfte von z.b. investierten 500$ zurückbekommt.

    Wenns in 10 Jahren mehr als 250$ sind könnt ihr mich ruhig korriegieren ^^

  2. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: Muhaha 04.12.15 - 12:36

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es wird auf der Investor Seite gesagt das ~14,188,036$ eingenommen werden
    > müssen, um seine Investition wieder rauszubekommen.

    Ja, dem scheint so zu sein.

    > ABER Psychonauts 1 hat
    > möglicherweise trotz den ganzen ~1,7mil verkauften Einheiten keine 14
    > Millionen$ eingebracht, eben wegen den vielen Verkäufen auf Humblebundle.
    > Und auch nicht zu vergessen die Rabatte auf Steam.

    Und was hat das veranschlagte Budget von Psychonauts 2 mit dem ersten Teil zu tun? Zudem schmeisst Du hier verkaufte Einheiten und Umsatz in einen Topf, in den aber nur Aufwand und Umsatz gehören. Ob dieser Umsatz mit nur einer einzigen verkauften Einheit generiert wird oder mit x Millionen, spielt für die Abschätzung, ab welchem Umsatz mit Gewinn gerechnet werden kann, erstmal keine Rolle.

    Zudem sollte man bei DF recht gut abschätzen können, was für Summen via HumbleBundle und/oder Steam/Gog mit Sales und ohne Sales hereinkommen, schliesslich verkauft man seit einigen Jahren über diese Plattformen.

  3. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: gaym0r 04.12.15 - 13:18

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und auch nicht zu vergessen die Rabatte auf Steam.

    Du meinst also weil Steam die Spiele billiger anbietet, kriegt der Entwickler auch weniger?
    Und wenn Rewe sich plötzlich entschließt die Müller-Milch für die Hälfte rauszuhauen macht Müller auch plötzlich weniger Umsatz? ;-)

  4. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: |=H 04.12.15 - 14:42

    Valve kauft wohl kaum tausende Keys zu einem Festpreis im Voraus, so wie Rewe es macht, sondern verdient prozentual und wird im Vertrag eben solche Sonderaktionen genau regeln. Und ich glaube kaum, dass Steam dann draufzahlen wird.

  5. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: SchmuseTigger 04.12.15 - 14:45

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gucky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und auch nicht zu vergessen die Rabatte auf Steam.
    >
    > Du meinst also weil Steam die Spiele billiger anbietet, kriegt der
    > Entwickler auch weniger?
    > Und wenn Rewe sich plötzlich entschließt die Müller-Milch für die Hälfte
    > rauszuhauen macht Müller auch plötzlich weniger Umsatz? ;-)

    Die Deals kommen vom Anbieter. Steam kriegt 30% vom Spiele VK (kannst du übrigens nachlesen da ist Steam recht offen).

    Also ja wenn das Spiel für 50% vom normalen VK für 2 Wochen verkauft ist dann kriegen sowohl Steam weniger als auch der Hersteller weniger, dafür werden halt mehr verkauft. Besonders an Spieler die sagen, 20¤ ist es nicht wert, aber 9,99¤ ist ok.

  6. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: |=H 04.12.15 - 16:00

    Schaut man sich die Zahlen ganz genau an hat man
    430.000 x Steam
    475.000 x Konsolen + Retail
    30.000 x GoG
    also über 900.000 Einheiten die NICHT Humble sind.
    Wenn dafür jedes Mal 20$ geflossen sind, dann sind das schon 18 Millionen $.

  7. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: LH 04.12.15 - 18:58

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst also weil Steam die Spiele billiger anbietet, kriegt der
    > Entwickler auch weniger?

    Exakt so ist es. Die Deals sind mit den Anbietern abgestimmt, natürlich erhält ein Publisher und Entwickler dann auch weniger. Alles andere wäre wirtschaftlich für Valve gar nicht zu stemmen.

    Allerdings lohnt es sich dennoch, da viele der reduzierten Titel zum Originalpreis gar nicht mehr nachgefragt werden.

  8. Re: Achtung!!! Verkaufte Spiele sind nicht gleich Einnahmen.

    Autor: gorsch 06.12.15 - 01:14

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Und was hat das veranschlagte Budget von Psychonauts 2 mit dem ersten Teil zu tun? Zudem schmeisst Du hier verkaufte Einheiten und Umsatz in einen Topf, in den aber nur Aufwand und Umsatz gehören. Ob dieser Umsatz mit nur einer einzigen verkauften Einheit generiert wird oder mit x Millionen, spielt für die Abschätzung, ab welchem Umsatz mit Gewinn gerechnet werden kann, erstmal keine Rolle.
    Was hat das, was du da schreibst, mit dem zitierten Absatz zu tun? Von Umsatz oder Kostenaufwand hat überhaupt niemand gesprochen, es geht hier ausschließlich um den *Gewinn* (14 Millionen Dollar), ab der ein so ein "Investor" profitiert (anstatt Verlust zu machen).

    Die Kritik ist durchaus gerechtfertigt, da die Webseite ja suggeriert, Psychonauts 2 müsste lediglich weniger als halb so viele Einheiten wie der Vorgänger verkaufen, um diese Gewinnschwelle zu erreichen (man betrachte den Slider). Da spielt der Gewinn pro Einheit sehr wohl eine entscheidende Rolle.

    Fast 700.000 "Vollpreis"-Einheiten um ist da schon eine ganze Menge. Laut Steamspy wären das mehr als doppelt so viele Einheiten wie Broken Age.

    Zum Vergleich die geschätzten Verkaufszahlen aktueller Top-Titel:
    Fallout 4 - 2.200.000
    Witcher 3 - 1.100.000
    MGS5 - 780.000

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst also weil Steam die Spiele billiger anbietet, kriegt der
    > Entwickler auch weniger?
    > Und wenn Rewe sich plötzlich entschließt die Müller-Milch für die Hälfte rauszuhauen macht Müller auch plötzlich weniger Umsatz? ;-)
    Steam bekommt 30%, egal wie hoch der Verkaufspreis ist. Sales werden erst dann gemacht, wenn die Verkaufszahlen bereits vor sich hindümpeln. Es ist dann egal, dass du pro Einheit weniger verdienst, die Summe macht's. Im Übrigen kauft Steam keine Einheiten "auf Vorrat", wie ein Einzelhandel. Wenn REWE viel zu viel Müllermilch kauft und sie mit Verlust raushauen muss, wird beim nächsten mal eben weniger bestellt. Und wenn REWE Müllermilch zwecks Sonderangebot unter Einkaufspreis verhökert oder aufgrund Verderb entsorgt, muss das in der Kalkulation an anderer Stelle wieder reingeholt werden.

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