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"So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

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  1. "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Thunderbird1400 22.04.20 - 14:44

    "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, der für ihn den fairen Unterhaltungswert seiner Spiele belegt."

    Diese Argumentation finde ich hahnebüchen. Der Preis sollte sich danach richten, wie aufwendig die Entwicklung ist, nicht danach, wieviele Stunden man mit einem Spiel verbringen kann.

    Mit Tetris kann ich auch tausende von Stunden verbringen oder mit einem Schachbrett aus Pappe oder mit einem Ball. Müssten dann nach der Argumentation auch hunderte Euro kosten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.20 14:54 durch Thunderbird1400.

  2. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Neremyn 22.04.20 - 15:51

    Ja schon aber ich sags mal so für ein Relativ aufwendiges Single Player Spiel was aber nur eine 8 Stunden Kampagne hat bezahl ich doch keine 60¤ egal wie aufwendig es ist wenn mir aber eine Ähnlich gute mit 240 Std. geboten wird sollen die meinte 60¤ ruhig haben auch wenn der Aufwand vielleicht gerade mal gleich groß war.

  3. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Solarix 22.04.20 - 16:22

    Also gerade PDX DLC spendieren dem Spiel nicht nur paar neue Betten für 10 Euronen sondern verbessern/verändern das komplette Spiel.
    Das einzige worauf ich immer noch verzichte sind die Unit packs, da das tatsächlich nur skins sind.
    Aber die "richtigen" DLC packen da immer massige neue Features und Änderungen rein. Da ist wirklich ne ganze Menge Arbeit reingesteckt, wenn bspw die diplomatie komplett überarbeitet wird.

    Crusader Kings 3 wird auch hauptsächlich entwickelt, weil die alten Engine mittlerweile nicht mehr mit den ganzen DLCs mithalten kann.

  4. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: wanne 22.04.20 - 16:50

    > sondern verbessern/verändern das komplette Spiel.
    Früher hätte man das ursprüngliche Spiel als kostenlose Beta rausgegeben. Heute darfst du 5 mal zahlen bis du ein Produkt bekommst das ausgereift ist.

  5. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Astorek 22.04.20 - 19:22

    Neremyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja schon aber ich sags mal so für ein Relativ aufwendiges Single Player Spiel was aber nur eine 8 Stunden Kampagne hat bezahl ich doch keine 60¤ egal wie aufwendig es ist wenn mir aber eine Ähnlich gute mit 240 Std. geboten wird sollen die meinte 60¤ ruhig haben auch wenn der Aufwand vielleicht gerade mal gleich groß war.

    Und das ist mMn. ein sehr großes Problem, denn das sorgt dafür, dass die Spiele sich in ihrer Mechanik kaum weiterentwickeln. Dann gehts eher darum, den erforderten Content zu "strecken", was immer in Grind endet, statt dafür zu sorgen, dass das Spiel vielleicht nur wenige Stunden lang ist, davon aber jede einzelne Minute vollgepackt mit Qualität und Spielspaß ist.

    Ist ja auch ein Hauptgrund für die "Open World-Müdigkeit", die immer mehr Spieler und Reviewer zu aktuellen Titeln äußern: Guter Content braucht Zeit. Weniger guter Content braucht weniger Zeit und ist (für Firmen) ideal, um mit demselben Zeitaufwand, den man früher in lineare Spiele steckte, genügend Content zu erstellen. Allerdings läuft in der Branche irgendwas falsch, wenn ich mit Spielen von vor über 30 Jahren (SNES) und Indie-Titeln von einzelnen Entwicklerköpfen mehr Spaß habe als mit geschätzt 98% aller AAA-Hochglanzprodukten...

  6. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Bluejanis 23.04.20 - 09:53

    Bei deinem Post muss ich ganz stark an GTA5 Online denken.
    Es gibt auch tolle Spielmodi, aber die offene Welt verlangt es schon recht stark zu grinden. Ins Besondere die ganzen langweiligen 30Min Biker-Missionen haben mir das Spiel versaut.

    Crusader Kings selbst kenne ich jetzt nicht, aber es sieht ein bischen wie Spiele aus der Total War Reihe aus.

  7. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Solarix 23.04.20 - 11:03

    es ist wesentlich besser als TW, allerdings werden die Kämpfe nur simuliert.
    Aber alles Andere ist 100mal besser als TW

  8. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: 7of9 23.04.20 - 11:18

    Solarix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es ist wesentlich besser als TW, allerdings werden die Kämpfe nur
    > simuliert.
    > Aber alles Andere ist 100mal besser als TW

    Ja, wow. Genau das Alleinstellungsmerkmal von Total War wird in Crusader Kings simuliert, ganz toll.

    Ich spiele Total War sicher nicht wegen dem "guten" rundenbasierten Gameplay. (hint: ich hasse rundenbasierte Spiele)

  9. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: Peter Brülls 02.05.20 - 06:21

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, der für ihn den fairen
    > Unterhaltungswert seiner Spiele belegt."
    >
    > Diese Argumentation finde ich hahnebüchen. Der Preis sollte sich danach
    > richten, wie aufwendig die Entwicklung ist, nicht danach, wieviele Stunden
    > man mit einem Spiel verbringen kann.

    Der Preis sollte sich danach richten was der Kunde bereit ist zu zahlen, solange dieser nicht nicht mal die Wahl des Verzichts hat, wie bei Trinkwasser und Insulin.

    Und da sind die Kosten pro tatsächlicher nutzungseinheit ein relevanter Punkt für die Bewertung für den Kunden. 100 ¤ Eintritt für einen Tag Disneyland? Völlig überteuert für mich. 400 Mark für einen Regenmantel, der mich durch den 30. Herbst und Winter begleitet hat? Spottbillig.

  10. Re: "So gerechnet ergibt sich ein Stundenpreis, ..."

    Autor: rldml 02.05.20 - 07:22

    Bei anderen Entwicklern hätte ich dir Recht gegeben,

    allerdings sind die typischen Paradox-Titel (Europa Universalis IV, Stellaris, usw.) hochkomplexe Simulationen, die sich in ständiger Entwicklung befinden und tatsächlich "nie" wirklich fertig werden.

    Kontinulierlichen Produktsupport gibts halt nicht nur bei Anwendungssoftware.

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