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USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

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  1. USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: booyakasha 10.01.22 - 11:41

    Das erachte ich doch als etwas gar unsinnig. Ebenso die Begründung, dass neutrale NPC's nicht getötet werden können. Ich dachte ein Hauptfeature dieses Spiels wäre gerade, dass man sich verschiedenen Fraktionen anschliessen kann und die Handlungne Auswirkungen auf die verschiedenen Gebiete haben würden. Alleine der Umstand, dass neutrale NPCs überhaupt getötet werden können, lässt die Vermutung aufkommen, dass sich dahinter mehr verbergen könnte, als nur eine Questreihe zu verlieren.

  2. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: Astorek 10.01.22 - 12:06

    Auch das ist vom Publisher so eine Marketing-Entscheidung ohne zwei Zentimeter weiter zu denken: Ohne Kürzungen wäre das Spiel sehr wahrscheinlich indiziert worden wie der Vorgänger, aber man wollte hierzulande Marketing fürs Spiel fahren, was ohne USK-Sticker nicht geht.

    Dass sich geschnittene Spiele in DE besonders häufig als Ladenhüter erweisen, hat man wohl nicht bedacht... Natürlich werden Fans des Vorgängers das Spiel importieren lassen und die geschnittene Version ignorieren...

  3. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: BeFoRe 10.01.22 - 12:06

    Vor 10+ Jahren, als die USK noch deutlich strenger war, war es ja Gang und Gebe, dass die Entwickler geschnittene Versionen eingereicht haben, weil das Risiko zu groß war, dass die USK eine Freigabe ungeschnitten ablehnt.

  4. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: Michael H. 10.01.22 - 14:02

    BeFoRe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor 10+ Jahren, als die USK noch deutlich strenger war, war es ja Gang und
    > Gebe, dass die Entwickler geschnittene Versionen eingereicht haben, weil
    > das Risiko zu groß war, dass die USK eine Freigabe ungeschnitten ablehnt.

    Was aber m.E. im gesamten nicht mehr zeitgemäß ist.
    Wenn ich ü18 bin, will ich entscheiden was ich mir reinpfeif. Da hat der Jugendschutz nichts mehr zu suchen. Der sollte lediglich für Freigaben unter 18 zuständig sein.
    Wenn es die Anforderung des Entwickler ist, dass Gewehrkugeln klaffende Wunden und 30mm Flakgeschütze auf Menschen gerichtet eben zu weggeblasenen Körperteilen führen die dann überall rumliegen... dann ist das seine Intention es so realitätsnah wie möglich zu machen.
    Daher versteh ich grundsätzlich nicht, mit welcher Grundlage hier entschieden wird, dass erwachsenen Menschen stattdessen eine entschärfte Version vorgesetzt werden muss, bei dem die Körper einfach bei einem Treffer vom Flak mit gelbem Blut an Ort und Stelle umfallen und nach 2 Sekunden despawnen.

    Wenn ich das so spielen will, will ich das halt so spielen, weil es so gedacht war. Ich mein das ist doch total sinnfrei... oder wenn Nationalsozialistische Grafiken in einem zweiten Weltkriegsspiel durch irgendwelche Sonnen oder Eichhörnchen statt Hakenkreuzen ausgetauscht werden... in jedem Film darf ich das doch auch zeigen. Es soll ja quasi auch Deutschland zur Zeit des zweiten Weltkriegs zeigen, was in filmen durch die künstlerische Freiheit abgedeckt ist.

    Daher wirds langsam Zeit, dass Spiele auch zur Kunst dazu gezählt werden sollten. Von mir aus sollen se auch ein unrated 21+ einführen wenn ihnen die 18 nicht genug sind.
    Ab 21 werden auch Mörder in der Regel nach dem Erwachsenenstrafrecht behandelt, auch wenn sie etwas geistig im Alter zurückliegen. Aber irgendwo muss halt mal Schluss sein in der Bevormundung. Mir geht das tierisch auf den Sack..

  5. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: Oktavian 10.01.22 - 14:29

    > Was aber m.E. im gesamten nicht mehr zeitgemäß ist.
    > Wenn ich ü18 bin, will ich entscheiden was ich mir reinpfeif. Da hat der
    > Jugendschutz nichts mehr zu suchen. Der sollte lediglich für Freigaben
    > unter 18 zuständig sein.

    Im Prinzip ist das ja auch so. Wenn eine Fassung indiziert ist, hindert es Dich nicht daran, sie zu kaufen, zu spielen, zu rauchen oder was auch immer.

    Aaaaaber, den Publisher hindert dieses Eintrag, Werbung für das Produkt machen zu können oder es zwischen hundert anderen Boxen ins Regal stellen zu können. Er muss sicherstellen, dass unter 18 Jährige dieses Produkt nicht zu Gesicht bekommen.

    Für einen Publisher wird das Produkt uninteressanter, er darf es nicht bewerben.

    Für einen Verkäufer wird das Produkt uninteressanter, denn er muss spezielle Verkaufsräume haben, so wie früher in Videotheken.

    Du siehst, es geht nur um Jugendschutz, aber der Jugendschutz kostet, und diesen Aufwand will der Publisher nicht treiben.

    > Daher versteh ich grundsätzlich nicht, mit welcher Grundlage hier
    > entschieden wird, dass erwachsenen Menschen stattdessen eine entschärfte
    > Version vorgesetzt werden muss,

    Das hat der Publisher so entschieden, da er die Kosten und Mindereinnahmen einer Indizierung nicht tragen will. Wenn Dir das Spiel des Publishers deshalb nicht gefällt, nicht kaufen.

    > oder wenn
    > Nationalsozialistische Grafiken in einem zweiten Weltkriegsspiel durch
    > irgendwelche Sonnen oder Eichhörnchen statt Hakenkreuzen ausgetauscht
    > werden... in jedem Film darf ich das doch auch zeigen.

    In Spielen auch. Das war mal anders, aber inzwischen wird Spielen der gleiche Status wie Filmen eingeräumt (Kunst), solange sie den Nationalsozialismus nicht verherrlichen.

  6. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: fabiwanne 10.01.22 - 15:44

    > Dass sich geschnittene Spiele in DE besonders häufig als Ladenhüter erweisen, hat man wohl nicht bedacht...
    Die einzige Möglichkeit dem zu entgehen wäre wie viele Spiele in allen Ländern von Anfang an, entschärfte Vesionen zu verkaufen. Denn Ein spiel ohne FSK-Freigabe bekommst du nicht verkauft. Nicht weniger sondern gar nicht. PUNK. Hat BattleTech bei "The Crescent Hawks’ Revenge" und Co lernen müssen. Keine Freigabe ab 18 keine Verkäufe. Da es keinen Anbieter gibt, der das vertreibt.
    Du darfst es in Deutschland weder im Supermarkt anbieten noch auf Steam stellen. Wo sollen es die Leute her bekommen? Die 5 Tante-Emma-Läden sind keine Basis um ein Computerspiel zu vertreiben. Bleiben real nur Sexshops die die Anforderungen für Verkauf von Content ohne USK erlauben. Aber weder wollen die das, noch wollen die Gamer in die nächste Großstadt zum Sexshop fahren um ihr Spiel auf DVD zu kaufen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.22 15:46 durch fabiwanne.

  7. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: Oktavian 10.01.22 - 17:21

    > Denn Ein spiel
    > ohne FSK-Freigabe bekommst du nicht verkauft.

    Nicht mehr. Die Infrastruktur dafür ist größtenteils weg, das stimmt. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da gab es in jeder Stadt einen Laden für Computerspiele. Da fuhr man eh gelegentlich hin, denn eigentlich gab es nur da Computerspiele. Wenn man ein indiziertes Spiel wollte, trug man dem Verkäufer seinen Wunsch vor, der verschwand nach hinten und holte das gewünschte aus dem Giftschrank.

    > Keine Freigabe ab 18 keine Verkäufe. Da es keinen Anbieter
    > gibt, der das vertreibt.

    Der Online-Vertrieb ist tatsächlich schwierig, praktisch gesehen nicht möglich.

    > Du darfst es in Deutschland weder im Supermarkt anbieten

    Anbieten nicht. Aber auf Nachfrage aus dem Lager holen (in einer braunen Papiertüte) wäre schon denkbar. Die Frage ist, ob der Supermarkt das leisten will.

    > Die 5 Tante-Emma-Läden sind
    > keine Basis um ein Computerspiel zu vertreiben.

    Gamestop wäre so ein Relik, die könnten das durchaus leisten. Und wenn sich daran was verdienen ließe, würden sie es bestimmt auch machen, bei der Finanzlage...

    > Aber weder
    > wollen die das, noch wollen die Gamer in die nächste Großstadt zum Sexshop
    > fahren um ihr Spiel auf DVD zu kaufen.

    Mir fallen da noch mehr potentielle Läden ein. Spielhallen dürften das auch gut leisten können, da ähnliche Anforderungen. Da könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die das machen würden wenn gewünscht.

    Und ich glaube, hier liegt das eigentliche Problem, bei "wenn gewünscht". Es ist wohl den meisten Spielern furchtbar egal, ob da Details geändert sind oder nicht. Ob der Körper jetzt rot oder grün blutet, ob da Teile abtrennbar sind oder nicht, ob die Leichen bei weiterem Beschuss noch durch die Gegend fliegen oder nicht, ob da Hakenkreuze oder andere Zeichen an der Wand sind, es könnte mir nicht egaler sein.

  8. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: countzero 10.01.22 - 19:24

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Online-Vertrieb ist tatsächlich schwierig, praktisch gesehen nicht
    > möglich.
    >
    Stimmt so nicht ganz. Digitale Vertriebsplattformen müssten indizierte Spiele nur für anonyme Besucher, die z.B. ohne Anmeldung auf der Webversion rumsurfen, ausblenden. Das machen sie ja effektiv jetzt schon, wenn sie die Spiele einem deutschen User gar nicht erst anbieten. Und sie müssten eine funktionierende Altersprüfung haben (nun nicht nur ein vorgeschaltetes "bitte Geburtsdatum eingeben"-Bildchen). Das wäre heute mit dem ePerso ja eigentlich kein Problem, aber auch PostIdent funktioniert schon seit Jahren. Ich habe mich schon vor Ewigkeiten bei einem deutschen Onlineshop angemeldet, der indizierte Filme/Spiele (und auch Pornos) vertrieben hat. Beim Postversand muss man sich halt noch mit Bezahlung per Nachnahme und Ausweiskontrolle durch den Postboten rumschlagen.

    Mich wundert eh, dass Steam und Co mit ihrer laschen Haltung bisher durchkommen, abgesehen von dem Webverbot geltend die meisten Regeln eigentlich auch für USK18.

  9. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: gelöscht 10.01.22 - 20:18

    Das ist halt Deutschland, da werden auch Erwachsene bevormundet...

  10. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: slashwalker 11.01.22 - 08:10

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BeFoRe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vor 10+ Jahren, als die USK noch deutlich strenger war, war es ja Gang
    > und
    > > Gebe, dass die Entwickler geschnittene Versionen eingereicht haben, weil
    > > das Risiko zu groß war, dass die USK eine Freigabe ungeschnitten
    > ablehnt.
    >
    > Was aber m.E. im gesamten nicht mehr zeitgemäß ist.
    > Wenn ich ü18 bin, will ich entscheiden was ich mir reinpfeif. Da hat der
    > Jugendschutz nichts mehr zu suchen. Der sollte lediglich für Freigaben
    > unter 18 zuständig sein.
    > Wenn es die Anforderung des Entwickler ist, dass Gewehrkugeln klaffende
    > Wunden und 30mm Flakgeschütze auf Menschen gerichtet eben zu weggeblasenen
    > Körperteilen führen die dann überall rumliegen... dann ist das seine
    > Intention es so realitätsnah wie möglich zu machen.
    > Daher versteh ich grundsätzlich nicht, mit welcher Grundlage hier
    > entschieden wird, dass erwachsenen Menschen stattdessen eine entschärfte
    > Version vorgesetzt werden muss, bei dem die Körper einfach bei einem
    > Treffer vom Flak mit gelbem Blut an Ort und Stelle umfallen und nach 2
    > Sekunden despawnen.
    >
    > Wenn ich das so spielen will, will ich das halt so spielen, weil es so
    > gedacht war. Ich mein das ist doch total sinnfrei... oder wenn
    > Nationalsozialistische Grafiken in einem zweiten Weltkriegsspiel durch
    > irgendwelche Sonnen oder Eichhörnchen statt Hakenkreuzen ausgetauscht
    > werden... in jedem Film darf ich das doch auch zeigen. Es soll ja quasi
    > auch Deutschland zur Zeit des zweiten Weltkriegs zeigen, was in filmen
    > durch die künstlerische Freiheit abgedeckt ist.
    >
    > Daher wirds langsam Zeit, dass Spiele auch zur Kunst dazu gezählt werden
    > sollten. Von mir aus sollen se auch ein unrated 21+ einführen wenn ihnen
    > die 18 nicht genug sind.
    > Ab 21 werden auch Mörder in der Regel nach dem Erwachsenenstrafrecht
    > behandelt, auch wenn sie etwas geistig im Alter zurückliegen. Aber irgendwo
    > muss halt mal Schluss sein in der Bevormundung. Mir geht das tierisch auf
    > den Sack..

    +1

  11. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: Oktavian 11.01.22 - 08:39

    > Stimmt so nicht ganz. Digitale Vertriebsplattformen müssten indizierte
    > Spiele nur für anonyme Besucher, die z.B. ohne Anmeldung auf der Webversion
    > rumsurfen, ausblenden.

    Es läuft also darauf hinaus, dass es da einen Shop gibt, der Besuchern nicht sagt, was er eigentlich handelt. Das wird spannend, wenn man dort erst mal größere Mengen Daten abliefern muss, um sich überhaupt umsehen zu dürfen. Ich wäre an den Punkt schon raus.

    > Das machen sie ja effektiv jetzt schon, wenn sie die
    > Spiele einem deutschen User gar nicht erst anbieten. Und sie müssten eine
    > funktionierende Altersprüfung haben (nun nicht nur ein vorgeschaltetes
    > "bitte Geburtsdatum eingeben"-Bildchen). Das wäre heute mit dem ePerso ja
    > eigentlich kein Problem,

    Das "eigentlich" beschreibt das Problem gut. Faktisch ist das System tot. Es gibt vielleicht noch vergleichsweise viele, die den ePerso mal haben aktivieren lassen. Von denen wissen nur noch wenige, dass sie die Funktion haben. Von denen wissen nur noch wenige den PIN. Und von denen hat faktisch niemand ein Lesegerät oder Lust, die App auf Handy und PC zu installieren.

    > aber auch PostIdent funktioniert schon seit
    > Jahren.

    Für einen Shop, bei dem ich nicht mal sehen kann, was die überhaupt verkaufen, soll ich zur Post dackeln, um einen Sack voll Daten an den Anbieter übertragen zu lassen? Wäre es zumindest ein funktionierendes Video-Ident...

    > Beim Postversand muss man sich halt noch mit Bezahlung per Nachnahme und
    > Ausweiskontrolle durch den Postboten rumschlagen.

    Es wird immer praktikabler. Faktisch bedeutet das für den arbeitenden Teil der Bevölkerung in der Regel, dass man Samstags zur Post geht, sich in die Schlange stellt, und sein Paket abholt.

    > Mich wundert eh, dass Steam und Co mit ihrer laschen Haltung bisher
    > durchkommen, abgesehen von dem Webverbot geltend die meisten Regeln
    > eigentlich auch für USK18.

    Das Werbeverbot gilt eben nicht für die USK18-Geschichten. Es ist vollkommen okay, dass Kinder im Shop stöbern.

  12. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: countzero 11.01.22 - 21:14

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Stimmt so nicht ganz. Digitale Vertriebsplattformen müssten indizierte
    > > Spiele nur für anonyme Besucher, die z.B. ohne Anmeldung auf der
    > Webversion
    > > rumsurfen, ausblenden.
    >
    > Es läuft also darauf hinaus, dass es da einen Shop gibt, der Besuchern
    > nicht sagt, was er eigentlich handelt. Das wird spannend, wenn man dort
    > erst mal größere Mengen Daten abliefern muss, um sich überhaupt umsehen zu
    > dürfen. Ich wäre an den Punkt schon raus.

    Klar, ein darauf spezialisierter Shop wir immer eine Nische bleiben, aber wenn jetzt Steam oder Amazon einen "Ü18-Bereich" einrichten würden, wäre das Risiko ja eher gering und, vielleicht abgesehen vom Geburtsdatum, hätten Sie deine Daten ja eh schon, wenn du sie bisher schon nutzt.

    >
    > > Das machen sie ja effektiv jetzt schon, wenn sie die
    > > Spiele einem deutschen User gar nicht erst anbieten. Und sie müssten
    > eine
    > > funktionierende Altersprüfung haben (nun nicht nur ein vorgeschaltetes
    > > "bitte Geburtsdatum eingeben"-Bildchen). Das wäre heute mit dem ePerso
    > ja
    > > eigentlich kein Problem,
    >
    > Das "eigentlich" beschreibt das Problem gut. Faktisch ist das System tot.
    > Es gibt vielleicht noch vergleichsweise viele, die den ePerso mal haben
    > aktivieren lassen. Von denen wissen nur noch wenige, dass sie die Funktion
    > haben. Von denen wissen nur noch wenige den PIN. Und von denen hat faktisch
    > niemand ein Lesegerät oder Lust, die App auf Handy und PC zu installieren.

    Du hast recht, aber ich finde es schade und es muss ja nicht für immer so bleiben. Da gäbe es nämlich viele nette Möglichkeiten. z.B. könntest du dir den ab18-Shop vorab anschauen, ohne Daten preis zu geben, wenn der die Funktion nutzen würden, dass die Ausweis-App einfach nur "Volljährig Ja/Nein" an den Anbieter meldet.
    >
    > > aber auch PostIdent funktioniert schon seit
    > > Jahren.
    >
    > Für einen Shop, bei dem ich nicht mal sehen kann, was die überhaupt
    > verkaufen, soll ich zur Post dackeln, um einen Sack voll Daten an den
    > Anbieter übertragen zu lassen? Wäre es zumindest ein funktionierendes
    > Video-Ident...
    >
    > > Beim Postversand muss man sich halt noch mit Bezahlung per Nachnahme und
    > > Ausweiskontrolle durch den Postboten rumschlagen.
    >
    > Es wird immer praktikabler. Faktisch bedeutet das für den arbeitenden Teil
    > der Bevölkerung in der Regel, dass man Samstags zur Post geht, sich in die
    > Schlange stellt, und sein Paket abholt.
    >
    > > Mich wundert eh, dass Steam und Co mit ihrer laschen Haltung bisher
    > > durchkommen, abgesehen von dem Webverbot geltend die meisten Regeln
    > > eigentlich auch für USK18.
    >
    > Das Werbeverbot gilt eben nicht für die USK18-Geschichten. Es ist
    > vollkommen okay, dass Kinder im Shop stöbern.

    Werbeverbot gibt es keins, das habe ich ja auch geschrieben, aber beim Kauf von FSK/USK18 musste ich früher im Media Markt immer den Ausweis zeigen und bei Amazon mich mit Nachnahme und Kontrolle durch den Postboten rumschlagen. Bei Steam & Co. gibt es das alles nicht. Und "bezahlen kann man da eh erst ab 18" gilt auch nicht. Ich hatte mit 16 einen (Prepaid-)Kreditkarte und Steam-Gutscheinkarten kann auch jeder einfach im Laden kaufen.

  13. Re: USK ab 18 - trotzdem geschnitten?

    Autor: BlindSeer 12.01.22 - 07:11

    Bei GOG siehst du die Games zum Teil im Angebot, aber wenn du drauf klickst kommst du auf die Suchseite. Hat mich schon öfter verwirrt.

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