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Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

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  1. Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: Icestorm 06.01.16 - 11:28

    Es gibt auch andere Gründe, warum man nichtmehr für Geld zocken kann.
    Augenprobleme, Muskulatur, kognitive Beeinträchtigungen, etc.
    Schlimm ists nur, wenn man als einzige Qualifikation "CS" vorweisen kann. Das müssste man aber schon früher klären.
    Bei dopenden RL-Sportlern ruft die Menge doch auch nach lebenslangen Sperren.

  2. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: tux. 06.01.16 - 11:38

    > Schlimm ists nur, wenn man als einzige Qualifikation "CS" vorweisen kann. Das müssste man aber schon früher klären.

    Warum sonst sollte man keine richtige Arbeit suchen?

  3. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: ilovekuchen 06.01.16 - 11:47

    Ist ein bischen wie mit Eliteunis, egal was du da studierst alleine rauf zu kommen und den kack zu ertragen ist eine Qualifikation.

    Die Fähigkeit gezielt zu trainieren und dabei besser als Millionen anderer zu werden lässt sich problemlos in andere Berufe übertragen und wer den Grind CS meistert kann auch ein Studium grinden und dann zwar dumm aber mit "richtiger Ausbildung" dastehen.

  4. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: Muellersmann 06.01.16 - 11:47

    Im ersten Moment hatte ich gedacht, dass diese Pro Gamer mal arbeiten könnten. Dann sehe ich die Gewinnsummen in diversen Ligen und frage mich, warum ich das nicht selber gemacht habe ;)

    Einem CS Profi vorzuwerfen, dass er keine richtige Arbeit hat, ist wie damals bei M. Zuckerberg oder Steve Jobs, die "fertig gemacht" wurden, weil sie ihr Studium abgebrochen haben.

  5. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: medium_quelle 06.01.16 - 11:50

    Bei den Top5 Teams spricht man von rund 200.000$ Basisgehalt pro Jahr. Dazu kommen dann anteilig Turniererlöse, Stickergeld, Streaming und Merchandise.

  6. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: robinx999 06.01.16 - 12:03

    > Bei dopenden RL-Sportlern ruft die Menge doch auch nach lebenslangen
    > Sperren.

    Die Menge Schreit danach Trotzdem werden Dopende Sportler normalerweise nur für einige Jahre gesperrt.
    Abgesehen davon haben andere Sportarten natürlich eine Gerichtsbarkeit wie z.B.: die CAS, so das Fälle natürlich sauber verhandelt werden.

    Und als Flavio Briatore damals Lebenslang gesperrt werden sollte kam sogar mal die Frage in einigen Medien auf ob es mit EU recht vereinbar ist oder ob derartige Sperren nur so lang sein dürfen wie das was man Aktuell als "Lebenslänglich" bei Urteilen im Strafprozess bezeichnet.

  7. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: matok 06.01.16 - 12:23

    Es geht dabei wohl vor allem um Abschreckung. Aber ich bezweifle den letzten Absatz des Artikels, dass diese CS Spieler eher nicht in anderen Titeln erfolgreich sein könnten. Egal in welchem Titel (und auch außerhalb des E-Sports), an die Spitze bringen dich eine ganze Reihe der gleichen Erfolgsfaktoren... Disziplin, Fleiß, Reflexion, Selbstkritik, Informationen und deren Beschaffung, Geduld usw. Je nach Genre kommen da noch andere hinzu. Ich sehe nicht, weshalb ein erfolgreicher CS Spieler nicht auch in einem anderen Shooter so erfolgreich sein sollte, wenn er dort genauso viel Zeit investiert.

  8. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: metalheim 06.01.16 - 12:32

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Menge Schreit danach Trotzdem werden Dopende Sportler normalerweise nur
    > für einige Jahre gesperrt.
    > Abgesehen davon haben andere Sportarten natürlich eine Gerichtsbarkeit wie
    > z.B.: die CAS, so das Fälle natürlich sauber verhandelt werden.

    Einige Jahre bedeutet in der kurlebigen Welt aber fast lebenslänglich. Die wenigsten Spieler dürften mit 30 Jahren und 6 Jahren Berufspause wieder Fuß fassen können.

  9. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: Hotohori 06.01.16 - 13:50

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Bei dopenden RL-Sportlern ruft die Menge doch auch nach lebenslangen
    > > Sperren.
    >
    > Die Menge Schreit danach Trotzdem werden Dopende Sportler normalerweise nur
    > für einige Jahre gesperrt.

    Es ging hier aber nicht um Doping, was es auch in der e-Sport Scene gibt, sondern um Wettbetrug. Da können sie noch froh sein lediglich mit einer Sperre davon gekommen zu sein.

    Ansonsten hätte es gut sein können das die Alternative so aussieht:

    Bann gilt nur für 3 Jahre, aber dafür gibt es noch eine Anklage wegen Wettbetrug.

    Vielleicht wurde den e-Sportlern sogar nahegelegt diesen lebenslangen Bann zu akzeptieren, weil sie sonst wirklich so vorgegangen wären.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.16 13:52 durch Hotohori.

  10. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: robinx999 06.01.16 - 14:24

    Verschobene Spiele / Wetbewerbe gibt es natürlich auch im Normalen Sport. Generell wäre Wettbetrug natürlich ein Fall für den Staatsanwalt. Ändert aber halt nichts daran das es wenn man E-Sport als Sport anerkannt haben will auch eine Gerichtsbarkeit bräuchte. Bei dem jemand anderes Urteilt wie der Veranstalter bzw. Spielbetreiber.

    Und ja Doping wäre wohl eher mit Cheaten Vergleichbar.

    So oder so bräuchte es meiner meinung nach ein Sauberes Verfahren für Verstößen. Und Lebenslange Strafen halte ich auch für Falsch, wobei eine 10 oder 20 Jahresstrafe für E-Sportler wohl auch das Aus bedeutet hätte

  11. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: Hotohori 06.01.16 - 14:39

    Da hätte denke ich auch 5 Jahre gereicht, auch weil die Reaktionszeiten, die man im e-Sport braucht, mit den Jahren nicht besser werden und natürlich in 5 Jahren auch jede Menge neue e-Sportler nachrücken. Also schwierig da dann überhaupt wieder rein zu kommen.

    Aber wie gesagt, Wettbetrug ist halt doch noch mal eine Ecke heftiger als nur beim cheaten erwischt zu werden.

    Gerade aber cheaten ist inzwischen für so viele in der Gaming Community fast schon selbstverständlich, dass es da harte Strafen nötig macht, damit da ein Umdenken statt findet und cheating wieder als das wahr genommen wird es ist.

  12. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: robinx999 06.01.16 - 15:03

    Ich hab ja nichts gegen Cheaten und vorgehen gegen Dopingsünder, ganz im Gegenteil.

    Ich denke nur es braucht erstens Genaue Regeln, Zweitens eine vom Hersteller Unabhängige E-Sportgerichtsbarkeit bei dem in einem Prozess im Zweifelsfall alle Seiten gehört werden und auch Beweise Vorgelegt werden.
    Und naja von Lebenslangen Strafen halte ich nicht viel, strafen über mehrere Jahre OK (aber Lebenslang widerspricht den Resozialisierungsgedanken die eigentlich in der EU gelten sollten)

  13. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: metalheim 06.01.16 - 15:28

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und naja von Lebenslangen Strafen halte ich nicht viel, strafen über
    > mehrere Jahre OK (aber Lebenslang widerspricht den
    > Resozialisierungsgedanken die eigentlich in der EU gelten sollten)

    Allgemein Stimme ich dir zu. Aber z.B. eine 5 Jahres Sperre kommt einer lebenslangen Strafe gleich. Danach sind die Spieler zu alt oder außer Form um noch ganz oben mitmischen zu können.

  14. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: Niaxa 06.01.16 - 19:58

    Da hätte ich gerne ne Quelle dazu. Ich glaube das in den top 5, der 5te schon gar nicht mehr allein von dem Geld leben kann.

  15. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: exxo 06.01.16 - 20:29

    Wenn man die Preisgelder anschaut, ist es schon nachvollziehbar das so manch einer auf dieIdee mangelndes können mit Drogen oder technischen Maßnahmen auszugleichen.

    Dann noch zusätzliche Einnahmen mit abgesprochenen Turnieren und Wettbetrug zu generieren liegt auch sehr nah wenn man eh schon schräg unterwegs ist.

    Beides ist für die Reputation von Sportarten sicherlich nicht zuträglich.

    Valve hat lediglich das gemacht was bei anderen Sportarten zwar vehement gefordert wird, aber nur sehr zögerlich von den Verbänden angegangen wird.

  16. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: Niaxa 06.01.16 - 20:32

    Zudem ist es kein anerkannter Sport und auch keine unabhängige Sportorganisation, die hier das ganze veranstaltet. Es ist Valve, ein einzelner Anbieter mit zurecht voller Entscheidungsgewalt bei solchen Verfehlungen.

  17. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: robinx999 07.01.16 - 09:11

    Stimmt und es ist kein Anerkannter Sport und man wird E-Sport wohl auch niemals als Sport Anerkennen wenn es keine Dachorganisationen mit passender Rechtsprechung gibt die Unabhängig von einzelnen Herstellern ist.

  18. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: someuser 07.01.16 - 09:14

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt auch andere Gründe, warum man nichtmehr für Geld zocken kann.
    > Augenprobleme, Muskulatur, kognitive Beeinträchtigungen, etc.
    > Schlimm ists nur, wenn man als einzige Qualifikation "CS" vorweisen kann.
    > Das müssste man aber schon früher klären.
    > Bei dopenden RL-Sportlern ruft die Menge doch auch nach lebenslangen
    > Sperren.
    äh, ja - die dopen bei cs auch, das weisst du?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.16 09:15 durch someuser.

  19. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: someuser 07.01.16 - 09:18

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt und es ist kein Anerkannter Sport und man wird E-Sport wohl auch
    > niemals als Sport Anerkennen wenn es keine Dachorganisationen mit passender
    > Rechtsprechung gibt die Unabhängig von einzelnen Herstellern ist.

    mit solchen, obsoleten organisationen musst' heutzutage nichtmehr kommen. die sind allenfalls noch für's tv interessant.

  20. Re: Persönlich schlimm aber persönliches Risiko

    Autor: robinx999 07.01.16 - 09:29

    someuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stimmt und es ist kein Anerkannter Sport und man wird E-Sport wohl auch
    > > niemals als Sport Anerkennen wenn es keine Dachorganisationen mit
    > passender
    > > Rechtsprechung gibt die Unabhängig von einzelnen Herstellern ist.
    >
    > mit solchen, obsoleten organisationen musst' heutzutage nichtmehr kommen.
    > die sind allenfalls noch für's tv interessant.

    Nein insbesondere bei Verurteilungen wenn es Professioneller ist sollte ein sauberes Regelwerk vorhanden sein. Ebenso muss ein Fehlverhalten auch Nachgewiesen werden und es müssen in einem Prozess auch alle Seiten gehört werden. Sonst hat man schnell die Gefahr von Fehlurteilen, wenn die Spielehersteller praktisch Exekutive, Legislative und Judikative in sich vereinen. Also so etwas wie die CAS bräuchte der E-Sport schon sonst wird das nie etwas mit der Anerkennung als Sport.

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