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Wird unterschätzt..

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  1. Wird unterschätzt..

    Autor: Michael H. 21.06.19 - 09:25

    Gaming ist schon lange kein reines Hobby mehr. Schon vor über 10 Jahren wurde man belächelt, wenn man professioneller Gamer war. Nur das die Bezahlung wesentlich "schlechter" war.

    Also im Vergleich auf die Stunden an Aufwand gerechnet um seinen Schnitt zu halten, war das wirklich ein Hungerlohn.

    Die Preisgelder waren auch nur ein Bruchteil von dem, was heute gängig ist. 16.000¤ waren damals im nationalen Pot für die 1.6 Liga. Eine Summe über die heutige LoL Spieler nur müde lächeln können. Die Sponsoren waren auch mit den Geldern immer recht knausrig. Da war mehr Hardwaresupport mit bei oder Bootcamps. Aber im Endeffekt haben alle von daheim aus gespielt und zum Großteil auch noch regulär gearbeitet.

    Den Lebensunterhalt allein vom Gaming bestreiten konnten nur Teams wie Mousesports, fnatic etc, deren Gehälter damals schon im guten netto Einkommenschnitt lagen. Ich glaube es waren zwischen 3-3500¤/Monat wenn ich das noch richtig im Kopf hab. Bei den meisten anderen waren es aber erheblich weniger, wenn überhaupt. Das konnten sich nur die mit guten Sponsoren leisten. Und Mouz hatte Dell/Alienware und Intel als Sponsoren.

    Inzwischen bin ich zu alt für den Scheiss. Meine Reflexe sind zwar immer noch die eines Jetpilots im Vergleich zum Normalbürger, können aber auch nicht mehr so ganz mit denen eines u20 Profis mithalten. Reicht halt noch um auf LAN´s für Eindruck zu sorgen, wenn die Latenz gegen 0 geht... vor allem da dann viele auch mal merken wie gute Ingame-kommunikation aussieht.

    Daher find ich es recht schön, wenn man heute auch von Leben kann und solche Teams prinzipiell Firmen sind mit eigenen Trainingszentren. Wir haben halt 2-3 mal im Jahr zu wichtigen Events so n Bootcamp angemietet... meist sogar die eigenen Rechner mitgeschleppt. Heute ist das wie n Arbeitstag... und ich glaube auch vielen macht die Arbeit so spaß. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass die Spieler nicht mehr so viel "Wert" sind wie früher.

    Wenn früher mal einer ne Zeit lang scheiße gespielt hat, wurde er eben nicht gleich ausgetauscht. Ich könnte mir vorstellen, da mit steigendem finanziellen Interesse, ein Spieler eher funktionieren muss und auch wenn die Saison im Vergleich zum Vorjahr erfolgreich war, jedoch nicht gewonnen wurde, dass dann schuldige gesucht werden anhand von Statistiken und diese ausgetauscht werden. Bei uns waren das eher "Freundschaften", heute ist es imho eher ein Betriebsklima unter Arbeitskollegen.

  2. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: John2k 21.06.19 - 09:53

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute ist das wie n
    > Arbeitstag... und ich glaube auch vielen macht die Arbeit so spaß. Wobei
    > ich mir vorstellen könnte, dass die Spieler nicht mehr so viel "Wert" sind
    > wie früher.

    Also für mich ist das nichts. Bin schon damals aus der Gilde wieder ausgetreten, als man dann verpflichtend zu irgendwelchen Raid erscheinen sollte.
    Spiel ist für mich Spiel und wenns in Arbeit ausartet, dann bin ich raus. Hab schließlich schon einen Job. Meide deswegen auch meistens Multiplayergames.
    Mit den Kids kann man eh nicht mithalten.
    Am meisten stört mich eigentlich am Multiplayer, dass Matchmaking nicht richtig funktioniert. Man wird immer mit Spielern gematcht, die viel zu stark sind.

  3. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: confuso 21.06.19 - 10:15

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am meisten stört mich eigentlich am Multiplayer, dass Matchmaking nicht
    > richtig funktioniert. Man wird immer mit Spielern gematcht, die viel zu
    > stark sind.

    Du musst das positiv sehen... du kannst dann ja wenigstens noch was lernen, deine Gegner müssen aber gegen Noobs spielen und langweilen sich nur...

    ;-)

  4. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: Anonymouse 21.06.19 - 10:22

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Also für mich ist das nichts. Bin schon damals aus der Gilde wieder
    > ausgetreten, als man dann verpflichtend zu irgendwelchen Raid erscheinen
    > sollte.
    > Spiel ist für mich Spiel und wenns in Arbeit ausartet, dann bin ich raus.
    > Hab schließlich schon einen Job. Meide deswegen auch meistens
    > Multiplayergames.

    Naja, das ist ja quasi überall so, wenn es professionell wird.
    Ob nun eSports, oder eben auch beim Freizeitkicken mit Freunden.
    Professionalität hat auch immer mit Verpflichtungen zu tun.


    > Mit den Kids kann man eh nicht mithalten.
    > Am meisten stört mich eigentlich am Multiplayer, dass Matchmaking nicht
    > richtig funktioniert. Man wird immer mit Spielern gematcht, die viel zu
    > stark sind.

    Liegt heute aber meistens eher an sogenannten "Smurf"-Accounts. Spieler mit einer hohen ELO machen sich einen neuen Account, um mal wieder Anfänger ordentlich rasieren zu können.

  5. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: atomie 21.06.19 - 10:24

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Am meisten stört mich eigentlich am Multiplayer, dass Matchmaking nicht
    > richtig funktioniert. Man wird immer mit Spielern gematcht, die viel zu
    > stark sind.

    Aus der Sicht des "viel zu starken" Spielers wird dieser immer mit Spielern gematcht, die viel zu
    schwach sind. irgendwas kann doch dabei nicht simmen.

  6. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: John2k 21.06.19 - 10:33

    atomie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus der Sicht des "viel zu starken" Spielers wird dieser immer mit Spielern
    > gematcht, die viel zu
    > schwach sind. irgendwas kann doch dabei nicht simmen.

    Richtig. Ich kann mir nicht vorstellen, warum man kein Matchmaking programmieren kann, was nach 1-2 Runden zumindest mal ein paar mehr Parameter berücksichtigt. KD ratio zu hoch, Reaktionszeit bei einem Beschuss, Zielgenauigkeit etc.., gleich aufs passende Level verschieben. Die Daten erhebt das Spiel doch sowieso.

  7. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: John2k 21.06.19 - 10:36

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, das ist ja quasi überall so, wenn es professionell wird.
    > Ob nun eSports, oder eben auch beim Freizeitkicken mit Freunden.
    > Professionalität hat auch immer mit Verpflichtungen zu tun.

    Ja, das ist richtig. Sofern es Spaß macht und das Leben bereichert, kein Problem :-)

    > Liegt heute aber meistens eher an sogenannten "Smurf"-Accounts. Spieler mit
    > einer hohen ELO machen sich einen neuen Account, um mal wieder Anfänger
    > ordentlich rasieren zu können.

    Das sollte doch die Matchmakingsoftware erkennen können und den Spieler entsprechend "intern" hochpuschen im Level.

  8. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: captaincoke 21.06.19 - 10:39

    Das Problem beim Matchmaking ist, dass die Spieler zu ungeduldig sind. Alle wollen einen Gegner, der möglichst exakt auf ihrem Leistungsniveau liegt, aber niemand möchte 10 Minuten auf sein Match warten.
    Matchmaking an sich funktioniert gut, das Problem ist der Spielerpool. Wenn gerade kein(e) Spieler in deiner Elo-Range verfügbar ist/sind, dann heißt es warten oder eben die Range erweitern. Sind gerade wenige Spieler online, dann kann das schon mal ziemlich weit auseinander gehen und du bekommst Gegner die nicht annähernd deiner Leistung entsprechen. Zudem kommt das Problem mit den Smurfs von (Semi-) Professionellen Spielern.

  9. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: Michael H. 21.06.19 - 11:13

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > atomie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aus der Sicht des "viel zu starken" Spielers wird dieser immer mit
    > Spielern
    > > gematcht, die viel zu
    > > schwach sind. irgendwas kann doch dabei nicht simmen.
    >
    > Richtig. Ich kann mir nicht vorstellen, warum man kein Matchmaking
    > programmieren kann, was nach 1-2 Runden zumindest mal ein paar mehr
    > Parameter berücksichtigt. KD ratio zu hoch, Reaktionszeit bei einem
    > Beschuss, Zielgenauigkeit etc.., gleich aufs passende Level verschieben.
    > Die Daten erhebt das Spiel doch sowieso.

    Jain. Das Problem ist relativ simpel.

    Die KD Ratio allein ist nicht spielentscheidend.
    Man kann auch ein 16 zu 0 z.B. in CS erreichen, wenn man Stats von 12 zu 16 im Schnitt hat.
    Im Endeffekt muss man es nur schaffen die Bombe zu planten und hochgehen zu lassen oder zu defusen. Da ist unerheblich, wie viele Spieler noch am leben sind.

    Noch dazu kommt, ich spiele inzwischen zu selten und werde immer wieder gedownranked auf Silver oder Gold1, spiele aber mit Spielern auf LE, LEM, GE Niveau. Jetzt lass mal 3 LEM Spieler im Team sein und dann einen mit Gold 4 und dann klatscht Gold 4 einfach so richtig... Wenn ich mal 3 Wochen am Stück nicht spiele, werde ich von Gold 4 wieder auf Silver 4 oder Silver 2 geranked... brauche aber mindestens drei Wochen um im Rang wieder auf Gold4 oder höher zu kommen, da prinzipiell alle 3-4 gewonnenen Matches der Uprank kommt, trotz wesentlich höherer ELO.

    Variablen wie Zeit fürs Team schinden, damit diese am anderen Spot Bombe planten können oder die Bombe defusen können fließen da gar nicht mit ein. Wie sollte man auch. Dazu wäre eine viel aufwendigere Analyse nötig. Das man seine Calls macht und nicht toxic/salty wird wenns nicht läuft sind auch spielentscheidende Elemente. Gamereading wird absolut nicht bewertet. Dabei sind zum Beispiel Spieler wie David Nagel aka Chefkoch absolute Gamechanger. Die haben während sie spielen die gesamte Map im Kopf, wo sich laut Calls welche Gegner befinden, wo sich die Mates befinden und wer quasi gerad in welche Richtung guckt. Die können dann Sachen ansagen und wenn die Mates hören, brauchen die noch nicht mal viele Kills machen, da er die Gegner auch ausmoven kann wie nochmal was. Er selbst ist nicht gerade der größte Fragger. Aber er hat die Map-Control.

    Noch dazu kommt, dass solche Spieler nur in einem Team funktionieren, dass auch entsprechend offen ist. Ist da nur einer drin der meint auf Sologänger zu machen, kann es das ganze Gameplay kippen, da der Gegner dann relativ schnell offene Schwachstellen findet.

    Ebenso Granaten. Oft unterschätzt. Smokes, Brand und Blendgranaten... wenn man als Team diese ordentlich setzen kann, muss man noch nicht mal unbedingt jemanden killen. Es reicht schon wenn man bestimmte Winkel gezielt blockiert, ablenkt oder antäuscht. Effekt auf die Statistiken, die für die ELO Berechnung notwendigen werte hat das nicht... aber jemand der dir über die dreiviertelte Map eine Smoke auf den Zentimeter genau auf Spot XY werfen kann, sodass man ohne probleme durch einen Bereich pushen kann, ist auch ein Skill der hochwertig ist. Wenn du da 2-3 drinnen hast im Team, kannste dir so auch einen erheblichen vorteil verschaffen.

    Es zählen so viele Faktoren mit ein, die zu einem guten Spieler gehören... und keine davon lässt sich in ELO Punkten ausdrücken bzw. berechnen.

    Das einzige, was man meiner Meinung nach noch machen kann...
    1. Jahre an Mitgliedschaft mit einfließen lassen
    2. Stunden Spielzeit aus anderen CS Titeln mit einfließen lassen
    3. ELO differenzen mehr einfließen lassen

    Jemand der 6000 Stunden in CS 1.6 hat, 2000 in Source und seit 15 Jahren spielt... würde ich Beispielsweise nicht in eine Elo mit Silber 2 Stecken und ewig brauchen lassen, bis er auf Doppel-AK is.
    Genau so wie jemand der auf Silber 5 mit LEM Mitspielern und Gegnern mithalten kann, würde ich nicht 3 Siege brauchen lassen, damit er von Gold 1 auf Gold 2 kommt. Und vor allem keine Downranks für Ihn, wenn er mit einem LEM Team 3 mal mit 16 zu 14 knapp verliert und im stabilen Mittelfeld bis Teamspitze war. Da macht für mich dann die Berechnung keinen Sinn mehr.

    Jemand der es schafft auf LEM Niveau mit eben solchen Gegnern mitzuhalten und nur knapp verliert, wird dann von Gold 1 auf Silver 5 gedownranked, obwohl er weit überhalb seiner eigentlichen ELO gespielt hat. Is ja so als ob der Superkicker ausm Dorfteam auf einmal beim FC Bayern spielt und dann nur 3 Torvorlagen macht, keiner reingeht und sie verlieren. Dennoch wenn er es schafft, auf solch einem Niveau mitzuhalten, ist er im Dorfteam eigentlich fehl am Platz.

  10. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: hevilp 21.06.19 - 12:31

    Das kann man alles auswerten bzw tracken. Es wird sogar getracked wieviele Spieler du mit einer Blend triffst und wie lange die geblendet sind und das über jede Runde/Match. Hab dein Beitrag überflogen, alles was du als Faktor aufschreibst, kann man auch tracken, sonst wäre es kein Faktor. Eine entsprechende Gewichtung dahinter und gut ist. Ich hab zig tausend Stunden 1.3-1.6 hinter mir, war mal nennenswert mit der AWP in 1.6, CS:GO glaube knappe 1k h, aber empfinde das ranking als schlecht, weil man ein Spiel bekommt wo man mal fast zu 0 gewinnt, 5 minuten später das spiel bekommt man auf die fresse bekommt fast zu 0. außerdem denke ich das mehr cheater aktiv sind, als man glaubt, oder eben das matchmaking nicht passt.

    Warum nicht auch ne hardware id mit dem Rank packen? zack kein smurfen mehr möglich (zu 90%)

  11. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: pythagoras 21.06.19 - 13:29

    Hardware ID in den Rank ist halt mega schwierig umzusetzen, wenn man nicht die falschen treffen möchte. Einfaches Beispiel sind Geschwister die nur den einen PC zur Verfügung haben. Zwei Accounts für zwei unterschiedliche Spieler, aber nur auf einem PC....
    Abgesehen davon hat Valve wahrscheinlich eher ein geringes Interesse daran Smurfaccounts zu bannen, sind alles Spieler die in Statistiken doppelt/dreifach zählen (man kennt genug die Global/Supreme aufm Main sind, 1. Smurf LE etwa und dann noch nen MG/GN 2. Smurf) und Spielerzahlen sind gerade in den Medien ein wichtiger Gradmesser für die Publisher.

  12. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: dEEkAy 21.06.19 - 13:31

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael H. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Heute ist das wie n
    > > Arbeitstag... und ich glaube auch vielen macht die Arbeit so spaß. Wobei
    > > ich mir vorstellen könnte, dass die Spieler nicht mehr so viel "Wert"
    > sind
    > > wie früher.
    >
    > Also für mich ist das nichts. Bin schon damals aus der Gilde wieder
    > ausgetreten, als man dann verpflichtend zu irgendwelchen Raid erscheinen
    > sollte.
    > Spiel ist für mich Spiel und wenns in Arbeit ausartet, dann bin ich raus.
    > Hab schließlich schon einen Job. Meide deswegen auch meistens
    > Multiplayergames.
    > Mit den Kids kann man eh nicht mithalten.
    > Am meisten stört mich eigentlich am Multiplayer, dass Matchmaking nicht
    > richtig funktioniert. Man wird immer mit Spielern gematcht, die viel zu
    > stark sind.


    Ob Spiel, Hobby oder Arbeit. Sobald andere Leute involviert sind, muss man sich ja irgendwie arrangieren. Wenn du Fußball spielst, musst du ja auch zu gewissen Zeiten an gewissen Orten sein, so ist das bei Spielen mit Raids/Matches auch. Ist immer eine Frage, was man bereit ist für sein Hobby zu geben und ob es auch professionell betrieben werden kann, man evtl. sogar davon leben könnte.

  13. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: hevilp 21.06.19 - 13:42

    Das ist das Problem, sie haben kein Interesse smurfer und cheater zu bannen, eher im Gegenteil mit der Entwicklung. Seit der Umstellung auf pay prime spiele ich kein cs mehr. Im Gegensatz zu cheatern kann man smurfs aber sehr einfach erkennen.

    Warum sollte man Rücksicht auf Geschwister nehmen?Zumal das so wenige sein dürften.... Das smurfproblem scheint weit aus größer zu sein..

  14. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: JackIsBack 21.06.19 - 15:36

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gaming ist schon lange kein reines Hobby mehr. Schon vor über 10 Jahren
    > wurde man belächelt, wenn man professioneller Gamer war. Nur das die
    > Bezahlung wesentlich "schlechter" war.
    >
    > Also im Vergleich auf die Stunden an Aufwand gerechnet um seinen Schnitt zu
    > halten, war das wirklich ein Hungerlohn.
    >
    > Die Preisgelder waren auch nur ein Bruchteil von dem, was heute gängig ist.
    > 16.000¤ waren damals im nationalen Pot für die 1.6 Liga. Eine Summe über
    > die heutige LoL Spieler nur müde lächeln können. Die Sponsoren waren auch
    > mit den Geldern immer recht knausrig. Da war mehr Hardwaresupport mit bei
    > oder Bootcamps. Aber im Endeffekt haben alle von daheim aus gespielt und
    > zum Großteil auch noch regulär gearbeitet.
    >
    > Den Lebensunterhalt allein vom Gaming bestreiten konnten nur Teams wie
    > Mousesports, fnatic etc, deren Gehälter damals schon im guten netto
    > Einkommenschnitt lagen. Ich glaube es waren zwischen 3-3500¤/Monat wenn ich
    > das noch richtig im Kopf hab. Bei den meisten anderen waren es aber
    > erheblich weniger, wenn überhaupt. Das konnten sich nur die mit guten
    > Sponsoren leisten. Und Mouz hatte Dell/Alienware und Intel als Sponsoren.
    >
    > Inzwischen bin ich zu alt für den Scheiss. Meine Reflexe sind zwar immer
    > noch die eines Jetpilots im Vergleich zum Normalbürger, können aber auch
    > nicht mehr so ganz mit denen eines u20 Profis mithalten. Reicht halt noch
    > um auf LAN´s für Eindruck zu sorgen, wenn die Latenz gegen 0 geht...
    > vor allem da dann viele auch mal merken wie gute Ingame-kommunikation
    > aussieht.
    >
    > Daher find ich es recht schön, wenn man heute auch von Leben kann und
    > solche Teams prinzipiell Firmen sind mit eigenen Trainingszentren. Wir
    > haben halt 2-3 mal im Jahr zu wichtigen Events so n Bootcamp angemietet...
    > meist sogar die eigenen Rechner mitgeschleppt. Heute ist das wie n
    > Arbeitstag... und ich glaube auch vielen macht die Arbeit so spaß. Wobei
    > ich mir vorstellen könnte, dass die Spieler nicht mehr so viel "Wert" sind
    > wie früher.
    >
    > Wenn früher mal einer ne Zeit lang scheiße gespielt hat, wurde er eben
    > nicht gleich ausgetauscht. Ich könnte mir vorstellen, da mit steigendem
    > finanziellen Interesse, ein Spieler eher funktionieren muss und auch wenn
    > die Saison im Vergleich zum Vorjahr erfolgreich war, jedoch nicht gewonnen
    > wurde, dass dann schuldige gesucht werden anhand von Statistiken und diese
    > ausgetauscht werden. Bei uns waren das eher "Freundschaften", heute ist es
    > imho eher ein Betriebsklima unter Arbeitskollegen.


    Einzelkind, bist du es?

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

  15. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: Anonymer Nutzer 21.06.19 - 17:25

    kommt darauf an, was ist wenn die match making komponente auch noch das ziel verfolgt dich zum kauf bestimmter virtueller assets zu bewegen? na, kannst du das prüfen?

    ich fand die zeit besser wo die spieler mit eigenen servern und passwörtern ihr matchmaking selbst erledigt haben, heute wird man anhand einer globalen statistik mit irgendwelchen antisozialen schreihälsen zusammen geworfen, das ist jedoch nicht das klientel mit dem ich gerne umgang pflege ...

  16. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: Anonymer Nutzer 21.06.19 - 17:40

    ka wo wir noch richtig aktiv waren, hatten wir nen warplaner script gegen das man seine teilnahme mit ja, nein und wenn not am mann ist bestätigen/absagen konnte ... es liefen durchaus mehere matches, auch parallel, am abend, so dass man auch besser passende spieler gegen besser passende gegenspieler umverteilen konnte, da kam selten einer nicht auf seine kosten.

  17. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: tomatentee 21.06.19 - 18:06

    Gibts mit faceit und Co doch nach wie vor ??

  18. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: Anonymer Nutzer 21.06.19 - 18:42

    "report a player", "ticket" ... ehm nö, das geht viel einfacher, kurze interne absprache der oder die wird/werden nicht mehr eingeladen/geblockt weil sich kacke/anstrengend verhalten ... auf eigenem server hat man zensur/hausrecht, ende. alles ohne irgendwelche stellungnahmen, diskussionen und anfeindungen, und in stein gemeißelt wars auch nicht, und die die es selbst gemerkt haben, dass sie scheibe spielten haben auch wieder zugang bekommen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.19 18:52 durch ML82.

  19. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: sTy2k 21.06.19 - 23:27

    Genau früher war es doch simpel. IRC an in den jeweiligen Raum gegangen und dann gesucht mit 5on5 | med-high | Server on und fertig war die Geschichte.

    Das ging auch meist sehr gut auf vor allem wenn man nachher viele Leute kannte. Hab damals Call of Duty 2 bis zum Erbrechen gespielt und da hatte man dann in XFire auch noch einen Haufen an Spielern. :)

  20. Re: Wird unterschätzt..

    Autor: Maatze 22.06.19 - 02:26

    Lol, was ist denn das für nen Post. Klingt als wäre jemand eifersüchtig. :D

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