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erstes ernsthaftes Topic

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  1. erstes ernsthaftes Topic

    Autor: deffel 23.03.10 - 11:24

    Also das ist eine gelungene Idee von EA!

    Die Leute sind gewillt dafür zu bezahlen - warum soll man das dann
    nicht anbieten?

    Gruß der Deffel

  2. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: Wartekater 23.03.10 - 11:31

    > Die Leute sind gewillt dafür zu bezahlen - warum soll man
    > das dann nicht anbieten?

    Mal schaun, wie viele bisherige Vollpreiskäufer nun auf die Komplettversion warten. Dragon Age Origins kommt mir erst ins Haus, wenn es komplett ist. Mass Effect II ebenso und so geht es weiter, im Moment traue ich keiner Vollpreissoftware mehr über den Weg. Immer kommen später DLC und noch später Komplettversionen.

    Also warten!

  3. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: blubbb 23.03.10 - 11:55

    Ich finde es für ein Softwareunternehmen höchst unseriös so zu verfahren.

    Vor 1-2 Jahren hatte wir einen Kunden, der sich eine spezielle Softwarelösung zu einem von uns vorhandenen System gewünscht hat, da es dafür noch keine Standardlösung von uns gab, haben wir es für ihn entwickelt und der Kunde hat sich bereit erklärt, an der Entwicklung aktiv mitzuwirken bzw. mitzutesten.

    Das hat natürlich den Vorteil, das Feedback und Wünsche des Kunden ,vor der Fertigstellung, noch in das Projekt einfließen können. (Evolutionäres Prototyping).

    Jede "Evolutionsstufe" der Software, war ein lauffähiges Produkt, das auch eine umfangreiche Qualitätssicherung durchlief.

    Während der Entwicklungsphase, haben wir jedoch kein Cent von Kunden verlangt, erst nach er Abnahme wurde, wie normal üblich, die Rechnung gestellt.

    Bei "normalen" Softwareprojekten würde einem jeder Kunde, außer der Staat vielleicht, den Vogel zeigen, wenn man vor der Beendigung des Projektes schon eine Rechnung stellen würde.

  4. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: mt23 23.03.10 - 12:12

    Wartekater schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Leute sind gewillt dafür zu bezahlen - warum soll man
    > > das dann nicht anbieten?
    >
    > Mal schaun, wie viele bisherige Vollpreiskäufer nun auf die Komplettversion
    > warten. Dragon Age Origins kommt mir erst ins Haus, wenn es komplett ist.

    Ist es. Da fehlt nix.

    > Mass Effect II ebenso und so geht es weiter, im Moment traue ich keiner
    > Vollpreissoftware mehr über den Weg. Immer kommen später DLC und noch
    > später Komplettversionen.

    Naja wenn man alles haben MUSS dann hat man da natürlich ein Problem.

    > Also warten!

    Nö wozu? Hab sowohl ME2 als auch DAO durch, hatte lange wirklich grandiose Unterhaltung. Bei beiden Spielen hab ich ordentlich was für mein Geld bekommen, und ärgere mich nicht wenn andere in einem halben Jahr das Teil günstiger bekommen. Und das ist auch keine Entwicklung die jetzt gerade neu mit den DLCs erfunden wurde. Schon von Morrowind gabs Game of the Year Editionen...

  5. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: deffel 23.03.10 - 12:41

    Wartekater schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Leute sind gewillt dafür zu bezahlen - warum soll man
    > > das dann nicht anbieten?
    >
    > Mal schaun, wie viele bisherige Vollpreiskäufer nun auf die Komplettversion
    > warten. Dragon Age Origins kommt mir erst ins Haus, wenn es komplett ist.
    > Mass Effect II ebenso und so geht es weiter, im Moment traue ich keiner
    > Vollpreissoftware mehr über den Weg. Immer kommen später DLC und noch
    > später Komplettversionen.
    >
    > Also warten!

    Also Du scheinst da was nicht verstanden zu haben...
    (oder willst nur trollen)

    Dragon Age ist komplett (ich besitze es und bin durch) der DLC
    ist etwas was die Firmen als Mehrwert/Bezahlinhalt für die
    Käufer anbieten welche das haputprogramm schon durchhaben aber
    gerne noch neue Inhalte hätten.
    Im Prinzip haben die Studios einfach gesehen, dass gute Mods
    zu Ihren Spielen sehr erfolgreich waren/sind und haben sich
    gedacht: "hey wenn unser game erfolgreich ist dann können wir
    ja noch zusätzlichen Inhalt verkaufen"

    Dragon Age ist ein sehr gutes und umfangreiches Spiel auch ohne
    etwaigen DLC. Mehr Inhalt als die meisten Spiele heutzutage.

    Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen - oder eben "Troll Dich"

    Gruß der Deffel

  6. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: deffel 23.03.10 - 12:43

    blubbb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es für ein Softwareunternehmen höchst unseriös so zu verfahren.
    >
    > Vor 1-2 Jahren hatte wir einen Kunden, der sich eine spezielle
    > Softwarelösung zu einem von uns vorhandenen System gewünscht hat, da es
    > dafür noch keine Standardlösung von uns gab, haben wir es für ihn
    > entwickelt und der Kunde hat sich bereit erklärt, an der Entwicklung aktiv
    > mitzuwirken bzw. mitzutesten.
    >
    > Das hat natürlich den Vorteil, das Feedback und Wünsche des Kunden ,vor der
    > Fertigstellung, noch in das Projekt einfließen können. (Evolutionäres
    > Prototyping).
    >
    > Jede "Evolutionsstufe" der Software, war ein lauffähiges Produkt, das auch
    > eine umfangreiche Qualitätssicherung durchlief.
    >
    > Während der Entwicklungsphase, haben wir jedoch kein Cent von Kunden
    > verlangt, erst nach er Abnahme wurde, wie normal üblich, die Rechnung
    > gestellt.
    >
    > Bei "normalen" Softwareprojekten würde einem jeder Kunde, außer der Staat
    > vielleicht, den Vogel zeigen, wenn man vor der Beendigung des Projektes
    > schon eine Rechnung stellen würde.

    Das sind aber keine "Softwareunternehmen" das ist die Unterhaltungsbranche...
    Wann versteht Ihr das denn endlich mal?

    Gruß der Deffel

  7. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: blubbb 23.03.10 - 13:07

    deffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind aber keine "Softwareunternehmen" das ist die
    > Unterhaltungsbranche...
    > Wann versteht Ihr das denn endlich mal?

    Aha und wo siehst Du signifikante Unterschiede im Entwicklungsprozess?

    Spiele sind auch nur ein Stück Software und der Entwicklungsprozess ist ein ähnlicher.

    Auch im normalen Alltag ist es nicht sonderlich seriös bzw. gefährlich für etwas zu bezahlen, was noch nicht fertig oder vorhanden ist, so verfahren oft Betrüger.

  8. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: deffel 23.03.10 - 13:22

    Das kann man nicht auf golem.de Kommentare zusammenfassen.
    jedoch kannst Du ja selber einmal von einem beliebigen Spiel
    welches Du hast die Lizenzbedingungen lesen.

    Vergleiche diese dann mit Software welche einen klar umrissenen
    Zweck erfüllen wie z.B. kommerzielle Buchführungssoftware.

    Von Auftragssoftware welche mit klar definierten Pflichten in
    Auftrag gegeben werden halten wir Abstand weil das schon kein
    Äpfel mit Birnen vergleichen wäre sondern Fahrräder mit Pyramiden
    oder sowas ähnliches...

    Gruß der Deffel

  9. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: Honk2 23.03.10 - 13:23

    Wahrscheinlich zahlen einige wirklich dafür. Aber wieso sollte ich für eine Demo auch noch Geld bezahlen, das Spiel selbst ist ja schon teuer genug.

  10. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: asd 23.03.10 - 14:46

    Jop.

    Und vor allem: Versuch dir mal vorzustellen, wie verbuggt ein EA-Spiel in diesem Stadium sein muss :)

  11. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: Haus 23.03.10 - 14:46

    Sony macht dies schon lange so. Gran Turismo 5 Prologue ist nix weiter als eine "umfangreichere" Demo. Und da klappt es hervorragen. Nur ob bei EA die Preis-Leistung stimmt wage ich zu bezweifeln.

  12. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: blubbb 23.03.10 - 15:57

    deffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann man nicht auf golem.de Kommentare zusammenfassen.
    > jedoch kannst Du ja selber einmal von einem beliebigen Spiel
    > welches Du hast die Lizenzbedingungen lesen.

    Anhand der Lizenzbedingungen willst Du Unterschiede in der Entwicklungsphase ableiten?

    Die Lizenz hat mit der eigentlichen Entwicklung nichts am Hut.

    > Vergleiche diese dann mit Software welche einen klar umrissenen
    > Zweck erfüllen wie z.B. kommerzielle Buchführungssoftware.

    Spiele erfüllen ebenso einen vordefinierten Zweck wie jede andere Software auch. So wie es Buchführungssoftware gibt gibt es auch z.B. Strategiespiele, die von Grundprinzip immer gleich sind aber auf verschiedene Arten realisiert werden können.

    > Von Auftragssoftware welche mit klar definierten Pflichten in
    > Auftrag gegeben werden halten wir Abstand weil das schon kein
    > Äpfel mit Birnen vergleichen wäre sondern Fahrräder mit Pyramiden

    Zwischen Publisher als Vermittler zum Markt und Entwicklern gibt es u.a. auch klar definierte Aufträge z.B. Publisher will ein C&C 20 und gibt seine Rahmenbedingungen ( Lastenheft ) an Entwicklerstudio xyz weiter ggf. haben sie dann mehr Freiheiten, wie es umsetzt werden sollen.

    Bei "normaler" Software gibt es auch solche "Vermittler", nennt sich dann Vertriebspartner der zwischen Kunde und Entwickler vermittelt und ggf. noch Sonderleistungen wie z.B. Support anbietet.

    Ich sehe noch immer keine signifikanten Unterschiede.

  13. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: deffel 23.03.10 - 16:25

    blubbb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Anhand der Lizenzbedingungen willst Du Unterschiede in der
    > Entwicklungsphase ableiten?
    >
    > Die Lizenz hat mit der eigentlichen Entwicklung nichts am Hut.
    [...]

    Die entwicklung der Software hat rein gar nichts damit zu tun.
    Es geht um den Zweck der Software und deren Funktionsumfang.
    Bei z.B. einer Steuersoftware für DE nach elster MUSS diese in
    der Lage sein Deine Steuern korrekt zu erfassen/erklären.
    Tut sie dies nicht wäre das ein Mangel.

    Bei Unterhaltungssoftware gibt es keinen solchen "Zweck".

    [...]
    > Spiele erfüllen ebenso einen vordefinierten Zweck wie jede andere Software
    > auch.
    [...]

    Nein dem ist nicht so. Wenn überhaupt würde der Entwickler/Publisher
    den Zweck definieren - es sei denn du würdest ein Spiel in
    Auftrag geben...


    [...]
    >So wie es Buchführungssoftware gibt gibt es auch z.B.
    > Strategiespiele, die von Grundprinzip immer gleich sind aber auf
    > verschiedene Arten realisiert werden können.
    [...]

    Das ist ein Genre in welches Spiele kategorisiert werden.
    Daraus ensteht keine Verpflichtung für den Hersteller.

    [...]
    > Zwischen Publisher als Vermittler zum Markt und Entwicklern gibt es u.a.
    > auch klar definierte Aufträge z.B. Publisher will ein C&C 20 und gibt seine
    > Rahmenbedingungen ( Lastenheft ) an Entwicklerstudio xyz weiter ggf. haben
    > sie dann mehr Freiheiten, wie es umsetzt werden sollen.
    [...]

    Ja wenn ein Publisher etwas in Auftrag gibt/Namensrechte besitzt
    wird er mit Sicherheit Mitspracherecht haben aber auch dies
    hat keinerlei Auswirkungen oder generiert Rechte für Lizenznehmer.

    Das recht auf umtausch steht Dir immer zu jedoch hast Du keinerlei
    Rechte in bezug auf den Herstellungsprozess, das Marketing etc.
    Support ist eine reine Kulanz/Wertgewinn Strategie - es sollte
    Dir aufgefallen sein, das in den meisten Fällen der Publisher
    den Support übernimmt und nicht der Hersteller.
    (Die werden mit Sicherheit Verträge haben aber das ist B2B)
    Der Support wird gemacht da der Publisher ja will das möglichst viele die Lizenz nehmen und nicht vom Kauf zurücktreten.

    Gruß

  14. Re: erstes ernsthaftes Topic

    Autor: blubbb 23.03.10 - 18:29

    deffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um den Zweck der Software und deren Funktionsumfang.
    > Bei z.B. einer Steuersoftware für DE nach elster MUSS diese in
    > der Lage sein Deine Steuern korrekt zu erfassen/erklären.
    > Tut sie dies nicht wäre das ein Mangel.

    Jeder Bug in einem Spiel ist auch ein solcher Mangel nur die Auswirkungen sind weniger wichtig oder dramatisch. Das sind nur unterschiedliche Ansprüche an die Robustheit der Software.

    > Bei Unterhaltungssoftware gibt es keinen solchen "Zweck".

    Zweck = erwarteter Funktionsablauf = erwarteter Spielablauf

    Der erwartete Spielablauf ist durchaus damit vergleichbar, wenn der Spielablauf Fehler aufweist, erfüllt das Spiel seinen erwarteten Zweck nicht.

    > Nein dem ist nicht so. Wenn überhaupt würde der Entwickler/Publisher
    > den Zweck definieren - es sei denn du würdest ein Spiel in
    > Auftrag geben...

    Ich habe nicht behauptet, das ich als Endkunde den Zweck vorgebe, sondern nur das immer "irgendjemand" einen Zweck vordefiniert. Wenn man sich ein Office-Produkt kaufe, hat man als Endkunde auch keinen Zweck vorgegeben aber man erwartet eine bestimmten Funktionsablauf von diesem Produkt, ebenso wie man von einem Spiel, einen gewissen Spielablauf erwartet.

    > Das ist ein Genre in welches Spiele kategorisiert werden.

    Ach und Software lässt sich nicht kategorisieren?

    > Daraus ensteht keine Verpflichtung für den Hersteller.

    Welche "Verpflichtung" sollte auch entstehen?
    Als Endkunde ( nicht Auftraggeber ) erwarte ich das ein Produkt je nach Kategorie/Genre einen bestimmten Funktionsablauf/Spielablauf erfüllt.


    Hier wird bissi was durcheinander geworfen, auch bei "normaler" Software gibt es Endprodukte, die nicht von einem Kunden in Auftrag gegeben wurden, sondern als Standardlösung von einem Softwareunternehmen angeboten werden. Dabei hatte der Kunde auch keinerlei Mitsprache in der Entwicklungsphase aber eine gewisse Erwartung an die Software.

    Was EA jetzt vorhat ist ein Mischmasch, wofür der Kunde bezahlen soll, um am Entwicklungsprozess eventuell mitwirken zu können aber nur wenn die Vorschläge EA passen.

    Was ich EA dabei vorwerfe bzw unseriös finde, ist für etwas Geld zu verlangen, was sich noch im Entwicklungsprozess befindet. Nicht mehr und nicht weniger.

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