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Was man auch mal machen könnte
Autor: Speckpfanne 20.01.20 - 11:54
wäre ein gutes Spiel.
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Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: elgooG 20.01.20 - 12:08
Da erwartest du von Ubisoft zu viel. :D
Ich glaube auch nicht, dass man sich weit von den aktuellen "Erfolgsmethoden" entfernen wird. Spiele wie Zelda BotW haben schon lange gezeigt, dass man eine Welt so füllen kann, dass der Spieler aus eigenem Interesser erforscht ohne dazu gezwungen zu werden, oder durch unzählige Symbole auf den Karten dazu genötigt zu werden. Gelernt hat man daraus nichts.
Außerdem hält Ubisoft sicher auch weiterhin an den eigenen erfolgreichen Serien fest. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: forenuser 20.01.20 - 13:13
*Ich* mag D1/D2 bzw. Wildands und Breakpoint.
Für mich gibt es bei Videospielen nichts entspannenderes als in der Gegen rumzuwildern und hier und da ein paar Missionen zu erledigen - so im "Vorbeigehen".
BotW war vielen übrigens zu groß und zu leer, da wollten wohl viele eine kompaktere Oberwelt.
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Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: gelöscht 20.01.20 - 13:31
Das schlimmste and Farcry 3/4/5 war das dich Gegner schon aus 500 Meter Entfernung erkannt haben. Ich weiß noch genau in Teil 5: Ich ziehe mich extra um damit ich aus der Polizeiuniform rauskomme und trotzdem wissen irgendwelche Typen die gerade in ihrem Truck über den Horizont gefahren kommen hinter der Insel, das ich ich bin und fangen an zu schießen. Ich kille sie, und schon kommt das GENAU GLEICHE AUTO mit den gleichen Charaktermodellen, parkt hinter Auto 1 und fängt an zu schießen. Sie sind tot, es kommt das nächste Auto - diesmal in rot statt blau - usw.
Einfach hirntot. Moorhuhn mit besserer Grafik.
Auch immer wieder geil bei Schleichspielen: Du bist in einer Basis/Höhle/Tunnel/IRGENDWO und um dich herum laufen 30 Leute herum. Kaum machst du einen lauten Schritt "HALT, WER IST DA?"
Klar. Meine Schritte klingen sicher anders, als die der ganzen anderen Kasper.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 13:32 durch Desertdelphin. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: Clown 20.01.20 - 13:36
Gegner-KI ist mE ohnehin ein großes Problem in der Spielebranche. Wirklich aufgefallen ist mir das beim letzten Thief-Teil, den ich aus genau den Gründen echt kacke fand. Gerade bei so einem Spiel (aber natürlich auch bei anderen) erwarte ich ein viel natürlicheres Verhalten der Gegner. Sowas wie eine angespannte Grundhaltung, spätestens wenn die zweite Lampe in meinem Sichtfeld ausgeht. Bis hin zu einem Punkt an dem es nicht mehr möglich ist die Gegner zu beruhigen und man entweder zu Brute Force oder einem Neuladen des Spiels gezwungen ist.
If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: jimuni90 20.01.20 - 14:08
Ich meine aber auch mal gelesen zu haben das Gegner-KI-Entwicklung wirklich komplex ist und Leute die das können in anderen Branchen ein vielfaches verdienen.
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Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: forenuser 20.01.20 - 14:24
Ja, die KI ist gerne mal strunzdumm und Breakpoint fällt dann auch noch mit stockdämlichen NPC-Kommentaren auf. Aber ich will ja auch tiefsinnigen Gespräche führen...
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 14:25 durch forenuser. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: Trockenobst 20.01.20 - 15:07
jimuni90 schrieb:
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> Ich meine aber auch mal gelesen zu haben das Gegner-KI-Entwicklung wirklich
> komplex ist und Leute die das können in anderen Branchen ein vielfaches
> verdienen.
Es gibt viele Indy-Entwickler, die meinen eine gute KI ist leicht. Und nach ein paar Monaten experimentieren geben viele auf. Die meisten Bücher dazu haben sehr simplifizierte Modelle, es ist also nicht so dass es keine Infos gibt. Die sind nur nicht besonders frisch.
Deswegen cheaten ja einige KIs, in dem man ihnen mehr Infos gibt und dann letztendlich ihr fast zu perfektes Verhalten mit Zufallsfunktionen wieder abschwächt. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: deutscher_michel 20.01.20 - 15:11
Ich glaube nicht dass eine glaubwürdige KI so ein Hexenwerk ist. Es gab nur schlicht so gut wie gar keine Weiterentwicklung während der letzten 25 Jahre. Einige Ausnahmespiele gab es natürlich aber häufig klappt ja noch nicht mal die Wegfindung sauber und das Verhalten der Gegner ist aktuellen Blockbustern ist doch völlig Gaga..
Im Prinzip könnte man sogar auf ein simples regelbasiertes System setzen, wie wir es schon in den 90ern im Studium zum Thema KI gelernt haben. ..das ist sogar vergleichsweise stumpf.
Ich glaube das die Prioritäten einfach viel zu sehr auf Bling-Bling Effekten lag, Physik und Grafik waren immer viel wichtiger als glaubwürdiges Verhalten ausserhalb von Cut-Szenen..
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.20 15:12 durch deutscher_michel. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: Hotohori 20.01.20 - 18:20
Eben das ist der Punkt, man hat der Gegner KI oft zu wenig Ressourcen gegeben und das Geld lieber wo anders reingesteckt. Und so lange die breite Masse kauft, wird sich daran auch nichts ändern. Hätte die breite Masse mehr Anspruch und würde sich lauter über solche Dinge aufregen, würde in den Bereichen schnell mehr Geld investiert.
Ist übrigens einer der Gründe wieso ich kaum noch AAA Spiele zocke. Was nützt eine schöne Präsentation, die einem so zwar viel Immersion gibt, aber sobald die ersten Gegner kommen fällt die Immersion in sich zusammen. Gerade in Spiele, wo das Spiel einem die Möglichkeiten gibt, wie man vorgehen will, geht es meistens schief, weil die KI eben nicht wie erwartet logisch reagiert sondern teils völlig chaotisch. Daher ist meist einfach alles ummähen einfacher und weniger ernüchternd, wobei so wie die Schwierigkeitsgrade heutezutage so sind, ist man ja in jedem Spiel Superman. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: DWolf 21.01.20 - 09:40
jimuni90 schrieb:
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> Ich meine aber auch mal gelesen zu haben das Gegner-KI-Entwicklung wirklich
> komplex ist und Leute die das können in anderen Branchen ein vielfaches
> verdienen.
Ist sie, gerade wenn man nicht auf die 0815 Script"KI" gehen möchte.
Eine die mir immernoch lebhaft und sehr positiv in Erinnerung geblieben ist, ist die aus F.E.A.R. und F.E.A.R. Extraction Point. Da waren die Gegner echt clever wenn es darum ging dich aus deinem Versteck zu treiben.
Ich muss keine alten Autos fahren, ich will. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: Michael H. 21.01.20 - 10:10
Trockenobst schrieb:
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> Deswegen cheaten ja einige KIs, in dem man ihnen mehr Infos gibt und dann
> letztendlich ihr fast zu perfektes Verhalten mit Zufallsfunktionen wieder
> abschwächt.
Du meinst die, die so rumstolpern, 3 Salven in alle Himmelsrichtungen verballern und dir dann aus 100 Metern 2 mal die Rübe betonieren weil jeder Schuss zwischen die Augen geht :D? -
Alarmsirenen deaktivieren
Autor: zeldafan 21.01.20 - 11:14
Bei FC 1/2/3/4 zumindest musste man vorher die Alarmsirenen an den Spots deaktivieren (schleichen oder snipern), sonst kam immer wieder eine nervige Verstärkung. Dies wurde im Verlauf der Spiele immer schwieriger, da die Gegner-KI immer ausgefeilter reagierte. War das bei FC5 nicht mehr der Fall?
Mir haben die FC-Spiele 1-4 großen Spaß gemacht. Insbesondere FC 3 fand ich genial anarchistisch. Leider ging es danach storymäßig bergab ;-) -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: elgooG 22.01.20 - 07:41
Also schlechte KI findet ich vor allem in den üblichen Fließbandprodukten die jährlich aufgelegt werden. Offenbar wurde einmal von externen Anbietern eingekauft, alles konfiguriert und dann wahllos bei allen Titel eingebaut.
Bei linearen Spielen kann man außerdem bestimmen wo der Spieler entlang läuft und eine gesunde Mischung aus Scripts und echter Dynamik einbauen. Open World macht es schon schwieriger. Aber wenn ich mir mal Zelda ansehe, wo man sich mit der KI sogar um Waffen streiten kann, diese ihnen wegnehmen kann, oder diese frei herumliegende Waffen aufsammeln, oder bei Pfeilbeschuss wirklich gekonnt Kreise ziehen, fühlt sich das gut an. Es ist also möglich, wenn man Geld und Liebe investiert. -
Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: elgooG 22.01.20 - 07:46
Ja, F.E.A.R. + AddOn und der zweite Teil wurden auch regelrecht gefeiert, wegen Ihrer KI. Da viel sofort auf, dass da Know-How dahinter steckt. Die F.E.A.R. Reihe hätte durchaus mal ein Remaster/Remake verdient. Der Mix aus Action-SciFi-Horror war perfekt umgesetzt. Schade, dass Teil 3 die ganze Serie in den Sand gesetzt hat, obwohl er gar nicht mal sooo schlecht war.
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Re: Was man auch mal machen könnte
Autor: DWolf 23.01.20 - 08:41
elgooG schrieb:
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> Ja, F.E.A.R. + AddOn und der zweite Teil wurden auch regelrecht gefeiert,
> wegen Ihrer KI. Da viel sofort auf, dass da Know-How dahinter steckt. Die
> F.E.A.R. Reihe hätte durchaus mal ein Remaster/Remake verdient. Der Mix aus
> Action-SciFi-Horror war perfekt umgesetzt. Schade, dass Teil 3 die ganze
> Serie in den Sand gesetzt hat, obwohl er gar nicht mal sooo schlecht war.
F.E.A.R. 3 war nicht schlecht und ein nettes Coop Spiel, allerdings kein gutes F.E.A.R. mehr. Ähnlich ist es ja auch Dead Space ergangen. die ersten beiden schöner Horror, der 3. ein Coop Actiongeballer.
Wüsste aber nicht ob ein Remake dem gerecht werden würde. Lieber etwas neues mit einer guten KI, als aufgewärmte Kost. Glaube nicht, dass sowas wie F.E.A.R. heute im Zeitalter der VS. Shooter noch großartig Fuß fassen könnte. Das ist immerhin 15 Jahre her ^^
Ich muss keine alten Autos fahren, ich will.



