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Es gibt nicht nur Steam...

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  1. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Theta 22.02.13 - 14:35

    Stebs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Theta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei Steam gibt es
    > > keine Spiele die ohne DRM kommen,
    > Das ist schlicht falsch!
    >

    Ich habe im anderen Thema schon angfragt, welche Beispiele du dafür hast und nach Möglichkeit nicht nur ein einziges. Ich bin durchaus dazu bereit, neue Informationen und Sachverhalte anzunehmen und mich ggf. eines Besseren belehren zu lassen.

  2. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 14:38

    Theta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Außer der (kleine) Entwickler setzt nur auf das Patchsystem von Steam,
    > wie
    > > z.B.: www.sauropodstudio.com in Zukunft)
    >
    > Werde ich mir heute Abend direkt anschauen und bin sehr gespannt, ob das
    > die einzige Ausnahme von der Regel bleibt.

    Man kann dort, nach dem neuesten Blogeintrag, wohl einfach selbst entscheiden ob man den Steam-Key möchte oder nicht. Ob man dann daran "gefesselt" ist, oder nicht, muss ich erst testen wenn es soweit ist.

    Wer nicht zu Steam will muss halt manuell patchen, da sie keine Ressourcen für ein eigenes Patchsystem haben und alle anderen Hersteller zu teuer sind, nur Valve ist leistbar (laut dem Blogeintrag halt).

  3. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Stebs 22.02.13 - 14:51

    Hab dir da nun geantwortet (für die die es auch interessiert und um hier nicht das gleiche nochmal erzählen zu müssen)...

  4. Half Life 2

    Autor: fratze123 22.02.13 - 15:02

    hätte ja 'n Mega-Flop werden müssen. 0 Steam-Nutzer und nur 1 Spiel...

  5. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Theta 22.02.13 - 15:02

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Theta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Selberdenker schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > >
    > > > Außer der (kleine) Entwickler setzt nur auf das Patchsystem von Steam,
    > > wie
    > > > z.B.: www.sauropodstudio.com in Zukunft)
    > >
    > > Werde ich mir heute Abend direkt anschauen und bin sehr gespannt, ob das
    > > die einzige Ausnahme von der Regel bleibt.
    >
    > Man kann dort, nach dem neuesten Blogeintrag, wohl einfach selbst
    > entscheiden ob man den Steam-Key möchte oder nicht. Ob man dann daran
    > "gefesselt" ist, oder nicht, muss ich erst testen wenn es soweit ist.
    >
    > Wer nicht zu Steam will muss halt manuell patchen, da sie keine Ressourcen
    > für ein eigenes Patchsystem haben und alle anderen Hersteller zu teuer
    > sind, nur Valve ist leistbar (laut dem Blogeintrag halt).

    So habe ich es auch verstanden. Castle Story wird aber nicht im Steam-Store angeboten, es werden lediglich Steamdienste für Studios genutzt, die sie durch Verbindungen über den Humble Store bekommen haben.

    Ich kann jetzt noch nicht werten, welches Potential das hat und ob sich das auf meine Grundhaltung nachhaltig auswirken wird.

  6. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: throgh 22.02.13 - 15:06

    Da gehe ich mit dir absolut konform. Die Frage ist eben nur wie das Gesamtgefüge weiter aufgebauscht wird. "Spiele" nehmen schon heute einen mehr als erheblichen Anteil am täglichen Leben so mancher Menschen ein. Das ist an sich nicht falsch! FALSCH ist es aber seitens der Hersteller hier einen Wahnwitz in Sachen Konsum loszutreten, den sie selbst nicht mehr befrieden noch erhalten können - kostenmäßig gesehen. Sie versuchen das auf die Kunden umzulagern und durch ein weiteres Anschrauben dieses Hamsterrades ebenso. Was das aber im Hinblick auf Kunden, Mitarbeiter, gesellschaftliche Probleme wie Ausgrenzung und Schaffen von digitalen Hürden anrichtet kümmert sie nur herzlich wenig.

    Aber das ist noch ein weiteres Thema und nicht hierher gehörend!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.13 15:08 durch throgh.

  7. "gezwungenermaßen"

    Autor: fratze123 22.02.13 - 15:07

    Mich hat niemand zu Steam gezwungen. Ich nutze es einfach nicht und gut.

  8. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: fratze123 22.02.13 - 15:17

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nicht immer. Wir hatten diese Diskussion schon zur Genüge, doch bevor ich
    > mir TAGES oder einen anderen Drecks-DRM noch einmal antue, da binde ich das
    > Spiel doch lieber an ein Konto.

    Doch. Immer. Nenne nur ein einziges Steam-Spiel, was in der Einzelhandelsversion keine Aktivierung per Steam voraussetzt... Gibt es nicht.
    Bevor ich mir Pest antue, nehm ich lieber Cholera? Ich verzichte einfach konsequent auf jedes DRM. Gibt doch ohnehin mehr Spiele, als ich jemals zocken könnte. Da kommt es mir auf ein paar Hype-Titel nicht an.

  9. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: throgh 22.02.13 - 15:22

    Hmm, nicht beißen :-)

    Spellforce 2? Komplett DRM-frei.
    Etherlords 1 + 2? Na ja auch DRM-frei.

    Nur eben etwas älter. Aber dennoch sehr genial, alle Drei.

  10. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Chevarez 22.02.13 - 15:28

    Da gebe ich dir völlig recht.

    Aber sollen sie doch lostreten, was sie wollen. In letzter Instanz muss doch auch der dümmste Manager mal einsehen, dass hinter jedem Kunden ein Mensch steht, der irgendwann merkt, dass er sich das ganze Konsumgedöhns mit DLCs und Zeug nicht leisten kann und auch nicht mehr will und dass er es - und das erachte ich als wichtigsten Aspekt - auch gar nicht zum normalen Leben benötigt.

    Sicher ist es schön, abends auch mal zocken zu können, aber im Bereich Freizeitgestaltung gibt es so viele Alternativen, dass man darauf eben auch einfach so verzichten kann. Die Manager agieren jedoch, als würden sie uns unser tägliches Brot und Wasser verkaufen und wir würden alle elendig sterben, wenn wir uns nicht täglich zu deren Zahl-Schafherde machen lassen.

    Da sind sie halt einfach auf dem Holzweg, und ich finde, dass man ihnen das auch mal zeigen sollte. Mit dieser Ansicht stehe ich jedoch halt leider allerdings ziemlich alleine da, wenn ich mir die Verkaufszahlen von AAA-Spielen so ansehe, die mit Steam, Origin, UPlay & Co. daherkommen, sich - außer der besseren Grafik - kaum vom Vorgänger unterscheiden, nicht wirklich viel Spielspaß bieten und dann auch noch quasi unfertig sind und per DLC weiter monetarisiert werden sollen. Nichts gegen ein Add-On für Geld. Aber das, was an DLCs mittlerweile in Mode gekommen ist, kann ich oft nur als Kundenverarsche erkennen.

  11. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Chevarez 22.02.13 - 15:36

    Ja leider. Und das Problem im Sinne einer wirklichen Konkurrenz zu den Distributionswegen wie Steam, UPlay oder Origin ist dann halt auch das "o" in GoG. Sicher gibt es echt schöne, alte Spiele, die teilweise mehr Spielspaß bieten, als ein CoD in der 53sten Auflage. Aber eine wirkliche Wahl hätte ich als Kunde nur, wenn es zwei Märkte für das gleiche Produkt gäbe. Einmal mit Zwang zu einem Account mit allen Vor- und Nachteilen und einmal ohne Zwang. Dann würde ich als Hersteller auch noch flexibel auf die Nachfrage durch Anpassen der Preise reagieren und es würde mich nicht wundern, wenn der Einstandspreis pro Einheit bei Produkten ohne Zwang sogar deutlich höher ausfallen würde. Mir persönlich wäre diese Option nämlich allemal 20 - 25 % Mehrpreis wert. Aber wir sehen ja beide, wie wichtig den Publishern die Wünsche ihrer Kunden wirklich sind.

  12. Spellforce 2 gibt es mit Steam?

    Autor: fratze123 22.02.13 - 15:46

    Zum Release hatte es damals irgendwas nicht funktionierendes von Securom oder so.

    Für Etherlords wird dasselbe gelten. Zumindest Teil 2 kam ursprünglich mit Starforce raus. Da war auch nix mit Steam.

    Vielleicht sollte man da unterscheiden. Natürlich sind in diesem Zusammenhang nur Spiele relevant, die schon mit Steam "das Licht der Welt erblickt haben".
    Und davon gibt es nunmal keine Steam-freien Versionen.

  13. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 15:46

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nicht immer. Wir hatten diese Diskussion schon zur Genüge, doch bevor
    > ich
    > > mir TAGES oder einen anderen Drecks-DRM noch einmal antue, da binde ich
    > das
    > > Spiel doch lieber an ein Konto.
    >
    > Doch. Immer. Nenne nur ein einziges Steam-Spiel, was in der
    > Einzelhandelsversion keine Aktivierung per Steam voraussetzt... Gibt es
    > nicht.

    Indiespiele haben des Öfteren einen Key für Steam beiligen, den man nutzen kann, aber nicht muss.

    Wie hieß nochmal dieses Spiel... ehm, Limbo?! Ja, Limbo war's.

    > Bevor ich mir Pest antue, nehm ich lieber Cholera?

    Ja, so handhabe *ich* das. Ist es mir gestattet mein Leben so zu gestalten wie *ich* das möchte, solange ich dabei niemandem direkt schade? Klasse, danke :)

    > Ich verzichte einfach
    > konsequent auf jedes DRM. Gibt doch ohnehin mehr Spiele, als ich jemals
    > zocken könnte. Da kommt es mir auf ein paar Hype-Titel nicht an.

    Schön. Schau, ich kauf mir seit Jahren keine AAA-Titel und dennoch gibt es einige Spiele die ich bei Steam habe.

    Für mich sind Spiele nichts essentielles. Ein schöner Teil meiner Freizeitgestaltung, aber nicht mehr.

    Würden wir hier über eine Art "DRM" bei Nahrung oder dergleichen sprechen, dann sehe die Sache für mich ganz anders aus.

    Ich sage ganz klar, dass ich Steam als das kleinere Übel ansehe. Die Vorteile die aufgezählt werden sind für mich nur teilweise Bequemlichkeiten die man früher (und auch heute) locker ohne Steam bewerkstelligen könnte (Chat halt außerhalb des Spiels, Joinen per IP und nicht bequem über einen Button in der Freundesliste etc. pp.)

    *WENN* es ein DRM sein "muss" (für die Entwickler/Publisher), dann greife ich am ehesten zu STEAM.

    Und für 50¤ oder mehr habe ich mir seit vielen, vielen Jahren kein Spiel mehr gekauft, von daher wäre es mir auch relativ egal, wenn Steam seinen Service übermorgen einstellt und ich nicht mehr an alle Spiele komme :)

  14. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 15:47

    Theta schrieb:
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    > Der Selberdenker schrieb:
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    > -----
    > > Theta schrieb:
    > >
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    > > > Der Selberdenker schrieb:
    > > >
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    > > > >
    > > > > Außer der (kleine) Entwickler setzt nur auf das Patchsystem von
    > Steam,
    > > > wie
    > > > > z.B.: www.sauropodstudio.com in Zukunft)
    > > >
    > > > Werde ich mir heute Abend direkt anschauen und bin sehr gespannt, ob
    > das
    > > > die einzige Ausnahme von der Regel bleibt.
    > >
    > > Man kann dort, nach dem neuesten Blogeintrag, wohl einfach selbst
    > > entscheiden ob man den Steam-Key möchte oder nicht. Ob man dann daran
    > > "gefesselt" ist, oder nicht, muss ich erst testen wenn es soweit ist.
    > >
    > > Wer nicht zu Steam will muss halt manuell patchen, da sie keine
    > Ressourcen
    > > für ein eigenes Patchsystem haben und alle anderen Hersteller zu teuer
    > > sind, nur Valve ist leistbar (laut dem Blogeintrag halt).
    >
    > So habe ich es auch verstanden. Castle Story wird aber nicht im Steam-Store
    > angeboten, es werden lediglich Steamdienste für Studios genutzt, die sie
    > durch Verbindungen über den Humble Store bekommen haben.
    >
    > Ich kann jetzt noch nicht werten, welches Potential das hat und ob sich das
    > auf meine Grundhaltung nachhaltig auswirken wird.

    Vom Store habe ich auch nichts gesagt, oder doch? :)

    Wir haben ja nicht nur über den Store geredet, sondern über Steam als Plattform. Jedenfalls habe ich die Diskussion dahingehend verstanden.

  15. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Theta 22.02.13 - 16:00

    Der Selberdenker schrieb:
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    > Theta schrieb:
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    > > Der Selberdenker schrieb:
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    > > > Theta schrieb:
    > > >
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    > > > > Der Selberdenker schrieb:
    > > > >
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    > > > > >
    > > > > > Außer der (kleine) Entwickler setzt nur auf das Patchsystem von
    > > Steam,
    > > > > wie
    > > > > > z.B.: www.sauropodstudio.com in Zukunft)
    > > > >
    > > > > Werde ich mir heute Abend direkt anschauen und bin sehr gespannt, ob
    > > das
    > > > > die einzige Ausnahme von der Regel bleibt.
    > > >
    > > > Man kann dort, nach dem neuesten Blogeintrag, wohl einfach selbst
    > > > entscheiden ob man den Steam-Key möchte oder nicht. Ob man dann daran
    > > > "gefesselt" ist, oder nicht, muss ich erst testen wenn es soweit ist.
    > > >
    > > > Wer nicht zu Steam will muss halt manuell patchen, da sie keine
    > > Ressourcen
    > > > für ein eigenes Patchsystem haben und alle anderen Hersteller zu teuer
    > > > sind, nur Valve ist leistbar (laut dem Blogeintrag halt).
    > >
    > > So habe ich es auch verstanden. Castle Story wird aber nicht im
    > Steam-Store
    > > angeboten, es werden lediglich Steamdienste für Studios genutzt, die sie
    > > durch Verbindungen über den Humble Store bekommen haben.
    > >
    > > Ich kann jetzt noch nicht werten, welches Potential das hat und ob sich
    > das
    > > auf meine Grundhaltung nachhaltig auswirken wird.
    >
    > Vom Store habe ich auch nichts gesagt, oder doch? :)
    >
    > Wir haben ja nicht nur über den Store geredet, sondern über Steam als
    > Plattform. Jedenfalls habe ich die Diskussion dahingehend verstanden.

    Das liegt offenbar im Auge des Betrachters - die Steam-Plattform ist für mich vordergründig ein Store, danach ein DRM-System und bietet zu guter Letzt auch ganz nette Analysemöglichkeiten. Daher war ich wahrscheinlich der Meinung, der Store müsste nicht explizit angesprochen werden. So lassen sich Misverständnisse erkennen und ausräumen. :)

  16. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 16:09

    Jup, war ja auch nicht böse gemeint :)

  17. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Endwickler 22.02.13 - 16:09

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir haben gesehen, dass selbst ein so alter Titel wie X: Beyond the
    > Frontier (1999) noch immer neue Käufer auf Steam findet, und es hat sich
    > für uns gelohnt, auch diese alten Spiele wieder unter Windows 7, 64-Bit und
    > Windows 8 lauffähig zu machen", so Lehan.
    >
    > Auf GOG hätten die Titel bestimmt genau so viele Käufer (wenn nicht noch
    > mehr) gefunden, und das ohne die Beschränkungen durch Steam.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    GoG hat dafür andere Beschränkungen. Da ich im Internet gerne mit paysafe bezahle, fällt GoG sowieso weg.

  18. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: fratze123 22.02.13 - 16:10

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie hieß nochmal dieses Spiel... ehm, Limbo?! Ja, Limbo war's.

    Ok. Also gibt es zumindest irgendwelche Indie-Titel die zweigleisig fahren. Bei Blockbustern gibt es das trotzdem nicht.

    > > Bevor ich mir Pest antue, nehm ich lieber Cholera?
    >
    > Ja, so handhabe *ich* das. Ist es mir gestattet mein Leben so zu gestalten
    > wie *ich* das möchte, solange ich dabei niemandem direkt schade? Klasse,
    > danke :)

    Dafür nicht... Wußte gar nicht, dass ich versucht hätte, dir irgendwas zu verbieten. Bist du leicht paranoid? :D

    > Schön. Schau, ich kauf mir seit Jahren keine AAA-Titel und dennoch gibt es
    > einige Spiele die ich bei Steam habe.

    Wieviel A 'n Spiel hat, ist mir furzegal. Ich kauf was mir gefällt. Und DRM gefällt mir grundsätzlich nicht.

    > Für mich sind Spiele nichts essentielles. Ein schöner Teil meiner
    > Freizeitgestaltung, aber nicht mehr.

    Genau deswegen kann ich ja so gut auf Steam & Co. verzichten.

    > Würden wir hier über eine Art "DRM" bei Nahrung oder dergleichen sprechen,
    > dann sehe die Sache für mich ganz anders aus.

    Gibt es ja leider auch schon. Monsanto. Auf die reagiere ich auch ganz anders. Die gehören warm saniert.

    > Ich sage ganz klar, dass ich Steam als das kleinere Übel ansehe. Die
    > Vorteile die aufgezählt werden sind für mich nur teilweise Bequemlichkeiten
    > die man früher (und auch heute) locker ohne Steam bewerkstelligen könnte
    > (Chat halt außerhalb des Spiels, Joinen per IP und nicht bequem über einen
    > Button in der Freundesliste etc. pp.)

    Normalerweise haben Spiele einen Ingame-Chat, aber Standard ist ohnehin Teamspeak. Freundeslisten brauche ich maximal bei MMOs. Und da natürlich pro Spiel 'ne eigene. Serverbrowser funktionieren seit geraumer Zeit über Namen oder URLs. IPs sind doch ewig schon nicht mehr wichtig aus Nutzersicht.

    > *WENN* es ein DRM sein "muss" (für die Entwickler/Publisher), dann greife
    > ich am ehesten zu STEAM.

    Und genau da gehe ich nicht mit. Mit DRM? Ohne mich.

    > Und für 50¤ oder mehr habe ich mir seit vielen, vielen Jahren kein Spiel
    > mehr gekauft, von daher wäre es mir auch relativ egal, wenn Steam seinen
    > Service übermorgen einstellt und ich nicht mehr an alle Spiele komme :)

    Hm. Ich eigentlich nur Guild Wars 2. Ansonsten liegt mein übliches Limit bei 25 Euro. Auch dafür binde ich nix an ein gemeinsames Konto.

  19. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Theta 22.02.13 - 16:21

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gebe ich dir völlig recht.
    >
    > Aber sollen sie doch lostreten, was sie wollen. In letzter Instanz muss
    > doch auch der dümmste Manager mal einsehen, dass hinter jedem Kunden ein
    > Mensch steht, der irgendwann merkt, dass er sich das ganze Konsumgedöhns
    > mit DLCs und Zeug nicht leisten kann und auch nicht mehr will und dass er
    > es - und das erachte ich als wichtigsten Aspekt - auch gar nicht zum
    > normalen Leben benötigt.
    >
    > Sicher ist es schön, abends auch mal zocken zu können, aber im Bereich
    > Freizeitgestaltung gibt es so viele Alternativen, dass man darauf eben auch
    > einfach so verzichten kann. Die Manager agieren jedoch, als würden sie uns
    > unser tägliches Brot und Wasser verkaufen und wir würden alle elendig
    > sterben, wenn wir uns nicht täglich zu deren Zahl-Schafherde machen
    > lassen.
    >
    > Da sind sie halt einfach auf dem Holzweg, und ich finde, dass man ihnen das
    > auch mal zeigen sollte. Mit dieser Ansicht stehe ich jedoch halt leider
    > allerdings ziemlich alleine da, wenn ich mir die Verkaufszahlen von
    > AAA-Spielen so ansehe, die mit Steam, Origin, UPlay & Co. daherkommen, sich
    > - außer der besseren Grafik - kaum vom Vorgänger unterscheiden, nicht
    > wirklich viel Spielspaß bieten und dann auch noch quasi unfertig sind und
    > per DLC weiter monetarisiert werden sollen. Nichts gegen ein Add-On für
    > Geld. Aber das, was an DLCs mittlerweile in Mode gekommen ist, kann ich oft
    > nur als Kundenverarsche erkennen.

    Es gibt einen entscheidenden Punkt, der leider jegliche Kundenwünsche in den Hintergrund stellt sofern nötig und das ist das Gewinnbestreben der Hersteller. Das ist nichts Verwerfliches und wie bereits gesagt, ist das Bestreben, die eigenen Produkte möglichst sicher zu vertreiben legitim und geschieht nicht grundlos und mit Berechtigung. Man kann also den Studios und Publishern nicht vorwerfen, sie agieren grundlos. Wir ignorieren mal das z.T. fragwürdige Geschäftsgebaren bezüglich DLC bereits zum Release, kostenpflichtige Mini-AddOns zum Preis von vollwertigen Erweiterungen und dergleichen.

    Das vorangestellt sehe ich aber folgende Aspekte als wichtig an, warum der Kunde nicht geschlossen seine Marktmacht nutzen wird: Unwissen, Desinteresse, Gleichgültigkeit, Sucht. All das führt (allein oder in Kombination) letztlich irgendwann zum Kauf (Raubkopien mal außen vor gelassen). Insbesondere auf den Konsolen, die wie wir von Golem wissen, einen großen Anteil am Markt haben, kümmern sich die Konsumenten nicht um Probleme des PCs.

    Ich habe im näheren Bekanntenkreis Beispiele für jedes Kaufverhalten, angefangen vom puren Hypesuchtkauf bis zur erstaunten Feststellung nach dem Kauf "Ach der braucht Internet und so ein Extraprogamm?" Der einzige Grund, der eine breite Reaktion hervorrufen würde, wäre es, wenn das Spielzeug plötzlich weg wäre.

  20. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Theta 22.02.13 - 16:22

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jup, war ja auch nicht böse gemeint :)

    Habe ich auch nicht so aufgefasst. Diskussionen ohne Mimik und Gestik sind nun eben etwas komplizierter in mancher Beziehung. :)

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